Wer wenn nicht wir: Andres Veiel im Gespräch

Mit Blackbox BRD hat der deutsche Andres Veiel vor zehn Jahren einen der wichtigsten Dokumentarfilme zum RAF-Terrorismus der 70er Jahre gemacht. Jetzt läuft bei uns sein erster Spielfilm im Kino: Wer wenn nicht wir. Und wieder geht es um die RAF-Terroristen der ersten Generation, um Bernward Vesper, Gudrun Ensslin und Andreas Baader. Aber dieses Mal sucht Andres Veiel nach dem „Warum“, nach den biografischen Treibsätzen der Radikalisierung. Ich habe mit Andres Veiel gesprochen, über seine Motivation, über die fliessenden Grenzen Zwischen Nazi-Vätern und Terroristen-Söhnen, zwischen Alt-68ern und Hyper-Neokonservativen und über die fatale romantische Sehnsucht nach dem Absoluten. Das ganze Gespräch ist etwa 27 Minuten lang:

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