
In den bolivianischen Anden, auf 3304 Metern über Meer liegt der Ort Totorani. Dort hat der bolivianische Filmemacher Álvaro Olmos Torrico auf einer seiner Reisen eine Quechua-Hebamme kennengelernt, die letzte ihrer Art, in einer kleinen Gemeinschaft, welche zunehmend kleiner wird. Er hat sie mehrfach besucht und konnte sich schliesslich mit ihr verständigen, obwohl er selber kein Quechua spricht. Als sie starb, nahm er das zum Anlass für seinen zweiten Spielfilm.
Die Ana des Films, die alte Hebamme mit ihrer Schülerin und Ziehtochter Clara, ist das Herz, ein Hort alten Wissens, und für viele in der kleinen Gemeinschaft der Mensch, dem sie als erstes in ihrem Leben begegnet sind. Ana verkörpert die verschwindenden Gemeinsamkeiten in einer Welt, die von aussen bedrängt und geöffnet wird. „LA HIJA CÓNDOR von Álvaro Olmos Torrico“ weiterlesen

