Filmpodcast Nr. 231: Water for Elephants, Le nom des gens, Bruce Conner, Generation Z

Robert Pattinson in 'Water for Elephants' ©fox
Robert Pattinson in 'Water for Elephants' ©fox

Kino im Kopf. Brigitte Häring hat Water for Elephants gesehen, ich Le nom des gens, Barbara Basting war in Zürich an der Bruce Conner Ausstellung, und Uli Hufen hat in Moskau der russischen Avantagarde der Computermusik nachgespürt. Und Filmtipps sowie Tonspur haben wir auch wieder.

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Die Unverpassbaren, Woche 17

Sara Forestier und Jacques Gamblin in 'Le nom des gens' ©pathé
Sara Forestier und Jacques Gamblin in 'Le nom des gens' ©pathé

Genau. Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Le nom des gens von Michel Leclerc. Sleeping with the enemy auf Französisch. Endlich wieder einmal eine linke Komödie aus Frankreich, charmant, sexy und hochpräzise.
  2. Marti, dupa craciun (Tuesday, after Christmas – Dienstag, nach Weihnachten) von Radu Muntean. Das aktuelle rumanäische Kino in seiner reinsten Form: Undogmatisch, moralinfrei, direkt. Was macht das klassische Dreieck Mann-Frau-Geliebte, wenn man ganz genau hinsieht?
  3. Incendies von Denis Villeneuve. Bruder und Schwester suchen im Auftrag der toten Mutter ihren Vater, den sie verstorben glaubten. Grausam konsequente aktuelle Geschichte nach altgriechischem Bauplan.
  4. Bouton von Res Balzli. „Tant qu’il y a Bouton, il y a de la vie“ – So lange es Bouton gibt, gibt es Leben, sagt sich die todkranke Schauspielerin – und bespricht das auch gleich mit ihrer Handpuppe Bouton.
  5. Pina von Wim Wenders. Das ist nicht nur eine sehr schöne Hommage an die Pionierin des Tanztheaters, und der erste grosse 3D-Arthhouse-Dokumentarfilm, sondern auch ein Lehrstück zur 3D-Technik, dazu was sie kann, wozu sie gut sein könnte, und was sie definitiv nicht zu leisten vermag.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Le nom des gens und Water for Elephants,zu synthethischer Filmmusik aus Russland und zu Clip-Pionier Bruce Conner .

Filmpodcast Nr. 230: Incendies, Tuesday After Christmas, Filmfestival Istanbul

Dragos Bucur und Maria Popistasu in 'Marti, dupa craciun' von Radu Muntean ©looknow
Dragos Bucur und Maria Popistasu in 'Marti, dupa craciun' von Radu Muntean ©looknow

Kino im Kopf. Heute mit Hannes Nüsseler zu Incendies, Sennhauser zu Tuesday, after Christmas und Amin Farzanefar vom 30. Istanbul International Film Festival. Kurztipps, Tonspur, frohe Ostern.

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Die Unverpassbaren, Woche 16

Lubna Azabal in 'Incendies' von Denis Villeneuve ©filmcoopi
Lubna Azabal in 'Incendies' von Denis Villeneuve ©filmcoopi

An Ostern erst recht: Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Marti, dupa craciun (Tuesday, after Christmas – Dienstag, nach Weihnachten) von Radu Muntean. Das aktuelle rumänische Kino in seiner reinsten Form: Undogmatisch, moralinfrei, direkt. Was macht das klassische Dreieck Mann-Frau-Geliebte, wenn man ganz genau hinsieht?
  2. Incendies von Denis Villeneuve. Bruder und Schwester suchen im Auftrag der toten Mutter ihren Vater, den sie verstorben glaubten. Grausam konsequente aktuelle Geschichte nach altgriechischem Bauplan.
  3. Bouton von Res Balzli. „Tant qu’il y a Bouton, il y a de la vie“ – So lange es Bouton gibt, gibt es Leben, sagt sich die todkranke Schauspielerin – und bespricht das auch gleich mit ihrer Handpuppe Bouton.
  4. Pina von Wim Wenders. Das ist nicht nur eine sehr schöne Hommage an die Pionierin des Tanztheaters, und der erste grosse 3D-Arthhouse-Dokumentarfilm, sondern auch ein Lehrstück zur 3D-Technik, dazu was sie kann, wozu sie gut sein könnte, und was sie definitiv nicht zu leisten vermag.
  5. Four Lions von Christopher Morris. Dem Irrwitz mit Irrwitz zu Leibe rücken: Noch nie waren Selbstmordattentäter so komisch. Und so einleuchtend.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Incendies und Tuesday, after Christmas und ein Blick auf das Filmfestival von Istanbul.

Filmpodcast Nr. 229: Four Lions, Bouton, Nyon, Bafisi, Sidney Lumet, Pina, Wim Wenders

Wim Wenders ©filmcoopi
Wim Wenders ©filmcoopi

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Beiträge zu den Filmen Four Lions und Bouton, eine Bilanz vom Dokfilmfestival in Nyon, eine Übersicht zum argentinischen Filmfestival in Buenos Aires, ein kurzer Abschied von Sidney Lumet – und schliesslich ein ausführliches Gespräch mit Wim Wenders zu seinem 3D-Dokfilm Pina. Kurztipps und Tonspur.

Auf der Website der Filmwissenschaftlerin Barbara Flückiger findet sich übrigens eine ausführliche Linksammlung zu 3D im Kino, zusammengestellt von Maja Sánchez Ruiz.

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Die Unverpassbaren, Woche 15

Johana Bory mit/in 'Bouton' © Balzli & Fahrer GmbH
Johana Bory mit/in 'Bouton' ©Balzli & Fahrer GmbH

Eine gute Woche: Gleich drei neue, unverpassbare Filme am Start:

  1. Bouton von Res Balzli. „Tant qu’il y a Bouton, il y a de la vie“ – So lange es Bouton gibt, gibt es Leben, sagt sich die todkranke Schauspielerin – und bespricht das auch gleich mit ihrer Handpuppe Bouton.
  2. Pina von Wim Wenders. Das ist nicht nur eine sehr schöne Hommage an die Pionierin des Tanztheaters, und der erste grosse 3D-Arthhouse-Dokumentarfilm, sondern auch ein Lehrstück zur 3D-Technik, dazu was sie kann, wozu sie gut sein könnte, und was sie definitiv nicht zu leisten vermag.
  3. Four Lions von Christopher Morris. Dem Irrwitz mit Irrwitz zu Leibe rücken: Noch nie waren Selbstmordattentäter so komisch. Und so einleuchtend.
  4. Potiche von François Ozon. Die in den 70er Jahren angesiedelte Emanzipationskomödie ist nicht halb so trivial, wie sie tut. Und dazu ein verspieltes Kompendium zum französischen Sozialkino von Chabrol bis Lelouch.
  5. All that I Love (Wszystko co kocham) von Jacek Borcuch. Polenpunk und Russenangst aus der grossen Zeit von Solidarnosc: Lebensgefühl und Revoluzzer-Musik.

Im Filmpodcast morgen mehr von Wim Wenders zu Pina, mehr zu Four Lions, zu Bouton, etliches zum Festival des unabhängigen Films in Buenos Aires und ein bisschen was zu Sidney Lumet.

Trailer zu Lars von Triers MELANCHOLIA

Lars von Trier mit Kirsten Dunst am Set von 'Melancholia'
Lars von Trier mit Kirsten Dunst am Set von 'Melancholia'
Lars von Trier mit Kirsten Dunst am Set von 'Melancholia'

Der Trailer zu Melancholia verspricht alles, von Festen über Fanny & Alexander, Antichrist, Weltuntergang bis zur titelgebenden Melancholie. Und er sagt noch gar nichts über den Film. Wie meistens bei Lars von Trier läuft die PR-Maschine wie geölt und bis wir am Festival in Cannes sein werden, ist die halbe Welt auf den Film eingestimmt: Ein schöner Film über das Ende der Welt – A beatutiful movie about the end of the world.  Für einmal lasse ich mich gerne einspannen, von Trier verdanke ich die stärksten Kinomomente der letzten dreissig Jahre.

„Trailer zu Lars von Triers MELANCHOLIA“ weiterlesen

Sidney Lumet ist tot

Lumetcollage

Sidney Lumet, einer der ganz grossen amerikanischen Regisseure, ist heute morgen in New York mit 86 Jahren gestorben. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören die Gerichtsdramen Twelve Angry Men mit Henry Fonda oder The Verdict mit Paul Newman, aber auch urbane Dramen wie Serpico oder Dog Day Afternoon.

Radiobeitrag hören:

Lumets Arbeitsbuch Making Movies ist eine aufschlussreiche Lektüre.