Die Unverpassbaren, Woche 48

Swetlana Geier: 'Die Frau mit den fünf Elefanten' © cineworx
Swetlana Geier: 'Die Frau mit den fünf Elefanten' © cineworx

Hier sind sie, die fünf Filme im aktuellen Kinoangebot der Deutschschweiz, die Sie meiner Meinung nach nicht verpassen sollten:

  1. Tannöd von Bettina Oberli. Die stimmungsvolle und rasant geschnittene Verfilmung des Bestsellers..
  2. Die Frau mit den fünf Elefanten von Vadim Jendreyko. Ein schönes Portrait einer wunderbaren alten Frau.
  3. Mary & Max berührend schönes, tabufreies und rotzfreches Plastillinkino aus Australien.
  4. Looking for Eric von Ken Loach. Eine wunderbare Tragikomödie mit Steilpass von Fussballstar Cantona.
  5. Das Weisse Band von Michael Haneke. Ein präziser Entwurf zur Jugend jener Generation, die später Hitler wählte – und das altersweise Gegenstück zu Bettina Oberlis Tannöd.

Die Unverpassbaren, Woche 47

Steve Evets und Eric Cantona in 'Looking for Eric' © filmcoopi
Steve Evets und Eric Cantona in 'Looking for Eric' © filmcoopi

Dies sind die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. Looking for Eric für einmal ist Ken Loach nicht nur engagiert und gut und eindrücklich, sondern auch noch richtig populär.
  2. Mary & Max berührend schönes, tabufreies und rotzfreches Plastillinkino aus Australien.
  3. The Informant Irrwitziges Verwirrspiel in Kreisen des FBI und der Wirtschaftskriminalität. Mit einem einmal mehr perfekt unscheinbaren Matt Damon.
  4. El nido vacio von Daniel Burman aus Argentinien. Der Film ist ein kleine Schule des Sehens.
  5. Das Weisse Band von Michael Haneke. Ein präziser Entwurf zur Jugend jener Generation, die später Hitler wählte.

Die Unverpassbaren, Woche 46

Matt Damon ist 'The Informant' © Warner Bros
Matt Damon ist 'The Informant' © Warner Bros

Und hier wieder – aus der Ferne gebloggt – die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. Mary & Max berührend schönes, tabufreies und rotzfreches Plastillinkino aus Australien.
  2. The Informant Irrwitziges Verwirrspiel in Kreisen des FBI und der Wirtschaftskriminalität. Mit einem einmal mehr perfekt unscheinbaren Matt Damon.
  3. El nido vacio von Daniel Burman aus Argentinien. Der Film ist ein kleine Schule des Sehens.
  4. Das Weisse Band von Michael Haneke. Ein präziser Entwurf zur Jugend jener Generation, die später Hitler wählte.
  5. Gigante von Adrián Biniez. Ein überraschender Film aus Uruguay mit einem wunderbaren, massigen Hauptdarsteller.

Die Unverpassbaren, Woche 45

'El nido vacío' von Daniel Burman © trigon
'El nido vacío' von Daniel Burman © trigon

Nicht zu verpassen in der neuen Kinowoche:

  1. El nido vacío von Daniel Burman aus Argentinien. Eine Schule des verstohlenen Sehens ist dieser Blick auf das leere Nest, die Ehe eines Paares nach dem Ausfliegen der Kinder.
  2. Das Weisse Band von Michael Haneke. Noch nie hat Hanekes Gewaltsaussparung so schön ausgesehen. Und selten war er so beklemmend.
  3. Gigante von Adrián Biniez aus Uruguay. Ein sanfter Überwachungs-Riese, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.
  4. La teta asustada von Claudia Llosa aus Peru. Der diesjährige Gewinnerfilm der Berlinale ist wegweisendes Kino mit einer fremdartig-surrealen Handschrift.
  5. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.

Und natürlich weiterhin Lars von Triers Antichrist.

Die Unverpassbaren, Woche 44

John Goodman, einziger Lichtblick in 'Die Päpstin'
John Goodman, einziger Lichtblick in 'Die Päpstin' © Pathé Films

Nicht zu verpassen in der neuen Kinowoche:

  1. Das Weisse Band von Michael Haneke. Noch nie hat Hanekes Gewaltsaussparung so schön ausgesehen. Und selten war er so beklemmend.
  2. Gigante von Adrián Biniez aus Uruguay. Ein sanfter Überwachungs-Riese, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.
  3. Giulias Verschwinden von Christoph Schaub. Federleicht und mit beiläufiger Eleganz lässt Schaub Martin Suters Figuren mit dem Altern hadern – oder eben nicht.
  4. La teta asustada von Claudia Llosa aus Peru. Der diesjährige Gewinnerfilm der Berlinale ist wegweisendes Kino mit einer fremdartig-surrealen Handschrift.
  5. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.

Und natürlich weiterhin Lars von Triers Antichrist. (Yes, Marcy! I am safe up here.). Und wenn wir schon dabei sind, möchte ich ausdrücklich warnen vor Sönke Wortmanns Päpstin. Selten so gelitten im Kino, da schliesse ich mich der Meinung von Kollege Nicky Schäfer an.

Die Unverpassbaren, Woche 43

Horacio Camandule in 'Gigante' von Adrián Biniez © Xenix
Horacio Camandule in 'Gigante' von Adrián Biniez © Xenix

Hier also wieder die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. Gigante von Adrián Biniez aus Uruguay. Ein sanfter Überwachungs-Riese, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.
  2. Giulias Verschwinden von Christoph Schaub. Federleicht und mit beiläufiger Eleganz lässt Schaub Martin Suters Figuren mit dem Altern hadern – oder eben nicht.
  3. La teta asustada von Claudia Llosa aus Peru. Der diesjährige Gewinnerfilm der Berlinale ist wegweisendes Kino mit einer fremdartig-surrealen Handschrift.
  4. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.
  5. Machan von Uberto Pasolini. Der Produzent der britischen Erfolgskomödie The Full Monty versucht etwas ähnliches für Sri Lanka und bewährt sich dabei auch als Regisseur.

Und natürlich weiterhin und für lange Zeit Lars von Triers Antichrist.

Die Unverpassbaren, Woche 42

'Giulias Verschwinden' von Christoph Schaub © Columbus Film
'Giulias Verschwinden' von Christoph Schaub © Columbus Film

Trotz Blogferien hier die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. Giulias Verschwinden von Christoph Schaub. Federleicht und mit beiläufiger Eleganz lässt Schaub Martin Suters Figuren mit dem Altern hadern – oder eben nicht.
  2. La teta asustada von Claudia Llosa aus Peru. Der diesjährige Gewinnerfilm der Berlinale ist wegweisendes Kino mit einer fremdartig-surrealen Handschrift.
  3. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.
  4. Machan von Uberto Pasolini. Der Produzent der britischen Erfolgskomödie The Full Monty versucht etwas ähnliches für Sri Lanka und bewährt sich dabei auch als Regisseur.
  5. Still Walking von Hirokazu Kore-Eda. Wie der Japaner ohne Drama und laute Töne eine Familie porträtiert ist absolut meisterhaft.

Und natürlich weiterhin Lars von Triers Antichrist. (Yes, Marcy! I am safe up here.)

Die Unverpassbaren, Woche 41

Magaly Solier in 'La teta asustada' von Claudia Llosa © trigon
Magaly Solier in 'La teta asustada' von Claudia Llosa © trigon

Einmal mehr die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. La teta asustada von Claudia Llosa aus Peru. Der diesjährige Gewinnerfilm der Berlinale ist wegweisendes Kino mit einer fremdartig-surrealen Handschrift.
  2. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.
  3. Machan von Uberto Pasolini. Der Produzent der britischen Erfolgskomödie The Full Monty versucht etwas ähnliches für Sri Lanka und bewährt sich dabei auch als Regisseur
  4. Still Walking von Hirokazu Kore-Eda. Wie der Japaner ohne Drama und laute Töne eine Familie porträtiert, ist absolut meisterhaft.
  5. Antichrist von Lars von Trier. Das erste wirklich provokative filmische Kunstwerk seit langem.

Die Unverpassbaren, Woche 40

'The Sound of Insects' von Peter Liechti © Look Now
'The Sound of Insects' von Peter Liechti © Look Now

Und hier wieder die donnerstäglichen fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. The Sound of Insects – Aufzeichnungen einer Mumie von Peter Liechti. Eine einmalige Seelenlandschaft aus Texten, Bildern, Tönen und Musik.
  2. Cargo von Ivan Engler und Ralph Etter. Der erste grosse Schweizer Science Fiction Film ist ein beachtliches Schaustück, technisch verblüffend up to date und erzählerisch wohltuend getragen.
  3. Still Walking von Hirokazu Kore-Eda. Wie der Japaner ohne Drama und laute Töne eine Familie porträtiert, ist absolut meisterhaft.
  4. Antichrist von Lars von Trier. Das erste wirklich provokative filmische Kunstwerk seit langem. Wer dem Regisseur unterstellt, er sei verrückt, oder frauenfeindlich, verzichtet ganz klar aufs Nachdenken.
  5. Taking Woodstock von Ang Lee. Bescheiden und liebevoll nähert sich der Chinese dem amerikanischen Rock-Traum kurz vor seinem Kippen.

Die Unverpassbaren, Woche 39

Still Walking von Hirokazu Kore Eda (Familienausflug) trigon-film
'Still Walking' von Hirokazu Kore Eda © trigon-film

Wie jede Woche am Donnerstag hier wieder die fünf Filme aus dem aktuellen Deutschschweizer Angebot, welche meiner Meinung nach niemand verpassen sollte:

  1. Still Walking von Hirokazu Kore-Eda. Wie der Japaner ohne Drama und laute Töne eine Familie porträtiert, ist absolut meisterhaft. Mehr dazu gleich im Anschluss.
  2. Antichrist von Lars von Trier. Das erste wirklich provokative filmische Kunstwerk seit langem. Wer dem Regisseur unterstellt, er sei verrückt, oder frauenfeindlich, verzichtet ganz klar aufs Nachdenken.
  3. Taking Woodstock von Ang Lee. Bescheiden und liebevoll nähert sich der Chinese dem amerikanischen Rock-Traum kurz vor seinem Kippen.
  4. Coraline von Henry Selick – Puppenanimation mit Tiefe, Witz und dunklen Stellen.
  5. Inglourious Basterds von Quentin Tarantino. Rachephantasien sind immer zwiespältig. Aber die hier gehört zu denen, die man gesehen haben sollte.