TIDES von Tim Fehlbaum (Berlinale 2021, Special)

Nora Arnezeder in ‚Tides‘ von Tim Fehlbaum © Gordon Timpen / BerghausWöbke Filmproduktion GmbH

Zehn Jahre nach der spektakulären Erstlings-Premiere mit «Hell» am Filmfestival in Locarno feiert der Basler Regisseur Tim Fehlbaum im Rahmen des Berlinale Specials die Uraufführung seines Zweitlings. Gestern online für ein internationales Fachpublikum. Und im Juni dann an der geplanten Publikumsberlinale im echten Kinosaal. Tides heisst das postapokalyptische Science-Fiction Spektakel, «Gezeiten». Die schweizerisch-deutsche Koproduktion soll noch dieses Jahr international ins Kino kommen.

Tides beginnt mit einem Absturz, mit der dramatischen Bruchlandung einer Raumkapsel im endlosen Wattenmeer. „TIDES von Tim Fehlbaum (Berlinale 2021, Special)“ weiterlesen

MEMORY BOX  von Joana Hadjithomas & Khalil Joreige (Berlinale 2021, Wettbewerb)

Manal Issah © Haut et Court – Abbout Productions – Micro Scope

Am Weihnachtsabend wird in der Wohnung der dreizehnjährigen Alex im tief verschneiten Montreal ein grosses Paket angeliefert, adressiert an ihre Mutter Maia. Nach einem Blick auf den Absender würde die zu Besuch weilende Grossmutter die Paketannahme am liebsten verweigern – was natürlich erst recht die Neugier von Alex weckt.

Noch am gleichen Abend donnert der Karton in der Abstellkammer vom Gestell und ergiesst seinen Inhalt auf den Boden: Audiokassetten, Notizhefte, Tagebücher, Postkarten, Fotos. „MEMORY BOX  von Joana Hadjithomas & Khalil Joreige (Berlinale 2021, Wettbewerb)“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 688: The Nest, Antoinette dans les Cévennes, Sia’s Music, Lichtspiel Bern

Carrie Coon in ‚The Nest‘ von Sean Durkin © Ascot-Elite

Brigitte Häring hat The Nest gesehen, einen Horrorfilm, der keiner ist und trotzdem einfährt. Ich war mit Antoinette dans les Cévennes und will jetzt einen Esel. Elisabeth Baureithel hat sich Sias Music angeschaut. Und Georges Wyrsch war beim Lichtspiel Bern, jener analogen Truppe, die derzeit online voll aufdreht. Dazu Kurztipps wie gewohnt, und unsere Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 08 – 2021

Laure Calamy in ‚Antoinette dans les Cévennes‘ von Caroline Vignal © frenetic

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Antoinette dans les Cévennes von Caroline Vignal. Gesprächstherapie mit Esel auf den Spuren von Robert Louis Stevenson. Erst gezielt nervig, dann hinreissend. Via myfilm.ch oder cinefile.ch
  2. The Nest von Sean Durkin. Eine Familie zieht in ein altes britisches Landhaus. Was aussieht und sich anfühlt wie solider Horror ist tatsächlich ein subtiles Familiendrama. Via cinefile.ch oder myfilm.ch
  3. Sin señas particulares von Fernanda Valadez. Eine Mexikanerin sucht nach ihrem Sohn, der bei seinem Migrationsversuch verschwunden ist. Ein ruhiger Film, der die Menschen hinter dem Horror wahrnimmt. Via filmingo.chrexbern.ch
  4. Sound of Metal von Darius Marder.  Ein Heavy-Metal-Drummer verliert sein Gehör. Und der Film gewinnt nicht zuletzt dank seiner genialen Tonspur. Auf prime video.
  5. Jeune femme von Léonor Serraille. Die Schweizer Schauspielerin Laetitia Dosch ist das dauergeschüttelte Epizentrum dieser perfekt komponierten Pariser Odyssee von 2017. Jetzt zu streamen auf myfilm.ch und cinefile.ch

Und im Filmpodcast morgen: The Nest, Antoinette dans les Cévennes, Music von Sia, Lichtspiel Bern.

Filmpodcast Nr. 687: Arthousekinos: Wege aus der Krise, Sin señas particulares, Accidentally Wes Anderson

© AWA

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Die Kinos bleiben vorerst zu. George Wyrsch hat sich umgehört: Welche Wege finden Arthousekinos aus der Krise? Ann Mayer hat den mexikanischen Film Sin señas particulares gesehen und Andrea Schwyzer stellt ein Fotobuch vor, das in die Bilderwelt des Wes Anderson entführt. Ich habe eine Tonspur für Sie und fünf Streaming-Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 06 – 2021

‚Sin señas particulares‘ von Fernanda Valadez © trigon

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Sin señas particulares von Fernanda Valadez. Eine Mexikanerin sucht nach ihrem Sohn, der bei seinem Migrationsversuch verschwunden ist. Ein ruhiger Film, der die Menschen hinter dem Horror wahrnimmt. Bei filmingo.ch, rexbern.ch
  2. Sound of Metal von Darius Marder.  Ein Heavy-Metal-Drummer verliert sein Gehör. Und der Film gewinnt nicht zuletzt dank seiner genialen Tonspur. Auf prime video.
  3. Jeune femme von Léonor Serraille. Die Schweizer Schauspielerin Laetitia Dosch ist das dauergeschüttelte Epizentrum dieser perfekt komponierten Pariser Odyssee von 2017. Jetzt zu streamen auf myfilm.ch und cinefile.ch
  4. The Dig von Simon Stone. Eine abenteuerliche Geschichte um archäologische Leidenschaft und den Versuch, das Leben in der Vergangenheit für die Zukunft zu finden. Auf Netflix.
  5. Nuestras madres von César Díaz. Die Spuren des guatemaltekischen Bürgerkriegs, nach zwanzig Jahren noch in den Gesichtern der Frauen, in einem ruhigen, würdevollen Film. Auf filmingo.

Und im Filmpodcast morgen: Sin señas particulares, Arthouse Kinos – Weg aus der Krise, Accidentally Wes Anderson.

Filmpodcast Nr. 686: Sound of Metal, Bir Başkadır, Jeune femme, Lana Turner

Alican Yücesoy (Sinan) und Tülin Özen (Gülbin) in ‚Bir Başkadır‘ © Netflix

Ann Mayer stellt Sound of Metal vor, den Gewinnerfilm des ZFF 2019, der jetzt gestreamt werden kann. Ich bin begeistert von der türkischen Netflix-Serie Bir Başkadır. Georges Wyrsch erinnert an Jeune femme, der jetzt auch im Streaming zu haben ist. Und er rekapituliert das Leben von Lana Turner, welche diese Woche 100 Jahre alt geworden wäre. Unsere Tonspur ist heute ebenfalls ein indirekter Abschiedsgruss an einen Grossen. Und die Kurztipps sind einmal mehr Streaming Tipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 06 – 2021

Riz Ahmed in ‚Sound of Metal‘ © amazon

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

  1. Sound of Metal von Darius Marder.  Ein Heavy-Metal-Drummer verliert sein Gehör. Und der Film gewinnt nicht zuletzt dank seiner genialen Tonspur. Auf prime video.
  2. Jeune femme von Léonor Serraille. Die Schweizer Schauspielerin Laetitia Dosch ist das dauergeschüttelte Epizentrum dieser perfekt komponierten Pariser Odyssee von 2017. Jetzt zu streamen auf myfilm.ch und cinefile.ch
  3. The Dig von Simon Stone. Eine abenteuerliche Geschichte um archäologische Leidenschaft und den Versuch, das Leben in der Vergangenheit für die Zukunft zu finden. Auf Netflix.
  4. Nuestras madres von César Díaz. Die Spuren des guatemaltekischen Bürgerkriegs, nach zwanzig Jahren noch in den Gesichtern der Frauen, in einem ruhigen, würdevollen Film. Auf filmingo.
  5. Lockdown Collection  – 2nd Wave. Noch einmal 25 Kurzfilme zur Zeit, von Schweizer Filmemacherinnen und Filmemachern. Ein bunter, nachdenklicher, witziger Strauss. Frei verfügbar auf Playsuisse.

Und im Filmpodcast morgen: Sound of Metal, Bir Başkadır, Jeune femme, Lana Turner.

Filmpodcast Nr. 685: The Dig, filmo, Festival for One, GameStop and Go

Jacques Denis, Jean-Luc Bideau, Bulle Ogier in ‚La salamandre‘ von Alain Tanner (1971) © filmo

Ich stelle The Dig vor, den neuen Film des einstigen Hausregisseurs des Basler Theaters. Georges Wyrsch nimmt die achte Staffel von «filmo» zum Anlass, dieses tolle Angebot zum Schweizer Film wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Die Schweden haben das Einpersonen-Filmfestival erfunden, in Göteborg. Und schliesslich leisten sich Netflix und MGM angeblich ein Rennen um die erste Verfilmung der irren GameStop-Wallstreet- Spekulationsgeschichte. Dazu wie gewohnt Kurztipps und Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 05 – 2021

Ralph Fiennes als Basil Brown in ‚The Dig‘ © Netflix

Die Kinos sind weiterhin geschlossen. Hier ein paar Vorschläge für gute Streaming-Erlebnisse:

    1. The Dig von Simon Stone. Eine abenteuerliche Geschichte um archäologische Leidenschaft und den Versuch, das Leben in der Vergangenheit für die Zukunft zu finden. Auf Netflix.
    2. Nuestras madres von César Díaz. Die Spuren des guatemaltekischen Bürgerkriegs, nach zwanzig Jahren noch in den Gesichtern der Frauen, in einem ruhigen, würdevollen Film. Auf filmingo.
    3. Les rivières von Mai Hua. Im Mai 2013 bringt die Dokumentarfilmerin ihre Grossmutter von Vietnam nach Frankreich. Eine intensive Familienliebesgeschichte. Auf filmingo.
    4. Lockdown Collection  – 2nd Wave. Noch einmal 25 Kurzfilme zur Zeit, von Schweizer Filmemacherinnen und Filmemachern. Ein bunter, nachdenklicher, witziger Strauss. Frei verfügbar auf Playsuisse.
    5. Fragments du Paradis von Stéphane Goël. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Erfreuliche und berührende Gespräche und Begegnungen mit jener Generation, die gerade heute besonders gefährdet ist. Zu sehen auf PlaySuisse.ch 

Und im Filmpodcast morgen: The Dig, Filmfestival for One, Filmo – Die neue Staffel. Rennen um GameStop-Wallstreet-Film.