Filmpodcast Nr. 187: Women without Men, Tales from the Golden Age, Claude Chabrol.

'Tales from the Golden Age' ©frenetic
'Tales from the Golden Age' ©frenetic

Brigitte Häring hat Shirin Neshats Women without Men gesehen, ich Cristian Mungius Tales from the Golden Age. Osteuropa-Korrespondent Marc Lehmann erzählt von Rumäniens aktuellem Verhältnis zur Vergangenheit. Und ich gratuliere Claude Chabrol zum 80. Geburtstag. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 26

'Women without Men' von Shirin Neshat ©cineworx

Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

  1. Women without Men von Shirin Neshat. Die Künstlerin und Fotografin überzeugt auch mit ihrem ersten Spielfilm, der so ganz anders daherkommt, als die erwartete Betroffenheitsreihung.
  2. Les plages d’Agnès von Agnès Varda. Ein Leben mit Filmen, Künstlern, Fischern und Fotografien. Vardas Kompendium macht Heimweh nach Ciné-viel.
  3. Honeymoons – Medeni Mesec von Goran Paskaljevic. Ein Liebespaar in Serbien, eines in Albanien, zwei protzige Hochzeiten, und dazwischen der Kosovo und Auswanderungshoffnungen. So schön erzählt, dass die raffinierten Symmetrien erst nachtträglich auffallen.
  4. Les herbes folles von Alain Resnais. Das Kino des 87jährigen ist beschwingter, tiefer, verrückter und schöner anzuschauen als fast alles, was seine junge Konkurrenz auf die Leinwand bringt.
  5. Coeur Animal von Séverine Cornamusaz. Eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte und eine Art Menschwerdung. Starkes und beeindruckendes Filmdebut aus den Westschweizer Alpen.

Im Filmpodcast morgen gibts es mehr zu Shirin Neshat, Cristian Mungiu, Rumänien, Claude Chabrol.

Filmpodcast Nr. 186: Wilhelmsschrei, Konrad Zuse, Agnès Varda.

Corinne Marchand in 'Cléo de 5 à 7' von Agnès Varda ©CinéTamaris

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. In Basel an der Art Unlimited stellt auch die französische Filmemacherin Agnès Varda aus – parallel dazu läuft ihr neuer Film Les plages d’Agnès im Kino und eine Retrospektive im Stadtkino Basel. Ausserdem: Der Ursprung des häufigsten Schreis der Filmgeschichte und warum Konrad Zuses Computer von 1936 der letzte filmtaugliche seiner Art gewesen ist. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 25

'Les plages d'Agnès' von Agnès Varda (links) ©CinéTamaris
'Les plages d'Agnès' von Agnès Varda (links) ©CinéTamaris

Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

  1. Les plages d’Agnès von Agnès Varda. Ein Leben mit Filmen, Künstlern, Fischern und Fotografien. Vardas Kompendium macht Heimweh nach Ciné-viel. Das kann derzeit übrigens hier gestillt werden.
  2. Honeymoons – Medeni Mesec von Goran Paskaljevic. Ein Liebespaar in Serbien, eines in Albanien, zwei protzige Hochzeiten, und dazwischen der Kosovo und Auswanderungshoffnungen. So schön erzählt, dass die raffinierten Symmetrien erst nachträglich auffallen.
  3. Panique au village von Stephane Aubier und Vincent Patar. Täuschend einfache, extrem atem- und pausenlose Animations-Action aus Belgien. Anstrengender und befriedigender als das Fitness-Center.
  4. Les herbes folles von Alain Resnais. Das Kino des 87jährigen ist beschwingter, tiefer, verrückter und schöner anzuschauen als fast alles, was seine junge Konkurrenz auf die Leinwand bringt.
  5. Coeur Animal von Séverine Cornamusaz. Eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte und eine Art Menschwerdung. Starkes und beeindruckendes Filmdebut aus den Westschweizer Alpen.

Im Filmpodcast morgen gibts es mehr zu Agnès Varda, Konrad Zuse und seinem Computer und zum Wilhelmsschrei.

Filmpodcast Nr. 185: Honeymoons, Hunkeler-Dreharbeiten, DVD L’encerclement.

encerclement von Richard Brouillette

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Zwei Hochzeiten, ein Todesfall und eine DVD, das gibt’s in unserer heutigen Filmrolle. Honeymoons – Medeni Mesec von Goran Paskaljevic aus den Ländern Serbien und Albanien. Michael Sennhauser und Südosteuropakorrespondent Walter Müller reden darüber. Drehbuchautor Dominik Bernet erzählt von den Dreharbeiten zum neuesten Hunkeler-Film Silberkiesel und im DVD-Tipp stellt Michael Sennhauser den Dokfilm L’encerclement aus Kanada vor. Dazu wie immer Kurztipps und eine Tonspur. Und im Zürcher Filmpodium gibt es heute Abend zudem ein hochkarätig besetztes Podium zum Neoliberlismus und Brouillettes Film.

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Die Unverpassbaren, Woche 24

'Honeymoons - Medeni Mesec' von Goran Paskaljevic ©trigon
'Honeymoons - Medeni Mesec' von Goran Paskaljevic ©trigon

Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

  1. Honeymoons – Medeni Mesec von Goran Paskaljevic. Ein Liebespaar in Serbien, eines in Albanien, zwei protzige Hochzeiten, und dazwischen der Kosovo und Auswanderungshoffnungen. So schön erzählt, dass die raffinierten Symmetrien erst nachträglich auffallen.
  2. Panique au village von Stephane Aubier und Vincent Patar. Täuschend einfache, extrem atem- und pausenlose Animations-Action aus Belgien. Anstrengender und befriedigender als das Fitness-Center.
  3. Les herbes folles von Alain Resnais. Das Kino des 87jährigen ist beschwingter, tiefer, verrückter und schöner anzuschauen als fast alles, was seine junge Konkurrenz auf die Leinwand bringt.
  4. Coeur Animal von Séverine Cornamusaz. Eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte und eine Art Menschwerdung. Starkes und beeindruckendes Filmdebut aus den Westschweizer Alpen.
  5. Chloe von Atom Egoyan. Egoyans eigenwilliger Nachbau des französischen Dramas Nathalie hat was. Und dazu noch Julianne Moore.

Im Filmpodcast morgen gibts es mehr zu Honeymoons, Serbien, Albanien und zur Umzingelung durch den Neoliberalismus auf DVD.

Filmpodcast Nr. 184: Panique au village, DVD Up in the Air, Dennis Hopper, Fussball und Film.

panique au village

Kino im Kopf – mit Michael Sennhauser. Aus Belgien kommt Panique au village, vom Himmel hoch George Clooney in Up in the Air, und in die Gegenrichtung hat sich Dennis Hopper aufgemacht, auf dessen Karriere Brigitte Häring zurückblickt. Ausserdem hat sie sich mit den angeblichen Parallelen zwischen Kino und Fussball auseinandergesetzt, mit Filmemacher Angelo Lüdin und Fussball-Kommentator Sascha Ruefer. Dazu wie immer Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 23

Cobboi & Indien in 'panique au village '
Cobboi & Indien in 'panique au village '

Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

  1. Panique au village von Stephane Aubier und Vincent Patar. Täuschend einfache, extrem atem- und pausenlose Animations-Action aus Belgien. Anstrengender und befriedigender als das Fitness-Center.
  2. Les herbes folles von Alain Resnais. Das Kino des 87jährigen ist beschwingter, tiefer, verrückter und schöner anzuschauen als fast alles, was seine junge Konkurrenz auf die Leinwand bringt.
  3. Coeur Animal von Séverine Cornamusaz. Eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte und eine Art Menschwerdung. Starkes und beeindruckendes Filmdebut aus den Westschweizer Alpen.
  4. Chloe von Atom Egoyan. Egoyans eigenwilliger Nachbau des französischen Dramas Nathalie hat was. Und dazu noch Julianne Moore.
  5. David Wants to Fly von David Sieveking. Der Dokumtarfilmer als liebenswürdiger Naivling geht hartnäckig dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seinen Anhängern – darunter David Lynch – auf die Nerven. Witzig und hellsichtig.
  6. Guru – Bhagwan, his Secretary & his Bodyguard von Sabine Gisiger und Beat Häner. Wer nie zu einem Guru ging, weiss nach diesem Film, warum nicht. Und darüber hinaus, warum es andere taten. Ein gründlicher Blick, der fasziniert.

Im Filmpodcast morgen gibts es mehr zu Filmen und eine halbe Stunde zum angeblichen Verhältnis zwischen Fussball und Kino..