
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:
- Mother’s Baby von Johanna Moder. Eine feinfühlige, subtil zum SciFi-Thriller anschwellende, kammermusikalische Variation über postnatale Depression und die irrwitzigen Erwartungen an Mutterschaft.
- In die Sonne schauen von Mascha Schilinski. Vier und viel Mädchen-, Frauen-, Familien-Schicksal in einem grossartigen Traumtableau über hundert Jahre hinweg geschichtet. Déjà-vu als Vertrautheits- und Schreckensmoment.
- Quand vient l’automne von François Ozon. Ein raffiniertes kriminologisches Spiel um Schuld und Wahrnehmung, mit zwei alten Damen, Pilzen und Generationenkonflikten im Burgund. Ein echter Ozon.
- Sirāt von Oliver Laxe. Kein Film wie andere. Der zielt direkt auf das Bauchfell. Und in die Magengrube. Unbedingt im Kino sehen. Und auf keinen Fall alleine.
- Tardes de Soledad von Albert Serra. Ein Dokumentarfilm über den Stierkampf. Für Aficionados und für Gegner. Genial neutral, mit Haltung und Perspektive.
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