Die Unverpassbaren, Woche 44 – 2013

Michel Vuillermoz in 'Les grandes ondes' von Lionel Baier © pathé
Michel Vuillermoz in ‚Les grandes ondes‘ von Lionel Baier © pathé

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Les grandes ondes von Lionel Baier. Der Westschweizer kombiniert Radionostalgie, Schweizer Politik und Nelkenrevolution zu einer satten komödiantischen Charmebombe.
  2. La religieuse von Guillaume Nicloux. Eine erstaunlich moderne Neuverfilmung von Diderots Zwangsnonnengeschichte aus dem 18. Jahrhundert. Mit einer Isabelle Huppert, welche die Nunsploitation der 70er Jahre das Fürchten lehrt.
  3. Die Reise zum sichersten Ort der Erde von Edgar Hagen. Eine Expedition durch einen kollektiven Alptraum nennt der Basler seinen Dokumentarfilm über die globale Suche nach Endlagern für Atommüll. Aufwachen erwünscht.
  4. Am Hang von Markus Imboden. Der Bestseller von Markus Werner als filmischer Gegenentwurf: Mehr Duell, mehr Krimi, mehr balzende Gockel – und mittendrin sehr souverän Martina Gedeck.
  5. Elle s’en va von Emmanuelle Bercot. Eine Rolle, für Catherine Deneuve geschrieben, von Catherine Deneuve getragen, mit Catherine Deneuve geadelt: Eine Frau unterbricht ihren Alltag, um Grossmutter zu werden, und irgendwie noch einmal Miss Bretagne.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Les grandes ondes, La religieuse, Die Reise zum sichersten Ort der Erde und zu Federico Fellinis 20. Todestag

Filmpodcast Nr. 359: Achtung fertig WK, Am Hang, Elle s’en va.

'Am Hang' ? Am See! Markus Imboden mit seinen Darstellern Max Simonischek und Henry Hübchen © filmcoopi
‚Am Hang‘ ? Am See! Markus Imboden mit seinen Darstellern Max Simonischek und Henry Hübchen © filmcoopi

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Die erfolgreiche Schweizer Militärklamotte ist zurück auf der Leinwand. Achtung, Fertig, WK! möchte ein wenig erwachsener sein, meint Georges Wyrsch. Und das gelinge zumindest im Ansatz. Verdingbub Markus Imboden hat den Schweizer Besteller Am Hang verfilmt – ziemlich eigenwillig. Wir blicken auf das Buch zurück und reden mit dem Regisseur. Und schliesslich gratuliert Georges Wyrsch Frankreichs Diva Catherine Deneuve zum Siebzigsten – mit der Besprechung ihres jüngsten Films Elle s’en va. Dazu natürlich Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 43

Catherine Deneuve: 'Elle s'en va' © xenix
Catherine Deneuve: ‚Elle s’en va‘ © xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Am Hang von Markus Imboden. Der Bestseller von Markus Werner als filmischer Gegenentwurf: Mehr Duell, mehr Krimi, mehr balzende Gockel – und mittendrin sehr souverän Martina Gedeck.
  2. Elle s’en va von Emmanuelle Bercot. Eine Rolle, für Catherine Deneuve geschrieben, von Catherine Deneuve getragen, mit Catherine Deneuve geadelt: Eine Frau unterbricht ihren Alltag, um Grossmutter zu werden, und irgendwie noch einmal Miss Bretagne.
  3. L’Expérience Blocher von Jean-Stépahne Bron. Weder die grosse Analyse noch die Demontage des selbsternannten Volktribuns. Keine neuen Kleider, aber doch eine Art Königsdrama mit Nachhall. Für Schweizer unumgänglich.
  4. Behind the Candelabra (Liberace – Too Much of a Good Thing is Wonderful) von Steven Soderbergh. Michael Douglas als schwuler Pomp-Pianist Liberace auf dem Höhepunkt seiner autoparodistischen Schauspielerintensität. Und Matt Damon lässt sich auch nicht lumpen.
  5. Jeune et jolie von François Ozon. Eine 17jährige experimentiert mit der Prostitution, François Ozon mit dem multiperspektivischen Voyeurismus.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Am Hang, Elle s’en va und Achtung, fertig, WK.

Filmpodcast Nr. 358:
The Butler, L’expérience Blocher

Two maids and 'The Butler'(s) Lenny Kravitz, Cuba Gooding Jr., Forest Whitaker © frenetic
It’s The White House: Two maids and ‚The Butler'(s) Lenny Kravitz, Cuba Gooding Jr., Forest Whitaker © frenetic

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Hannes Nüsseler ist wenig begeistert über Lee Daniels‘ The Butler. Und ich habe mit Jean-Stéphane Bron über seine Expérience Blocher gesprochen. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 42

‚L’expérience Blocher‘ in Herrliberg © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. L’Expérience Blocher von Jean-Stépahne Bron. Weder die grosse Analyse noch die Demontage des selbsternannten Volktribuns, aber doch eine Art Königsdrama mit Nachhall. Für Schweizer unumgänglich.
  2. Behind the Candelabra (Liberace – Too Much of a Good Thing is Wonderful) von Steven Soderbergh. Michael Douglas als schwuler Pomp-Pianist Liberace auf dem Höhepunkt seiner autoparodistischen Schauspielerintensität. Und Matt Damon lässt sich auch nicht lumpen.
  3. Jeune et jolie von François Ozon. Eine 17jährige experimentiert mit der Prostitution, François Ozon mit dem multiperspektivischen Voyeurismus.
  4. Von heute auf morgen von Frank Matter. Älter werden mit Witz und Würde und Spitex. Ein Dokumentarfilm, heiter und melancholisch wie eine Tragikomödie.
  5. Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern von Peter Liechti. Elternportrait und Hasentheater. Manchmal grausam, manchmal zärtlich. Ein grossartiger Film.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Blochervon Bron und zu Lee Daniels The Butler.

Filmpodcast Nr. 357:
Jeune et jolie, Liberace, Top of the Lake

Marine Vacth in 'Jeune et jolie' © filmcoopi
Marine Vacth in ‚Jeune et jolie‘ © filmcoopi

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute mit François Ozons jüngstem Film Jeune et jolie, Steven Soderberghs letztem Film Behind the Candelabra (oder Liberace, wie er bei uns heisst) und mit Brigitte Häring zu Jane Campions hochgelobter Mini-Serie Top of the Lake. Dazu Kurztipps und eine fies ausgelegte Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 41

Steven Soderbergh dirigiert Michael Douglas als Liberace © dcm
Steven Soderbergh dirigiert Michael Douglas als Liberace © dcm

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Behind the Candelabra (Liberace – Too Much of a Good Thing is Wonderful ) von Steven Soderbergh. Michael Douglas als schwuler Pomp-Pianist Liberace auf dem Höhepunkt seiner autoparodistischen Schauspielerintensität. Und Matt Damon lässt sich auch nicht lumpen.
  2. Jeune et jolie von François Ozon. Eine 17jährige experimentiert mit der Prostitution, François Ozon mit dem multiperspektivischen Voyeurismus.
  3. Von heute auf morgen von Frank Matter. Älter werden mit Witz und Würde und Spitex. Ein Dokumentarfilm, heiter und melancholisch wie eine Tragikomödie.
  4. Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern von Peter Liechti. Elternportrait und Hasentheater. Manchmal grausam, manchmal zärtlich. Ein grossartiger Film.
  5. L’inconnu du lac von Alain Guiraudie. Eine eigenwillige Geschichte um schwule Liebe, Mord und Totschlag. Sehenswert.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Behind the Candelabra, Jeune et Jolie und zu Jane Campions Mini-Serie Top of the Lake.