50 Jahre James Bond

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Die periodische Bonditis ist wieder am Abklingen; der November 2012 war geprägt von einer Skyfall-Werbewalze. Aber mittlerweile haben sich wohl alle, die dazu überhaupt noch Lust verspürten, ihre Meinung zum aufgefrischten Agenten-Garn mit Daniel Craig gemacht. Zum Jahresende hin haben wir uns im Kulturstammtisch auf SRF4 News diese fünfzig Bond-Jahre noch einmal vorgeknöpft. Wir, das waren Gastgeber Eric Facon, Kollegin Alexandra Stäheli und ich. Wer also trotz allem noch Appetit hat auf 25 Minuten sehr persönliche Sichtung des Bond-Phänomens – Hier zu haben:

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Filmpodcast Nr. 318: Life of Pi, Great Expectations, Dead Fucking Last, Nichelle Nichols.

Young Pip (Toby Irvine) & Miss Havisham (Helena Bonham Carter) in 'Great Expectations' ©pathéfilms
Young Pip (Toby Irvine) & Miss Havisham (Helena Bonham Carter) in ‚Great Expectations‘ ©pathéfilms

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Herzlich Willkommen zur letzten Filmrolle des alten Jahres. Heute mit Beiträgen zu Ang Lees Life of Pi, Mike Newells Dickens-Verfilmung Great Expectations, der Schweizer Velokurier-Komödie Dead Fucking Last und mit einem Gruss zum 80. Geburtstag von Nichelle Nichols, alias Lieutenant Uhura im Raumschiff Enterprise. Und dazu auch diese Woche Tonspur und Kurztipps.

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DEAD FUCKING LAST von Walter Feistle

Er ist der Nette: Mike Müller in 'Dead Fucking Last' ©filmcoopi
Er ist der Nette: Mike Müller in ‚Dead Fucking Last‘ ©filmcoopi

Eine Komödie zur Genossenschaftsidee: Kommt eigentlich genau richtig im Zuge des Sixties Revival, das uns ins Haus steht. Auch wenn die Velokuriergenossenschaft, um die es in dieser neuen Schweizer Komödie geht, als Resultat der bewegten 80er gegründet wurde. Der erste lange Spielfilm nach einem Drehbuch des Solothurners Uwe Lützen bringt eine ganze Reihe attraktiver Elemente zusammen: Alte Säcke, die von jungen Frauen überholt werden, eingefleischte Alt-Punker, deren Revolutionsideen nie ganz gar wurden, Genossenschafter, die längst zu KMU-Betreibern wurden – und die «Triple M», ein Trio starker Schweizer Darsteller: Michael Neuenschwander, Markus Merz und Mike Müller. Hier meine Besprechung zu Dead Fucking Last. Und da mein ausführliches Filmgespräch mit Regisseur Walter Feistle, Drehbuchautor Uwe Lützen und Hauptdarsteller Michael Neuenschwander.

Die Unverpassbaren, Woche 01

Life of Pi ©fox
Life of Pi ©fox

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Life of Pi von Ang Lee. Wo schon die Vorlage kitschig ist, transzendiert Späthippie Ang Lee die Geschichte vom Schiffbruch mit Tiger zur Epiphanie in 3D. Hirn runterfahren, Augen aufreissen und staunen.
  2. Beasts of the Southern Wild von Benh Zeitlin. Eine Sechsjährige stellt sich den Biestern des Universums und den Realitäten von Süd-Louisiana. Ein Film wie kein anderer.
  3. Elena von Andrey Zviaguintsev. Erben als Klassenkampf. Kühl und betont distanziert inszenierter Familienkrimi aus Russland.
  4. Anna Karenina von Joe Wright. Jede Generation kriegt mindestens eine Kino-Karenina. Keira Karenina ist unsere.
  5. The Angels‘ Share von Ken Loach. Eine Gruppe schottischer Loser holt sich ihren Engels-Anteil von einem sündhaft teuren Whisky. Loach/Laverty ziehen ihr komödiantisch mutiertes Sozialdramenkonzept gekonnt und unterhaltsam weiter.

Im Filmpodcast morgen mehr zu Life of Pi, Nichelle Nichols und Dead Fucking Last .

LIFE OF PI von Ang Lee

'Life of Pi' von Ang Lee ©fox
‚Life of Pi‘ von Ang Lee ©fox

Den Weltbestseller «Life of Pi» von Yann Martell hatte ich mit einer Mischung aus Faszination, Ärger und Langeweile gelesen. So sehr das Buch auch auf Kunstwerk getrimmt ist: Die simulierte Mechanik des Gottesbeweises mit Tiger ist und bleibt faszinierend schamlos. Wenn nun Ang Lee das Thema aufnimmt, dann darf man das ruhig als Fortsetzung seiner anthropologischen Popkulturforschung im Geist der Hippiezeit sehen. Und anerkennend nicken, denn Lee ist seit James Cameron und Avatar der erste, der mit 3D nicht bloss etwas anzufangen weiss, sondern tatsächlich Welten-Räume schafft. Life of Pi ist so kitschig wie grossartig. Mehr dazu in meiner ausführlichen Besprechung.

Filmpodcast Nr. 317: Elena, Beasts of the Southern Wild.

'Beasts of the Southern Wild' ©ascot-elite
‚Beasts of the Southern Wild‘ ©ascot-elite

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute gibt Hannes Nüsseler Auskunft über den russischen Familienkrimi Elena. Und ich habe Benh Zeitlin getroffen, den Regisseur des grossartigen Kinofeuerwerks Beasts of the Southern Wild. Und dazu auch diese Woche Tonspur und Kurztipps

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Die Unverpassbaren, Woche 52

'Elena' von Andrey Zviaguintsev ©xenix
‚Elena‘ von Andrey Zviaguintsev ©xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Beasts of the Southern Wild von Benh Zeitlin. Eine Sechsjährige stellt sich den Biestern des Universums und den Realitäten von Süd-Louisiana. Ein Film wie kein anderer.
  2. Elena von Andrey Zviaguintsev. Erben als Klassenkampf. Kühl und betont distanziert inszenierter Familienkrimi aus Russland.
  3. Anna Karenina von Joe Wright. Jede Generation kriegt mindestens eine Kino-Karenina. Keira Karenina ist unsere.
  4. The Angels‘ Share von Ken Loach. Eine Gruppe schottischer Loser holt sich ihren Engels-Anteil von einem sündhaft teuren Whisky. Loach/Laverty ziehen ihr komödiantisch mutiertes Sozialdramenkonzept gekonnt und unterhaltsam weiter.
  5. Ruby Sparks von Jonathan Dayton und Valerie Faris. Die Macher von Little Miss Sunshine setzen Drehbuchautorin Zoe Kazan als ihr eigenes Geschöpf ins Bild. Hinter- und feinsinnig tragikomisch.

Im Filmpodcast morgen mehr.

Filmpodcast Nr. 316: The Hobbit, Die Vermessung der Welt.

Detlev Buck (rechts) macht den Grobian in 'Die Vermessung der Welt' ©warner
Detlev Buck (rechts) macht den Grobian in ‚Die Vermessung der Welt‘ ©warner

Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Der erste Teil von Peter Jacksons Hobbit ist im Kino. In 3D. Ist das gut? Und Detlev Buck hat Daniel Kehlmanns Bestseller Die Vermessung der Welt verfilmt. In 3D. Warum das nicht gut ist, erfahren Sie ebenfalls hier. Und dazu auch diese Woche Tonspur und Kurztipps:

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Die Unverpassbaren, Woche 51

Jude Law ist Karenin ©Universal Pictures International (Schweiz) GmbH
Jude Law ist Karenin ©Universal Pictures International (Schweiz) GmbH

Es bleibt eine weitere Woche dabei. Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

  1. Anna Karenina von Joe Wright. Jede Generation kriegt mindestens eine Kino-Karenina. Keira Karenina ist unsere.
  2. The Angels‘ Share von Ken Loach. Eine Gruppe schottischer Loser holt sich ihren Engels-Anteil von einem sündhaft teuren Whisky. Loach/Laverty ziehen ihr komödiantisch mutiertes Sozialdramenkonzept gekonnt und unterhaltsam weiter.
  3. Ruby Sparks von Jonathan Dayton und Valerie Faris. Die Macher von Little Miss Sunshine setzen Drehbuchautorin Zoe Kazan als ihr eigenes Geschöpf ins Bild. Hinter- und feinsinnig tragikomisch.
  4. Tabu von Miguel Gomes. Ein grossartiges schwarzweisses Spiel mit dem Kino, der Liebe, dem Kolonialismus und einem Krokodil.
  5. I, Anna von Barnaby Southcombe. Der Sohn von Charlotte Rampling inszeniert seine Mutter in diesem Psychothriller als gespaltene Frau – mit dem grossartigen Gabriel Byrne als Gegenspieler.

Im Filmpodcast morgen mehr. Zum neuen Hobbit und der Vermessung der Welt .