
Déa Gjinovci findet immer wieder neue Wege, uns Realität und Geschichte über eindrückliche erzählerische Brücken näherzubringen. Vor fünf Jahren baute sie so eine Brücke zwischen Schweden und dem Kosovo mit Réveil sur Mars, der Geschichte einer Familie und deren Traumata. Der Junge Furkan versucht dort, seine Schwestern Ibadeta und Djeneta aus ihrem Koma zu holen, über einen fantastischen Umweg zum Mars.
Die Schönheit des Esels ist nun näher, direkter und dokumentarischer gebaut. Déa Gjinovci fährt mit ihrem Vater Asllan, der seit mehr als fünfzig Jahren im Schweizer Exil lebt, zurück in seine alte Heimat im Kosovo, ins zerstörte Dorf Makërmal. Nachdem er als 19jähriger Student an den 1968er Demonstrationen teilgenommen hatte, musste er aus dem politisch schon lange instabilen Kosovo flüchten. „LA BEAUTÉ DE L’ÂNE von Déa Gjinovci“ weiterlesen










