Filmpodcast Nr. 693: Das neue Evangelium, L’apparition, Bertrand Tavernier

Das letzte Abendmahl in Milo Raus ‚Das Neue Evangelium‘ © Vinca Film

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. In unserem Osterprogramm: Milo Raus etwas anderer Jesusfilm Das neue Evangelium; Andreas Kläui hat ihn gesehen und mit Milo Rau gesprochen. Georges Wyrsch stellt L’apparition vor, die Geschichte einer Marienerscheinung und was sie innerkirchlich auslöst. Und auch von Georges Wyrsch: ein Nachruf auf den französischen Filmemacher Bertrand Tavernier, der letzte Woche gestorben ist. Dazu die Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 13 – 2021

‚Das neue Evangelium‘ von Milo Rau © Vinca Film

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Das neue Evangelium von Milo Rau.  Mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet kehrt der Schweizer Regisseur in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und entwirft ein neues Evangelium für das 21. Jahrhundert. On demand via dasneueevangelium-film.ch
  2. L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen. via Delikatessen auf PlaySRF
  3. Jagten von Thomas Vinterberg. Bevor mit dem oscarnominierten Druk die neue Kollaboration Vinterberg/Mikkelsen ins Kino kommt, noch einmal das Gegenstück zu Vinterbergs Festen: Die Geschichte einer Hexenjagd auf einen vermeintlich Pädophilen. Via cinefile.ch oder myfilm.ch
  4. Filme mit Bruno GanzAm 22. März wäre Bruno Ganz 80 Jahre alt geworden. Das schönste Zeugnis seiner Kunst legt diese kleine Filmreihe auf filmingo.ch ab.
  5. Schwesterlein von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Die Krankheit des Zwillingsbruders bringt die Schwester wieder zu sich selber. Nina Hoss und Lars Eidinger sind magnetisch. Und Marthe Keller war noch nie so gut. Via myfilm.ch oder cinefile.ch

Und im Filmpodcast morgen: Das neue Evangelium, L’apparition, Nachruf Bertrand Tavernier.

Filmpodcast Nr. 692: Capone, Mubi, This is Short

Tom Hardy als ‚Capone‘ © Ascot-Elite

Georges Wyrsch hat Capone gesehen, mit Tom Hardy in der Rolle des in Demenz versinkenden Gangsters. Ann Mayer macht einen Ausflug auf MUBI, die Autorenfilmplattform mit dem riesigen Back-Katalog. Und ich habe mit Lars Henrik Gass von den Kurzfilmtagen Oberhausen und John Canciani von den Winterthurer Kurzfilmtagen über den online-Festival-Verbund «This is Short» gesprochen. Dazu auch heute die Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2021

Mads Mikkelsen in Thomas Vinterbergs ‚Jagten‘ von 2012 © frenetic

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Jagten von Thomas Vinterberg. Bevor mit dem oscarnominierten Druk die neue Kollaboration Vinterberg/Mikkelsen ins Kino kommt, noch einmal das Gegenstück zu Vinterbergs Festen: Die Geschichte einer Hexenjagd auf einen vermeintlich Pädophilen. Via cinefile.ch oder myfilm.ch
  2. Filme mit Bruno GanzAm 22. März wäre Bruno Ganz 80 Jahre alt geworden. Das schönste Zeugnis seiner Kunst legt diese kleine Filmreihe auf filmingo.ch ab.
  3. Schwesterlein von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Die Krankheit des Zwillingsbruders bringt die Schwester wieder zu sich selber. Nina Hoss und Lars Eidinger sind magnetisch. Und Marthe Keller war noch nie so gut. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  4. Antoinette dans les Cévennes von Caroline Vignal. Gesprächstherapie mit Esel auf den Spuren von Robert Louis Stevenson. Erst gezielt nervig, dann hinreissend. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  5. The Nest von Sean Durkin. Eine Familie zieht in ein altes britisches Landhaus. Was aussieht und sich anfühlt wie solider Horror ist tatsächlich ein subtiles Familiendrama. Via cinefile.ch oder myfilm.ch

Und im Filmpodcast morgen: Kurzfilme International «This Is Short», Capone, MUBI

Filmpodcast Nr. 691: Sweet Country, Und morgen die ganze Welt, Innerschweizer Filmerbe

Natassia Gorey Furber und Hamilton Morris in ‚Sweet Country‘ © Praesens

Heute mit einem strömbaren Delikatessen-Fernsehtipp: Sweet Country aus Australien. Mit der Reprise des Antifa-Thrillers Und morgen die ganze Welt, und mit einem Blick auf die neue Innerschweizer Filmplattform filmstream.ch. Und natürlich auch wieder mit Kurztipps und einer Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 11 – 2021

Patricia Clarkson und Bruno Ganz in ‚The Party‘ von Sally Potter © filmcoopi

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Filme mit Bruno GanzAm 22. März wäre Bruno Ganz 80 Jahre alt geworden. Das schönste Zeugnis seiner Kunst legt diese kleine Filmreihe auf filmingo.ch ab.
  2. Sweet Country von Warwick Thornton. Eine Art Western «down under», mit grossartigen Bildern, unglaublicher Landschaft und interessanten Perspektivenwechseln von den Weissen zu den Aborigines. Heute bei Delikatessen, danach 7 Tage auf PlaySRF
  3. Schwesterlein von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Die Krankheit des Zwillingsbruders bringt die Schwester wieder zu sich selber. Nina Hoss und Lars Eidinger sind magnetisch. Und Marthe Keller war noch nie so gut. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  4. Antoinette dans les Cévennes von Caroline Vignal. Gesprächstherapie mit Esel auf den Spuren von Robert Louis Stevenson. Erst gezielt nervig, dann hinreissend. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  5. The Nest von Sean Durkin. Eine Familie zieht in ein altes britisches Landhaus. Was aussieht und sich anfühlt wie solider Horror ist tatsächlich ein subtiles Familiendrama. Via cinefile.ch oder myfilm.ch

Und im Filmpodcast morgen: Sweet CountryUnd morgen die ganze Welt, Innerschweizer Filme.

Filmpodcast Nr. 690: Wonder Woman 1984, Wolfgang Kohlhaase, Zauberlaterne, Edna Epelbaum

Regisseurin Patty Jenkins mit ‚Wonder Woman‘ Gal Gadot © Warner Bros.

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute generationenüberspannend: Kino für die Jüngsten bietet die Zauberlaterne, die sich jetzt in der Pandemie online neu erfunden hat. Wohl zu den ältesten Filmemachern darf sich Wolfgang Kohlhaase mit seinen 90 Jahren zählen; aber im Kopf und in seinen Drehbüchern ist er immer jung geblieben. Und dass Kino auch nach der Pandemie und den Streaming-Offensiven nicht zum alten Eisen gehört, davon ist Kinobetreiberin Edna Epelbaum überzeugt. Und was gibt’s für neue Filme zu streamen? Zum Beispiel Wonder Woman 1984, den wir vorstellen. Und mangels offener Kinos habe ich auch heute wieder fünf Streaming-Tipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 10 – 2021

Bruno Ganz in Alain Tanners ‚Dans la ville blanche‘ von 1983

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Dans la ville blanche von Alain Tanner. Ein Schweizer Seemann, gestrandet zwischen zwei Frauen, filmt sich in Lissabon. Eine 80er-Jahre-Männerkrise mit dem 42jährigen Bruno Ganz. Faszinierend fremd. Frei verfügbar auf PlaySuisse.ch
  2. Schwesterlein von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Die Krankheit des Zwillingsbruders bringt die Schwester wieder zu sich selber. Nina Hoss und Lars Eidinger sind magnetisch. Und Marthe Keller war noch nie so gut. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  3. Antoinette dans les Cévennes von Caroline Vignal. Gesprächstherapie mit Esel auf den Spuren von Robert Louis Stevenson. Erst gezielt nervig, dann hinreissend. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  4. The Nest von Sean Durkin. Eine Familie zieht in ein altes britisches Landhaus. Was aussieht und sich anfühlt wie solider Horror ist tatsächlich ein subtiles Familiendrama. Via cinefile.ch oder myfilm.ch
  5. Sin señas particulares von Fernanda Valadez. Eine Mexikanerin sucht nach ihrem Sohn, der bei seinem Migrationsversuch verschwunden ist. Ein ruhiger Film, der die Menschen hinter dem Horror wahrnimmt. Via filmingo.chrexbern.ch

Und im Filmpodcast morgen:  Zauberlaterne erneuert, Wonder Woman 1984, Kohlhaase zum 90sten, Kinozukunft.

Filmpodcast Nr. 689: Berlinale mit Tides, Das Mädchen und die Spinne; Le vent tourne

‚Das Mädchen und die Spinne‘ Flurin Giger (Jan), Henriette Confurius (Mara), Dagna Litzenberger Vinet (Kerstin) © Xenix

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Diese Woche durchwegs helvetisch. Die letzten Tage lief online der erste Teil der Berlinale – erstmal für ein Fachpublikum. Wir haben zwei Schweizer Filme herausgepickt, Tides von Tim Fehlbaum und Das Mädchen und die Spinne von den Brüdern Ramon und Silvan Zürcher. Neu als DVD und im Streaming zu sehen ist der vorletzte Film von Bettina Oberli Le vent tourne. Die Kurztipps sind dann etwas internationaler – und dann gibt’s noch die Rätseltonpur wie immer.

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DEINE STRASSE von Güzin Kar (Berlinale 2021, Shorts)

‚Deine Strasse‘ © Güzin Kar

Hinschauen, nicht weg. Es ist diese einfachste aller Forderungen, welche Güzin Kars starker, sieben Minuten langer Film erfüllt. So sehr, dass die Bilder im Kopf bleiben, wenn die Leinwand schon wieder schwarz geworden ist.

Es sind ganz einfache, aber gestochen klare Einstellungen an und um eine Strasse in einem Aussenquartier von Bonn. Bilder, die sich bestenfalls von jenen verorten lassen, welche schon mal da waren.

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