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  • Die Unverpassbaren, Woche 37 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 14. September 2017 - 09:30

    ‚Inxeba – The Wound‘ von John Trengove © xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Logan Lucky von Steven Soderbergh. Soderbergh verlegt seinen Oceans-Plot ins Arbeitermilieu und inszeniert ein weiteres hinreissendes Heist-Movie irgendwo zwischen den Coen-Brüdern und den «Dukes of Hazzard»
    2. Inxeba – The Wound von John Trengove. Beschneidung, Homophobie und Männlichkeitswahn im zeitgenössischen Südafrika. Eine Art Brokeback Mountain auf Xhohsa.
    3. Western von Valeska Grisebach. Deutsche Bauarbeiter in der bulgarischen Provinz, Westernmotive, durchgespielt im Wilden Osten Europas, ein Film, der bleibt.
    4. Almost There von Jacqueline Zünd. Drei Männer, drei Kontinente, drei ungewisse, aber wohl finale Lebensentwürfe: Dieser schöne, melancholische Dokumentarfilm zeigt Menschen, die das Verlöschen in Schach halten, indem sie etwas Neues wagen.
    5. The Death and Life of Otto Bloom von Cris Jones. Ein Mann erinnert sich nicht an die Vergangenheit, sondern ausschliesslich an seine Zukunft. Ein hirnverdrehendes, anregendes, unterhaltsames und überraschend bittersüsses Mockumentary aus Australien.

    Im Filmpodcast morgen: Logan Lucky, Inxeba, The Circle, Mother!

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    MOTHER! von Darren Aronofsky

    Von Michael Sennhauser | 12. September 2017 - 20:40

    Jennifer Lawrence in ‚Mother!‘ © Disney Schweiz

    Mother! ist Horror in einer Endlosschleife. Das verbrannte Gesicht einer Frau, ein verbranntes Haus, ein Mann mit einem Kristall, ein Lächeln. Die Asche hebt sich, der Morgen ist da, die Frau erwacht im Bett. Damit fängt es an.

    Die Figuren haben keine Namen. Sie heisst im Abspann einfach «Mother». Jennifer Lawrence (geboren 1990) spielt die junge Frau des von Javier Bardem (geboren 1969) verkörperten wesentlich älteren Dichters. Sie renoviert liebevoll das einsam in einer grossen Lichtung gelegene ausgebrannte Haus des Mannes. Er, im Abspann nur als «him» geführt, quält sich (und sie) mit seiner Schreibblockade. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für MOTHER! von Darren Aronofsky

    Filmpodcast Nr. 527: Western, Manifesto, Fantoche, Venedig

    Von Michael Sennhauser | 8. September 2017 - 08:15

    Cate Blanchett in ‚Manifesto‘ von Julian Rosefeldt © DCM

    Valeska Grisebachs grossartiger Western spielt im Osten. Cate Blanchett spielt gleich 13 verschiedene Rollen in Julian Rosefelds Manifesto. Die britischen Animationsfilmer spielen mit dem Brexit am Fantoche in Baden. Und eine junge Frau spielt einen Werwolf im Schweizer Beitrag am Filmfestival in Venedig: Sarah joue un loup garou. Dazu Kurztipps und Tonspur – wie gewohnt.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 36 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 7. September 2017 - 09:55

    ‚Almost There‘ von Jacqueline Zünd © First Hand Films

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Western von Valeska Grisebach. Deutsche Bauarbeiter in der bulgarischen Provinz, Westernmotive, durchgespielt im Wilden Osten Europas, ein Film, der bleibt.
    2. Almost There von Jacqueline Zünd. Drei Männer, drei Kontinente, drei ungewisse, aber wohl finale Lebensentwürfe: Dieser schöne, melancholische Dokumentarfilm zeigt Menschen, die das Verlöschen in Schach halten, indem sie etwas Neues wagen.
    3. The Death and Life of Otto Bloom von Cris Jones. Ein Mann erinnert sich nicht an die Vergangenheit, sondern ausschliesslich an seine Zukunft. Ein hirnverdrehendes, anregendes, unterhaltsames und überraschend bittersüsses Mockumentary aus Australien.
    4. Una mujer fantástica von Sebastián Lelio. Eine transsexuelle Frau kämpft für ihr Recht, sich von ihrem verstorbenen Partner zu verabschieden. Mit Leidenschaft und Würde gegen Vorurteile.
    5. In Zeiten des abnehmenden Lichts von Matti Geschonneck. Bruno Ganz ist hinreissend als bärbeissiger alter DDR-Funktionär in dieser clever verdichteten Verfilmung des letzten grossen Vorwende-Romans.

    Im Filmpodcast morgen: WesternSarah joue un loup garrou in Venedig. Brexit am Fantoche, Cate Blanchett in Manifesto.

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    WESTERN von Valeska Grisebach

    Von Michael Sennhauser | 6. September 2017 - 09:34

    ‚Western‘ von Valeska Grisebach © trigon

    Ein deutscher Film, der «Western» heisst und im Osten spielt? Ein grosser Genuss. Denn Filmemacherin Valeska Grisebach geht mit ihrem Film nicht nur in den wilden Osten, sie macht die Ränder Europas zur «final frontier» zur letzten richtigen Herausforderung.

    Da sind richtige Kerle am Werk. Männer, die mit Motorsägen umgehen können, mit Baggern, und mit Pferden. Mit Frauen tun sie sich dagegen etwas schwer. Weiterlesen »

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    Venedig 17: THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI von Martin McDonagh

    Von Brigitte Häring | 5. September 2017 - 07:34

    © 20th Century Fox

    Was für Dialoge! Was für ein Drehbuch! Das hört man hier am Filmfestival Venedig die Kritikerkolleginnen- und -kollegen begeistert ausrufen, sobald die Sprache auf den Wettbewerbsbeitrag von Martin McDonagh (In Bruges) Three Billboards Outside Ebbing, Missouri kommt.

    Dass Dialogschreiben eine hohe Kunst ist, kann man in diesem Film wunderbar hören, wie wichtig ein gutes Drehbuch ist, sehen. Selten habe ich es erlebt, dass das Publikum so oft vergnügt oder eher verblüfft laut lacht, weil wieder eine Dialogzeile ins Schwarze trifft. Weiterlesen »

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    Venedig 17: SUBURBICON von George Clooney

    Von Brigitte Häring | 2. September 2017 - 18:02

    Matt Damon und Noah Jupe © 2017 Paramount Pictures

    Böse, sehr böse ist dieser Film von George Clooney, der im internationalen Wettbewerb läuft. Bitterböse geht er mit weissen, erwachsenen Amerikanerinnen und Amerikanern ins Gericht. Der richtige Film zur rechten Zeit (und rechte Zeit ist hier durchaus im Doppelsinn zu verstehen).

    Er basiert auf einem Drehbuch von 1980 von Ethan und Joel Coen, das nie verfilmt wurde. Weiterlesen »

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    Venedig 17: THE SHAPE OF WATER von Guillermo del Toro

    Von Brigitte Häring | 1. September 2017 - 15:41

    Doug Jones und Sally Hawkins © 20th Century Fox

    Ein Märchen verzaubert hier am Filmfestival Venedig alle: Guillermo del Toros The Shape of Water, der im internationalen Wettbewerb läuft. Bekannt ist del Toro für seine versponnenen Märchen- und Monsterwelten: Hellboy, Pan’s Labyrinth, Pacific Rim: alles Filme, die ich gerne geschaut habe, die mir aber immer von allem etwas zu viel hatten: zu überbordend fand ich sie, zu fest in die Fantasyelemente verliebt. Und darüber blieb immer eine Distanz zu den Filmfiguren und ihren Geschichten.

    The Shape of Water ist anders – und für mich der beste Film des mexikanischen Regisseurs bisher. Herzerwärmend, nahe bei den Figuren, eine einfache Geschichte, grossartig erzählt, inszeniert und gespielt. Weiterlesen »

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    Filmpodcast Nr. 526: The Death and Life of Otto Bloom, Una mujer fantástica, Venedig, Kosmos, Jaffa Jaffa

    Von Michael Sennhauser | 1. September 2017 - 08:15

    ‚Una Mujer Fantástica‘ von Sebastián Lelio, mit Daniela Vega, Francisco Reyes © Pathé

    Um Erinnerungen an die Zukunft geht es in The Death and Life of Otto Bloom aus Australien. In Una mujer fantástica kämpft eine Transsexuelle um ihre Würde und den Abschied von ihrem Mann. In Venedig wurde das Filmfestival eröffnet. In Zürich geht dieses Wochenende das Kultur- und Kinozentrum Kosmos auf. Und in Holland hat ein junger Filmemacher ein Jahr lang seine Strasse nicht verlassen. Dazu Kurztipps und Tonspur – wie gewohnt.

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    Venedig 17: FIRST REFORMED von Paul Schrader

    Von Brigitte Häring | 31. August 2017 - 20:18

    Ethan Hawke als Reverend Toller in ‚First Reformed‘ © Killer Films

    Der langjährige Drehbuchautor von Martin Scorsese erzählt die Geschichte eines reformierten Pfarrers, der sein ganz privates Leiden so lange herunterschluckt, bis er einerseits an Magenkrebs erkrankt und sich andererseits am Leid der Natur, des Planeten komplett aufreibt. Weiterlesen »

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