Filmpodcast Nr. 353: Gloria, What Maisie Knew, Schweizer Film, Deutscher Film, Sebastián Lelio, Paulina Garcia.

Alexander Skarsgård mit Onata Aprile in 'What Maisie Knew' © rialto
Alexander Skarsgård mit Onata Aprile in ‚What Maisie Knew‘ © rialto

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Zum chilenischen Kinovergnügen Gloria und dem amerikanischen Scheidungsdrama What Maisie Knew. Zu Olivier Moeschlers Buch «Der Schweizer Film» und zu den Unterschieden zwischen dem deutschen und dem Schweizer Kinomarkt. Mit einem vergnügten Gespräch mit Regisseur und Hauptdarstellerin von Gloria, Sebastián Lelio und der Berliner Bärenträgerin Paulina Garcia. Und natürlich wie immer: Die Kurztipps. Und die Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 37

Paulina García und Sergio Hernández in 'Gloria' © filmcoopi
Paulina García und Sergio Hernández in ‚Gloria‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Gloria von Sebastián Lelio. Eine Frau mit 58, mitten im Leben, suchend. Eine nackte Katze, ein feiger Mann. Fast keine Geschichte, ziemlich grossartig.
  2. Lovely Louise von Bettina Oberli. Ein Mittfünfziger wird flügge, seine dominante Mutter zwangseinsichtig. Eine hübsche Tragikomödie mit beiläufiger Bösartigkeit.
  3. An Episode in the Life of an Iron Picker von Danis Tanovic. Mit den tatsächlichen Roma-Protagonisten stellt Tanovic dokumentarisch ihr Überleben am Rande der Gesellschaft nach: Keine Krankenversicherung – keine Spitalbehandlung. Ein messerscharfer, sozusagen hyper-neo-realistischer Film.
  4. Halb so wild von Jeshua Dreyfus. Fünf junge Menschen strapazieren sich hüttenkollernd im Onsernonetal. Ein reifer Erstling aus der Schweiz.
  5. Frances Ha von Noah Baumbach. Ein schwarzweisses Denkmal für all jene, welche von einer Künstlerkarriere in der Grossstadt träumen und sich schliesslich mit ihrem wirklichen Leben arrangieren müssen.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Gloria, What Maisie Knew, dem neuen Buch «Der Schweizer Film» und Kino in Deutschland.

Filmpodcast Nr. 352: Lovely Louise, Stefan Kurt, Fantoche, Death for a Unicorn

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Zu Bettina Oberlis Lovely Louise und Hauptdarsteller Stefan Kurt. Georges Wyrsch zur Geschichte des Animationsfilms in Frankreich anlässlich des Badener Fantoche. Und Brigitte Häring aus Venedig zu Tilda Swinton und ihrem Verhältnis zu einem Schweizer Kurzfilm-Einhorn . Und natürlich wie immer: Die Kurztipps. Und die Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 36

Vorübergehend sprachlos in Spanien: Stanley Townsend, Stefan Kurt in 'Lovely Louise' © frenetic
Vorübergehend sprachlos in Spanien: Stanley Townsend, Stefan Kurt in ‚Lovely Louise‘ © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Lovely Louise von Bettina Oberli. Ein Mittfünfziger wird flügge, seine dominante Mutter zwangseinsichtig. Eine hübsche Tragikomödie mit beiläufiger Bösartigkeit.
  2. An Episode in the Life of an Iron Picker von Danis Tanovic. Mit den tatsächlichen Roma-Protagonisten stellt Tanovic dokumentarisch ihr Überleben am Rande der Gesellschaft nach: Keine Krankenversicherung – keine Spitalbehandlung. Ein messerscharfer, sozusagen hyper-neo-realistischer Film.
  3. Halb so wild von Jeshua Dreyfus. Fünf junge Menschen strapazieren sich hüttenkollernd im Onsernonetal. Ein reifer Erstling aus der Schweiz.
  4. Frances Ha von Noah Baumbach. Ein schwarzweisses Denkmal für all jene, welche von einer Künstlerkarriere in der Grossstadt träumen und sich schliesslich mit ihrem wirklichen Leben arrangieren müssen
  5. La Grande Bellezza von Paolo Sorrentino. Der interessanteste italienische Filmemacher scheitert höchst ehrenvoll mit seinem grnadiosen Versuch, Fellinis Phantome zu beschwören. Sehr sehenswert.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Lovely Louise , Stefan Kurt, Fantoche und dem Filmfestival in Venedig.

LOVELY LOUISE von Bettina Oberli

Annemarie Düringer, Stanley Townsend, Stefan Kurt © frenetic
Annemarie Düringer, Stanley Townsend, Stefan Kurt © frenetic

Annemarie Düringer ist 87 Jahre alt. Sie war eine von Bettina Oberlis Herbstzeitlosen, allerdings nicht jene, welche angeblich in Amerika gewesen war. Das war die von Heidi Maria Glössner gespielte Lisi. Und die starb ja vor Ende des Films. Aber als Lovely Louise spielt Annemarie Düringer nun eine Variante der Lisi: Die Frau, die ihr ganzes Leben darauf abstellt, dass sie «in Amerika» gewesen ist. Genauer: In Hollywood – als junge Schauspielerin und kommender Filmstar. „LOVELY LOUISE von Bettina Oberli“ weiterlesen