DREAMERS von Joy Gharoro-Akpojotor

Isio (Ronke Adekoluejo) und Farah (Ann Akinjirin) © First Hand Films

Als «Dreamers» wurden während der US-Präsidentschaft von Barack Obama jene illegal eingewanderten Kinder und Jugendlichen bezeichnet, die das entsprechende Gesetz vor sofortiger Abschiebung schützen sollte. Wenn die britische Regisseurin Joy Gharoro-Akpojotor ihrem Film diesen Titel gibt, dann steckt natürlich eine klare Absicht dahinter. Auch wenn ihre Heldinnen keineswegs Minderjährige in den USA sind, sondern aus Afrika illegal ins UK eingewanderte Frauen, die nun im Abschiebezentrum auf ihre Entscheide warten. „DREAMERS von Joy Gharoro-Akpojotor“ weiterlesen

L’HISTOIRE DE SOULEYMANE von Boris Lojkine

Souleymane (Abou Sangare) © trigon-film

Die Food-Velokuriere mit ihren farbigen Isoboxen auf dem Gepäckträger nehmen wir längst eher als Teil der Kulisse wahr, denn als Menschen mit einer eigenen Geschichte. „L’HISTOIRE DE SOULEYMANE von Boris Lojkine“ weiterlesen

DAS EINZIGE WAS WIR HABEN IST UNSERE STIMME von Heidi Schmid & Christian Labhart

Sie gehören zum engagierten Dokumentarfilm wie die verzerrten Stimmen zum Zeugenschutz: Die «Testimonials», sprechende Köpfe vor der Kamera, Talking Heads, sogenannte «Direktbetroffene», die uns eher erreichen als ein paar trockene Zeilen zu ihrem Schicksal.

Aber ich kann mich nicht erinnern, im Kino schon einmal ein derart starkes Gruppenarrangement erlebt zu haben, wie es dieser kurze Film präsentiert. „DAS EINZIGE WAS WIR HABEN IST UNSERE STIMME von Heidi Schmid & Christian Labhart“ weiterlesen