Schweizermacher Remakes für Solothurn

Eben erreicht uns eine Pressemeldung von den Solothurner Filmtagen. Die neue Chefin legt sich ins Zeug:

Ab 2012 widmen die Solothurner Filmtage dem Nachwuchs ein eigenes Gefäss: «Upcoming» gibt dem jungen Schweizer Filmschaffen einen eigenen Platz, entdeckt neue Talente und fühlt aktuellen Tendenzen auf den Zahn. Herzstück ist das «Upcoming Lab», das jungen Talenten die Möglichkeit bietet, sich aktiv mit einem Thema auseinanderzusetzen oder einen eigenen Kurzfilm zu produzieren. Das «Lab» soll Experimentierfeld und Spielwiese für junge Filmemacher sein. Die inhaltliche Ausrichtung des Programms wird sich von Jahr zu Jahr verändern. „Schweizermacher Remakes für Solothurn“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 257: Tintin, Hotel Lux, Hergé.

'Hotel Lux': Leander Haußmann (Drehbuch und Regie) und Valery Grishko (Stalin) ©2011 Bavaria Pictures/Tom Trambow
'Hotel Lux': Leander Haußmann (Drehbuch und Regie) und Valery Grishko (Stalin) ©2011 Bavaria Pictures/Tom Trambow

Kino im Kopf – heute mit: Hannes Nüsseler und mir zu Tintin, Christian Gasser zu Tim-und-Struppi-Schöpfer-Hergé und schliesslich noch Hotel Lux von Leander Haussmann. Dazu Tonspur und Kurzhinweise.

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Die Unverpassbaren, Woche 43

Jürgen Vogel und Michael 'Bully' Herbig in 'Hotel Lux' ©pathé
Jürgen Vogel und Michael 'Bully' Herbig in 'Hotel Lux' ©pathé

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Hotel Lux von Leander Haussmann. Kein absolutes Meisterwerk, aber ein relatives. Ein Komödie zwischen Naziterror und Stalinismus, die von Rampensäuen getragen wird, ist nicht nichts.
  2. Hell von Tim Fehlbaum. Intensiv, subtil, visuell grossartig und wahrhaft apokalyptisch.
  3. The Mill and the Cross von Lech Majewski. Ein intelligentes, aufgewecktes Spiel mit einem Bild aus dem 16. Jahrhundert und mit Rutger Hauer. Überraschend auf der ganzen Linie.
  4. Giochi d’estate von Rolando Colla. Der Schweizer Kandidat für den Fremdsprachen-Oscar ist kein perfekter Film. Aber eine zu Herzen gehende Angelegenheit über Sommer, Paare, Teenager und die Nähe von Verzweiflung und Verliebtheit.
  5. Le Havre von Aki Kaurismäki. Hinreissend wie eh und je bei Kausrismäki, dazu märchenhaft liebenswert und unglaublich schön gefilmt.

Im Filmpodcast morgen mehr. Unter anderem zu Hotel Lux,zu Spielbergs Tintin und zu Hergé.

Filmpodcast Nr. 256: Giochi d’estate, The Mill and the Cross, Klaus Kinski.

Rutger Hauer in 'The Mill and the Cross' ©xenix
Rutger Hauer in 'The Mill and the Cross' ©xenix

Kino im Kopf: Mit dem Schweizer Oscar-Shortlist-Anwärter Giochi d’estate, mit Brigitte Häring zum Breughel-Film The Mill and the Cross mit Rutger Hauer, und mit Klaus Kinskis zum 85. Geburtstag. Kurztipps. Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 42

'Hell' von Tim Fehlbaum ©vega
'Hell' von Tim Fehlbaum ©vega

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Hell von Tim Fehlbaum. Intensiv, subtil, visuell grossartig und wahrhaft apokalyptisch.
  2. The Mill and the Cross von Lech Majewski. Ein intelligentes, aufgewecktes Spiel mit einem Bild aus dem 16. Jahrhundert und mit Rutger Hauer. Überraschend auf der ganzen Linie.
  3. Giochi d’estate von Rolando Colla. Der Schweizer Kandidat für den Fremdsprachen-Oscar ist kein perfekter Film. Aber eine zu Herzen gehende Angelegenheit über Sommer, Paare, Teenager und die Nähe von Verzweiflung und Verliebtheit.
  4. Khodorkovsky von Cyril Tuschi. Ein Dokfilm über Russlands berühmtesten (und reichsten) Häftling und zugleich ein Abriss der politischen Geschichte nach der Perestroika.
  5. Le Havre von Aki Kaurismäki. Hinreissend wie eh und je bei Kausrismäki, dazu märchenhaft liebenswert und unglaublich schön gefilmt.

Im Filmpodcast morgen mehr. Unter anderem zu The Mill and the Cross, Giochi d’estate und Klaus Kinski.

Filmpodcast Nr. 255: Footloose, Khodorkovsky, Yves Montand, Filmhunde.

Cyril Tuschi: 'Khodorkovsky' ©pathé films

Kino im Kopf: Zum aktuellen Remake des 80er Jahre Hits Footloose, zum Oligarchen, der in der Kälte sitzt, im Dokfilm Khodorkovsky, zu einer Hommage an den Chansonnier und Schauspieler Yves Montand und zu einem kleinen Überblick über Hunde im Film. Und schliesslich zum ausführlichen Reflexe-Gespräch mit Khodorkovsky-Regisseur Cyril Tuschi. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 41

'Khodorkovsky' von Cyril Tuschi ©pathé films
'Khodorkovsky' von Cyril Tuschi ©pathé films

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Khodorkovsky von Cyril Tuschi. Ein Dokfilm über Russlands berühmtesten (und reichsten) Häftling und zugleich ein Abriss der politischen Geschichte nach der Perestroika.
  2. Le Havre von Aki Kaurismäki. Hinreissend wie eh und je bei Kausrismäki, dazu märchenhaft liebenswert und unglaublich schön gefilmt.
  3. Vol spécial von Fernand Mélgar. Direkt, ungeschminkt und ohne zu blinzeln blickt dieser Film auf die nette Schweizer Version der Ausschaffungshaft.
  4. Le chat du rabbin von Joann Sfar. Klug, charmant, gezeichnet und belebt.
  5. A Separation von Asghar Farhadi. Der überragende Berlinale-Gewinner – ein überragendes, stilles Drama aus dem Iran.

Im Filmpodcast morgen mehr. Unter anderem zu Khodorkovskyund Footloose .

Filmpodcast Nr. 254: La piel que habito, Lars von Trier, André Chevailler

Gross- und Kleinfilmjäger André Chevailler ©sennhauser
Gross- und Kleinfilmjäger André Chevailler ©sennhauser

Kino im Kopf, mit Brigitte Häring. Pedro Almodóvar hat mit La piel que habito einen neuen Film gemacht – Michael Sennhauser hat ihn gesehen. Und die Geschichte um die Provokationen Lars von Triers gehen weiter – wir haben Einschätzungen vom Nordeuropakorrespondenten Bruno Kaufmann eingeholt. Dazu Kurztipps und Tonspur. Und schliesslich noch ein langes Gespräch von Michael Sennhauser mit dem cineastischen Jäger und Sammler und Weggefährten des legendären Freddy Buache, André Chevailler.

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Die Unverpassbaren, Woche 40

'Jane Eyre' von Cary Fukunaga ©Ascot Elite

Von den Neuankömmlingen dieser Woche ist leider keiner wirklich unverpassbar, auch der neue Almodóvar nicht. Also: erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Le Havre von Aki Kaurismäki. Hinreissend wie eh und je bei Kausrismäki, dazu märchenhaft liebenswert und unglaublich schön gefilmt.
  2. Vol spécial von Fernand Mélgar. Direkt, ungeschminkt und ohne zu blinzeln blickt dieser Film auf die nette Schweizer Version der Ausschaffungshaft.
  3. Le chat du rabbin von Joann Sfar. Klug, charmant, gezeichnet und belebt.
  4. A Separation von Asghar Farhadi. Der überragende Berlinale-Gewinner – ein überragendes, stilles Drama aus dem Iran.
  5. Jane Eyre von Cary Fukunaga. Eine eindrückliche, intensive Neuverfilmung des Klassikers von Charlotte Brontë.

Im Filmpodcast morgen mehr. Unter anderem zu La piel que habito und zu André Chevailler .