Die Unverpassbaren, Woche 29 – 2026

‚Á voix basse‘: Alice (Marion Barbeau) und Lilia (Eya Bouteraa) © cineworx

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. À voix basse von Leyla Bouzids. Ingenieurin Lilia kommt mit ihrer Partnerin zurück nach Tunesien, anlässlich des Todes ihres Onkels. Seine und ihre Homosexualität sind nicht die einzigen Familientabus. Feinfühlig und stimmig.
  2. L’inconnu de la Grande Arche von Stéphane Demoustier. The Brutalist in real und in Paris. Politik, Zeitgeschichte und Architekturdrama mit feinster Besetzung.
  3. La Hija Cóndor von Álvaro Olmos Torrico. Clara singt als angehende Anden-Hebamme alte Quechua-Gesänge, träumt aber auch von einer Pop-Karriere in der Stadt. Bildstark und zeitgemäss epochenbalanciertes Ethno-Kino.
  4. Cosmos von Germinal Roaux. Begegnung der Gegensätze in Yucatán, in leuchtend eindringlichem Schwarzweiss. Leben und Sterben in Schönheit.
  5. Fuori von Mario Martone. Ein faszinierender Tauchgang in Frauenfreundschaften im Rom der 1980er, nach Goliarda Sapienza.

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