
Am zwölften Februar 2025 ist Richard Dindo gestorben. Da war Martin Walder schon längst an der Arbeit, sein Buch über den Schweizer Dokumentarfilmer war nicht als Nachruf geplant. Morgen (Dienstag, 27. Januar 2026), also nicht ganz ein Jahr später, stellt Walder den Band im Rahmen einer Dindo-Hommage an den 61. Solothurner Filmtagen vor.
Einen «Streifzug durch seine Filme» nennt Martin Walder seinen knapp 150 Seiten starken Dindo-Band, und das löst er auf durchaus ein- und mitnehmende Art auch ein. Aber das Buch ist dann doch auch viel mehr. Denn Walder hat nicht nur einen guten Teil der noch immer erstaunlich spärlichen Sekundärliteratur zu Richard Dindos Werk auf- und eingearbeitet, er leistet auch selbst und sehr persönlich die Erinnerungsarbeit, deren Mechanik und Grundlagen er anhand von Dindos Œuvre zu systematisieren versucht. „NEUES BUCH: Richard Dindo, Erinnerungsarbeiter“ weiterlesen











