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    Sennentuntschi gerettet?

    Von Michael Sennhauser | 10. September 2009 - 22:19

    sennentuntschi still kontra

    Heute Abend hat sich Michael Steiner mit einer Meldung an die Medien gewandt: Sennentuntschi, der Film mit der langen Leidensgeschichte, sieht wieder Silberstreifen am Horizont. Die wichtigsten privaten Investoren verzichten auf insgesamt 800’000 Franken, mit zwei neuen Produzenten an Bord soll das Schiff wieder klargemacht werden. Einer der verzichtenden Investoren ist der ehemalige Geschäftsführer der Zürcher Arthouse-Kinos, This Brunner. Er hat telefonisch aus Venedig die Meldung von Michael Steiner bestätigt. Er habe einfach nicht eingesehen, wie man einen der talentiertesten Filmemacher der Schweiz könne hängen lassen. Und die Schmierengeschichte in der letzten Weltwoche habe ihn schliesslich in seiner Entscheidung bestärkt, Michael Steiner den Rücken zu stärken. Nach dem Sprung folgt die Meldung im Wortlaut:

    «Sennentuntschi» – Lösung zeichnet sich ab

    Zürich, 10. September 2009 ­ Nach monatelangem Tauziehen um das Projekt «Sennentuntschi» zeichnet sich nun eine Lösung ab. Alle beteiligten Produzenten und Ko-Produzenten haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Mit Markus Barmettler und Andreas Fallscheer/Falcom Media konnten international erfahrene Produzenten gewonnen werden. Zusammen mit dem Schweizer Koproduzenten Turnus Films, Hans Syz, und dem österreichischen Koproduzenten Superfilm, John Lüftner, soll der Film in den nächsten Monaten fertig produziert werden.

    Es ist bestätigt, dass die UBS , die Turnus Films und This Brunner auf insgesamt 800’000 CHF verzichten, um eine Sanierung der noch bestehenden Firma voranzutreiben und den Film fertig zu stellen. Markus Barmettler und Andreas Fallscheer werden einen substantiellen Betrag einschiessen und für die Gläubiger einen Gewinnkorridor von weiteren 500’000 CHF öffnen. Ziel ist es, binnen 2 Wochen mit allen Gläubigern eine Einigung zu finden und danach die Postproduktion des Filmes in Angriff zu nehmen.

    Die Kontraproduktion AG wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, Fördergelder missbraucht zu haben. Bisher hat die Kontra für das Filmprojekt Sennentuntschi über 2,5 Mio. CHF ausgegeben. Dem gegenüber stehen ausbezahlte Föderbeträge des BAK, des Schweizer Fernsehens und der Zürcher Filmstiftung in der Höhe von 1,85 Mio CHF.

    Die Kontraproduktion AG wird nach der Übernahme durch Markus Barmettler und Andreas Fallscheer nicht nur die Besitzer, sondern auch den Namen ändern. Bis dahin werden die beiden Verwaltungsräte Adrian Frutiger und Michael Steiner die nötigen Schritte unternehmen, um eine reibungslose Übernahme durch die neuen Eigner zu ermöglichen.

    Topics: CH Film, Filmbusiness, Filmpolitik, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Sennentuntschi gerettet?

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