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  • Filmpodcast Nr. 511:
    Moka, The Other Side of Hope, Parents

    Von Brigitte Häring | 31. März 2017 - 08:15

    ‚The Other Side of Hope‘ von Aki Kaurismäki © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Gleich drei neue Filme wollen wir Ihnen diese Woche ans Herz legen: der Schweizer Film Moka von Frédéric Mermoud, Michael Sennhauser hat mit dem Regisseur gesprochen. Dann den dänischen Film Forældre oder Parents, den Hannes Nüsseler bespricht – und Aki Kaurismäkis wunderbaren neuen Film The Other Side of Hope, der im finnischen Original Toivon tuolla puolen heisst. Diese drei und noch zwei andere empfehlen wir auch in unseren Kurztipps – und eine Tonspur zum Erraten gibt’s natürlich auch diese Woche wieder.

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    Diagonale 17: SIEBZEHN von Monja Art

    Von Michael Sennhauser | 30. März 2017 - 10:13

    ‚Siebzehn‘ von Monja Art © Orbrock

    In der Provinz gibt es alles, was die Teenager brauchen für ihr Hoffen, ihr Lieben, ihr Träumen und ihre Dramen. Siebzehn heisst der Film, weil dies das Alter ist der Protagonisten, der Schauspielerinnen zum Zeitpunkt des Drehs. Und weil Filmemacherin Monja Art eine serielle Erzählung mit vielen Perspektiven und Figuren vorschwebte.

    Sonst hätte Siebzehn auch «Paula» heissen können. Denn Paula (Elisabeth Wabitsch) ist auf jeden Fall das Gravitationszentrum. Sie und ihre träumerische, schmerzliche Verliebtheit in die gleichaltrige Charlotte (Anaelle Dézsy). Die aber ist in einer festen Beziehung mit Michael. Weiterlesen »

    Themen: Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Diagonale 17: SIEBZEHN von Monja Art

    Die Unverpassbaren, Woche 13 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 30. März 2017 - 08:15

    Emmanuelle Devos in ‚Moka‘ von Frédéric Mermoud© frenetic

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. The Other Side of Hope von Aki Kaurismäki. Ein syrischer Flüchtling aus Aleppo findet Unterschlupf bei der Belegschaft eines Restaurants in Helsinki. Teil zwei von Kaurismäkis Flüchtlingstrilogie ist lakonisch, absurd und warmherzig wie gewohnt.
    2. Moka von Frédéric Mermoud. Eine Frau aus Lausanne sucht in Evian den fahrerflüchtigen Mörder ihres Sohns. Ein ausgeklügeltes Psychodrama mit Emmanuelle Devos und Nathalie Baye als absolut ebenbürtige Gegen- und Zusammenspielerinnen.
    3. Parents (Forældre) von Christian Tafdrup. Nach dem Auszug ihres Sohnes verwandelt sich ein Paar in ihre jüngeren Egos von damals. Erst witzig dann gruslig geht der Film unter die Haut, und versöhnt schliesslich auf radikale Art mit dem Älterwerden. Indem er den Jugendlichkeitswahn zum Wahnsinn erklärt.
    4. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.
    5. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.

    Im Filmpodcast morgen: The Other Side of Hope, Moka, Parents.

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    Diagonale 17: DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner

    Von Michael Sennhauser | 29. März 2017 - 13:54

    ‚Das unmögliche Bild‘ © Tim Kröger

    Erinnerungen sind so unzuverlässig, dass sie genau so gut die Zukunft sein könnten. Das stellt die vierzehnjährige Johanna am Ende dieses Films fest. Aber da ist sie vielleicht schon tot.

    Johanna ist die Erzählerin dieser Filmgeschichte, sie ist das Auge, es ist ihr Blick. Sie ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater überraschend stirbt. Mit seiner 8mm-Kamera blickt sie fortan auf das Leben mit ihrer kleinen Schwester, der Hündin Cora und der Mutter, im Haushalt der Grossmutter. Weiterlesen »

    Themen: Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Diagonale 17: DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner

    Diagonale 17: UNTITLED von Michael Glawogger und Monika Willi

    Von Michael Sennhauser | 29. März 2017 - 09:20

    ‚Untitled‘ von Michael Glawogger und Monika Willi © Filmladen

    Einen Film wollte er machen, einen der nicht verweilt, der in Bewegung bleiben sollte, wie eine endlose Zugsreise. Dafür ist Michael Glawogger mit Kameramann Attila Boa und Tönler Manuel Siebert zu einer einjährigen Weltreise aufgebrochen. Schauen, neugierig bleiben, filmen ohne Thema, Wertung oder Ziel.

    Nach vier Monaten und neunzehn Tagen war die Reise für Glawogger vorbei. Er starb im April 2014 in Liberia an Malaria. Weiterlesen »

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    Filmpodcast Nr. 510: Schweizer Filmpreis, Bruno Ganz, Der Frosch

    Von Brigitte Häring | 24. März 2017 - 08:15

    Liliane Amuat und Urs Jucker in ‚Der Frosch‘ von Jann Preuss © Vincafilm

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Es ist die Woche der Verleihung der Schweizer Filmpreise. Vor der Gala in Genf hat Michael Sennhauser mit zwei Filmemachern über die Bedeutung dieser Preise gesprochen. Einer der Preise war schon im Vorfeld bekannt: der Schauspieler Bruno Ganz wird für sein Lebenswerk geehrt. Monika Schärer stellt einige seiner wichtigsten Filmrollen vor. Und neu im Kino ist die Schweizer Tragikomödie Der Frosch – Michael Sennhauser hat ihn gesehen. Von mir gibt’s die wöchentlichen Kurztipps und ein neues Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 23. März 2017 - 07:30

    ‚Silence‘ von Martin Scorsese © Ascot-Elite

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.
    2. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.
    3. Wilde Maus von Josef Hader. Der entlassene Musikkritiker probt den Aufstand und bleibt doch nur ein wütendes Würstchen. Die erste Regiearbeit des österreichischen Kabarettisten trägt seine klare Handschrift und seinen schneidenden Humor.
    4. Sieranevada von Cristi Puiu. Das rumänische Familiendrama ist mit seinen 173 Minuten so anstrengend wie eine echte aus dem Ruder laufende Familienfeier. Aber deutlich kürzer. Und dazu raffiniert, komisch, manchmal bedrohlich und in keiner Sekunde langweilig.
    5. Silence von Martin Scorsese. Episch, bildstark und zugleich asketisch reduziert geht der gequälte Katholik Scorsese den Roman des Japaners Shusaku Endo an, als Dilemma zwischen Glaubensdogmen, Politik und Menschlichkeit.

    Im Filmpodcast morgen: Der Frosch, Schweizer Filmpreis.

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    Filmpodcast Nr. 509: After The Storm, Last Men in Aleppo, Jugendfilmtage, Carl Laemmle, F-Rated

    Von Michael Sennhauser | 17. März 2017 - 08:15

    Boris Karloffs Makeup wird aufgefrischt auf dem Set. Aber auf welchem Set? Antwort im Podcast.

    Aus Japan kommt After The Storm vom Meister des Familienfilms, Hirokazu Kore-eda. Am Menschenrechtsfestival in Genf wird Last Men in Aleppo gezeigt, der Dokumentarfilm über die Arbeit der Weisshelme in der kriegszerrissenen Stadt. Die 41. Schweizer Jugendfilmtage in Zürich wurden mit dem Kurzfilm Feuertanz des 15jährigen Damien Hauser eröffnet. In Stuttgart erinnert eine Ausstellung an den deutschstämmigen Gründer der Universal Studios, Carl Laemmle. Und die Internationale Movie Database IMDb hat ein feministisches F-Rating eingeführt. Dazu haben wir wie üblich eine passende Tonspur, und die Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 11 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 16. März 2017 - 10:01

    ‚After the Storm‘ (Umi yori mo mada fukaku) von Hirokazu Kore-Eda © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.
    2. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.
    3. Wilde Maus von Josef Hader. Der entlassene Musikkritiker probt den Aufstand und bleibt doch nur ein wütendes Würstchen. Die erste Regiearbeit des österreichischen Kabarettisten trägt seine klare Handschrift und seinen schneidenden Humor.
    4. Sieranevada von Cristi Puiu. Das rumänische Familiendrama ist mit seinen 173 Minuten so anstrengend wie eine echte aus dem Ruder laufende Familienfeier. Aber deutlich kürzer. Und dazu raffiniert, komisch, manchmal bedrohlich und in keiner Sekunde langweilig.
    5. Silence von Martin Scorsese. Episch, bildstark und zugleich asketisch reduziert geht der gequälte Katholik Scorsese den Roman des Japaners Shusaku Endo an, als Dilemma zwischen Glaubensdogmen, Politik und Menschlichkeit.

    Im Filmpodcast morgen: After the Storm, The Last Men in Aleppo, Jugendfilmtage, F-Rated, Carl Laemmle.

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    Filmpodcast Nr. 508: Wilde Maus, Die göttliche Ordnung, Petra Volpe, Dreigroschenfilm

    Von Michael Sennhauser | 10. März 2017 - 08:15

    ‚Die göttliche Ordnung‘ © filmcoopi

    Heute haben wir den Regie-Erstling des österreichischen Kabarettisten und Schauspielers Josef Hader mit dem Titel Wilde Maus. Wir stellen die Frauenstimmrechts-Tragikomödie Die göttliche Ordnung vor und reden mit Filmemacherin Petra Volpe. Und dann geht’s noch um eine neue Verfilmung von Bert Brechts «Dreigroschenoper». Dazu wie immer eine passende Tonspur, und unsere Kurztipps.

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