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    Lässt sich der Schweizer Film "sanieren" wie die UBS oder Novartis?

    Von Michael Sennhauser | 26. September 2007 - 18:59

    Peter Liechti (c) Peter LiechtiAuf der noch immer im Aufbau begriffenen, aber schon jetzt spannenden und bissigen Textsammlungsseite Cinelemmata von Mathias Knauer findet sich neuerdings ein spannender kleiner Essay von Dokumentarfilmer Peter Liechti. Liechti, der Tüftler mit eigenen Massstäben, wehrt sich mit leiser Verzweiflung gegen die Publikums-Optimierungsforderungen, die sich in der gegenwärtigen Filmpolitik immer stärker ausbreiten. Und Angesichts einer flachbrüstigen Hirnrissigkeit wie dem aktuellen Tell-Film von Mike Eschmann geht einem beim folgenden Satz von Liechti erst recht das Herz auf:

    Filmemachen bedeutet mir persönlich etwas ganz anderes, als möglichst Vielen gefallen zu wollen. Und ich stehe zu dieser "Arroganz", weil ich überzeugt bin, dass nur das Eigene etwas beitragen kann zu dem, was auch die Anderen – das Publikum im weitesten Sinne, sogar im Ausland – nachhaltig interessieren könnte. "Moi – radicalement subjectif" lautet der Titel eines Seminars, das im kommenden Semester an der HES-SO in Lausanne stattfinden wird. Merci!

    Gäbe es doch mehr wie ihn, mit Witz und Wut! 

    Topics: Filmpolitik | Kommentare deaktiviert für Lässt sich der Schweizer Film "sanieren" wie die UBS oder Novartis?

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