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    DEAD FUCKING LAST von Walter Feistle

    Von Michael Sennhauser | 27. Dezember 2012 - 14:09

    Er ist der Nette: Mike Müller in 'Dead Fucking Last' ©filmcoopi

    Er ist der Nette: Mike Müller in ‚Dead Fucking Last‘ ©filmcoopi

    Eine Komödie zur Genossenschaftsidee: Kommt eigentlich genau richtig im Zuge des Sixties Revival, das uns ins Haus steht. Auch wenn die Velokuriergenossenschaft, um die es in dieser neuen Schweizer Komödie geht, als Resultat der bewegten 80er gegründet wurde. Der erste lange Spielfilm nach einem Drehbuch des Solothurners Uwe Lützen bringt eine ganze Reihe attraktiver Elemente zusammen: Alte Säcke, die von jungen Frauen überholt werden, eingefleischte Alt-Punker, deren Revolutionsideen nie ganz gar wurden, Genossenschafter, die längst zu KMU-Betreibern wurden – und die «Triple M», ein Trio starker Schweizer Darsteller: Michael Neuenschwander, Markus Merz und Mike Müller. Hier meine Besprechung zu Dead Fucking Last. Und da mein ausführliches Filmgespräch mit Regisseur Walter Feistle, Drehbuchautor Uwe Lützen und Hauptdarsteller Michael Neuenschwander.

    Topics: CH Film, Film, Filmbesprechung, Sendungshinweis, Webtipps | 4 Kommentare »

    4 Comments

    1. Die Toten ficken als Letzte /Ihre Kritik des Films

      Lieber Herr Sennhauser,

      Ich habe ihre Kritik des Films „Dead fucking last“ („Die Toten vögeln /oder ficken/ als Letzte“, gelesen. Vergeblich habe ich nach einer Kritik des absolut dummen Titels des Films gesucht. Es ist ein Schweizer Film. Warum verbeugen wir uns in immer grösserem Masse vor dem Englischen? Als Englischlehrerin finde ich diesen Titel primitiv, vulgär und vor allem unnötig.

      Wissen Sie, dass so ein Filmtitel in den USA nicht akzeptabel wäre? Die Wahl dieses Titels zeugt von diletanttischen Unwissen. Und warum traut sich der Regisseur nicht, das Deutsche zu gebrauchen? Weil es dann schon etwas ungemütlich klingen würde, oder?

      Die Wahl dieses Filmtitels zeugt vom schlechten Geschmack – schade, den der Film scheint ein guter zu sein.

      Kommentar by Jasna Crossan — 6. Januar 2013 @ 16:50

    2. Liebe Frau Crossan, der Titel wird im Film in den ersten Minuten erklärt. Er stammt aus dem gezeichneten Milieu und wäre anders zu übersetzen, als Sie es tun. Der Punk-Song im Abspann des Films übersetzt mit „Die Hinter-Aller-Letschte“ und aus dem Punk Slang leitet er sich auch ab: „Dead Last“ = Allerletzter, mit dem F-Wort als klassische Emphase. Die Punk-Attitude der 70er und 80er Jahre war nun mal nicht auf guten Geschmack aus, im Gegenteil.

      Kommentar by Michael Sennhauser — 6. Januar 2013 @ 18:00

    3. Hallo Michael Sennhauser
      Zum Glück zeigst du Raffinesse in deinen Fragen und Antworten.

      im Gegensatz zur werten Frau J. Crossan –> „überheblich und prüde“!

      Nicht einmal den Film gesehen aber „Ablästern“ das kann sie natürlich (nicht einmal im Sinne einer konstruktiven Kritik)…

      Die armen Schüler werden mit grösster Wahrscheinlichkeit unter den fälschesten Parameter, von so einem ‚Individuum‘ benotet und eingestuft… Lehrer sind demnach auch nicht mehr das, was sie Einst mal waren.

      „Excuse me Ms/Mrs. Crossan but it seems that you are more than just a moron, in other words a great „wanna be“ in understanding of the common english language… at least you follow your teaching curriculum and not the „higher“ interpretation of languages in your case „english“…

      P.S.: It truely shines that you sprech London at it’s very best…!!! Sänck ju weri mötsch ;)

      Kommentar by Lido — 28. Januar 2013 @ 06:15

    4. Ja, es ist tatsächlich so, dieser Film ist das Allerletzte. Ich hab mich noch nie zu einem Film geäussert, aber nun muss ich doch mal…Ist das modern, unrasierte, ungepflegte, Spaghettischlürfende Männer? dazu eine unverständliche Sprache, ich habe einen grossen Teil einfach nicht verstanden weil nicht deutlich artikuliert wurde. nach einer Viertelstunde habe ich mich gefragt wieso ich mir diesen Film antun sollte. Eine Antwort hierauf habe ich nicht erhalten.Mike Müller ist der Einzige der nicht abstossend wirkt. Sorry, aber das musste ich mal los werden.

      Kommentar by Steiner — 8. Januar 2014 @ 20:38

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