Filmpodcast Nr. 309: Robot & Frank, Operation Libertad, Marina Abramovic, More Than Honey

Auch Killerbienen machen Honig: 'More than Honey' von Markus Imhoof
Auch Killerbienen machen Honig: ‚More than Honey‘ von Markus Imhoof

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Heute mit ganz unterschiedlichen Filmen: mit Robot & Frank, einer über einen Pflegeroboter, mit Operation Libertad über eine linksextreme Gruppe in der Schweiz der 70er Jahre und mit Marina Abramovich – The Artist is Present über die Grenzgängerin der Performancekunst. Und mit Bienen: Michael Sennhauser führt ein langes Gespräch mit Markus Imhoof über den Film More Than Honey. Dazu Kurztipps und eine philosophische Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 44

Frank Langella und James Marsden in 'Robot and Frank' ©ascot elite
Frank Langella und James Marsden in ‚Robot and Frank‘ ©ascot elite

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. More than Honey von Markus Imhoof. Wenn der Schweizer Dramaspezialist den globalisierten Bienen nachspürt, wird mehr daraus als einfach eine spektakuläre Tierdokumentation. Faszinierend bis zum letzten Stich.
  2. Robot and Frank von Jake Schreier. Eine smarte, sehr herzliche Alterstragikomödie mit einem hinreissenden Frank Langella und einem herzerweichenden Roboter.
  3. De rouille et d’os von Jacques Audiard. Die Schöne ohne Beine und das wortlose Biest. Ein sattes, befriedigendes Kinomelodrama im Stil eines Dardenne-Filmes.
  4. Modest Reception – Paziraie Sadeh von Mani Haghighi. Ein Mann und eine Frau verteilen säckeweise Geld an zögerliche Bergler. Grossartiges, unheimliches, perfides Kino aus dem Iran.
  5. The End of Time von Peter Mettler. Ein Dokumentaressay zum Wesen der Zeit. Klingt dröge, ist aber ein einziger hypnotischer Bilderfluss.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu Robot and Frank, Opération Libertad und More than Honey.

Filmpodcast Nr. 308: De rouille et d’os, Asterix et Obelix, Lumière.

Edouard Baer und Gérard Depardieu sind Astérix und Obelix ©frenetic
Edouard Baer und Gérard Depardieu sind Astérix und Obelix ©frenetic

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Und einem ganz zufällig ausführlichen Blick nach Frankreich. Denn von da kommt der neue Film von Jacques Audiard De rouille et d’os ebenso wie das aktuelle Abenteuer von Asterix und Obelix bei den Briten und schliesslich Auguste, der ältere der legendären Lumière-Brüder, der diese Woche 150 Jahre alt geworden wäre. Und natürlich nimmt auch die Tonspur eine Kurve über Frankreich. Bloss die Filmtipps, die sind auch diese Woche international.

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Das Dorf der Gallier ©frenetic
Das Dorf der Gallier ©frenetic

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Die Unverpassbaren, Woche 43

Marion Cotillard in 'De rouille et d'os' von Jacques Audiard ©jmh
Marion Cotillard in ‚De rouille et d’os‘ von Jacques Audiard ©jmh

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. De rouille et d’os von Jacques Audiard. Die Schöne ohne Beine und das wortlose Biest. Ein sattes, befriedigendes Kinomelodrama im Stil eines Dardenne-Filmes.
  2. Modest Reception – Paziraie Sadeh von Mani Haghighi. Ein Mann und eine Frau verteilen säckeweise Geld an zögerliche Bergler. Grossartiges, unheimliches, perfides Kino aus dem Iran.
  3. The End of Time von Peter Mettler. Ein Dokumentaressay zum Wesen der Zeit. Klingt dröge, ist aber ein einziger hypnotischer Bilderfluss.
  4. Amour von Michael Haneke. Es gab schon andere Filme über Ehe, Alter und Sterben. Aber noch keinen auf diesem Niveau, noch keinen von Michael Haneke.
  5. Paris-Manhattan von Sophie Lellouche. Diese romantische Komödie hat alles: Witz, Mischpoche, Herz, die schöne Alice Taglioni, den unnachahmlichen Patrick Bruel. Und Woody Allen.

Und natürlich gehört auch Leos Carax‘ grossartiger Holy Motors zu den Unverpassbaren dieser Woche – aber der wird bloss in Zürich und neu auch in Basel (Danke für den Hinweis, Dominik!) im regulären Programm gezeigt. Wer kann, fährt hin.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu De rouille et d’os, Astérix et Obélix: Au service de Sa Majesté und 150 Jahren August Lumière.

Filmpodcast Nr. 307: Modest Reception, Bonanza, The End of Time.

'Modest Reception' - Paziraie Sadeh ©trigon
‚Modest Reception‘ – Paziraie Sadeh ©trigon

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute zum jüngsten Kinowunder aus dem Iran, der Modest Reception von Mani Haghighi und zur ältesten Westernserie meines auch nicht mehr ganz so jungen Lebens: Bonanza. Und schliesslich ein Gespräch von Brigitte Häring mit Kanada-Schweizer Peter Mettler über seinen Dokumentaressay The End of Time. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 42

'The End of Time' von Peter Mettler ©looknow
‚The End of Time‘ von Peter Mettler ©looknow

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Modest Reception – Paziraie Sadeh von Mani Haghighi. Ein Mann und eine Frau verteilen säckeweise Geld an zögerliche Bergler. Grossartiges, unheimliches, perfides Kino aus dem Iran.
  2. The End of Time von Peter Mettler. Ein Dokumentaressay zum Wesen der Zeit. Klingt dröge, ist aber ein einziger hypnotischer Bilderfluss.
  3. Amour von Michael Haneke. Es gab schon andere Filme über Ehe, Alter und Sterben. Aber noch keinen auf diesem Niveau, noch keinen von Michael Haneke.
  4. Paris-Manhattan von Sophie Lellouche. Diese romantische Komödie hat alles: Witz, Mischpoche, Herz, die schöne Alice Taglioni, den unnachahmlichen Patrick Bruel. Und Woody Allen.
  5. Was bleibt von Hans-Christian Schmid. Ohne „Mother’s Little Helper“ wird das Familienleben ehrlicher. Und härter.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zu Modest Reception, The End of Time und 50 Jahren Bonanza .

Demnächst im Atelier

Philipp Bürge, der Berner Macher des Klebeband-Animationsfilms Neulich im Atelier, hat ein neues Projekt. Der ambitionierte neue Film heisst Flachmann und spielt mit dem Pygmalion-Stoff, der gerade im Animationsbereich auf eine lange und immer wieder unterhaltende Tradition zurückblickt: Das Werk entwickelt ein Eigenleben. Und wenn man die Plotbeschreibung auf der Webseite von Küchentisch Films liest, erinnert das in seiner Doppelbödigkeit sogar irgendwie an The Cabin in the Woods, den cleveren Horrorfilm-Spoof, der kürzlich so ungerecht floppte in den Schweizer Kinos.

Um das Projekt zu finanzieren, testen die Filmemacher – wie zur Zeit viele andere – die Crowdfunding-Plattform wemakeit.ch. Eine gute Gelegenheit, das Ding mal als Spender auszuprobieren. Oder nicht? Viel Zeit bleibt nicht mehr, die Aktion endet am 27. Oktober.

Filmpodcast Nr. 306: Amour, Paris-Manhattan, James Bond

Alice Taglioni und Patrick Bruel in 'Paris-Manhattan' von Sophie Lellouche ©praesens
Alice Taglioni und Patrick Bruel in ‚Paris-Manhattan‘ von Sophie Lellouche ©praesens

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute zu Michael Hanekes Amour, unter anderem mit seiner 85jährigen Darstellerin Emmanuelle Riva. Sophie Lellouche erzählt, wie sie Woody Allen für Paris-Manhattan gewinnen konnte. Und wir backen einen Tonkuchen zum 50. Leindwandjubiläum von James Bond. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie immer. Und schliesslich ein ausführliches Gespräch zu Amour mit Haneke-Kenner Charles Martig.

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Die Unverpassbaren, Woche 41

Michael Haneke dreht 'Amour' mit Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant ©filmcoopi
Michael Haneke dreht ‚Amour‘ mit Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant ©filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Amour von Michael Haneke. Es gab schon andere Filme über Ehe, Alter und Sterben. Aber noch keinen auf diesem Niveau, noch keinen von Michael Haneke.
  2. Paris-Manhattan von Sophie Lellouche. Diese romantische Komödie hat alles: Witz, Mischpoche, Herz, die schöne Alice Taglioni, den unnachahmlichen Patrick Bruel. Und Woody Allen.
  3. Was bleibt von Hans-Christian Schmid. Ohne „Mother’s Little Helper“ wird das Familienleben ehrlicher. Und härter.
  4. Kuma von Umut Dag. Die Geschichte der türkischen Zweitfrau in Wien – ein cleveres, sorgfältiges Melodram.
  5. Wrong von Quentin Dupieux. Der Meister von Rubber spinnt sein formales Sampling- Konzept weiter, zu einer filmischen Nullnummer von Lynchscher Grösse. Ein absolut sinnloses Vergnügen.

Im Filmpodcast morgen mehr. Mit Charles Martig un Emmanuelle Riva zu Hanekes Amour.Mit Sophie Lellouche zu ihrem Paris Manhattan. Und von mir zum 50. Leinwandgeburtstag von James Bond.