Nyon 2020: DAVOS von Daniel Hoesl und Julia Nieman (Wettbewerb)

© European Film Conspiracy

Noch bis am 2. Mai läuft der internationale Wettbewerb des Dokumentarfilmfestivals Visions du réel von Nyon – komplett online und gratis so zu sehen, wie ihn auch die Jury sieht. Unter den vierzehn Filmen ist auch Davos von Andreas Hoesl und Julia Nieman aus Österreich.

Über ein Jahr haben die Österreicher Daniel Hoesl und Julia Nieman in Davos gelebt und gefilmt. Angezogen hat sie die Faszination für das Globalspektakel des «World Economic Forum» WEF.

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Nyon 2020: NEMESIS von Thomas Imbach (Wettbewerb)

‚Nemesis‘ von Thomas Imbach © frenetic films

Neun Jahre nach seinem Dokumentarfilm Day Is Done montiert Thomas Imbach noch einmal den Ausblick aus seinem Wohnungsfenster zu einem überraschenden und gestalterisch eindrücklichen Film.

Über sieben Jahre hinweg hat er den Abriss des alten Zürcher Güterbahnhofs gefilmt und den Bau des umstrittenen neuen Untersuchungsgefängnisses mit seiner Kamera verfolgt.

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Filmpodcast Nr. 646: Visions du réel, Al Pacino 80, Kinobankräuberromantik

Ellen Barkin und Al Pacino in ‚Sea of Love‘ von 1989.
(zu sehen auf 3sat, 25.04.2020, 23:10 Uhr)

Schon sechs Wochen ohne Kino, aber noch kein Tag ohne Filme. Und so soll es auch bleiben. Diese und nächste Woche mit den Dokumentarfilmen der Visions du réel von Nyon. Mit Reibeisenstimme Al Pacino, der nun 80 Jahre als ist. Und mit ein paar Überlegungen dazu, warum wir Bankräuber im Kino besser mögen als andere Räuber. Dazu wie gewohnt eine frisch ausgelegte Tonspur. Und unsere Filmtipps der Woche.

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Die Unverpassbaren, Woche 17 – 2020

‚Midnight Family‘ von Luke Lorentzen © outsidethebox

Es kann noch lange dauern, bis wir wieder ins Kino dürfen. In der Zwischenzeit können wir uns (und den Kinos) mit online-Angeboten helfen.  Schweizer Plattformen wie filmingo.ch, outsidethebox.ch oder cinefile.ch arbeiten mit diversen Kinos zusammen und beteiligen sie auch finanziell. Hier ein paar Filme, die sich lohnen:

  1. Midnight Family von Luke Lorentzen. In Mexico-City ersetzen private Ambulanzen die fehlenden des Staates. Ein starker Dokumentarfilm mit einem fast unwiderstehlichen Sog. (online via Outside the Box)
  2. You Will Die At 20 von Amjad Abu Alala. Der seit 40 Jahren erste neue Spielfilm aus dem Sudan hat es in sich. Ein junge Mann, dem nach der Geburt der Tod in seinem zwanzigsten Lebensjahr prophezeit wurde, steht in Zentrum eines Spannungsbogens, der politisch, metaphorisch oder auch einfach märchenhaft interpretiert werden kann. (online via filmingo.ch)
  3. Jeanne von Bruno Dumont. Der eigenwillige französische Regisseur inszeniert seine Version der Jeanne d’Arc zwischen Pastorale und Choral, mit einer zehnjährigen Hauptdarstellerin. Pures Kino! (via Outside the Box)
  4. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau. (online zu sehen via cinefile.ch oder myfilm.ch)
  5. Home von Ursula Meier.  Eine Familie lebt glücklich hinter einem unvollendeten Stück Autobahn. Aber dann wird die Strecke eröffnet und die Familie beginnt, sich zu verbunkern. Der grossartige Film von 2008 passt gut ins Jetzt.  (online via Outside the Box mit Kinounterstützung, oder gratis auf artfilm.ch)

Und im Filmpodcast morgen: Visions du réel, Al Pacino, Bankräuberkinoromantik.

Filmpodcast Nr. 645: Visions du réel online, Cirque de Pic, James Bond weiterschreiben

Das Dokumentarfilmfestival von Nyon findet online statt. Und der neue Film über den Schweizer Clown Pic lässt sich streamen. Dazu rekapituliere ich heute die wechselvolle Geschichte der James-Bond-Fortsetzungen. Die Kurztipps haben wir ebenfalls. Und auch eine Tonspur lege ich aus.

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Die Unverpassbaren, Woche 16 – 2020

Madeleine Budd, Kacey Mottet Klein und Adélaïde Leroux in ‚Home‘ von Ursula Meier © Outside the Box

Ich vermisse das Kino. Ich war seit rund vierzig Jahren nie mehr so lange nicht in einem Kinosaal. Aber diese Filme sind immerhin im Online-Streaming verfügbar – und lohnen sich:

  1. Midnight Family von Luke Lorentzen. In Mexico-City ersetzen private Ambulanzen die fehlenden des Staates. Ein Dokumentarfilm mit einem fast unwiderstehlichen Sog. (online via Outside the Box)
  2. You Will Die At 20 von Amjad Abu Alala. Der seit 40 Jahren erste neue Spielfilm aus dem Sudan hat es in sich. Ein junge Mann, dem nach der Geburt der Tod in seinem zwanzigsten Lebensjahr prophezeit wurde, steht in Zentrum eines Spannungsbogens, der politisch, metaphorisch oder auch einfach märchenhaft interpretiert werden kann. (online via filmingo.ch)
  3. Jeanne von Bruno Dumont. Der eigenwillige französische Regisseur inszeniert seine Version der Jeanne d’Arc zwischen Pastorale und Choral, mit einer zehnjährigen Hauptdarstellerin. Pures Kino! (via Outside the Box)
  4. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau. (online zu sehen via cinefile.ch oder myfilm.ch)
  5. Home von Ursula Meier.  Eine Familie lebt glücklich hinter einem unvollendeten Stück Autobahn. Aber dann wird die Strecke eröffnet und die Familie beginnt, sich zu verbunkern. Der grossartige Film von 2008 passt gut ins Jetzt.  (online via Outside the Box mit Kinounterstützung, oder gratis auf artfilm.ch)

Und im Filmpodcast morgen: Cirque de Pic, Visions du réel online, Das fortgeschriebene Bond-Universum.

Filmpodcast Nr. 644: Zurück in die 80er, Der Berg, Eagle Eye, CH-Streamingdienste

Dreharbeiten zu ‚Der Berg‘ ca. 1989 © Markus-Imhoof.ch

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Immer noch verbringen die meisten von uns ihre Zeit zuhause in den eigenen vier Wänden – wo auch diese Filmrolle entsteht – statt im Studio halt unter einer dicken Decke. Aber auch das Stubenkino bietet einiges, vor allem übers Osterwochenende, da heisst es auf SRF «Zurück in die 80er». Aber auch ältere Schweizer Filme gibt es neu oder wieder zu entdecken, wie Markus Imhoofs Der Berg. Und wem die Ruhe zu viel wird, dem sei mal wieder ein Action-Thriller empfohlen, zum Beispiel Eagle Eye aus dem Jahr 2008. Und dann schauen wir diese Woche mal genauer hin: auf die Schweizer Streamingangebote. Auch Kurztipps habe ich für Sie – und eine Tonspur.

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Filmpodcast Nr. 643: Preisvergabe FIFF und Jugendfilmtage, Jeanne und Bruno Dumont

Bruno Dumont mit seiner ‚Jeanne‘ Lise Leplat Prudhomme © Outside the Box

Es ist nicht immer einfach, das Stubenhocken, auch wenn einem vieles nun einfach um die Ohren und in die Augen strömt, ganz wörtlich. So fanden der Wettbewerb und die Preisvergabe des Festivals von Freiburg online statt, ebenso wie die Jugendfilmtage. Und der Film Jeanne von Bruno Dumont startete online, getragen von all den Kinos, die ihn sonst zeigen würden. Wir haben mit Bruno Dumont über Jeanne geredet. Die Kurztipps haben wir nach wie vor. Und auch eine Tonspur lege ich wieder aus für Sie.

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Die Unverpassbaren, Woche 14 – 2020

Laetitia Casta, Luc Bruchez und Thibaut Evrard in ‚Le milieu de l’horizon‘ © Outside the Box

Die Kinos stehen still und leer, wie fast das gesamte öffentliche Leben. Aber diese neuen Filme sind ab sofort im Online-Streaming verfügbar:

  1. Le milieu de l’horizon von Delphine Lehericey.  Im glühenden Sommer von 1976 fällt Gus aus der Kindheit und seine Mutter aus der Ehe. Ein flirrendes, augenfälliges Drama. Schweizer Filmpreis 2020. (online via Outside the Box)
  2. You Will Die At 20 von Amjad Abu Alala. Der seit 40 Jahren erste neue Spielfilm aus dem Sudan hat es in sich. Ein junge Mann, dem nach der Geburt der Tod in seinem zwanzigsten Lebensjahr prophezeit wurde, steht in Zentrum eines Spannungsbogens, der politisch, metaphorisch oder auch einfach märchenhaft interpretiert werden kann. (online via filmingo.ch)
  3. Jeanne von Bruno Dumont. Der eigenwillige französische Regisseur inszeniert seine Version der Jeanne d’Arc zwischen Pastorale und Choral, mit einer zehnjährigen Hauptdarstellerin. Pures Kino! (via Outside the Box)
  4. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau. (online zu sehen via cinefile.ch oder myfilm.ch)
  5. Ema y Gastón von Pablo Larraín. Libertad und Reggaeton, Liebe, Familie und rauschender Tanz: Ein körperlicher, heftiger, leidenschaftlicher Film. (online zu sehen via filmingo.ch)

Und im Filmpodcast morgen:  Die Preise des FIFF online, Bruno Dumont zu Jeanne.

Filmpodcast Nr. 642: CH-Filmpreise, Milieu de l’horizon, You Will Die At 20, Bienvenue chez les Ch’tis

Luc Bruchez, Laetitia Casta ‚Le milieu de l’horizon‘ © Outside the Box

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Die Schweizer Filmpreise wurden vergeben. Nicht in einem Festakt, sondern ganz prosaisch via Mitteilung. Michael Sennhauser schätzt die Preise ein. Dazu gibts einen Beitrag über den Gewinnerfilm Le milieu de l’horizon. Ausserdem haben wir zwei Tipps fürs Sofakino: Den Neustart You Will Die at 20 gibts zum Streamen und den französischen Komödienklassiker Bienvenue chez les Ch’tis im Fernsehen. Kurztipps fürs Sofakino habe ich auch und wie immer die Rätseltonspur.

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