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  • Zum Tod von Erwin C. Dietrich

    Von Michael Sennhauser | 26. März 2018 - 15:49

    In 80 Betten um die Welt oder Frauen ohne Unschuld sind nur zwei der unzähligen Filmtitel aus dem umfangreichen Gesamtwerk des Schweizer Filmproduzenten und Regisseurs Erwin C. Dietrich. Mit Heimatfilmen hat er angefangen, mit Sexfilmen wurde er reich und schliesslich baute er in Zürich ein ernstzunehmendes Verleih- und Kino-Imperium auf. Wie erst am Sonntag bekannt wurde, ist der Kinopionier letzte Woche nach langer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben. Hier ein Rückblick auf seine Karriere, die von Produktionsökonomie und kaufmännischem Geschick geprägt war:  Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, CH Film, Filmbusiness, Leute, Regisseur/in, Verleih | Kommentare deaktiviert für Zum Tod von Erwin C. Dietrich

    Schweizer Filmpreis Quartz 2018

    Von Michael Sennhauser | 23. März 2018 - 21:00

    Luna Wedler als Mia in ‚Blue My Mind’© frenetic

    Bester Spielfilm: Blue My Mind von Lisa Brühlmann (tellfilm GmbH)


    ‚L’opéra de Paris‘ von Jean-Stéphane Bron © frenetic

    Bester Dokumentarfilm: l’opéra de Paris von Jean-Stéphane Bron (Bande à part Films) Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, awards, CH Film, Dokumentarfilm, Film und Kunst, Filmbusiness, Filmtechnik/er, Leute, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für Schweizer Filmpreis Quartz 2018

    Filmpodcast Nr. 554: Et au pire – on se mariera, Das FIFF und die Mongolei, Weltpremiere LED 3D Cinema Screen

    Von Michael Sennhauser | 23. März 2018 - 08:15

    Sophie Nélisse in ‚Et au pire, on se mariera‘ © filmcoopi

    Georges Wyrsch stellt uns den neuen Film der Kanada-Schweizerin Léa Pool vor: Et au pire, en se mariera. Ausserdem hat er einen Blick auf die Mongolei-Reihe des Festival International de Films de Fribourg FIFF geworfen. Und ich war in den Zürcher Arena Kinos zur Weltpremiere des ersten projektorlosen 3D Kinos. Dazu die Film-Tonspur zum Wiedererkennen und die beliebten Kurztipps für Kino-Gourmets.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 554 (Rechtsklick für Download)


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    Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren; die entsprechenden Links finden Sie auch oben rechts im Blog.

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    Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2018

    Von Michael Sennhauser | 22. März 2018 - 08:30

    Eili Harboe als ‚Thelma‘ © Outside the Box

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Thelma von Joachim Trier. Eine psychologisch stringente, zeitgenössische Variante von Carrie, im hohen Norden, mit kühlen Bildern und einer starken jungen Hauptdarstellerin.
    2. Matar a Jesús – Killing Jesus von Laura Mora Ortega. Eine junge Kolumbianierin freundet sich gezielt an mit dem Mörder ihres Vaters. Ein vielschichtig verdrehter, überraschender Rachethriller, inszeniert von einer Frau mit einschlägiger Erfahrung.
    3. Eldorado von Markus Imhoof. Der Schweizer Regisseur von Das Boot ist voll und More than Honey macht seinen Film über Bootsflüchtlinge im Mittelmeer und ihre Odyssee durch Italien nach Norden zu einer berührenden, persönlichen Geschichte.
    4. Call Me by Your Name von  Luca Guadagnino. Die erste grosse Liebe in Italien, mit kleinen, köstlichen Schönheitsfehlern, zwei schönen jungen Männern und einem Drehbuch von James Ivory, nach dem Roman von André Aciman. Oscarnominiert.
    5. The Shape of Water von Guillermo del Toro. Kino vom Ober-Nerd, dem Herrn des Fantastischen im Zeitgenössischen. Und zugleich im Kern der herzerwärmende Märchenfilm «Prinzessin liebt Fisch».

    Morgen im FilmpodcastEt au pire, on se mariera, mongolisches Kino am FIFF, LED Cinema Screen.

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    LES GARDIENNES von Xavier Beauvois

    Von Michael Sennhauser | 18. März 2018 - 08:54

    Iris Bry, Nathalie Baye in ‚Les gardiennes‘ von Xavier Beauvois © Praesens

    Das Beste an diesem Film sind die Frauen. Die Figuren natürlich, schliesslich geht es um jene Mütter, Schwestern und Töchter, welche während des ersten Weltkrieges in Frankreich die Bauernhöfe über die Runden brachten, während ihre Männer und Söhne in den Schützengräben starben. Weiterlesen »

    Themen: Filmbesprechung, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für LES GARDIENNES von Xavier Beauvois

    Filmpodcast Nr. 553: Matar a Jesús, Mary Magdalene, Les gardiennes, Inclusion Rider, ZFF

    Von Michael Sennhauser | 16. März 2018 - 08:15

    Ein Paar im Leben, aber nicht im Film: Joaquin Phoenix und Rooney Mara, als Jesus und Maria Magdalena. © Universal

    Die starke und potentiell gewaltige Geschichte einer jungen Frau aus Kolumbien erzählt Matar a Jesús – Killing Jesus. In die Nähe des Gegenteils kommt Rooney Mara als Mary Magdalen. Und Les gardiennes aus Frankreich ist jenen Frauen gewidmet, welche während des ersten Weltkriegs die Landwirtschaft am Leben hielten. Dazu erklären wir kurz, was der von Frances McDormand propagierte «Inclusion Rider» ist. Und wir fassen zusammen, warum das Zürich Film Festival keine Bundessubventionen mehr bekommt.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 553 (Rechtsklick für Download)


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    Die Unverpassbaren, Woche 11 – 2018

    Von Michael Sennhauser | 15. März 2018 - 10:03

    Natasha Jaramillo in ‚Matar a Jesús‘ © Xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Matar a Jesús – Killing Jesus von Laura Mora Ortega. Eine junge Kolumbianierin freundet sich gezielt an mit dem Mörder ihres Vaters. Ein vielschichtig verdrehter, überraschender Rachethriller, inszeniert von einer Frau mit einschlägiger Erfahrung.
    2. Eldorado von Markus Imhoof. Der Schweizer Regisseur von Das Boot ist voll und More than Honey macht seinen Film über Bootsflüchtlinge im Mittelmeer und ihre Odyssee durch Italien nach Norden zu einer berührenden, persönlichen Geschichte.
    3. Call Me by Your Name von  Luca Guadagnino. Die erste grosse Liebe in Italien, mit kleinen, köstlichen Schönheitsfehlern, zwei schönen jungen Männern und einem Drehbuch von James Ivory, nach dem Roman von André Aciman. Oscarnominiert.
    4. Mario von Marcel Gisler. Homophobie und Zuschauersport, schwule Spieler und der Fussballzirkus: Gislers Drama lebt von seinen jungen Darstellern und seiner Ehrlichkeit.
    5. The Shape of Water von Guillermo del Toro. Kino vom Ober-Nerd, dem Herrn des Fantastischen im Zeitgenössischen. Und zugleich im Kern der herzerwärmende Märchenfilm «Prinzessin liebt Fisch».

    Morgen im Filmpodcast: Matar a Jesús, Mary Magdalene, Les gardiennes, Xavier Beauvois, Inclusion Rider, ZFF.

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    Keine Bundesgelder mehr für das ZFF

    Von Michael Sennhauser | 13. März 2018 - 17:02

    Das ZFF-Leitungsteam Karl Spoerri und Nadja Schildknecht an der PK für die Ausgabe 2017 © Zurich Film Festival / Michela Di Savino

    Das Zürich Film Festival ZFF wird künftig keine Bundessubventionen mehr erhalten. Dies hat Daniel Menna, der stellvertretende Leiter Kommunikation des Bundesamtes für Kultur BAK heute auf Anfrage von SRF 2 Kultur bestätigt.

    Das Zürich Film Festival ist seit 2016 zu 52% im Besitz der NZZ Mediengruppe. Da durch diese Mehrheitsübernahme die für die bisherige Leistungsvereinbarung zwischen ZFF und BAK nötige Einsicht in die Geschäftszahlen der Zürich Film Festival AG und der zugehörigen Vermarktungsgesellschaft Spoundation Motion Picture AG aufgrund der beim Unternehmen NZZ üblichen Governance nicht mehr gegeben ist, konnte die Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Kultur nicht erneuert werden, erklärt Menna.

    Für die Jahre 2017 bis 2020 waren je 250’000 Franken an Bundessubventionen für das ZFF budgetiert, die entfallen nun schon ab diesem Jahr.
    Das ZFF ist finanziell via Sponsoring recht gut aufgestellt, die öffentliche Hand trug in den letzten Jahren nur etwa 11 Prozent des gesamten Budgets bei.

    Eine Antwort auf die kurzfristige Anfrage von SRF 2 Kultur beim Zürich Film Festival steht noch aus.

    Nachtrag von ZFF-Ko-Leiter Karl Spoerri von 20:22 Uhr via E-Mail: „Wir gewähren sehr wohl Einsicht in die ZFF AG“

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    Filmpodcast Nr. 552: Molly’s Game, Ella und John, Markus Imhoof und Eldorado

    Von Michael Sennhauser | 9. März 2018 - 08:15

    Jessica Chastain in ‚Molly’s Game‘ von Aaron Sorkin © Ascot-Elite

    Molly’s Game mit Jessica Chastain ist die erste Regiearbeit des Drehbuchautors Aaron Sorkin. In Ella und John gehen Helen Mirren und Donald Sutherland auf eine letzte Reise mit dem Wohnmobil. Und der Schweizer Regisseur Markus Imhoof erzählt, wie er mit Eldorado vergangene und gegenwärtige Flüchtlingsgeschichte zu einer persönlichen Angelegenheit gemacht hat. Dazu Kurztipps und Tonspur – wie gewohnt.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 552 (Rechtsklick für Download)


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    Die Unverpassbaren, Woche 10 – 2018

    Von Michael Sennhauser | 8. März 2018 - 08:37

    ‚Eldorado‘ von Markus Imhoof © frenetic films, Massimo Sestini

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Eldorado von Markus Imhoof. Der Schweizer Regisseur von Das Boot ist voll und More than Honey macht seinen Film über Bootsflüchtlinge im Mittelmeer und ihre Odyssee durch Italien nach Norden zu einer berührenden, persönlichen Geschichte.
    2. Call Me by Your Name von  Luca Guadagnino. Die erste grosse Liebe in Italien, mit kleinen, köstlichen Schönheitsfehlern, zwei schönen jungen Männern und einem Drehbuch von James Ivory, nach dem Roman von André Aciman. Oscarnominiert.
    3. Mario von Marcel Gisler. Homophobie und Zuschauersport, schwule Spieler und der Fussballzirkus: Gislers Drama lebt von seinen jungen Darstellern und seiner Ehrlichkeit.
    4. The Shape of Water von Guillermo del Toro. Kino vom Ober-Nerd, dem Herrn des Fantastischen im Zeitgenössischen. Und zugleich im Kern der herzerwärmende Märchenfilm «Prinzessin liebt Fisch».
    5. Ex Libris – The New York Public Library von Frederick Wiseman. Vom Meister des Direct Cinema, ein witziges, kurzweiliges Werk über einen regen Kulturbetrieb, in dem die Ausleihe von Büchern nur eine Nebenrolle spielt.

    Morgen im Filmpodcast: Molly’s Game, Ella und John (The Leisure Seeker), Eldorado Markus Imhoof.

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