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	<title>Sennhausers Filmblog &#187; Dokumentarfilm</title>
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		<title>SFT12: &#8216;Vol Spécial&#8217; und &#8216;Die Wiesenberger&#8217; gewinnen die Hauptpreise</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Überraschung bei der Preisvergabe in Solothurn: Ich hätte meinen Winterschnauz verwettet darauf, dass die Jury und das Publikum sich so entscheiden werden. Manchmal ist es aber schon schön, recht zu behalten. Hier die offizielle Meldung: Die 47. Solothurner Filmtage, die ersten unter der Leitung von Seraina Rohrer, gehen heute Donnerstag mit einer positiven Bilanz [...]
<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/26/sft12-vol-spcial-und-die-wiesenberger-gewinnen-die-hauptpreise/&amp;text=SFT12: &#8216;Vol Spécial&#8217; und &#8216;Die Wiesenberger&#8217; gewinnen die Hauptpreise&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6292" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6292" title="JurySFT12" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/JurySFT12.jpg" alt="" width="450" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die Jury und die Direktorin: Micheline Calmy-Rey (Alt-Bundesrätin); Séverine Cornamusaz (Filmemacherin); Seraina Rohrer (Direktorin); Charles Lewinsky (Schriftsteller)</p></div>
<p>Keine Überraschung bei der Preisvergabe in Solothurn: Ich hätte meinen Winterschnauz verwettet darauf, dass die Jury und das Publikum sich so entscheiden werden. Manchmal ist es aber schon schön, recht zu behalten. Hier die offizielle Meldung:<span id="more-6288"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong></strong><strong>Die 47. Solothurner Filmtage, die ersten unter der Leitung von Seraina Rohrer, gehen heute Donnerstag mit einer positiven Bilanz zu Ende. In den vergangenen acht Tagen wurden rund 55’000 Kinoeintritte verbucht (Vorjahr 53’000). Die beiden Hauptpreise gehen an Fernand Melgar für «Vol Spécial» sowie Bernard Weber und Martin Schilt für «Die Wiesenberger». Bundesrat Alain Berset begrüsste in seiner Ansprache anlässlich der Nacht der Nominationen den von den Solothurner Filmtagen eingeschlagenen Weg hin zu mehr Diskussionen über Filme und Inhalte.<br />
</strong><br />
Mit der feierlichen Eröffnung und Xavier Kollers «<a title="SFT12: EINE WEN IIG, DR DÄLLEBACH KARI" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/20/sft12-eine-wen-iig-dr-daellebach-kari/">Eine wen iig, dr Dällebach Kari</a>» wurden die Weichen gestellt für eine Woche mit zahlreichen Höhepunkten. Die beiden neuen Programmpunkte «Upcoming» und «Fokus» haben ihr Publikum gefunden. Mehrere neue Schweizer Dokumentar- und Spielfilme wie «Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit Wasser», «<a title="SFT12: COURAGE von Greg Zglinski" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/22/sft12-courage-von-greg-zglinski/">Courage</a>», «Balkan Melodie», «Puppe» oder «<a title="SFT12: MY GENERATION von Veronika Minder" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/23/sft12-my-generation-von-veronika-minder/">My Generation</a>» sorgten für Gesprächsstoff und fanden Zuspruch. Ein grosser Publikumsandrang am Wochenende und eine konstante Auslastung in der zweiten Festivalhälfte bescherten den Solothurner Filmtagen einen erneuten Anstieg der Kinoeintritte auf rund 55&#8217;000 (2% mehr als im Vorjahr).</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Prix de Soleure 2012 an «Vol Spécial»<br />
</strong><br />
Den Jurypreis «Prix de Soleure» darf der Lausanner Regisseur Fernand Melgar in Empfang nehmen. Er erhält den mit CHF 60&#8217;000 dotierten Preis für seinen Dokumentarfilm «<a title="Locarno 11: VOL SPÉCIAL von Fernand Melgar" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2011/08/06/locarno-11-vol-special-von-fernand-melgar/">Vol Spécial</a>». Melgar beleuchtet darin einen zentralen Punkt der schweizerischen Asylpolitik. Er erzählt die Geschichten von Sans-Papiers und abgewiesenen Asylsuchenden, die im Gefängnis von Frambois auf ihre Ausschaffung warten. «Vol Spécial» überzeugte die Jury durch «seine feinfühlige und zurückhaltende Kameraführung» und «seine kritische Schilderung einer gelebten Wirklichkeit, die so und in dieser Form nur in unserem Land möglich ist.»</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>PRIX DU PUBLIC 2012 an «Die Wiesenberger»<br />
</strong><br />
Auch der Publikumspreis PRIX DU PUBLIC (CHF 20’000) der zwei Festival-Hauptsponsoren Swiss Life und Die Schweizerische Post geht an einen Dokumentarfilm. «<a title="SFT12: DIE WIESENBERGER von Bernard Weber und Martin Schild" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/24/sft12-die-wiesenberger-von-bernard-weber-und-martin-schild/">Die Wiesenberger</a>» von Bernard Weber und Martin Schilt erzählt die Erfolgsgeschichte der Jodler vom Wiesenberg, die nach ihrem rasanten Aufstieg im Showbusiness die Möglichkeit erhalten, die Schweiz an der Expo in Shanghai zu vertreten. Das verlockende Angebot wird zur Zerreissprobe für die singenden Bergler. «Die Wiesenberger» setzte sich gegen zehn weitere nominierte Filme des Abendprogramms durch.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Sowohl der «Prix de Soleure» als auch der PRIX DU PUBLIC gehen jeweils zur Hälfte an die Regie und die Produktion des ausgezeichneten Films.</p>
<p>&nbsp;</p>

<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/26/sft12-vol-spcial-und-die-wiesenberger-gewinnen-die-hauptpreise/&amp;text=SFT12: &#8216;Vol Spécial&#8217; und &#8216;Die Wiesenberger&#8217; gewinnen die Hauptpreise&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
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		<title>SFT12: DIE WIESENBERGER von Bernard Weber und Martin Schild</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filmbesprechung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die diesjährige Auswahl für den Publikumspreis in Solothurn ist gross &#8211; und attraktiv. Und mindestens drei der nominierten Dokumentarfilme (Spielfilme sind auch dabei, zum Beispiel Hell von Tim Fehlbaum, oder Off Beat von Jan Gassmann) fahren auf den ersten Blick die Ethno/Folklore-Schiene, wenn auch jeder auf seine sehr spezielle Art. Alpsegen von Bruno Moll, der [...]
<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/24/sft12-die-wiesenberger-von-bernard-weber-und-martin-schild/&amp;text=SFT12: DIE WIESENBERGER von Bernard Weber und Martin Schild&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6242" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6242" title="'Die Wiesenberger' copy xenix" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Die-Wiesenberger-copy-xenix.jpg" alt="" width="450" height="254" /><p class="wp-caption-text">&#39;Die Wiesenberger&#39; ©xenix</p></div>
<p>Die diesjährige Auswahl für den <a href="http://www.solothurnerfilmtage.ch/home/page.aspx?page_id=4229" target="_blank">Publikumspreis</a> in Solothurn ist gross &#8211; und attraktiv. Und mindestens drei der nominierten Dokumentarfilme (Spielfilme sind auch dabei, zum Beispiel <a title="Locarno 11: HELL von Tim Fehlbaum" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2011/08/05/locarno-11-hell-von-tim-fehlbaum/"><em>Hell</em></a> von Tim Fehlbaum, oder <a title="Berlinale 11: OFF BEAT von Jan Gassmann" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2011/02/18/berlinale-11-off-beat-von-jan-gassmann/"><em>Off Beat</em></a> von Jan Gassmann) fahren auf den ersten Blick die Ethno/Folklore-Schiene, wenn auch jeder auf seine sehr spezielle Art. <em>Alpsegen</em> von Bruno Moll, der rasante, schwarzweisse und als Hommage an Scorseses <em>Raging Bull</em> ziemlich grossartig gestaltete <em>Kampf der Königinnen</em> von Nicolas Steiner und schliesslich die grosse Überraschung von gestern Abend, <em>Die Wiesenberger</em>. Der Film ist darum eine positive Überraschung, weil er einerseits sorgfältig eine Erfolgsgeschichte mit Folgeproblemen erzählt, nämlich die der plötzlichen Popularität des Jodlerklubs Wiesenberg nach ihrem Sieg bei den <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ffba6d67-5191-4f70-9c1b-37fb1c2f7514" target="_blank">grössten Schweizer Hits</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6171" title="ST12logo" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" width="450" height="54" /></p>
<p>Andererseits geht der Film über die vordergründige Geschichte hinaus und wird zu einer unaufdringlichen Reflexion der medialen Spiegelwelt. Wenn sich einerseit zuerst die Sänger vom Jodelklub berührt zeigen davon, plötzlich mit den Leuten auftreten zu können, die sie jahrelang am Fernsehen gesehen haben, dann aber bald auch die Kehrseite des medialen Ruhms kennenlernen, nämlich das Pech, dass aus dem entspannenden Hobby plötzlich ein anstrengender Wochenendberuf zu werden droht, dann wird der Film auf überraschende Weise lebendig.<span id="more-6241"></span>Filme über das Leben der Bergler in den Bergen gibt es mittlerweile in allen Varianten, verklärend, ethnologisch, ethnografisch, distanziert und kritisch. Aber die Wechselwirkung zwischen der zunehmenden Popularität dieser &#8220;Swissness&#8221; in In- und Ausland hat noch keiner dieser Filme so schön ins Bild gerückt &#8211; und mit so viel Spass an der Sache auch. Das hat damit zu tun, dass die Wiesenberger Jodler als Klub basisdemokratisch funktionieren, dass vor allem der zentrale Konflikt &#8211; nehmen wir die Einladung an die Expo in Shanghai an oder bleiben wir da zum Heuet &#8211; schliesslich salomonisch gelöst wird. Damit bietet sich die Erfolgsgeschichte der Wiesenberger nicht nur zu Identifikation an, sondern auch als Metapher für den &#8220;Sonderfall Schweiz&#8221;, der mit Kompromissen den Erfolg am Leben hält.</p>
<p>Dabei machen die beiden Filmemacher vieles noch richtiger als andere. Sie zeigen gerade so viel von der majestätischen Alpenpracht und der zeitweiligen Idylle, dass diese Sehnsucht gestillt wird. Sie zeigen die einzelnen Männer als stille oder auch überaus eloquente Helden des kleinen Alltags, und sie rücken den künstlichen Showbiz-Glamour der grossen Fernsehschau nur so weit ins Bild, dass der Kontrasat zum Alltag deutlich wird, ohne der Eigendynamik des People-Business völlig zu verfallen. Francine Jordi wird so weit wie möglich ausgespart, Dimitri kommentiert die Einzigartigkeit des Jodelns eher in ein SF-Mikrofon und wird dabei sekundär dokumentiert, und Polo Hofer ist eher der Mitmusiker und Nutzniesser, als der gönnerhafte Star.</p>
<p>Bei allem Vertrauen in die filmreifen Momente mit ihren Protagonisten, bei allem dramaturgischen Kalkül und wohl gerade wegen der didaktisch-dramaturgischen Anlage des Films ist er nicht nur grösser geworden als die Summe seiner Teile, sondern auch doppelbödiger, als seine vordergründige Wirksamkeit auf den ersten Blick zu erkennen gibt.</p>
<p>Ins Kino kommt er übrigens am 23. Februar.</p>

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		<title>SFT12: Reflexe-Zwischenbilanz mit Seraina Rohrer und Matthias Bürcher</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag ist Preisverleihung. Bis dahin sind noch knapp drei Tage übrig von den diesjährigen Solothurner Filmtagen &#8211; den ersten unter der Leitung von Seraina Rohrer. Was war anders? Was hat sich bewährt? Und wo steht der Schweizer Film überhaupt? Michael Sennhauser unterhält sich im Landhaus in Solothurn live mit Matthias Bürcher und mit der [...]
<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/24/sft12-reflexe-zwischenbilanz-mit-seraina-rohrer-und-matthias-buercher/&amp;text=SFT12: Reflexe-Zwischenbilanz mit Seraina Rohrer und Matthias Bürcher&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6237" title="sofi12_reflexe" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/sofi12_reflexe.jpg" alt="Seraina Rohrer und Matthias Bürcher Im Filmtageradiostudio" width="450" height="254" /><p class="wp-caption-text">Seraina Rohrer und Matthias Bürcher Im Filmtageradiostudio ©Ruedi Wild</p></div>
<p>Am Donnerstag ist Preisverleihung. Bis dahin sind noch knapp drei Tage übrig von den diesjährigen Solothurner Filmtagen &#8211; den ersten unter der Leitung von Seraina Rohrer. Was war anders? Was hat sich bewährt? Und wo steht der Schweizer Film überhaupt? Michael Sennhauser unterhält sich im Landhaus in Solothurn live mit <a href="http://www.artfilm.ch/" target="_blank">Matthias Bürcher</a> und mit der neuen Filmtageleiterin über ihre Feuertaufe.</p>
<p>Die Sendung ist bereits online, hier zum <a href="http://pod.drs.ch/mp3/reflexe/reflexe_201201241205_10209039.mp3" target="_blank">Download</a> und hier zum Hören: [Audio clip: view full post to listen]</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6171" title="ST12logo" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" width="450" height="54" /></p>

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		<title>SFT12: MY GENERATION von Veronika Minder</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ihrem wunderbaren, witzigen Katzenball von 2005 hat die Bernerin Veronika Minder die Erwartungen an ihren neuen Film hochgeschraubt. My Generation hat eine täuschend einfache Prämisse: es geht um in der Schweiz lebende Menschen mit Jahrgang 1948, Männer und Frauen mithin, die zu Veronika Minders eigener Generation gehören und die im längst legendären 1968 im [...]
<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/23/sft12-my-generation-von-veronika-minder/&amp;text=SFT12: MY GENERATION von Veronika Minder&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="center"><img class="aligncenter" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/mygenerationvonveronikaminder1.jpg" alt="'My Generation' von Veronika Minder ©filmcoopi" width="450" height="327" /></p>
<p>Mit ihrem wunderbaren, witzigen <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0453743/combined" target="_blank">Katzenball</a></em> von 2005 hat die Bernerin Veronika Minder die Erwartungen an ihren neuen Film hochgeschraubt. <em>My Generation</em> hat eine täuschend einfache Prämisse: es geht um in der Schweiz lebende Menschen mit Jahrgang 1948, Männer und Frauen mithin, die zu Veronika Minders eigener Generation gehören und die im längst legendären 1968 im richtigen Alter waren, um am gesellschaftlichen Veränderungsprozess aktiv teilzunehmen &#8211; oder eben nicht. Dazu hat Veronika Minder eine ganze Reihe von Leuten interviewt und mit der Kamera besucht, welche die Grundvoraussetzung erfüllten, sonst aber möglichst diverse Hintergründe und Biografien aufweisen.</p>
<p><a href="http://www.solothurnerfilmtage.ch/" target="_blank"><img src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" align="bottom" border="0" hspace="0" /></a></p>
<p>Der fertige Film konzentriert sich auf sechs von ihnen: Patrizia Habegger, Uschi Janowsky, Fredy Studer, Mary-Christine Thommen, Willi Wottreng, Jean-Pierre Ruder. Dass dabei die Männer, vor allem der Journalist Wottreng und der Jazz-Schlagzeuger Studer mehr oder weniger öffentliche Figuren sind, die Frauen dafür eher &#8216;klischee-typisch&#8217; (das Hippiemädchen, die <span id="more-6233"></span>Sachbearbeiterin, die Tänzerin), entspricht sicher nicht einer Absicht, ist allenfalls das Resultat des Versuches, etwas mehr zu schaffen, als nur eine Reihe von individuellen Alterungsporträts. Was der Film möchte, umschreibt der kurze Text auf der Webseite der Produzentin <a href="http://www.cobrafilm.ch/front_content.php?idcat=73" target="_blank">Cobrafilm</a> so:</p>
<p>Sie waren jung, wild &#8211; und sexy. Heute stehen sie kurz vor<br />
der Pensionierung und machen sich Gedanken über die<br />
Zukunft. Vor vierzig Jahren waren sie zwanzig und „trauten keinem über dreissig.“ Sie haben viele Werte in Frage gestellt und auch sich selbst neu hinterfragt. Für einige war eine dezidiert linke politische Haltung enorm wichtig, für andere die sexuelle Befreiung, die Karriere oder weite Reisen. Manche probierten andere Lebensformen aus und experimentierten mit psychoaktiven Substanzen wie LSD, Cannabis oder Opium. Heute reflektieren sie über die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und reden übers Älterwerden und ihre Pläne.</p>
<p align="center"><img src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/mygeneration2.jpg" alt="My Generation 2" width="450" height="254" /></p>
<p>Das alles wird durchaus sicht und hörbar in dem Film, man erfährt einiges über fast alle der Protagonisten. Mit Ausnahme des Raumfahrt-Wissenschaftlers Ruder. Dessen Funktion scheint mehr die eines Theoretikers für globale oder vielleicht eher universale Zusammenhänge zu sein, bis zurück zum Urknall. Aber so, wie seine Ausführungen über die Forschungshintergründe und -Resultate von Mondfahrt bis Teilchenbeschleuniger nie wirklich zu einem tragenden Gerüst für den reestlichen Film werden, so disparat bleiben auch die Biografien der anderen. Nur der einstige Maoist und Aktivist Willi Wottreng, der seine späte journalistische Karriere nach dem Ende der alten Weltwoche als Nachrufschreiber bei der NZZ am Sonntag beschliesst, funktioniert als &#8220;Rückgrat&#8221; des Films so, wie es das Konzept möglicherweise vorgesehen hat. Er formuliert mit Schärfe, Witz und Selbstironie, wie sein Leben und das seiner Generation verlaufen ist.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/mygenarationwilliwottrengcopyfilmcoopi.jpg" alt="'My Genaration' Willi Wottreng ©filmcoopi" width="450" height="254" /><p class="wp-caption-text">&#39;My Genaration&#39; Willi Wottreng ©filmcoopi</p></div>
<p>Daran hängen sich die anderen Biografien eher wie einzelne, manchmal durchaus schöne und eigene Gewächse an. In den Erzählungen aller von Ihnen blitzt immer wieder etwas Universelles auf, und manche der vor allem gegen Ende des Films in Themenblöcken organisierten Themen wie Spiritualität, Altern, Selbstzweifel und Selbst-Versicherung schaffen es sogar so etwas wie eine Durchgängigkeit der Unterschiede zu formulieren. Das sind die Momente, in denen aufblitzt, was der Film hätte sein können. Aber so, wie er jetzt, rund 18 Stunden nach seiner Uraufführung in meiner Erinnerung bleibt, treiben da nur einzelne Sätze und Momente durch meinen Kopf. Vor der Premiere im Landhaus sagte die Produzentin Valerie Fischer auf der Bühne, sie habe ursprünglich zu Veronika Minder gesagt: &#8220;Wir sollten wieder einmal einen Film über die Babyboomer machen&#8221;. Diesen Wunsch haben sie sich erfüllt, und das ist ja nicht wenig. Aber <em>My Generation</em> ist nicht <em>der</em> Film über die Babyboomer geworden, nicht einmal <em>der</em> Film über die Babyboomer in der Deutschschweiz. Und dabei habe ich nicht das Gefühl, falsche Ansprüche an den Film zu stellen &#8211; es sind die, die er weckt, aber nicht erfüllt.</p>

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		<title>SFT12: MÉNAGE À TROIS von Natalie Pfister und Frank Haller</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6227" title="'Ménage à trois' von Natalie Pfister und Frank Haller" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Ménage-à-trois-von-Natalie-Pfister-und-Frank-Haller.jpg" alt="" width="450" height="188" /><p class="wp-caption-text">&#39;Ménage à trois&#39; von Natalie Pfister und Frank Haller</p></div>
<p>Zu den schönen Präsentationsmöglichkeiten, welche die Solothurner Filmtage zu bieten haben, gehört auch die kluge Kombination unterschiedlicher Filme. Insbesondere bei den Dokumentarfilmen, die grossenteils in fernsehtauglicher Länge von unter sechzig Minuten vorliegen, ist da mancher fruchtbare Kontrast möglich. Heute morgen trafen da im Landhaus Christian Kunz&#8217; Halbstünder <em>Von Mann zu Mann</em> über eine Männerselbsterfahrungsgruppe im Schwitzhüttenritual und Pfister/Hallers Alters-WG-Doku auf einen überraschend vollen Landhaus-Saal.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6171" title="ST12logo" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" width="450" height="54" /></p>
<p>Ob die Filmemacher besonders viele Freunde haben, oder ob die Themen tatsächlich so eine populäre Ausstrahlung haben, ist schwer zu entscheiden; das Publikum hat auf jeden Fall bei beiden Filmen sehr lebhaft reagiert, vornehmlich mit fröhlichem Lachen. <span id="more-6226"></span></p>
<p>Dieses Lachen hatte allerdings gerade bei <em>Ménage à trois</em> hin und wieder einen Anflug von Nervosität zu übertönen, sind doch die (weitgehend geglückten) Anstrengungen zweier Frauen und eines Mannes, die alle auf die Neunzig zugehen und sich im Diakoniezentrum in Berlin eine Alterswohnung teilen, nur bedingt komisch, sondern vor allem vom Bemühen geprägt, das Beste aus dem immer mühsamer werdenden Leben herauszuholen. Das fröhliche Lachen vor allem jüngerer Frauen im Saal, wenn sich die 85jährige Pauline Pappert die faltigen Backen mit Rouge aufpeppt, erzeugt dabei ein seltsam oszillierendes Gruseln &#8211; denn was soll daran komisch sein, wenn eine alte Frau ihre Erscheinung pflegt? Zugleich aber steht da immer dieses Moment der &#8216;vergeblichen Liebesmüh&#8217; im Raum und genau dies ist das Substrat des Films und seiner Wirkung. Denn wenn Rudolf Buth erzählt, dass er sich nach dem Tod seiner Frau eigentlich habe erhängen wollen, es dann aber bleiben liess, weil sie es ihm verboten hatte, dann klingt das komisch in der Erzählung, ist er aber selbstverständlich nicht im geringsten. Dass es nicht nur den Filmemachern, sondern auch den drei Protagonisten gelingt, immer wieder ironische Distanz, vor allem aber die spielerische Inszenierung der eigenen Probleme hinzukriegen, macht die grosse Stärke dieses 56minütigen Filmes aus. Und das gleiche leistet Christian Kunz bei <em>Von Mann zu Mann</em>, ebenfalls mit der Unterstützung seiner Protagonisten, die zwar ihr zuweilen komisch anmutendes Ersatz-Urvölker-Ritual mit grossem Ernst durchziehen, die eigene Nervosität dabei aber immer wieder mit Sinn für Selbstironie und Komik in den Griff kriegen. Zwei überaus menschliche Filme an einem einzigen Montagmorgen.</p>

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		<title>SFT12: TERRA von Kevin Merz</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6218" title="'Terra' von Kevin Merz ©amka films" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Terra-von-Kevin-Merz-copy-amka-films.jpg" alt="" width="450" height="272" /><p class="wp-caption-text">&#39;Terra&#39; von Kevin Merz ©amka films</p></div>
<p>Erstaunlich viele Künstlerportraits sind zu finden im diesjährigen Programm der Filmtage. Aber das hat auch damit zu tun, dass in der Schweiz traditionellerweise viele Dokumentarfilme gedreht werden, und dass der Autoren-Film grundsätzlich eine selbstreferentielle Komponente hat. In anderen Worten: Jedes Künstlerportrait ist auch bis zu einem gewissen Grad ein Selbstportrait jener, die filmen. Das zeigt sich auch an <em>Terra</em> von Kevin Merz, der diesen Film seinem bei einem Unfall verstorbenen Luganeser Jugendfreund widmet. Weil der posthum Protraitierte nicht nur Künstler war, sondern auch Junkie, entwickelt sich diese Dynamik, die mich zuletzt in Duisburg bei Britta Wandaogos <em><a title="Duisburg 11: NICHTS FÜR DIE EWIGKEIT von Britta Wandaogo" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2011/11/11/duisburg-11-nichts-fuer-die-ewigkeit-von-britta-wandaogo/">Nichts für die Ewigkeit</a></em> erschüttert hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6171" title="ST12logo" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" width="450" height="54" /></p>
<p>Als Zuschauer packt mich bei diesen Filmen immer das grosse Reissen, das Zerren zwischen der Wut über die Schwäche der Abhängigen und dem Verständnis für ihre Situation und ihren Hintergrund.<span id="more-6217"></span></p>
<p>Letztlich ist es ja der Versuch, diese Spannung zu bewältigen, das Verständnis aufzubringen oder sich zu erarbeiten, das solchen Filmen das Leben einhaucht. Kevin Merz schafft das auf erstaunliche Weise, weil nicht nur die rückblickende Perspektive, geprägt von Trauer und Wut, zum Tragen kommt, sondern Szenen der Begegnungen mit dem Süchtigen, ein gescheiterter Versuch, in Genf einen Entzug zu machen, den die Freunde gemeinsam unternommen haben. Letztlich kommt der Gehirnkrampf immer dann, wenn man versucht, jemandem die &#8220;Schuld&#8221; für das Elend zuzuweisen, wenn sich die Frage stellt, wer dafür haftet, wenn ein Mensch nicht heimisch wird in den Strukturen, die seine Umgebung zu bieten hat. Und da überschneidet sich <em>Terra</em> verblüffend mit Christine Reponds ebenfalls heute gezeigten <a title="SFT12: NICHT DAS LEBEN von Christine Repond" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/21/sft12-nicht-das-leben-von-christine-repond/"><em>Nicht das Leben</em></a> &#8211; einem weiteren Künstlerportrait im weitesten Sinn.</p>

<div class="twitterbutton" style="display: block; text-align: right;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/21/sft12-terra-von-kevin-merz/&amp;text=SFT12: TERRA von Kevin Merz&amp;via=sennhauser&amp;related=artfilmch"><img align="right" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/de/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
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		<title>SFT12: NICHT DAS LEBEN von Christine Repond</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 12:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-6215" title="'Shooting Dolores' in 'Nicht das Leben' ©allaryfilm" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Shooting-Dolores-in-Nicht-das-Leben-copy-dschoint-ventschr.jpg" alt="" width="450" height="298" /><p class="wp-caption-text">&#39;Shooting Dolores&#39; in &#39;Nicht das Leben&#39; ©allaryfilm</p></div>
<p>Da ist dieser Moment, in dem Florian den Bandkollegen eröffnet, dass er Vater wird. Es entsteht eine unbehagliche Stille, ein Gemisch aus Freude und Schock. Dabei hat der älteste der Jungs schon zwei Kinder, sein Sohn ist 17 und hat auch schon mit der Band als Gitarrist geprobt. Denn das ist der Ankerpunkt von <em>Nicht das Leben</em>: Die &#8220;Jungs&#8221; sind keine mehr, sie sind zwischen dreissig und vierzig. Und wenn einer von ihnen zu Beginn des Film trotzig erklärt, die Musik sei sein Leben, seine Lehre und sein Job als Drucker seien bloss ein notwendiges Nebengeleis, dann wird er das selber gegen Ende relativieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6171" title="ST12logo" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ST12logo.jpg" alt="" width="450" height="54" /></p>
<p>Christine Repond hat den lange Zeit im Limbo der Verleihlosigkeit schwebenden Neonazi-Spielfilm <a href="http://www.dschointventschr.ch/dv/stage/filmflyer.php?shortcut=SILBER" target="_blank"><em>Silberwald</em></a> (2010) gemacht, ein Film mit grossen Qualitäten und ein paar Schwächen, die bisher verhindert haben, dass sich jemand traute, ihn ins Kino zu bringen. Nun sieht es allerdings so aus, als ob die Produktion ihn doch noch auf ein paar Schweizer Leinwände bringen wird in diesem Jahr.<span id="more-6214"></span><em>Nicht das Leben</em> ist ein Dokumentarfilm, und er braucht eine Weile, um auf den Punkt zu kommen. Aber das scheint Teil des Konzeptees zu sein, spiegelt das Verfahren doch letztlich die Lebensperspektive der Protagonisten des Films. Im letzten Drittel kommt es dann um so dicker. NEben der Vaterschaftsankündigung, die als erster Moment der Wahrheit aufleuchtet, folgt wenig später der Versuch des werdenden Vaters (und einzigen Bandmitglieds mit formuliertem Ehrgeiz und Anspruch), mittels Aufgabenteilung von Finanzen bis Promotion etwas Perspektiven zu schaffen. Eine Sequenz, die mit komischer Härte deutlich macht, dass drei Viertel der Band dafür weder Lust noch Energie aufbringen.</p>
<p>Am Ende ist einmal mehr alles anders und natürlich wird auch der Titel ins seiner Mehrdeutigkeit noch polyvalenter. Das ist ein beharrlicher Dokumentarfilm, der auf ein Kinopublikum setzt, das sitzenbleibt und auf die Ernte wartet, die schliesslich eingefahren wird. TV-tauglich ist das nur bedingt. Und das ist für einmal durchaus gut so.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Rolf Lyssy im Gespräch</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die am Donnerstag beginnenden Solothurner Filmtage hin haben sich schon Dutzende angehender Filmmacher mit ihren Mini-Remakes von Rolf Lyssys Die Schweizermacher beworben. Rolf Lyssy selber ist in der Jury. Vor allem aber hat Rolf Lyssy seit dieser Woche auch wieder einen eigenen Film im Kino: Ursula &#8211; Leben in anderswo. Brigitte Häring hat Lyssy [...]
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/rolflyssyrechtsimgespraechmitkameramannfritzmaederimjahr2000copysennhauser.jpg" alt="Rolf Lyssy (rechts) im Gespräch mit Kameramann Fritz Mäder im Jahr 2000 copy sennhauser" width="450" height="221" /><p class="wp-caption-text">Rolf Lyssy (rechts) im Gespräch mit Kameramann Fritz Mäder im Jahr 2000 ©sennhauser</p></div>
<p>Auf die am Donnerstag beginnenden Solothurner Filmtage hin haben sich schon Dutzende angehender Filmmacher mit ihren <a href="http://www.frischfilm.sf.tv/wettbewerbe/solothurner_filmtage" target="_blank">Mini-Remakes</a> von Rolf Lyssys <em>Die Schweizermacher</em> beworben. Rolf Lyssy selber ist in der <a href="http://www.solothurnerfilmtage.ch/home/page.aspx?page_id=4143#19297" target="_blank">Jury</a>. Vor allem aber hat Rolf Lyssy seit dieser Woche auch wieder einen eigenen Film im Kino: <em>Ursula &#8211; Leben in anderswo</em>. Brigitte Häring hat Lyssy besucht und mit ihm über den Film gesprochen &#8211; <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/316824.das-gespraech-mit-rolf-lyssy-in-voller-laenge.html" target="_blank">hier</a> ist das Gespräch zu hören.<span id="more-6158"></span></p>
<p>Im Jahr 1965 war Rolf Lyssy noch kein bekannter Regisseur, sondern Kameramann und Cutter bei einem Filmprojekt: Der Dokumentarfilm <em>Ursula oder das unwerte Leben</em>, eines der ersten Projekte des jungen Filmemachers, kam 1966 ins Kino. Das das taubblinde Mädchen und seine Pflegemutter machen Lyssy tiefen Eindruck.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/ursulaoderlebenimanderswovonrolflyssycopyfilmcoopi.jpg" alt="'Ursula - Leben in Anderswo' von Rolf Lyssy copy filmcoopi" width="450" height="254" /><p class="wp-caption-text">&#39;Ursula - Leben in Anderswo&#39; von Rolf Lyssy ©filmcoopi</p></div>
<p>45 Jahre später &#8211; inzwischen hat Lyssy eine beeindruckende Karriere als Filmemacher hinter sich &#8211; trifft er Ursula Bodmer und ihre inzwischen greise Pflegemutter Anita Utzinger wieder. Und ist von der nun fast 60jährigen Frau und ihrer Betreuerin immer noch gleich beeindruckt. Er beschliesst, einen weiteren Film über die beiden zu drehen: «Ursula. Leben in Anderswo» entsteht. Im <a href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/316824.das-gespraech-mit-rolf-lyssy-in-voller-laenge.html" target="_blank">Gespräch</a> erzählt Lyssy von der Erfahrung, im Abstand von 45 Jahren mit den gleichen Protagonisten zu drehen, von der Schwierigkeit, mit Ursula zu kommunizieren oder ihre Welt zu verstehen. Und er berichtet von der Faszination für diese Geschichte der schwerbehinderten Frau und ihrer Pflegemutter.<br />
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		<title>Flying Home Trailer</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 18:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
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		<category><![CDATA[Webtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Film von Tobias Wyss gehört zu unseren Unverpassbaren der Woche. Und eine offizielle Webseite gibt es auch dafür. Und Filmemacher Tobias Wyss im Oton gibts morgen im Filmpodcast.
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Der Film von Tobias Wyss gehört zu unseren <a title="Die Unverpassbaren, Woche 02" href="http://sennhausersfilmblog.ch/2012/01/12/die-unverpassbaren-woche-02/">Unverpassbaren</a> der Woche. Und eine <a href="http://www.flyinghomemovie.ch/de/home" target="_blank">offizielle Webseite</a> gibt es auch dafür. Und Filmemacher Tobias Wyss im Oton gibts morgen im Filmpodcast.</p>

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		<title>A Bug&#8217;s Life</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sennhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5996" title="bug" src="http://sennhausersfilmblog.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/bug.gif" alt="" width="100" height="75" /></p>

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