Die Unverpassbaren, Woche 22 – 2026

Yui Suzuki in ‚Renoir‘ © xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Renoir von Chie Hayakawa. Eine Elfjährige bekämpft die eigenen Nöte um das Sterben ihres Vaters, indem sie andere aus der Verdrängung holt. Ein liebevoll furchtloser Film aus Japan.
  2. Plüss von Martin Albisetti. Eine Hommage an  die Stadt Biel / Bienne in lyrischem Schwarzweiss, voll mit zeitlos zufriedener Melancholie. Und Max Rüdlinger.
  3. Rose von Markus Schleinzer. Sandra Hüller als Frau, die sich als heimkehrender Soldat ausgibt, im 30jährigen Krieg. Atmosphärisch, metaphorisch, konkret gegendert und emotional bestechend.
  4. Memory of Princess Mumbi von Damien Hauser. Afrofuturismus, Liebesgeschichte, Meta-Film, KI-Einsatz und Hinterfragung: Ein wegweisendes Kinofest.
  5. Divine Comedy von Ali Asgari. Ein Regisseur und seine Produzentin wollen in Teheran eine unbewilligte Filmvorführung organisieren. Unter der milden Satire lauern Dantes iranische Höllenkreise.

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