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  • Berlinale 18: TOPPEN AV INGENTING (The Real Estate) von Axel Petersén und Måns Månsson (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 18. Februar 2018 - 22:30

    Léonore Ekstrand © Flybridge

    Den Bechdel-Test würde dieser Film zumindest theoretisch mit fliegenden Fahnen bestehen. Er dreht sich fast vollständig um die 68-jährige Nojet (Léonore Ekstrand), ein lebenslanges Partygirl, das, vom Tod des reichen Vaters überrascht, plötzlich in der schwedischen Wirklichkeit landet.

    Sie hat eine Mietskaserne geerbt in Stockholms Innenstadt. Noch vor der Kremation des Vaters erkundigt sie sich bei dessen altem Freund und Anwalt, wie es um die Verkaufsmöglichkeiten stehe. Eigentlich möchte sie nichts lieber, als auf ihre Sonneninsel zurückkehren. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: FIGLIA MIA von Laura Bispuri (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 18. Februar 2018 - 19:30

    Valeria Golino, Alba Rohrwacher © Vivo film

    Drei Jahre nach ihrem kuriosen und nachklingenden Erstling Vergine giurata ist die Italienerin Laura Bispuri wieder im Wettbewerb der Berlinale. Und wieder mit Alba Rohrwacher in einer zentralen Rolle.

    Und wieder geht um die Identitätsfindung einer Frau, auch wenn die rothaarige Vittoria (Sara Casu) als brave Tochter zwischen zwei Frauen noch ein kleines Mädchen ist. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: LA PRIÈRE von Cédric Kahn (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 18. Februar 2018 - 16:30

    Anthony Bajon © Les films du Worso / Carole Bethuel

    Kann der Glaube einen Junkie von der Nadel wegbringen? Oder ersetzt er da nicht einfach die eine Droge durch eine andere?

    Die meisten der jungen Männer, die sich in diesem katholischen Berghof gegenseitig beim Entzug unterstützen, kommen kaum dazu, sich diese Frage zu stellen. Und die Herausforderung, welche Cédric Kahn hier an sein Publikum richtet, ist eine andere. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: EVA von Benoit Jacquot (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 17. Februar 2018 - 22:30

    Gaspard Ulliel, Isabelle Huppert © 2017 MACASSAR PRODUCTIONS

    Ein Autor auf der Suche nach einem neuen Stoff trifft auf eine kühle Prostituierte. Seine Faszination für sie wird obsessiv, als er den Ehrgeiz entwickelt, in ihr Gefühle zu wecken. Alles unter dem Vorwand der literarischen Recherche.

    Der Roman Eve des britischen Autors James Hadley Chase wurde 1962 von Joseph Losey verfilmt, unter dem Titel Eva und mit Jeanne Moreau in der Titelrolle. Schon Losey hat versucht, das Buch mit einigen Eingriffen zu bändigen, unter anderem hat er einen Teil der Handlung nach Venedig verlegt. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: TRANSIT von Christian Petzold (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 17. Februar 2018 - 19:11

    Paula Beer, Franz Rogowski © Schramm Film / Marco Krüger

    Flüchtlingsgeschichten? Haben wir sie nicht langsam über? Nur schon die Frage hinzuschreiben führt zur innerlichen Verkrümmung. Natürlich würden wir lieber wegschauen, natürlich schützen wir uns, wo wir können.

    Aber Christian Petzold erinnert uns mit dieser extrem intelligent gemachten Umsetzung des Anna-Seghers-Romans „Transit“, dass wir die Geschichte auch schon aufgesogen haben mit sehnsüchtiger Sentimentalität: Casablanca. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: DOVLATOV von Alexey German Jr. (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 17. Februar 2018 - 18:57

    Die Leningrad-Bohème um Brodsky (Artur Beschastny) und Dovlatov (Milan Maric) © Saga Films

    Als Alexey German Jr. 2015 mit seinem formal beeindruckenden Under Electric Clouds im Berlinale Wettbewerb vertreten war, liess mich das dystopische Unsittengemälde einer zerfallenden russischen Welt einigermassen ratlos zurück. Zu pessimistisch erschien mir das, zu hoffnungslos.

    Nun sind wir drei Jahre näher an dieser damals gezeichneten unbestimmten Zukunft, und die allgemeine Stimmung ist näher an jenem Film, als ich mir damals ausmalen wollte. Und nun dreht German selber zurück, ins Jahr 1971, nach Leningrad im November 1971. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: DAMSEL von David und Nathan Zellner (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 16. Februar 2018 - 19:30

    Mia Wasikowska, Robert Pattinson in ‚Damsel‘ © Strophic Productions Limited

    Was tut man nicht alles, um Stars wie Robert Pattinson oder Mia Wasikowska nach Berlin zu locken. Die Programmierung dieses Films im Wettbewerb der 68. Berlinale ist nun allerdings dermassen durchsichtig, dass man schon fast wieder von Chuzpe reden kann.

    Fast fünfzig Jahre nachdem Filme wie Il mio nome e nessuno und die dritte Welle der Euro-Western das US-Pioniergenre vom Alk auf den Ulk gebracht haben, kommen die Zellner Bros. und parodieren nach. Rechtschaffen im Anspruch, prächtig im Setting, gut ausgestattet mit Verkaufswerten wie Pattinson und Wasikowska. Aber Abgründe entfernt von den Coens oder auch nur schon Tarantino, dem sie zumindest bei den Dialogen nachzueifern scheinen. Weiterlesen »

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    Berlinale 18: LAS HEREDERAS von Marcelo Martinessi (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 16. Februar 2018 - 15:42

    Ana Brun, Margarita Irún © lababosacine

    Zwei alternde Lesben sehen sich gezwungen, das Familiensilber zu verkaufen. Mit so einem Satz wird man diesem seltsam bockigen Film nicht gerecht. Aber der Plot ist umrissen. Fehlt noch die Feinarbeit, denn aus der besteht «Die Erbinnen».

    Chela und Chiquita leben als routiniertes Paar in Chelas Elternhaus. Ihr Alter ist schwer abzuschätzen, sie gehen wohl beide auf die Sechzig zu. Ihr missglücktes Schuldenmanagement hat Chiquita allerdings ein Gefängnisstrafe eingebracht, die sie in diesen Tagen antreten muss. Weiterlesen »

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    Filmpodcast Nr. 549: L’amant double, Ex Libris, The Shape of Water

    Von Brigitte Häring | 16. Februar 2018 - 08:15

    Jérémie Renier und Marine Vacth in ‚L’amant double‘ von François Ozon © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. François Ozon spielt meisterlich mit dem Doppelgängermotiv in L’amant double. In Guillermo del Toros fantastischem Film The Shape of Water verliebt sich eine stumme Prinzessin in ein Wassermonster. Und in der New Yorker Stadtbibliothek gibt es sehr viel mehr als nur Bücher, das erfahren wir in Frederick Wisemans monumentaler Dokumentation Ex Libris: The New York Public Library. Und die wöchentlichen Kurztipps bieten Hilfe beim Programmdschungel und die Tonspur etwas Rätselspass.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 549 (Rechtsklick für Download)


    filmpodcast

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    Berlinale 18: ISLE OF DOGS von Wes Anderson (Wettbewerb)

    Von Michael Sennhauser | 15. Februar 2018 - 20:00

    © 2018 Twentieth Century Fox

    Man möchte bellen vor Vergnügen. Das ist ein Film für Hündeler und Menscheler. Ein echter Wes Anderson, animiert, lakonisch getextet, und mit jener kindlich explorersüchtigen Exotik, in die uns noch jedes seiner Werke entführt hat.

    Diesmal ist das Wunderland Japan, jenes Japan, das aus allen Pop-Facetten besteht, Yakuza und Manga, Trommler und klassische Gemälde, Sagen und Gegenwart, aus Robotern, Wissenschaftlern, Hunden, Katzen und dem Jungen Atari (ja, Atari). Weiterlesen »

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