Home Sennhausers Filmblog Home Sennhausers Filmblog
  • RSS abonnieren


  • Newsletter Radiomailing:

    Wenn Kontext auf SRF 2 Kultur ein Filmthema behandelt, erhalten Sie am Vorabend eine Email (max. 4 pro Monat):

  • Mailformular (mit Upload)

  • Schlagwörter

  • Filmpodcast Nr. 506: Marija, Neruda, Fauda, 3D-Kino quo vadis?

    Von Michael Sennhauser | 24. Februar 2017 - 08:15

    Gael García Bernal als Óscar Peluchonneau in ‚Neruda‘ von Pablo Larraín © filmcoopi

    Pablo Larraín, der Regisseur von Jackie, hat sich den legendären Dichter Pablo Neruda vorgeknöpft. Schauspieler Michael Koch, einst Star in «Achtung Fertig Charlie!» ist mit seinem starken Spielfilmerstling Marija für den Schweizer Filmpreis nominiert. Netflix bringt die israelische Serie Fauda in die gute Stube. Und wir fragen nach, was aus dem Hype ums 3D-Kino geworden ist. Dazu haben wir wie immer die Tonspur, und die Kurztipps.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 506 (Rechtsklick für Download)


    filmpodcast

    Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren; die entsprechenden Links finden Sie auch oben rechts im Blog.

    Themen: Film, podcast | Kein Kommentar »

    Die Unverpassbaren, Woche 8 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 23. Februar 2017 - 09:01

    Sahin Eryilmaz (Cem), Margarita Breitkreiz in ‚Marija‘ © frenetic

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Marija von Michael Koch. Eine Ukrainerin kämpft in Dortmund um Integrität und eine eigene Existenz. Ein präzise gestalteter, realistischer Film vom einstigen Schauspieler Michael Koch. Nominiert für den Schweizer Filmpreis.
    2. Neruda von von Pablo Larraín. Der Dichter fiktionalisiert sich selber auf der Flucht vor den politischen Verhältnissen. Ein cleveres Spiel mit erfundenen Wirklichkeiten von dem Regisseur, der das eben auch mit Jackie und dem Kennedy-Mythos durchgespielt hat.
    3. Ma vie de courgette von Claude Barras. Puppenanimation und Kinderdialoge in einem engagierten, realistischen Szenario. Hinreissend. Und Oscar-nominiert.
    4. T2 Trainspotting von Danny Boyle. Zwanzig Jahre nach dem Original ist das ganze Team wieder da, vor und hinter der Kamera. Eine ambitionierte Wiederbegegnung mit Reminiszenzen.
    5. Elle von Paul Verhoeven. Eine Frau weigert sich, Opfer zu sein und dreht ihre wiederholte Vergewaltigung um in einen Zweikampf. Brutale Konsequenz und dunkle Komik ohne Zynismus. Eine kühl unterhaltsame Herausforderung mit einer wie immer absolut souveränen Isabelle Huppert.

    Im Filmpodcast morgen: Marija, Neruda, Serie Fauda, 3D-Kino

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 505: T2 Trainspotting, Ma vie de Courgette, Greta App, Zglinskis Tiere

    Von Michael Sennhauser | 17. Februar 2017 - 08:15

    ‚Ma vie de Courgette‘ von Claude Barras © Praesens Film

    Wir haben zwanzig Jahre nach dem Original ein Wiedersehen mit Danny Boyle und seinen schottischen Antihelden in T2 Trainspotting. Wir hören Claude Barras zu seinem oscarnominierten Puppenfilm Ma vie de Courgette, und wir besuchen eine Vorstellung davon mit Blinden und ihrer neuen Kinofreundin Greta. Und an der Berlinale hat Brigitte Häring Greg Zglinskis Tiere gesehen. Dazu haben wir wie immer die Tonspur, und die Kurztipps.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 505 (Rechtsklick für Download)


    filmpodcast

    Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren; die entsprechenden Links finden Sie auch oben rechts im Blog.

    Themen: Film, podcast | Kein Kommentar »

    Die Unverpassbaren, Woche 7 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 16. Februar 2017 - 09:12

    Ewen Bremner, Ewan McGregor, Johnny Lee Miller, Robert Carlyle in ‚T2 Trainspotting‘ von Danny Boyle © Walt Disney Schweiz

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Ma vie de courgette von Claude Barras. Puppenanimation und Kinderdialoge in einem engagierten, realistischen Szenario. Hinreissend. Und Oscar-nominiert.
    2. T2 Trainspotting von Danny Boyle. Zwanzig Jahre nach dem Original ist das ganze Team wieder da, vor und hinter der Kamera. Eine ambitionierte Wiederbegegnung mit Reminiszenzen.
    3. Elle von Paul Verhoeven. Eine Frau weigert sich, Opfer zu sein und dreht ihre wiederholte Vergewaltigung um in einen Zweikampf. Brutale Konsequenz und dunkle Komik ohne Zynismus. Eine kühl unterhaltsame Herausforderung mit einer wie immer absolut souveränen Isabelle Huppert.
    4. Skizzen von Lou von Lisa Blatter. Eine junge Frau zwischen Freiheitsdrang und Sinnleere, Aufbruch und Heimsuche. Auch wenn der Film sein Paket am Ende etwas zu gründlich schnürt, bleiben starke Szenen mit einer packenden Hauptdarstellerin.
    5. Jackie von Pablo Larraín. Jackie Kennedy in den Stunden und Tagen nach dem Mord an ihrem Mann, zwischen Existenzangst, Entschlossenheit, Medienbewusstsein und Inszenierungswut. Ein beklemmend subjektiver, analytischer Film mit einer starken Natalie Portman.

    Im Filmpodcast morgen: Tiere an der Berlinale, T2 Trainspotting, Ma vie de courgette, Kino-App für Blinde.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Berlinale 17: TIERE von Greg Zglinski (Forum)

    Von Brigitte Häring | 14. Februar 2017 - 22:19

    Birgit Minichmayr, Philipp Hochmair in ‚Tiere‘ © tellfilm, Andreas Seibert

    Es ist der Film zum Festival: Tiere, Tiere, überall wilde Tiere, die in die Welt der Menschen einbrechen, symbolisch und ganz real. Das fängt auf dem Berlinale-Plakat schon an: Bären im normalen Strassenbild, im Fotoautomat, in der Tiefgarage oder in der U-Bahnstation. Aber dieser Film heisst sogar Tiere – gedreht hat ihn Greg Zglinski, polnischer Filmemacher, der in der Schweiz gross geworden ist.

    In der Schlüsselszene fahren Anna und Nick im Cabrio auf einer Bergstrasse, spielen das Spiel, in dem einer das Alphabet durchbuchstabiert, die andere «stopp» sagt und dann beide jeweils ein Tier mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben sagen müssen. Anna hat ‚t‘ gesagt und so zählt sie im Wechsel mit ihrem Mann Nick Tiere auf: Teppichkäfer, Tapir, Tarantel sind schon dran gewesen, Tier zählt nicht, weil es zu allgemein ist. Schliesslich schreit Anna «Schaf!» und Nick sagt noch «Das zählt doch nicht, das ist nicht mit ‚t‘.» Doch dann ist es zu spät. Das Auto donnert frontal in ein Schaf. Schaf tot, Anna leicht verletzt, Nick unverletzt. Weiterlesen »

    Themen: CH Film, Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für Berlinale 17: TIERE von Greg Zglinski (Forum)

    Berlinale 17: THE PARTY von Sally Potter (Wettbewerb)

    Von Brigitte Häring | 14. Februar 2017 - 08:44

    Patricia Clarkson und Bruno Ganz in ‚The Party‘ © Adventure Pictures Limited 2017

    Schon wieder, wie in so vielen Filmen dieser Berlinale, huscht ein Tier durch den Film: ein Fuchs schaut mal schnell durch die Terrassentür des Hauses von Janet (Kristin Scott Thomas), die Gesundheitsministerin von England geworden ist und dies mit ihrem Mann Bill (Timothy Spall) und ihren besten Freunden feiern will.

    Der Fuchs lässt ahnen: diese Party wird nicht so harmonisch verlaufen. Aber das weiss man auch so schon, denn das allererste Bild ist Janet, die die Haustür öffnet und mit der Pistole auf jemanden zielt. Sally Potter, die 1992 mit Orlando (Tilda Swinton in der Hauptrolle) durch die Jahrhunderte gerauscht ist, und mit ihrem letzten Film Ginger & Rosa 2012 einen Farbenrausch gefeiert hat, erzählt The Party in schwarzweiss und in Echtzeit. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für Berlinale 17: THE PARTY von Sally Potter (Wettbewerb)

    Berlinale 17: TESTRŐL ÉS LÉLEKRŐL (On Body and Soul) von Ildikó Eneydi (Wettbewerb)

    Von Brigitte Häring | 10. Februar 2017 - 20:20

    ‚Testrol és lélekrol‘ (On Body and Soul) von Ildikó Enyedi

    Eine erste Perle im Wettbewerb lief schon als zweiter Film des Berlinale-Wettbewerbs: der ungarische Film Testről és Lélekről (On Body and Soul) von Ildikó Eneydi. Die Regisseurin hat schon vor fast 30 Jahren in Cannes ihren ersten Preis bekommen, die Caméra d’or für den besten Nachwuchsfilm mit Mein 20. Jahrhundert. Nur in grossen Zeitabständen dreht die inzwischen 61jährige Eneydi einen Film, dieser nun, Testről és Lélekről ist erst ihr fünfter Langfilm.

    Von Körper und Seele erzählt der Film, so sagt es der Titel. Diese Körper und Seelen sind in dieser seltsamen, leisen Liebesgeschichte alle irgendwie beschädigt, geschunden, kaputt und trotzdem wunderschön. Und es ist nur logisch, dass dieser Film in einem Schlachthof spielt, wo täglich Kühe reingetrieben werden, wo sie getötet werden, wo ihnen das Blut abgelassen wird und ihre Körper zu anonymen Fleischbrocken verarbeitet werden. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Berlinale 17: TESTRŐL ÉS LÉLEKRŐL (On Body and Soul) von Ildikó Eneydi (Wettbewerb)

    Filmpodcast Nr. 504: A Monster Calls, Das Mädchen vom Änziloch, Muhammad der Terrorist, Neue Luzerner Kinos

    Von Michael Sennhauser | 10. Februar 2017 - 08:15

    ‚A Monster Calls‘ © Impuls

    Heute mit zwei Filmen und zwei Hintergründen. A Monster Calls und Das Mädchen vom Änziloch laufen jetzt im Kino. Wir fragen nach, wie Hollywood das Moslem-Bild geprägt hat. Und während die einen schon den Tod des Kinos verkünden, bauen andere neue Säle, zum Beispiel in Luzern. Oder in Basel. Dazu haben wir wie immer eine Tonspur, und die Kurztipps.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 504 (Rechtsklick für Download)


    filmpodcast

    Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren; die entsprechenden Links finden Sie auch oben rechts im Blog.

    Themen: Film, podcast | Kein Kommentar »

    Berlinale 17: DJANGO von Etienne Comar (Eröffnungsfilm)

    Von Brigitte Häring | 9. Februar 2017 - 20:27

    Reda Kateb als Django Reinhardt © Roger Arpajou

    Django Reinhardt, eigentlich Jean Reinhardt, war französischer Sinti – oder Manouche, wie sich die Sinti selber nennen. Und er war der berühmteste Gitarrist seiner Zeit. Er prägte den Manouche Jazz – und war für den europäischen Jazz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Leitfigur. Seine Geschichte ist nun Stoff für einen Film geworden: Django eröffnete heute Abend die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die Berlinale.

    Über die Berlinale wird immer wieder gesagt, sie sei das politischste aller Filmfestivals: umso grösser das Erstaunen, dass für diese Ausgabe 2017 eine Musikerbiografie den Auftakt machen sollte. Zumal Dieter Kosslick, Festivalpräsident, in seinem Grusswort zum Programm schreibt: «Selten hat ein Berlinale-Programm die aktuelle politische Situation so eindringlich in Bilder gefasst, wie in diesem Jahr.» Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für Berlinale 17: DJANGO von Etienne Comar (Eröffnungsfilm)

    Die Unverpassbaren, Woche 6 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 9. Februar 2017 - 09:22

    Isabelle Huppert als Michèle in ‚Elle‘ © frenetic

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Elle von Paul Verhoeven. Eine Frau weigert sich, Opfer zu sein und dreht ihre wiederholte Vergewaltigung um in einen Zweikampf. Brutale Konsequenz und dunkle Komik ohne Zynismus. Eine kühl unterhaltsame Herausforderung mit einer wie immer absolut souveränen Isabelle Huppert.
    2. Skizzen von Lou von Lisa Blatter. Eine junge Frau zwischen Freiheitsdrang und Sinnleere, Aufbruch und Heimsuche. Auch wenn der Film sein Paket am Ende etwas zu gründlich schnürt, bleiben starke Szenen mit einer packenden Hauptdarstellerin.
    3. Jackie von Pablo Larraín. Jackie Kennedy in den Stunden und Tagen nach dem Mord an ihrem Mann, zwischen Existenzangst, Entschlossenheit, Medienbewusstsein und Inszenierungswut. Ein beklemmend subjektiver, analytischer Film mit einer starken Natalie Portman.
    4. Personal Shopper von Olivier Assayas. Eine junge Amerikanerin in Paris zwischen Luxus und Jenseits. Kein grosser Film. Aber ein vielseitiges Vergnügen mit Chic, Schock und Stewart. Das kann sich sehen lassen.
    5. La La Land von Damien Chazelle. Eine grosse Verbeugung vor den Hollywood-Musicals der 50er Jahre, ein Traum in Cinemascope und Technicolor. Die Nostalgie ist immer da und spürbar, aber sie ist klug reflektiert und gebrochen.

    Im Filmpodcast morgen: A Monster Calls, Das Mädchen vom Aenziloch, Muhamad the Terrorist, Neue Kinos in Luzern.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    « Vorangehende Artikel Nachfolgende Artikel »
    Simple Share Buttons