Filmpodcast Nr. 296: The Dark Knight Rises, Susanne Lothar, Columbus Frenetic, Hannelore Elsner.

Batman geht in die Luft ©2012 Warner Bros
Batman geht in die Luft ©2012 Warner Bros

Kino im Kopf. Wir reden über Batman in The Dark Knight Rises und über die verstorbene Susanne Lothar. Wir haben nachgefragt zur Übernahme von Columbus Film durch den Frenetic Verleih. Und wir gratulieren Hannelore Elsner zum Geburtstag. Dazu wie gewohnt Kurztipps und Tonspur-Quiz.

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Die Unverpassbaren, Woche 30

'Periferic' von Bogdan George Apetri ©Secondo Film

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Hanezu no tsuki von Naomie Kawase. Eine Frau zwischen zwei Männern, ein Berg- und Naturgedicht um das menschliche Liebesdrama schlechthin. Ein leiser Film voller Stärke.
  2. The Dark Knight Rises von Christopher Nolan. Batman ends. Almost. Superhelden-Garn für ein erwachsenes Publikum. Nicht so herausragend wie Teil 2, aber mächtig unterhaltsam.
  3. Periferic von Bogdan George Apetri. Eine Frau in Rumänien nutzt ihren Gefängnisfreigang zur Flucht, muss aber erst noch ihren Sohn aus dem Waisenhaus holen. Knallhartes, dichtes, bestrickendes Sozialdrama.
  4. Wuthering Heights von Andrea Arnold. Emily Brontës Gothic Novel entschlackt, entnebelt und messerscharf reduziert. 165 Jahre romantische Verbrämung, perfekt gelichtet.
  5. Mary & Johnny von Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal. Achtzig Jahre nach Ödön von Horvats „Kasimir und Karoline“ schicken die Zürcher Wildtheatermacher wieder ein junges Paar durch die Partyhölle des Züri Fäscht in die Verlorenheit. Wild und wuchtig.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu The Dark Knight Rises, zu Hannelore Elsner, zur Übernahme von Columbus Film durch Frenetic Films, sowie ein Nachruf auf die gestern verstorbene Susanne Lothar.

Filmpodcast Nr. 295: Wuthering Heights, POV, Easy Rider.

Andrea Arnold ©frenetic
Andrea Arnold ©frenetic

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute begeben wir uns mit Andrea Arnold in die Wuthering Heights der Yorkshire Moors, mit Brigitte Häring in den subjektiven Horror von Filmen wie Cloverfield oder Blair Witch Project und mit Dennis Hopper und Peter Fonda auf die Jahrestagstour von Easy Rider. Dazu wie gewohnt Kurztipps und Tonspur-Quiz.

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Die Unverpassbaren, Woche 29

Solomon Glave als junger Heathcliff und Shannon Beer als junge Cathy in Andrea Arnolds 'Wuthering Heights' ©frenetic
Solomon Glave als junger Heathcliff und Shannon Beer als junge Cathy in Andrea Arnolds ‚Wuthering Heights‘ ©frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Wuthering Heights von Andrea Arnold. Emily Brontës Gothic Novel entschlackt, entnebelt und messerscharf reduziert. 165 Jahre romantische Verbrämung, perfekt gelichtet.
  2. Mary & Johnny von Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal. Achtzig Jahre nach Ödön von Horvats „Kasimir und Karoline“ schicken die Zürcher Wildtheatermacher wieder ein junges Paar durch die Partyhölle des Züri Fäscht in die Verlorenheit. Wild und wuchtig.
  3. Les adieux à la reine von Benoît Jacquot. Die Mutter aller Revolutionen als Spiegel der Gegenwart. Mit der bezaubernden Léa Seydoux im Auge des Sturms.
  4. Barbara von Christian Petzold. Eine Ärztin in der DDR zwischen Republikflucht, Wut und grosser Liebe. Der etwas andere Arztroman.
  5. Buebe gö z’Tanz von Steve Walker. Wieder ein CH-Dok, der ganz anders daherkommt. Ein Kunststück zur Erschaffung von Kunst, musikalisch, heftig, witzig.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu Wuthering Heights, zu POV, speziellen Blickwinkelfantasy-Filmenam NIFFF und zum Jubiläum von Easy Rider .

Filmpodcast Nr. 294: NIFFF, Filmfestival Sarajewo, James Bond.

Am NIFFF: 'Phantom of the Paradise' von Brian De Palma, 1974
Am NIFFF: ‚Phantom of the Paradise‘ von Brian De Palma, 1974

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute direkt aus Neuchâtel – vom NIFFF, dem Internationalen Festival für Fantastischen Film. Mit einem Beitrag von mir zur NIFFF-Retrospektive When Musical Rocks, mit einem Bericht von Walter Müller vom Sarajewo Film Festival und mit einem Rundgang durch die James Bond-Ausstellung in London mit Walter Bonacker Dazu natürlich auch von Neuchâtel aus die Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 28

Marcus Signer in 'Mary & Johnny' © stamm film
Marcus Signer in ‚Mary & Johnny‘ © stamm film

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Mary & Johnny von Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal. Achtzig Jahre nach Ödön von Horvats „Kasimir und Karoline“ schicken die Zürcher Wildtheatermacher wieder ein junges Paar durch die Partyhölle des Züri Fäscht in die Verlorenheit. Wild und wuchtig.
  2. Les adieux à la reine von Benoît Jacquot. Die Mutter aller Revolutionen als Spiegel der Gegenwart. Mit der bezaubernden Léa Seydoux im Auge des Sturms.
  3. Barbara von Christian Petzold. Eine Ärztin in der DDR zwischen Republikflucht, Wut und grosser Liebe. Der etwas andere Arztroman.
  4. Buebe gö z’Tanz von Steve Walker. Wieder ein CH-Dok, der ganz anders daherkommt. Ein Kunststück zur Erschaffung von Kunst, musikalisch, heftig, witzig.
  5. Moonrise Kingdom von Wes Anderson. Eine Insel, eine Familie, ein Waisenknabe, ein Pfadilager, Bruce Willis, Bill Murray, der Sturm – und Tilda Swinton. Noch Fragen?

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu Musicals der Dritten Art vom NIFFF und zu speziellen Blickwinkelfantasy-Filmen, sowie vom Filmfestival Sarajewo.

Filmpodcast Nr. 293: Mary & Johnny, L’amour dure trois ans, Tom Cruise, Clair-Obscur.

'L'amour dure trois ans' von Frédéric Beigbeder ©pathé films
‚L’amour dure trois ans‘ von Frédéric Beigbeder ©pathé films

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit Michael Sennhauser über den Schweizer Low-Budget-Film Mary & Johnny, mit mir über die Literaturverfilmung von Frédéric Beigbeder L’amour dure trois ans und mit einem Geburtstagsgruss an die Adresse von Tom Cruise. Und mit einem Gespräch von Michael Sennhauser mit Patrick Bühler, der in Basel das kleine, feine, skurrile Filmfestival Clair-Obscur durchführt. Und auch noch: Kurztipps und Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 27

Philippe Graber und Nadine Vinzens sind Mary und Johnny ©stamm film
Philippe Graber und Nadine Vinzens sind Mary und Johnny ©stamm film

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Mary & Johnny von Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal. Achtzig Jahre nach Ödön von Horvats „Kasimir und Karoline“ schicken die Zürcher Wildtheatermacher wieder ein junges Paar durch die Partyhölle des Züri Fäscht in die Verlorenheit. Wild und wuchtig.
  2. Les adieux à la reine von Benoît Jacquot. Die Mutter aller Revolutionen als Spiegel der Gegenwart. Mit der bezaubernden Léa Seydoux im Auge des Sturms.
  3. Barbara von Christian Petzold. Eine Ärztin in der DDR zwischen Republikflucht, Wut und grosser Liebe. Der etwas andere Arztroman.
  4. Buebe gö z’Tanz von Steve Walker. Wieder ein CH-Dok, der ganz anders daherkommt. Ein Kunststück zur Erschaffung von Kunst, musikalisch, heftig, witzig.
  5. Moonrise Kingdom von Wes Anderson. Eine Insel, eine Familie, ein Waisenknabe, ein Pfadilager, Bruce Willis, Bill Murray, der Sturm – und Tilda Swinton. Noch Fragen?

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu Mary & Johnny, Frédéric Beigbeders L’amour dure trois ans und mit Patrick Bühler zum Basler Clair-obscur-Filmfestival.

Militaintment: Hollywood und das Pentagon

In diesem faszinierenden Al Jazeera-Beitrag (Englisch) werden die wachsenden Verbandelungen von Hollywood und US-Militär beleuchtet. Ausgangspunkt ist der vom Pentagon nicht nur mit Technik und Knowhow unterstützte, sondern aktiv mit Soldaten bestückte Spielfilm Act of Valor. Das Pentagon erhofft sich durch solche Filme in erster Linie Rekrutierungswerbung. Dass das funktioniert hat vor 24 Jahren Tony Scott mit Tom Cruise in Top Gun hinlänglich bewiesen. Dabei sind es natürlich nicht nur offenkundig semirealistische Kriegsfilme, welche das Bild vom Militär prägen, sondern ganz klar auch Grossproduktionen wie Transformers, welche schon auf die Jüngsten zielen.