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    Cannes 2011: Julia Leigh und ihre Mentorin

    Von Michael Sennhauser | 10. Mai 2011 - 14:09

    Autorin und Erstlings-Regisseurin Julia Leigh

    Ja, ich weiss, eröffnet wird mit Woody Allen und Carla Bruni und Midnight in Paris. Das ändert aber nichts daran, dass der erste Film, den wir im Wettbewerb zu sehen kriegen, Sleeping Beauty von Julia Leigh sein wird. Das ist das Regiedebut der australischen Autorin, und damit gleich im Wettbewerb von Cannes zu landen, das ist schon eine Sensation für sich. Als Autorin hat sie einen Namen, als Regisseurin eine formidable Patin: Die Neuseeländerin Jane Campion, die bisher einzige Frau, welche die Goldene Palme von Cannes gewonnen hat (für The Piano, 1993), hat die Verfilmung von Leighs eigenem Script begleitet. Und das geht bis ins Detail. Wenn man das obenstehende Portrait von Julia Leigh genau anschaut, fällt der eingravierte Name auf dem Viewfinder auf, den sie um den Hals trägt (Vergrösserung nach dem Sprung). Die 64. Ausgabe des Festivals von Cannes könnte das Fest der Frauen werden. Gleich vier sind im Wettbewerb vertreten. Da darf man auf vieles gespannt sein, auch auf die Sprüche an der Pressekonferenz von Lars von Trier, der mit seinem Meisterwerk Antichrist vor zwei Jahren massive Misogynie-Vorwürfe provoziert hatte. Jetzt ist er mit Melancholia auch wieder dabei.

    Trennbalken Filmfestival Cannes 2011

    Der Viewfinder von Julia Leigh, graviert mit dem Namen von Jane Campion (Detail)

    Topics: Film, Filmfestival, Leute, Regisseur/in | 3 Kommentare »

    3 Comments

    1. Der Hinweis, „Sleeping Beauty“ sei der erste gezeigte Film im Wettbewerb, ist leider falsch. Sofern man nach dem offiziellen Cannes Screening Schedule geht (vgl. http://www.festival-cannes.com/assets/File/Web/HORAIRES%202011/INTERNET%20HORAIRES%20DEF%281%29.pdf), beginnt der offizielle Wettbewerb um die Goldene Palme mit Lynne Ramsays „We Need To Talk About Kevin“.

      Kommentar by César — 11. Mai 2011 @ 12:43

    2. @César Nicht bei den Pressevorführungen. Wir sehen Sleeping Beauty schon heute Abend, Lynne Ramsay dann morgen früh mit Publikum.

      Kommentar by Michael Sennhauser — 11. Mai 2011 @ 15:42

    3. Von Minute zu Minute habe ich gehofft, dass der Film nun endlich besser wird….vergebens. Schon viele Filme waren schlecht die ich gesehen habe, aber dieser Film ist mit Abstand und ohne Übertreibung der absolut grösste NonSense den ich gesehen habe. Denselben Film habe ich einer Bekannten gezeigt, welche ebenfalls schwer davon enttäuscht wurde. Was ist der Sinn des Films, wo der Höhepunkt….? Während dem ganzen Film bin ich nicht ganz gestiegen wo hier der tiefere Sinn dahiner sein soll. Der Schluss passt perfekt zu diesem Film, wie der Rest endet er völlig (entschuldigen Sie diesen Ausdruck) beschissen. Freundliche Grüsse Gregor Kaufmann

      Kommentar by Kaufmann Gregor — 10. Mai 2013 @ 01:39

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