Locarno: Heulender Himmel und gastfreundliche Oekumene

Swissfilms bringt die Plakate ins Trockene (c) sennhauserEs war ein nasskalter Tag des Schweizer Films heute. Und gegen Abend haben die Helfer von Swissfilms auch die Plakatständer wieder abgeräumt (auf dem hinteren Plakat das Lachen von Bideau père) und durch die Pfützen geschoben. Irgendwie haben sich alle durch den Tag gerettet. Die Filme waren gut, die grosse Paneldiskussion zur Notwendigkeit von Glamour und Rotem Teppich scheints nicht völlig überzeugend, aber immerhin unterhaltsam, dank einem kleinen Showdown zwischen Filmchef Nicolas Bideau und Festivalpräsident Marco Solari (ich war nicht dabei, also Vorsicht bei die Gerüchte …) Und warum war ich nicht dabei? Weil ich

Das oekumenische Buffet mit Venus (c) sennhauserwieder einmal zu den Glücklichen gehörte, die zum oekumenischen Mittagessen eingeladen wurden. Das ist immer noch einer der gediegensten und angenehmsten Anlässe hier in Locarno: Fast nur ernsthafte und nette Leute, ein grossartiges Buffet und Gastgeber, die zum Filmkuchen ein angenehm distanziertes Verhältnis haben, einfach aufgrund ihrer Interessenslage. Einzige Frage, die offen blieb: Was macht ausgerechnet die Venus am oekumenischen Empfang?

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