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  • NIFFF 15: SCHERZO DIABOLICO von Adrían García Bogliano

    Von Michael Sennhauser | 5. Juli 2015 - 12:17

    Scherzo diabolico 2

    Der aus Spanien stammende Bogliano ist eine der starken Kräfte im neuen lateinamerikanischen Genrekino. Wie schon mit Here Comes the Devil (am NIFFF 2013) entwickelt er den Plot von Scherzo Diabolico aus dem mexikanischen Alltag heraus.

    Aram ist ein kleiner Anwalt in einer grossen Kanzlei, entwirft Strategien, um Gauner vor der Justiz zu entlasten und kommt Zuhause mit seiner Frau nicht mehr klar, weil er immer länger arbeitet und doch nie einen Gehaltserhöhung durchsetzen kann. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    NIFFF 15: GREEN ROOM von Jeremy Saulnier

    Von Michael Sennhauser | 5. Juli 2015 - 11:32

    Patrick Stewart als Darcy mit seinen Neonazis in 'Green Room' © Westend Pictures

    Patrick Stewart als Darcy mit seinen Neonazis in ‚Green Room‘ © Westend Pictures

    Wie schon mit Blue Ruin vor zwei Jahren ist Jeremy Saulnier auch mit Green Room nach Cannes eingeladen worden. Und ans NIFFF. Nach Cannes, weil der junge New Yorker meisterliches Kino macht. Und ans NIFFF, weil er meisterliches Genre-Kino macht.

    Blue Ruin war im Herzen Rache-Kino, ein Revenge-Thriller. Green Room verdankt seine Struktur dem Backcountry-Survival, jenen Filmen von Deliverance über Southern Comfort bis hin zu Wrong Turn und all seinen Vorgängern und Ablegern, in denen eine Gruppe Auswärtiger im Territorium skrupelloser Eingeborener ums Überleben kämpft. Weiterlesen »

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    NIFFF 15: MAGGIE von Henry Hobson

    Von Michael Sennhauser | 4. Juli 2015 - 11:18

    Arnold Schwarzenegger und Abigail Breslin in 'Maggie' © Splendid Film

    Arnold Schwarzenegger und Abigail Breslin in ‚Maggie‘ © Splendid Film

    Vor zehn Jahren wäre dieser kleine Zombiefilm mit Herz und Schwarzenegger eine Sensation gewesen. Arnold Schwarzenegger spielt einen Farmer, der zu seiner von einem Zombie gebissenen Tochter (Abigail Breslin) hält bis zu bitteren Ende.

    Aber unterdessen sind nicht nur im Kino die Zombies in allen herzhaften Varianten von Shaun of the Dead bis World War Z durchgespielt worden, mit der Endlosserie The Walking Dead hat auch der herzzerreissende Grusel im Alltag jede nur denkbare direkte und allegorische Variation durchlaufen. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    NIFFF 15: HELLVETIA zur Eröffnung

    Von Michael Sennhauser | 4. Juli 2015 - 09:19

    Hellvetia

    Das 15. NIFFF ist eröffnet und zur Eröffnung gab es die Früchte der letztjährigen Zusammenarbeit mit Radiotélévision Suisse RTS. Die Westschweizer SRG Tochter hat am letztjährigen Festival zusammen mit dem NIFFF einen Wettbewerb ausgerichtet für eine fantastisch ausgerichtete Webserie.

    Während SRF mit seiner Webserie Güsel – Die Abfalldetektive erfolgreich auch inhaltlich Neuland betreten hat, versuchen es die Macher von Hellvetia mit der klassischen Sorte von Trash: Einer Art helvetischer X-Files im parodistischen Kurzformat.  Weiterlesen »

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    Filmpodcast Nr. 436: Taxi Teheran, Kinoboom, Homo-Ehe

    Von Michael Sennhauser | 3. Juli 2015 - 08:00

    Jafar Panahi als Fahrer seines Taxi

    Jafar Panahi als Fahrer seines ‚Taxi‘ © filmcoopi

    Heute mit David Vogel. Und zugleich zum letzten Mal vor der Sommerpause. Diese Woche stellen wir folgende Fragen:
    Der Film Taxi Teheran hat eine brisante Entstehungs- und Verwertungsgeschichte. Ist er auch sehenswert?
    In der Stadt Zürich entstehen neue Kinos. Ein Trend für die ganze Schweiz?
    Und: In den USA hat das Oberste Gericht die Homo-Ehe legalisiert. Welche Rolle spielen dabei US-Fernsehserien?
    Und natürlich dürfen unsere Kurztipps und die Tonspur zum Erraten nicht fehlen.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 436 (Rechtsklick für Download)


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    Die Unverpassbaren, Woche 27 – 2015

    Von Michael Sennhauser | 2. Juli 2015 - 08:00

    Laia Costa, Frederick Lau und Franz Rogowski in 'Victoria' © Filmcoopi

    Laia Costa, Frederick Lau und Franz Rogowski in ‚Victoria‘ © Filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Taxi Teheran von Jafar Panahi. Zum dritten Mal unterläuft der iranische Regisseur das Arbeitsverbot. Und dieses Mal mit feinem Humor, bissigem Witz und mit einer raffiniert minimalistischen Anlage: Er spielt einen Taxifahrer in Teheran, seine Fahrgäste geben ihm und vielen anderen eine subversive Stimme.
    2. Fidelio: L’odyssée d’Alice von Lucie Borleteau. Wenn es um Männer geht, dann weiss es die Schiffsmechanikerin Alice ganz genau. Ein Mann soll zwar ihr Freund sein, aber auch ihr Liebhaber, ein Bandit, ihr Bruder und ihr Vertrauter. Fidelio ist ein poetisch erzählter Liebesfilm mit einer grandiosen Ariane Labed in der Hauptrolle. Ein Film, der uns eines zeigt: Auf hoher See pulsieren nicht nur die Schiffsmotoren, sondern auch die Herzen.
    3. Victoria von Sebastian Schipper. Ohne die Kamera ein einziges Mal abzusetzen, folgt der Film seinen Protagonisten in Echtzeit durch die Nacht. Hundertvierzig mehrheitlich atemlose Grossstadtminuten in einem einzigen Take. Das ist eine filmische Eiger-Nordwand. Sebastian Schipper hat sie mit seinem Team bezwungen.
    4. Song from the Forest von Michael Obert. Nachdem Louis Sarno im Radio ein Lied gehört hatte, ist er vor Jahren in den Regenwald gezogen. Und nun löst er ein Versprechen ein und zeigt seinem dreizehnjährigen Sohn einen anderen Dschungel: New York City. Was der faszinierende Dokumentarfilm mit Louis Sarno entdeckt, ist ein altes Lied. Es ist der vertraute Zivilisationsblues der Entwurzelung, der zu uns aus den Wäldern Afrikas dringt.
    5. Love and Mercy von Bill Pohlad: Viel mehr als bloss ein gelungenes Biopic zum Lebensdrama von Beach-Boys-Komponist Brian Wilson. Ein Film über das Leben, das an der Kunst  raffelt und umgekehrt.

    Und morgen der letzte Filmpodcast vor der Sommerpause.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 433: Jurassic World, Love & Mercy, Pierre Brice, Christopher Lee

    Von Brigitte Häring | 12. Juni 2015 - 08:00

    Nick Robinson und Ty Simpkins in 'Jurassic World'

    Nick Robinson und Ty Simpkins in ‚Jurassic World‘ © Universal Pictures International Switzerland

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Ich war in der Jurassic World, Hannes Nüsseler stellt Love & Mercy vor, die Lebensverfilmung von «Beach Boy» Brian Wilson, Michael Sennhauser erklärt, was ein Manic Pixie Dreamgirl ist. Und dann müssen wir uns von zwei Ikonen des Kinos verabschieden: von Winnetou-Darsteller Pierre Brice und von Christopher Lee, dem wahrscheinlich populärsten Schauspieler aller Zeiten. Wie immer gibts auch Kurztipps und eine Rätsel-Tonspur.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 24 – 2015

    Von Michael Sennhauser | 11. Juni 2015 - 09:39

    Paul Dano als Brian Wilson in 'Love & Mercy'

    Paul Dano als Brian Wilson in ‚Love & Mercy‘ © Ascot-Elite

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Love and Mercy von Bill Pohlad: Viel mehr als bloss ein gelungenes Biopic zum Lebensdrama von Beach-Boys-Komponist Brian Wilson. Ein Film über das Leben, das an der Kunst  raffelt und umgekehrt.
    2. Jurassic World von Colin Trevorrow. Immer noch nicht ausgestorben: 22 Jahre nach dem Original und ganze 14 Jahre nach dem dritten Teil von Spielbergs Dinosaurier-Sause sind die Klon-Monster wieder los. In 3D, mit Tempo, Witz und Nostalgie.
    3. Hedi Schneider steckt fest von Sonja Heiss. Die eben so subtile wie unterhaltsame Psycho-Tragi-Komödie einer Frau, deren Leben plötzlich von unerklärlicher Panik bestimmt wird.
    4. Das ewige Leben von Wolfgang Murnberger. Jetzt ist schon wieder etwas passiert … in der vierten Murnbergerschen Verfilmung eines Haasschen Brenner-Krimis spielt Josef Hader den glücklosen Privatdetektiv ganz nahe am schwarzen Abgrund. Das ist immer noch komisch, aber auch erschütternd und einfach wieder sehr, sehr eigen.
    5. Pause von Mathieu Urfer. Warum eine Trennung weniger schlimm ist, als eine Beziehungspause, erzählt diese gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Musikerfilm. Kommt daher wie ein New Yorker Szenefilmchen, stammt aber aus der Schweiz. Grossartig das Zusammenspiel des Jungschauspielers Baptiste Gilliéron mit dem französischen Altstar André Wilms.

    Und morgen mehr im Filmpodcast, zu Love and Mercy, Jurassic World. Zum Tod von Pierre «Winnetou» Brice und zum Ableben von Christopher Lee. Und zum «Manic Pixie Dream Girl».

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    Filmpodcast Nr. 432: Hedi Schneider steckt fest, Bouboule, Angelina Jolie

    Von Michael Sennhauser | 5. Juni 2015 - 08:00

    Regisseur Bruno Deville mit seinem 'Bouboule' David Thielemans © Filmcoopi

    Regisseur Bruno Deville mit seinem ‚Bouboule‘ David Thielemans © Filmcoopi

    Mit Hannes Nüsseler zur deutschen Tragikomödie Hedi Schneider steckt fest, Naomi Gregoris zu Bouboule. Und anlässlich des vierzigsten Geburtstages von Angelina Jolie fragen wir nach, was genau die Frau zum Star macht. Kurztipps haben wir natürlich auch und die Tonspur aus vergangenen Kinotagen.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 23 – 2015

    Von Michael Sennhauser | 4. Juni 2015 - 10:14

    Hans Löw, Leander Nitsche und Laura Tonke in 'Hedi Schneider steckt fest' © cineworx

    Hans Löw, Leander Nitsche und Laura Tonke in ‚Hedi Schneider steckt fest‘ © cineworx

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Hedi Schneider steckt fest von Sonja Heiss. Die eben so subtile wie unterhaltsame Psycho-Tragi-Komödie einer Frau, deren Leben plötzlich von unerklärlicher Panik bestimmt wird.
    2. Das ewige Leben von Wolfgang Murnberger. Jetzt ist schon wieder etwas passiert … in der vierten Murnbergerschen Verfilmung eines Haasschen Brenner-Krimis spielt Josef Hader den glücklosen Privatdetektiv ganz nahe am schwarzen Abgrund. Das ist immer noch komisch, aber auch erschütternd und einfach wieder sehr, sehr eigen.
    3. Pause von Mathieu Urfer. Warum eine Trennung weniger schlimm ist, als eine Beziehungspause, erzählt diese gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Musikerfilm. Kommt daher wie ein New Yorker Szenefilmchen, stammt aber aus der Schweiz. Grossartig das Zusammenspiel des Jungschauspielers Baptiste Gilliéron mit dem französischen Altstar André Wilms.
    4. El tiempo nublado von Arami Ullón. Eine Filmemacherin dokumentiert ihr Dilemma zwischen Pflege der Mutter in Paraguay und ihrem eigenen Leben in der Schweiz und lässt dabei etwas völlig Neues entstehen.
    5. X and Y von Morgan Matthews. Ein leicht autistischer Junge findet seinen Platz im Mathematik-Olympia-Team und im Leben. Die Hollywood-Dramaturgie kann dem britischen Film den Realismus zum Glück nicht austreiben. Und die Schauspieler, Asa Butterfield, Rafe Spall, Eddie Marsan und vor allem Sally Hawkins, sind grossartig.

    Und morgen mehr im Filmpodcast, zu Hedi Schneider steckt fest und Bouboule. Und Angelina Jolie ist 40 Jahre alt.

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