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  • 34. Schweizer Jugendfilmtage

    Von Michael Sennhauser | 10. März 2010 - 14:21

    Heute Abend beginnen die 34. Schweizer Jugendfilmtage mit einer Art Vorpremiere im Zürcher Riffraff, und schon am Nachmittag läuft eine Lehrerweiterbildung. Morgen geht es dann richtig los, mit Symposium, Atelier und dem Herzstück, dem Wettbewerb mit seinen fünf Alterskategorien. Der “offizielle” Nachwuchs, die Absolventinnen der Schweizer Filmschulen, werden dabei in einer eigenen Kategorie zusammengefasst. Das gibt auch allen anderen, den Inoffiziellen, den Angefressenen, den Besessenen, den ganz Jungen und den Amateuren (im Sinne von Liebenden) eine reelle Chance auf einen Preis. Vor allem aber eine Möglichkeit, wahrgenommen zu werden. Ich werde auch dabei sein, unter den Angefressenen, allerdings kommt von mir keine Berichterstattung in den nächsten Tagen, ich wurde in die Jury eingeladen und freue mich sehr darüber. Für einmal entfallen alle journalistischen Spekulationen über mögliche Juryurteile. Und natürlich auch das Kopfschütteln über die Fehlentscheide des erlauchten Gremiums.

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    Variety feuert Chefkritiker Todd McCarthy

    Von Michael Sennhauser | 9. März 2010 - 08:53

    Variety logo

    Variety, das Branchentraditionsblatt Hollywoods, hat offenbar seinen langjährigen Chefkritiker Todd McCarthy auf die Strasse gestellt, in der Hoffnung, den Mann als freien Kritiker billiger beschäftigen zu können. Für viele von uns, gerade hier in Europa, war McCarthy der Hauptgrund, Variety zu lesen, online und auf Papier. Seine bedächtige Art, Filme als kommerzielle Vehikel und als Kunstwerke unter die Lupe zu nehmen, war über dreissig Jahre lang sehr eindrücklich. Roger Ebert hat eine Art Protest-”Nachruf” zusammengestellt.

    Nachtrag 20:40 Uhr: Wenn diese Behauptung von defamer stimmt, dann geht Variety wirklich vor die Hunde.

    Themen: Allgemein, Filmbesprechung, Filmbusiness, Filmgeschichte, Leute, Webtipps | Kein Kommentar »

    Best animated Short Film: Logorama

    Von Michael Sennhauser | 8. März 2010 - 08:39

    LGRMA from Das NZF on Vimeo.

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, animation, awards | Kein Kommentar »

    Sandra Bullock akzeptiert die goldene Himbeere persönlich

    Von Michael Sennhauser | 7. März 2010 - 12:08

    Sandra Bullock, die gleichzeitig, aber nicht für die gleiche Rolle, auch für einen Oscar nominiert ist, hat gestern überaus souverän die goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin entgegen genommen. Dazu ist sie gleich mit einem Zugwägelchen voller DVD auf die Bühne gekommen, weil, wie sie sagt, wenn die Mehrheit von rund 700 Razzie-Mitgliedern, also wahrscheinlich 352, für, bzw. gegen sie gestimmt hätten, dann liege das vielleicht auch daran, dass die den Film gar nicht gesehen hätten – richtig gesehen. Darum, so Bullock, sei sie bereit, nächstes Jahr auf Verlangen der Razzie-Academy die Himbeere auch wieder zurück zu geben. Persönlich. Seit dem ähnlich souveränen Razzie-Acceptance-Speech (siehe unten) von Halle Berry scheint sich die Einsicht durchzusetzen, dass die Art vom Promotion durchaus effektvoll sein kann – wenn man nicht gerade vom Pech geschlagen ist, Paris Hilton zu sein.

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    Themen: Schauspieler/in, Webtipps, awards | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 171: Shutter Island, Alice in Wonderland, Oscar, DVD Dumbo.

    Von Michael Sennhauser | 5. März 2010 - 08:00

    'Alice in Wonderland' Tim Burton, Mia Wasikowska ©L.Gallo Disney Inc.

    Kino im Kopf. Heute mit Shutter Island von Martin Scorsese, Alice in Wonderland von Tim Burton, einem Blick auf Oscar – das Männchen – von Brigitte Häring, und schliesslich der neuen Disney-DVD mit Dumbo. Dazu wie gewohnt Tonspur und die Kurztipps.

    Saugen: Filmpodcast Nr. 171 (Rechtsklick für Download). Hören:

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    filmpodcast

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    Sennhausers 2010 Academy Award Prognosen

    Von Michael Sennhauser | 4. März 2010 - 20:42

    nomfilms

    Die Oscar-Prognosen sind Jahr für Jahr eine Lotterie für sich. Da sich aber die Vorab-Spekulationen jedes Jahr früher zu türmen beginnen, ist das ein wenig wie mit den Longchamp-Prognosen bei Minarett-Initiativen: Das Publikum wird trotzig. Die Academy ist überaltert, dafür sorgt die neue Technik mit Screeners dafür, dass mehr Leute die Filme auch tatsächlich sehen. Und da nun zehn statt fünf Filme für “best picture” nominiert sind, wird der bisher meist zu erwartende Konsens dünner, das heisst, die Chance für die einzelnen Filme grösser, Avatar zum Trotz. Multimedialen Overkill gibt es wie jedes Jahr bei oscar.com. And here we go (post festum die 10 11 von 24 Treffer wie gewohnt in grün):

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    Die Unverpassbaren, Woche 10

    Von Michael Sennhauser | 4. März 2010 - 10:10

    Mark Ruffalo, Leonardo di Caprio in 'Shutter Island' ©UPI

    Mark Ruffalo, Leonardo di Caprio in 'Shutter Island' ©UPI

    Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

    1. Shutter Island von Martin Scorsese. Die Filme des Meisters drehen sich eigentlich nur noch um das Kino als schizophrene Erlebniswelt. Das aber gründlich und grossartig.
    2. Lourdes von Jessica Hausner. Niemand sonst blickt so sanft und doch gnadenlos auf Gnadesuchende wie diese Österreicherin. Erlösend anders.
    3. An Education von Lone Scherfig. Schulmädchen wird wild. Das Drehbuch von Nick Hornby mag brav sein – die Inszenierung der Dänin hat Power und Herz.
    4. The Ghostwriter von Roman Polanski. Unter normalen Umständen ein solider Thriller. Aber mit Polanski unter Hausarrest und Tony Blair unter Beschuss gewinnt der Film an Aktualität, Witz und Biss.
    5. A Single Man von Tom Ford. Ein stilsicherer Erstling vom Modeschöpfer. Aber vor allem eine Glanzleistung von Schauspieler Colin Firth.

    Tim Burtons Alice in Wonderland leidet darunter, dass Disney gewonnen hat. Ist halt lange her seit Dumbo , fast siebzig Jahre, um genau zu sein. Mehr zu beiden morgen im Filmpodcast .

    Themen: Die Unverpassbaren, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Quartz – Prognosen Schweizer Filmpreis 2010

    Von Michael Sennhauser | 2. März 2010 - 19:51

    Filmpreisverleihung 2009 im KKL in Luzern

    Filmpreisverleihung 2009 im KKL in Luzern © Eddy Meltzer

    Am nächsten Samstag werden zum zweiten Mal in Luzern die Schweizer Filmpreise vergeben. Gewählt haben die Gewinner die Mitglieder der Schweizer Filmakademie, mehr oder weniger nach dem Modell der amerikanischen Oscars, oder der französischen Césars – auch wenn das Verfahren noch ein wenig komplexer und unerprobter ist. Die Akademie ist ja noch blutjung.

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    Franz Schnyder zum 100. Geburtstag

    Von Michael Sennhauser | 2. März 2010 - 14:05

    Am Freitag jährt sich der Geburtstag von Franz Schnyder zum hundertsten Mal. Am 5. März 1910 kam er in Burgdorf bei Bern zur Welt, und mit einem Umweg über Deutschland und eine Schauspielerausbildung wurde er schliesslich zu jenem Regisseur, der den alten Schweizer Film am nachhaltigsten geprägt hat. Schnyder hat Gilberte de Courgenay gedreht, jenen Durchhaltefilm, der nicht nur Anne-Marie Blanc zum helvetischen Superstar gemacht hat, sondern auch das kleine Hotel de la gâre in Courgenay, das mittlerweile wieder einmal zum Verkauf steht. 1944 half er Leopold Lindtberg als (ungenannter) Co-Regisseur bei Marie-Louise, dem ersten Schweizer Film, der einen Oscar gewann. Weiterlesen »

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    Prägende Oscars

    Von Michael Sennhauser | 28. Februar 2010 - 21:19

    Wichtige Oscars

    In einer Woche werden wieder neue Goldmänner versklavt. Davor gibts in Luzern Quartze. Und weil wir uns ja immer wieder einmal fragen müssen, wer die wahren Oskars und Oscars denn eigentlich sind, habe ich hier eine Kollektion zusammengestellt. Ich mag nicht alle von ihnen, einige kann ich sogar im eigentlichen Sinn des Wortes nicht ausstehen. Aber Oskar sind sie alle. Nach dem Sprung folgt die Liste der Abgebildeten:

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