Die Unverpassbaren, Woche 16 – 2018

‚Sarah joue un loup-garou‘ Loane Balthasar © xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Lean on Pete von Andrew Haigh. Vom Regisseur von 45 Years, ein Roadmovie mit Pferd und Teenager und einer satten, runden Figurenzeichnung. Verblüffend einnehmend.
  2. Sarah joue un loup-garou von Katharina Wyss. Ein komplexer Erstlingsfilm um einen einsamen Teenager in einer bedrückenden Familie. Das zweisprachige, dunkle Spiegelstück zu Blue My Mind wurde in Freiburg inszeniert und an die Kritikerwoche in Venedig eingeladen.
  3. The Death of Stalin von Armando Ianucci. Der Tod des Diktators setzt die Sykophantenmaschine in Bewegung. Eine beissende Satire auf Machtbetriebe, mit überraschenden Zwischentönen.
  4. Strangers von Lorenz Suter. Eine träumerisch verspielte Zürcher Hommage an den Film noir, mit Echos aus The Big Sleep und Figuren, die wirken, als ob Raymond Chandler sie in einem Zürcher Altersheim geträumt hätte.
  5. Tranquillo von Jonathan Jäggi. Noch ein Zürcher Erstlingsfilm, in dem ein plötzlicher Tinnitus das Leben eines jungen Mannes unterbricht und neu ausrichtet. Sorgfältig und stimmig.

Morgen im Filmpodcast: Lean on Pete, Sarah joue un loup-garou, Breathe von Andy Serkis, Abschied von Miloš Forman.

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