Filmpodcast Nr. 334: Visions du réel, Le capital, Jacqueline Veuve

Le capital poster

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Ich habe den neuen Film des Altmeisters Costa-Gavras, Le capital gesehen. Ausserdem sind die „Visions du réel“, das Dokumentarfilmfestival von Nyon, soeben zu Ende gegangen. Martin Walder berichtet. Und wir gedenken der wichtigen Schweizer Dokumentarfilmerin Jacqueline Veuve, die letzte Woche gestorben ist. Dazu auch in dieser Rolle: die Kurztipps und die rätselhafte Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 17

Natacha Régnier und Gad Elmaleh in 'Le capital' ©praesens
Natacha Régnier und Gad Elmaleh in ‚Le capital‘ ©praesens

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Le capital von Costa-Gavras. Der legendäre Politregisseur von Z führt den CEO einer fiktiven Grossbank vor, zeitgemäss wütend und saftig: weniger Analyse, mehr Katharsis.
  2. Dupã Dealuri – Beyond the Hills von Cristian Mungiu. Mungiu gelingt das Kunststück, Tarkovski zu evozieren und dabei sich selber treu zu bleiben. Ein grossartiger Film um Glaube, Wahn, Exorzismus und Selbstverlust.
  3. Ginger & Rosa von Sally Potter. Zwei Teenager erleben im London der frühen 60er Jahre parallel zur Kubakrise ihre erste Lebenskrise. Simpel, direkt und packend.
  4. Paradies: Liebe von Ulrich Seidl. Das Höllische bei Seidl besteht wie immer darin, dass seine Inszenierung die Wirklichkeit so sehr auf den Kopf trifft, wie ein Hammer den Nagel.
  5. A perdre la raison von Joachim Lafosse. Warum bringt eine Mutter ihre Kinder um? Der Belgier Lafosse stellt die Frage mit einem kunstvollen Thriller, der an seine Landsleute, die Brüder Dardenne erinnert.

Im Filmpodcast morgen mehr …

Jacqueline Veuve (1930-2013), Animationsfilmschaffende

Willhelm Tell in 'Swiss Graffiti' von Jacqueline Veuve
Willhelm Tell in ‚Swiss Graffiti‘ von Jacqueline Veuve

von Rolf Bächler

Der unabhängige Schweizer Animationsfilm, beziehungsweise das, was wir heute darunter verstehen, nahm seinen Anfang in den späten 50er- und den 60er-Jahren des 20.Jahrhunderts, um die Zeit, als auch Annecy auf der internationalen Bildfläche erschien. Abgesehen von ein paar Damen in “gemischten Doppeln” – Gisèle Ansorge, Eva Haas, Janine Suba, Nicole Perrin, u.a. – war er jedoch lange Zeit eine rein männliche Angelegenheit. Erst 1975 zeichnete Jacqueline Veuve, die weitherum geachtete, kürzlich verstorbene filmende Ethnografin, als erste Schweizerin für einen unabhängigen (d.h. aus eigenem Antrieb, weder im Auftrag noch an einer Schule produzierten) persönlichen Animationskurzfilm, ohne die Autorenschaft mit einem Mann zu teilen: Swiss Graffiti. „Jacqueline Veuve (1930-2013), Animationsfilmschaffende“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 333: Beyond The Hills, Los amantes pasajeros, Claudia Cardinale

'Los Amantes Pasajeros' ©pathé

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Zwei neue Filme und ein Geburtstag gibt’s in dieser Filmrolle. Die feiert heute, kein rundes, aber ein Schnaps-Jubiläum: es ist die 333 Filmrolle! Filmisch geht es nach Rumänien mit dem Film Beyond The Hills von Christian Mungiu. Und nach Spanien, zu Pedro Almodóvars Los amantes pasajeros. Ausserdem gibt’s einen Geburtstagsgruss nach Italien, an die Adresse von Claudia Cardinale. Und wie immer auch in dieser Rolle: unsere Kurztipps und das Tonspurrätsel.

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Die Unverpassbaren, Woche 16

'Beyond the Hills' von Cristian Mungiu
‚Beyond the Hills‘ von Cristian Mungiu

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Dupã Dealuri – Beyond the Hills von Cristian Mungiu. Mungiu gelingt das Kunststück, Tarkovski zu evozieren und dabei sich selber treu zu bleiben. Ein grossartiger Film um Glaube, Wahn, Exorzismus und Selbstverlust.
  2. Ginger & Rosa von Sally Potter. Zwei Teenager erleben im London der frühen 60er Jahre parallel zur Kubakrise ihre erste Lebenskrise. Simpel, direkt und packend.
  3. Paradies: Liebe von Ulrich Seidl. Das Höllische bei Seidl besteht wie immer darin, dass seine Inszenierung die Wirklichkeit so sehr auf den Kopf trifft, wie ein Hammer den Nagel.
  4. A perdre la raison von Joachim Lafosse. Warum bringt eine Mutter ihre Kinder um? Der Belgier Lafosse stellt die Frage mit einem kunstvollen Thriller, der an seine Landsleute, die Brüder Dardenne erinnert.
  5. No von Pablo Larraín. Ein filmisches und politisches Lehrstück mit Schalk: Wie man mit Werbetechnik eine Diktatur aushebelt.

Im Filmpodcast morgen mehr, zu Beyond the Hills, Almodóvar und …

Filmpodcast Nr. 332: Landkinos, Paul Bowles, Paradies: Liebe, Jean-Paul Belmondo, Sally Potter

Jean-Paul Belmondo und Jacqueline Bisset in 'Le magnifique' von 1973
Jean-Paul Belmondo und Jacqueline Bisset in ‚Le magnifique‘ von 1973

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Heute machen wir eine Reise in die Kinoprovinz zu den guten alten Landkinos. Franziska Hirsbrunner hat den Film über den Schriftsteller Paul Bowles gesehen und Michael Sennhauser spricht über Ulrich Seidls Paradies: Liebe. Ausserdem gratuliert er dem Profi Jean-Paul Belmondo zum Geburtstag. Und ein längeres Gespräch hat Michael Sennhauser mit Sally Potter über ihren Film Ginger & Rosa geführt. Ich habe für Sie die Kurztipps und eine Tonspur zum Rätseln parat.

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Die Unverpassbaren, Woche 15

Alessandro Nivola, Christina Hendricks und Elle Fanning in 'Ginger & Rosa' ©filmcoopi
Alessandro Nivola, Christina Hendricks und Elle Fanning in ‚Ginger & Rosa‘ ©filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Ginger & Rosa von Sally Potter. Zwei Teenager erleben im London der frühen 60er Jahre parallel zur Kubakrise ihre erste Lebenskrise. Simpel, direkt und packend.
  2. Paradies: Liebe von Ulrich Seidl. Das Höllische bei Seidl besteht wie immer darin, dass seine Inszenierung die Wirklichkeit so sehr auf den Kopf trifft, wie ein Hammer den Nagel.
  3. A perdre la raison von Joachim Lafosse. Warum bringt eine Mutter ihre Kinder um? Der Belgier Lafosse stellt die Frage mit einem kunstvollen Thriller, der an seine Landsleute, die Brüder Dardenne erinnert.
  4. No von Pablo Larraín. Ein filmisches und politisches Lehrstück mit Schalk: Wie man mit Werbetechnik eine Diktatur aushebelt.
  5. Hitchcock von Sacha Gervasi. Ein vergnügliches Spiel mit der Angst des Angstmeisters vor dem verblassen des eigenen Sterns – rund um die Produktion von Psycho.

Im Filmpodcast morgen mehr, zu Paradies: Liebe, Ginger & Rosa, Paul Bowles und Jean-Paul Belmondo.

LE MAGASIN DES SUICIDES von Patrice Leconte

Le magasin des suicides copy frenetic

von Rolf Bächler

Le Magasin des suicides ist der erste Ausflug des renommierten französischen Realfilmregisseurs Patrice Leconte in die Gefilde der Animation. Leconte ist für seine Leichtigkeit im Umgang mit Humor jeder Schattierung bekannt, unabdingbares Erfordernis für das Gelingen einer Adaption von Jean Teulés gleichnamigem Roman. Eine Art verlorener Sohn, hat er ausserdem, bevor er den Sprung zum Film schaffte, für die legendäre Comic-Wochenzeitschrift Pilote gezeichnet, die damals unter der Leitung von René Goscinny („Asterix“, „Lucky Luke“, etc.) stand. Dennoch… „LE MAGASIN DES SUICIDES von Patrice Leconte“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 331: A Late Quartet, Argerich – A Daughter’s View, A perdre la raison

Christopher Walken in 'A Late Quartet' ©pathéfilms
Christopher Walken in ‚A Late Quartet‘ ©pathéfilms

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute stellt uns Gabriela Kägi zwei Filme mit musikalischem Hintergrund vor. A Late Quartet, eine Art Kammerdrama, und Argerich – A Daughter’s View, den Stéphanie Argerich über ihre berühmte Pianistenmutter gedreht hat. Ich habe A perdre la raison gesehen, vom Belgier Joachim Lafosse. Und schliesslich haben wir die üblichen Kurztipps sowie das Tonspur-Rätsel.

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Die Unverpassbaren, Woche 14

Emilie Dequenne in 'A perdre la raison' ©filmcoopi
Emilie Dequenne in ‚A perdre la raison‘ ©filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. A perdre la raison von Joachim Lafosse. Warum bringt eine Mutter ihre Kinder um? Der Belgier Lafosse stellt die Frage mit einem kunstvollen Thriller, der an seine Landsleute, die Brüder Dardenne erinnert.
  2. No von Pablo Larraín. Ein filmisches und politisches Lehrstück mit Schalk: Wie man mit Werbetechnik eine Diktatur aushebelt.
  3. Hitchcock von Sacha Gervasi. Ein vergnügliches Spiel mit der Angst des Angstmeisters vor dem verblassen des eigenen Sterns – rund um die Produktion von Psycho
  4. Il comandante e la cicogna von Silvio Soldini. Diana und Leo, Elia und der Storch, sowie der urbane Einsiedler Amanzio, und Leos verstorbene Frau Teresa. Viele Geschichten, ein Fluss.
  5. Laurence anyways von Xavier Dolan. Laurence beschliesst, eine Frau zu sein. Und seine Freundin Fred macht mit. Eine Paargeschichte.

Im Filmpodcast morgen mehr, zu Martha Argerich, A Late Quartet und A perdre la raison.