Die Unverpassbaren, Woche 37 – 2025

‚In die Sonne schauen‘: Kaya (Ninel Geiger) © cineworx

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. In die Sonne schauen von Mascha Schilinski. Vier und viel Mädchen-, Frauen-, Familien-Schicksal in einem grossartigen Traumtableau über hundert Jahre hinweg geschichtet. Déjà-vu als Vertrautheits- und Schreckensmoment.
  2. Quand vient l’automne von François Ozon. Ein raffiniertes kriminologisches Spiel um Schuld und Wahrnehmung, mit zwei alten Damen, Pilzen und Generationenkonflikten im Burgund. Ein echter Ozon.
  3. Sirāt von Oliver Laxe. Kein Film wie andere. Der zielt direkt auf das Bauchfell. Und in die Magengrube. Unbedingt im Kino sehen. Und auf keinen Fall alleine.
  4. Tardes de Soledad von Albert Serra. Ein Dokumentarfilm über den Stierkampf. Für Aficionados und für Gegner. Genial neutral, mit Haltung und Perspektive.
  5. L’attachement von Carine Tardieu. Eine dezidiert kinderlose, ungebundene Buchhändlerin findet sich über Nacht als Wahlverwandte eines kleinen Jungen wieder. Eine dramatisch-herzliche Deklination weiblicher Lebensentwürfe.

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