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  • Filmpodcast Nr. 535: Ultimos dias en La Habana, Daniel Hope, Kinoausstellung Baden

    Von Brigitte Häring | 3. November 2017 - 08:15

    ‚Ultimos dias en La Habana‘ von Fernando Pérez © trigon

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Film aus Kuba gibt’s heute: Georges Wyrsch hat Ultimos dias en La Habana gesehen. Und Elisabeth Baureithel spricht über die Musiker-Biographie Daniel Hope. Barbara Peter hat in Baden eine Ausstellung über die Geschichte des Kinos besucht. Und wie immer auch in der Rolle: Kurztipps und die Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 44 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 2. November 2017 - 08:03

    ‚Casting‘: Hanne (Nicole Marischka), Almut Dehlen (Ursina Lardi) und Ruth (Milena Dreissig) © outside the box

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Casting von Nicolas Wackerbarth. Eine unentschiedene Regisseurin testet Schauspielerinnen für ein Remake eines Fassbinder-Films. Machtspiele und Unsicherheiten ergeben ein eben so smartes wie treffend komisches Zerrbild menschlicher Ambitionen und Unsicherheiten.
    2. The Square von Ruben Östlund. Ein soziales Experiment als Kunstevent. Ein Film wie ein Experimentierkasten, mit bis zum Anschlag ausgereiztem Satirepotential, aber auch mit mindestens so viel Ernsthaftigkeit.
    3. Good Time von Ben und Josh Safdie. In seiner bisher stärksten Rolle hetzt Ex-Vampir Robert Pattinson als glückloser Kleinkrimineller durch die Mean Streets von New York und verstrickt sich in ein Netz aus Gewalt, begleitet von einem pulsierenden Synthesizer-Soundtrack.
    4. Menashe von Joshua Weinstein. Ein sensibler Spielfilm über einen jüdisch-orthodoxen Vater, der seinen Sohn entgegen der Konventionen allein erziehen möchte. Ein seltener Blick in die ansonsten hermetische Welt der New Yorker Orthodoxie.
    5. Happy End von Michael Haneke. Wer ist Herr seines eigenen Todes? Österreichs Kinomoralist spinnt den Ansatz von Amour weiter, konsequent, ambivalent und manchmal gar ein wenig komisch.

    Morgen im Filmpodcast: Ultimos días en La HabanaDaniel Hope, Kinoausstellung Baden.

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    Filmpodcast Nr. 534: Die Migrantigen, Good Time, The Square

    Von Brigitte Häring | 28. Oktober 2017 - 11:35

    Robert Pattinson als Connie in ‚Good Time‘ © Ascot-Elite

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Drei neue Filme sind heute in dieser Filmrolle: Die Migrantigen ist Satire aus Österreich, Hannes Nüsseler spricht darüber. Georges Wyrsch hat den Gangsterfilm Good Time gesehen. Und einen längeren Beitrag von Michael Sennhauser gibt’s zum diesjährigen Cannes-Gewinner Ruben Östlund und seinem Film The Square.
    Und von mir kommen die Kurztipps und eine Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 43 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 28. Oktober 2017 - 11:16

    ‚The Square‘ von Ruben Östlund © xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. The Square von Ruben Östlund. Ein soziales Experiment als Kunstevent. Ein Film wie ein Experimentierkasten, mit bis zum Anschlag ausgereiztem Satirepotential, aber auch mit mindestens so viel Ernsthaftigkeit.
    2. Good Time von Ben und Josh Safdie. In seiner bisher stärksten Rolle hetzt Ex-Vampir Robert Pattinson als glückloser Kleinkrimineller durch die Mean Streets von New York und verstrickt sich in ein Netz aus Gewalt, begleitet von einem pulsierenden Synthesizer-Soundtrack.
    3. Menashe von Joshua Weinstein. Ein sensibler Spielfilm über einen jüdisch-orthodoxen Vater, der seinen Sohn entgegen der Konventionen allein erziehen möchte. Ein seltener Blick in die ansonsten hermetische Welt der New Yorker Orthodoxie.
    4. Happy End von Michael Haneke. Wer ist Herr seines eigenen Todes? Österreichs Kinomoralist spinnt den Ansatz von Amour weiter, konsequent, ambivalent und manchmal gar ein wenig komisch.
    5. Lasst die Alten sterben von Juri Steinhart. Ein ziemlich lebendiger, origineller Schweizer Film, der durchspielt, was passieren könnte, wenn wohlstandsverwahrloste Jugendliche von heute sich als Punks gebärden und auf die Protest-Werte ihrer Eltern stossen.

    Im Filmpodcast: Good Time, Die Migrantigen, The Square.

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    Filmpodcast Nr. 533: The Snowman, Willkommen in der Schweiz, Menashe, Gaffer, Blow-Up

    Von Brigitte Häring | 20. Oktober 2017 - 08:15

    ‚Willkommen in der Schweiz‘ von Sabine Gisiger © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Englisch in Norwegen, Schweizerdeutsch, Jiddish in New York und Fachchinesisch: das die Sprachen der heutigen Filmrolle. Hören Sie Georges Wyrsch über Snowman; das ist ein düsterer Krimi in Oslo, Noëmi Gradwohl über Menashe, ein Drama über einen allein erziehenden jüdisch-orthodoxen Vater. Und ich habe Willkommen in der Schweiz gesehen, ein Dokfilm über die Idee der Gemeinde Oberwil-Lieli, sich von einer Flüchtlingsaufnahme freizukaufen. Ausserdem übersetzt Michael Sennhauser filmisches Fachchinesisch. Und wie immer dazu: die Kurztipps und eine Tonspur.

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    Filmpodcast Nr. 532: Happy End, Lasst die Alten sterben, Päpste, Weinstein, Klappe.

    Von Michael Sennhauser | 13. Oktober 2017 - 08:15

    ‚Lasst die Alten sterben‘ von Juri Steinhart © filmbringer

    Michael Haneke nimmt mit Happy End das Thema seines Altersdramas Amour wieder auf. Juri Steinhart lässt in Bern mit Lasst die Alten Sterben ein paar unzufriedene Jugendliche zu Retro-Punks avancieren. Eine Ausstellung ist dem Papst im Kino gewidmet, und in den USA steht mit Harvey Weinstein ein weiterer Showbusiness-Sexist am Pranger. Dazu: Was ist die Klappe? Die Kurztipps und eine Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 41 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 12. Oktober 2017 - 08:45

    Jean-Louis Trintignant in ‚Happy End‘ von Michael Haneke © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Happy End von Michael Haneke. Wer ist Herr seines eigenen Todes? Österreichs Kinomoralist spinnt den Ansatz von Amour weiter, konsequent, ambivalent und manchmal gar ein wenig komisch.
    2. Lasst die Alten sterben von Juri Steinhart. Ein ziemlich lebendiger, origineller Schweizer Film, der durchspielt, was passieren könnte, wenn wohlstandsverwahrloste Jugendliche von heute sich als Punks gebärden und auf die Protest-Werte ihrer Eltern stossen.
    3. Blade Runner 2049 von Denis Villeneuve. Eher Hommage an das Original und Remake von 1982 als Fortsetzung. Aber visuell überwältigend und erzählerisch gleichzeitig adäquat und nostalgisch. Eine echte Wiederbegegnung.
    4. Tiere von Greg Zglinski. Eine Beziehungskiste als verdrehte Möbiusschlaufe, in der Zeitebenen und Figuren durcheinandergeraten. Ein subtiler Horrorfilm, der zugleich schräge Komödie ist. Nicht zu hundert Prozent verständliches aber irre gutes Kino aus der Schweiz, aus Österreich und Polen.
    5. Ava von Léa Mysius. Eine 13jährige muss gleichzeitig mit ihrer drohenden Erblindung und der einsetzenden Pubertät klar kommen. Ein schöner, wilder Film voll aggressiver Lebenslust.

    Im Filmpodcast morgen: Happy End, Lasst die Alten sterben, Päpste im Film. Der Fall Weinstein.

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    Filmpodcast Nr. 531: Blade Runner 2049, Die letzte Pointe, Blue My Mind, Tiere, Greg Zglinski, Tal der Wölfe Vaterland

    Von Michael Sennhauser | 6. Oktober 2017 - 08:15

    Birgit Minichmayr als Anna in Greg Zglinskis ‚Tiere‘ © filmcoopi

    Heute mit der lange erwarteten Fortsetzung Blade Runner 2049, Rolf Lyssys Die letzte Pointe und Lisa Brühlmanns Blue My Mind, frisch ab Zurich Film Festival, Greg Zglinski zu Tiere und mit einem Abstecher in die türkischen Propaganda-Untiefen im «Tal der Wölfe Vaterland». Und natürlich Kurztipps und Tonspur – wie immer.

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    Die Unverpassbaren, Woche 40 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 5. Oktober 2017 - 09:00

    ‚Blade Runner 2049‘ © Sony Pictures

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Blade Runner 2049 von Denis Villeneuve. Eher Hommage an das Original und Remake von 1982 als Fortsetzung. Aber visuell überwältigend und erzählerisch gleichzeitig adäquat und nostalgisch. Eine echte Wiederbegegnung.
    2. Tiere von Greg Zglinski. Eine Beziehungskiste als verdrehte Möbiusschlaufe, in der Zeitebenen und Figuren durcheinandergeraten. Ein subtiler Horrorfilm, der zugleich schräge Komödie ist. Nicht zu hundert Prozent verständliches aber irre gutes Kino aus der Schweiz, aus Österreich und Polen.
    3. Ava von Léa Mysius. Eine 13jährige muss gleichzeitig mit ihrer drohenden Erblindung und der einsetzenden Pubertät klar kommen. Ein schöner, wilder Film voll aggressiver Lebenslust.
    4. Aurore von Blandine Lenoir. Die grossartige Agnès Jaoui spielt mit rücksichtsloser Hingabe ihre Aurore, diese geschiedene Frau, die ihr Klimakterium, einen blöden neuen Chef, ausziehende Töchter und die wieder aufgetauchte Jugendliebe zu balancieren versucht. Schmerzlich, komisch und ohne Kompromisse.
    5. Logan Lucky von Steven Soderbergh. Soderbergh verlegt seinen Oceans-Plot ins Arbeitermilieu und inszeniert ein weiteres hinreissendes Heist-Movie irgendwo zwischen den Coen-Brüdern und den «Dukes of Hazzard»

    Im Filmpodcast morgen: Blade Runner 2049, Blue My Mind und Die letzte Pointe am ZFF, Greg Zglinskis Tiere und Tal der Wölfe Vaterland.

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    BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann

    Von Michael Sennhauser | 2. Oktober 2017 - 19:46

    Mia: Luna Wedler © frenetic

    Die erste Einstellung ist, wie so vieles an diesem Film, bildliche Perfektion. Ein kleines Mädchen (die Tochter der Filmemacherin, übrigens) steht an einem dunklen Meeresstrand, die Zehen der nackten kleinen Füsse krallen sich in den brandungsnassen, fast schwarzen Kies. Weiterlesen »

    Themen: CH Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für BLUE MY MIND von Lisa Brühlmann

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