
Das Genrekino, insbesondere der Horrorfilm, hat im Prinzip die LLM (Large Language Models) der nun allgegenwärtigen künstlichen Intelligenz vorweggenommen. Besteht die dramatische Kunst dabei doch bei beiden in der immer wieder neu arrangierten Kombination bekannter Elemente nach einer evolutionären Grammatik. In ihrer primitivsten und inflationärsten Ausprägung hat sie zu Monster-Paarungs-Filmen wie King Kong vs. Godzilla (1963) geführt, oder zu den von spekulativer Ironie getriebenen Kombi-Präparaten wie Desaster-Movie plus Creature-Feature, etwa Sharknado von 2013.
Wenn sich Haie mit Tornados paaren lassen, liegt es auf der Hand, das auch mit dem Hai-Horror und dem Serienkiller-Film zu versuchen. Und genau das macht Dangerous Animals. Effizient, brutal, blutig und (fast) durchgehend erstaunlich spannend. „DANGEROUS ANIMALS von Sean Byrne“ weiterlesen



