HOW TO MAKE A KILLING von John Patton Ford

Becket Redfellow (Glen Powell) © Pathé

Glen Powell hat eine fast schon altmodische Filmstar-Ausstrahlung, mit seinem verkniffenen Charme und dem Spitzbubengesicht. Das hat auch wunderbar funktioniert, als er 2023 in Hit Man von Richard Linklater jenen Professor spielte, der für Polizeiermittlungen als Auftragskiller posierte – so überzeugend, dass er tatsächlich in ein mörderisch-romantisches Komplott verwickelt wurde.

Insofern ist es nachvollziehbar, dass Regisseur John Patton Ford (Emily the Criminal, 2022) und seine Produzenten es für eine gute Idee hielten, Powell für einen erneuten Einsatz als Killer mit Charme anzuheuern. Schliesslich hat Ford nach eigenen Aussagen sein halbes Leben lang davon geträumt, die schwärzeste der klassischen britischen Ealing-Comedies neu aufzulegen: Kind Hearts and Coronets von 1949. „HOW TO MAKE A KILLING von John Patton Ford“ weiterlesen

THE LAST VIKING von Anders Thomas Jensen

Mads Mikkelsen und Nikolaj Lie Kaas in ‚The Last Viking‘ © filmcoopi

Mads Mikkelsen kann alles. Der kann sogar einen verstörten, gestörten Mann mit Dauerwelle so spielen, dass man den einstigen Wikinger im Kind noch spürt. Auch wenn er nun nicht mehr Manfred heissen will, wie damals, als er und sein Bruder Anker (Nikolaj Lie Kaas) noch unter dem Alkoholikervater im Waldhaus zu leiden hatten.

Manfred hört nun nur noch auf den Namen John. John Lennon, um genau zu sein. Und er klaut Hunde in der Nachbarschaft, wenn Freja (Bodil Jørgensen), die Schwester der beiden, einen Moment nicht aufpasst. Mit all dem ist Anker etwas überfordert, als er aus dem Knast kommt. Er will bloss die Tasche mit dem Geld, das er damals gleich nach dem Banküberfall vom ahnungslosen Manfred hat verstecken lassen. „THE LAST VIKING von Anders Thomas Jensen“ weiterlesen

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