Filmpodcast Nr. 603: At Eternitys Gate, Mid90s, Passion – Christian Labhart

Willem Dafoe als Vincent Van Gogh ‚At Eternity’s Gate‘ © dcm

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Und das gibt’s im Film-Osterkörbchen zu finden: Julian Schnabels schönen Van Gogh-Film At Eternitys Gate, das stimmige Zeitdokument Mid90s von Jonah Hill und den Schweizer Film Passion – Zwischen Revolte und Resignation von Christian Labhart. Und dazugelegt habe ich natürlich auch fünf Kurztipps und eine Tonspur.

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Filmpodcast Nr. 602: Wildlife, Amin, Werner Herzog in Nyon, Les Dames

Emmanuelle Devos und Moustapha Mbengue in ‚Amin‘ © xenix

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Diese Woche in der Rolle: das US-amerikanische Drama Wildlife, der französische Gesellschaftsfilm Amin, ein Treffen mit Werner Herzog in Nyon, am Dokumentarfilmfestival «visions du réel» und der vergnügliche Westschweizer Dokfilm Les Dames. Und wie immer auch: Tonspur und Kurztipps.

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Filmpodcast Nr. 596: On The Basis Of Sex, Gräns, Oscars für Netflix

‚On the Basis of Sex‘: Felicity Jones als Ruth Bader Ginsburg © Ascot-Elite

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Ann Mayer hat den biographischen Film über die Feministin Ruth Bader Ginsburg gesehen, On The Basis Of Sex. Und Georges Wyrsch den schwedischen Spielfilm Gräns. Michael Sennhauser spricht darüber, was es bedeutet, wenn Streamingdienste nun auch an den Oscars abräumen – wie letzten Sonntag mit Roma. Und ich habe für Sie Kurztipps und eine Tonspur.

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Filmpodcast Nr. 595: Der Goldene Handschuh, Boy Erased, Claude Goretta, Bruno Ganz

Jonas Dassler als Frauenmörder Fritz Honka in ‚Der goldene Handschuh‘ © Warner Bros. Ent.

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit meiner Besprechung des sehr kontrovers diskutierten Films Der Goldene Handschuh von Fatih Akin, mit dem Film Boy Erased, den Ann Mayer gesehen hat. Und mit Erinnerungen an Claude Goretta und Bruno Ganz. Mit in dieser Rolle natürlich auch unsere Kino-Kurztipps und ein Tonspurrätsel.

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Berlinale 19: SYNONYMES von Nadav Lapid

Quentin Dolmaire, Tom Mercier, Louise Chevillotte © Guy Ferrandis / SBS Films

Ein Film im Wettbewerb, der lange nachhallt – und das nicht nur des auffällig senfgelben Mantels, den der Protagonist praktisch immer trägt.

Synonymes ist ein kluger, einfühlsamer und manchmal auch schräger und geheimnisvoller Film über Ablösung und Neuanfang – in dem sehr viel über die Sprache passiert. Den FIPRESCI-Preis der Kritikerinnen und Kritiker hat er schon gewonnen hier in Berlin. „Berlinale 19: SYNONYMES von Nadav Lapid“ weiterlesen

Berlinale 19: ICH WAR ZUHAUSE, ABER von Angela Schanelec

Jakob Lassalle, Clara Möller © Nachmittagfilm

Nicht nur laute Filme vermögen zu polarisieren – auch der Film Ich war zuhause, aber der Berliner Regisseurin Angela Schanelec im Wettbewerb der Berlinale hat die einen begeistert, andere geärgert.

Das liegt am konsequenten Stil der Filmemacherin, einer Vertreterin der Berliner Schule. Ihre Filme lassen einen in keinem Moment vergessen, dass man im Kino sitzt, entführen nicht leichtfüssig in eine Geschichte rein, versuchen nie, das Medium vergessen zu machen.

Im Gegenteil – die Inszenierung immer mitzeigen, mitdenken, die Zuschauerinnen und Zuschauer damit herausfordern, das ist Programm in Schanelecs Filmen. „Berlinale 19: ICH WAR ZUHAUSE, ABER von Angela Schanelec“ weiterlesen

Berlinale 19: SYSTEMSPRENGER von Nora Fingscheidt

Helena Zengel © Peter Hartwig / kineo / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer

Dieses deutsche Spielfilmdebut lief zwar schon am zweiten Festivaltag, ist aber bis jetzt – es sind schon mehr als die Hälfte aller Filme des internationalen Wettbewerbs gelaufen – immer noch der spannendste Beitrag. Weil er aufregend ist, laut, fordernd und überfordernd. Und weil er viel wagt und dabei viel gewinnt.

«Systemsprenger», das sind Kinder, die weder in Familien, noch in Wohngruppen oder Heimen zurechtkommen, die Regeln noch mit Konventionen einhalten können, denen mit dem Erziehungssystem nicht beizukommen ist. „Berlinale 19: SYSTEMSPRENGER von Nora Fingscheidt“ weiterlesen

Berlinale 19: GRÂCE À DIEU von François Ozon

Melvil Poupaud (Rechts) © filmcoopi

Am 7. Januar stand der Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin vor Gericht. Er habe trotz Kenntnis der Pädophilie eines Priesters diesen nicht der Justiz gemeldet. Fast genau einen Monat später gelangt François Ozons fiktionalisierte Aufarbeitung des Falles um den Priester Bernard Preynat – als Geschichte eines langen Kampfes der Opfer.

Grâce à dieu ist ein Spielfilm, aber Fiktion ist wenig daran. Die Personen der Kirche tragen ihre Klarnamen, die ehemaligen Opfer zumindest die echten Vornamen. In einer Art filmischer Stafette zeichnet Ozon den Kampf dreier Männer nach, alle sind in ihrer Jugend bei Bernard Preynat in der Pfadfindergruppe gewesen, alle sind von diesem missbraucht worden. „Berlinale 19: GRÂCE À DIEU von François Ozon“ weiterlesen

Berlinale 19: THE KINDNESS OF STRANGERS von Lone Scherfig

Tahar Rahim, Bill Nighy © Per Arnesen

Lauter verlorene Seelen eröffnen die 69. Berlinale: Der Film der dänischen Regisseurin Lone Scherfig (Italian For Beginners, An Education), die auch Geschichte und Drehbuch geschrieben hat, ist eine Art Grossstadtmärchen in New York, in dem der Zufall verschiedene Figuren zueinander bringt – und sie aus ihrer Verlorenheit rettet.

Claire (Zoe Kazan) ist mit ihren zwei Jungen mit dem Auto aus Buffalo nach New York gekommen, auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. „Berlinale 19: THE KINDNESS OF STRANGERS von Lone Scherfig“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 591: The Favourite, Beautiful Boy, Carpenter Effect

Timothée Chalamet und Steve Carell in ‚Beautiful Boy‘ © Ascot-Elite

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Das Kostümdrama The Favourite ist nicht nur Oscarfavorit, sondern auch unser Liebling der Woche. Ausserdem heute in der Rolle: der Film Beautiful Boy und die Antwort auf die Frage: «Was eigentlich ist der Carpenter-Effekt?» Und Tonspurrätsel und Kurztipps fehlen auch heute nicht.

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