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Düstere Aussichten bei 3D
Von Michael Sennhauser | 24. August 2010 - 08:59

In der SZ von gestern fasst Fritz Göttler einmal mehr zusammen, warum der 3D-Boom bereits in der Sackgasse steckt. Was James Cameron mit Avatar demonstriert hat, hätte wohl eine Zukunft gehabt. Aber die industrialisierte Billig-Umrechnerei des Materials auf zwei flaue Halbbilder entspricht letztlich eher der Fernsehtechnik. Ich bin dankbar dafür, dass Nolan bei Inception auf den Schnickschnack verzichtet hat, der Film hätte gelitten.
Topics: Filmtechnik/er, Texte zum Kino, Webtipps | 2 Kommentare »
24.August 2010 at 09:13
Ich glaub Mr. “NO CG” Christoph Nolan würde das sowieso nie machen. Von dem her bin ich dankbar, dass Warner Bros. darauf verzichtet hat :)
24.August 2010 at 10:15
Prinzipiell richtig, aber leider werden immer wieder zusammenhangslos Zahlen präsentiert. Ja, Avatar hatte einen 3D-Anteil von über 70% und Cats&Dogs 2 nur 56%- was aber auch daran liegt, dass derzeit wöchentlich ein neuer 3D-Film startet und die 3D-Leinwände mit mehren Filmen ausgebucht sind und sich so die Spielzeiten streitig machen. Der 3D-Anteil des gerade gestarteten “Piranha 3D” liegt bei 95% gegenüber 5% der 2D-Version. Lustig auch, dass alle deutschen Zeitungsredakteure immer mit den US-amerikanischen Zahlen den deutschen Kinomarkt erklären. In Deutschland liegt die Quote 3D zu 2D bisher immer zwischen 70% und 85%. Bei Streetdance 3D sogar bei 100%. Der erschien nämlich ausschließlich als 3D-Fassung…
Mehr Licht- ja! Leider sind wirklich sehr viele Projektoren in Kinos schlecht eingestellt um Lampenkosten zu sparen. Das ist ärgerlich. ich will auch keinen verkratzten analogen Film. Für ein tolles Kinoerlebnis zahle ich auch gerne einen guten Eintrittspreis!