Filmpodcast Nr. 253: Vol spécial, Le Havre, Marjane Satrapi

Jean-Pierre Darroussin in 'Le Havre' ©filmcoopi
Jean-Pierre Darroussin in 'Le Havre' ©filmcoopi

Kino im Kopf, wieder einmal mit mir, aufgefrischt zurück aus den Ferien. Die Beiträge sind dafür alle von Brigitte Häring, die eben noch nicht in den Ferien war. Sie hat Fernand Melgars Vol spécial gesehen, Aki Kaurismäkis Le Havre und sie hat die Comiczeichnerin Marjane Satrapi getroffen und mit ihr über ihren in Venedig uraufgeführten neuen Film Poulet aux prunes gesprochen. Dazu wie gewohnt Kurztipps und Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 39

'Vol spécial' von Fernand Melgar ©look now
'Vol spécial' von Fernand Melgar ©look now

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Le Havre von Aki Kaurismäki. Hinreissend wie eh und je bei Kausrismäki, dazu märchenhaft liebenswert und unglaublich schön gefilmt.
  2. Vol spécial von Fernand Mélgar. Direkt, ungeschminkt und ohne zu blinzeln blickt dieser Film auf die nette Schweizer Version der Ausschaffungshaft.
  3. Le chat du rabbin von Joann Sfar. Klug, charmant, gezeichnet und belebt.
  4. A Separation von Asghar Farhadi. Der überragende Berlinale-Gewinner – ein überragendes, stilles Drama aus dem Iran.
  5. Jane Eyre von Cary Fukunaga. Eine eindrückliche, intensive Neuverfilmung des Klassikers von Charlotte Brontë.

Im Filmpodcast morgen mehr. Unter anderem zu Vol spécial und Le Havre .

Blogferien bis 28. September

Ilse Werner und Hans Albers in: 'Grosse Freiheit Nr. 7'

Da gehen wir hin, die nächsten Tage:  Hamburg Große Freiheit Nr. 7, Deutschland 1943/1944. Regie: Helmut Käutner. Ich bin also für ein paar Tage unterwegs, Die Unverpassbaren für diese Wochen finden im Filmpodcast statt, den Brigitte Häring jeweils per Freitagmorgen 08.00 Uhr produziert. Der Podcast wird für Abonnenten wie gewohnt ausgeliefert, wer ihn normalerweise direkt über den Blog bezieht, sei für einmal auf den Direktlink verwiesen.

Filmpodcast Nr. 250: A Separation, Jane Eyre, Fantoche, Mediasch.

Mia Wasikowska in 'Jane Eyre' ©ascot-elite
Mia Wasikowska in 'Jane Eyre' ©ascot-elite

Kino im Kopf, heute mit Michael Sennhauser und diesen Themen: Der Berlinale-Gewinner A Separation von Asghar Farhadi ist endlich im Kino. Und die neue Jane Eyre-Verfilmung von Cary Fukunaga. In Baden läuft das Animationsfilmfestival Fantoche, und die rumänische Kleinstadt Mediasch beherbergt das zentraleuropäische Filmfestival. Dazu Kurztipps und Tonspur sowie ein ausführliches Gespräch von Brigitte Häring mit der scheidenden Fantoche-Leiterin Duscha Kistler.

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Die Unverpassbaren, Woche 36

'A separation' von Asghar Farhadi ©trigon
'A separation' von Asghar Farhadi ©trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. A Separation von Asghar Farhadi. Der überragende Berlinale-Gewinner – ein stilles Drama aus dem Iran.
  2. Jane Eyre von Cary Fukunaga. Eine eindrückliche, intensive Neuverfilmung des Klassikers von Charlotte Brontë.
  3. Wer wenn nicht wir von Andres Veiel. Mit Blackbox BRD hat er dokumentarisch Massstäbe gesetzt. Jetzt versucht Veiel die psychologische Annäherung an die RAF, mit einem dichten Spielfilm.
  4. Tomboy von Céline Sciamma. Eine Zehnjährige gibt sich als Junge aus, und der Film geht immer dichter an ihre Erfahrungsgrenzen.
  5. Der Sandmann von Peter Luisi. Eine tatsächlich phantastische und romantische Komödie. Aus der Schweiz.

Im Filmpodcast morgen mehr zu A Separation, Jane Eyre, Fantoche, animation.ch und zum Festival des Zentraleuropäischen Films in Mediasch.

Jetzt geht das wieder los!

Ich bin im Vorstand vom Fantoche. Das macht mich automatisch zum Fan. Und darum sollte niemand nur auf mich vertrauen, wenn ich sage: Ab heute Abend bis Sonntagabend ist Baden AG der Nabel der Animation. Und ein Ort, den Sie aufsuchen sollten.

Filmpodcast Nr. 249: Wer wenn nicht wir, Tomboy, Venedig

'Tomboy' ©agora
'Tomboy' ©agora

Kino im Kopf, mit Brigitte Häring. Heute mit dem Spielfilm Wer wenn nicht wir und einem Gespräch dazu, das Michael Sennhauser mit Regisseur Andres Veiel geführt hat. Ich habe den französischen Film Tomboy gesehen und unser deutscher Kollege Peter Claus ist an der Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica in Venedig. Dazu unsere Kurztipps und eine Tonspur.

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Wer wenn nicht wir: Andres Veiel im Gespräch

Mit Blackbox BRD hat der deutsche Andres Veiel vor zehn Jahren einen der wichtigsten Dokumentarfilme zum RAF-Terrorismus der 70er Jahre gemacht. Jetzt läuft bei uns sein erster Spielfilm im Kino: Wer wenn nicht wir. Und wieder geht es um die RAF-Terroristen der ersten Generation, um Bernward Vesper, Gudrun Ensslin und Andreas Baader. Aber dieses Mal sucht Andres Veiel nach dem „Warum“, nach den biografischen Treibsätzen der Radikalisierung. Ich habe mit Andres Veiel gesprochen, über seine Motivation, über die fliessenden Grenzen Zwischen Nazi-Vätern und Terroristen-Söhnen, zwischen Alt-68ern und Hyper-Neokonservativen und über die fatale romantische Sehnsucht nach dem Absoluten. Das ganze Gespräch ist etwa 27 Minuten lang: