Filmpodcast Nr. 167: Up in the Air, Zwischen Himmel und Erde, DVD Home.
Von Michael Sennhauser | 5. Februar 2010 - 08:00

Packend: George Clooney 'Up in the Air' ©Paramount
Kino im Kopf mit Michael Sennhauser und diesen drei Filmen: Up in the Air von Jason Reitman, Zwischen Himmel und Erde von Christian Labhart und der DVD zu Ursula Meiers Home. Dazu die üblichen Kurztipps und die Tonspur.
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Die Unverpassbaren, Woche 6
Von Michael Sennhauser | 4. Februar 2010 - 11:04

George Clooney in 'Up in the Air' ©uip
Wie immer: Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
- Up in the Air von Jason Reitman. George Clooney als vielfliegender Entlasser, das ist so nahe bei der Wirklichkeit, dass man sich hin und wieder fragt, ob das alles wirklich Lachtränen sind.
- Troubled Water von Erik Poppe. Niemand bleibt allein mit seiner Vergangenheit – ein raffiniertes Verwirrspiel.
- A Serious Man von Joel und Ethan Coen. Die tiefgefühlte, todtraurige und sterbenslustige Tragikomödie der filmwütigen jüdischen Agnostiker aus Minnesota.
- Un prophète von Jacques Audiard. Das Gefängnis als Akademie des organisierten Verbrechens – jetzt hat auch Frankreichs Kino seinen Godfather. Und das Genrekino hat einen Weg in die Zukunft gefunden.
- Bright Star von Jane Campion. Die meisterhaft unromantisch erfasste Liebe einer modernen jungen Frau zum todgeweihten Romantiker John Keats. Jane Campion kann das.
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Sennentuntschi: Die letzte Rettung?
Von Michael Sennhauser | 3. Februar 2010 - 14:15

Michael Steiner und Bernhard Burgener an der Sennentuntschi-PK in Basel
Nachdem vor einer Woche die Meldung durch die Medien ging, dass der Basler Bernhard Burgener (Highlight Communications) mit seinem neuen Constantin-Produktionsableger, der Constantin Produktion Schweiz, Michael Steiners Sennentuntschi nun endgültig und definitiv retten wolle, gaben Burgener und Steiner heute im Hilton in Basel eine Pressekonferenz. Ein rarer Event für Burgener, der kaum je Interviews gibt. Wie er selber im Laufe der Pressekonferenz erklärte, sei er etwas überrascht worden vom grossen Medienecho auf die ersten Meldungen von letzter Woche. Jedenfalls hat Burgener ziemlich überzeugend dargelegt, wie die Sanierung von Steiners Firma Kontraproduktion und die schliessliche Übernahme durch Constantin Schweiz funktionieren soll. In einer ersten Phase seien alle direkten Gläubiger ausbezahlt worden, also die Schauspieler, Techniker, technischen Betriebe etc. In einer nächsten Phase im Februar sollen nun die weiteren Schulden angegangen werden, wobei Burgener von einer “Opfersymmetrie” sprach und betonte, dass er natürlich nun auch von den bisherigen Förderstellen eine Kooperation und entsprechende Nachfinanzierung erwarte. Weiterlesen »
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Mit schwerer Zunge gegen Avatar
Von Michael Sennhauser | 2. Februar 2010 - 10:44
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Unter dem Pseudonym RedLetterMedia hat ein Amerikaner eine Kritikerfigur geschaffen, die so tönt, als ob von den grantigen Alten Statler und Waldorf von der Muppet Show nur noch Statler übrig wäre, der nun nach einem Hirnschlag auf YouTube mit nicht mehr ganz leichter Zunge über Filme grantelt. Was er allerdings (in zwei Teilen) in zwanzig Minuten über Avatar zum Besten gibt, hat nicht nur Hand und Fuss, es macht auch ziemlich Spass. Wenn ich mir das so richtig überlege, komme ich sogar zum Schluss, dass diese böse lallende Zunge auch eine Projektion sein könnte. So könnte Fanboy Nummer Eins Harry Knowles nämlich tönen in dreissig Jahren:
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Filmpodcast Nr. 166: Sherlock Holmes, Solothurner Filmtage, Niki Reiser, Inglourious Basterds, Bruno Ganz.
Von Michael Sennhauser | 29. Januar 2010 - 08:00

Robert Downey jr. und Jude Law in 'Sherlock Holmes' © Warner Bros.
KiK – mit Brigitte Häring: Heute mit der Neuauflage des berühmtesten Meisterdetektivs: Guy Ritchies Film Sherlock Holmes. Michael Sennhauser war in Solothurn und denkt über den Stellenwert des Schweizer Films nach, und ich habe den diesjährigen Ehrengast der Filmtage, Niki Reiser getroffen – DVD-Tipp der Woche ist Quentin Tarantinos Inglourious Basterds. Und Bruno Ganz war bei Michael Sennhauser und hat über seine Filme und seine Rolle in Der grosse Kater gesprochen. Dazu wie immer Kurztipps und die Tonspur.
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SFT10: Kulturminister Burkhalter und die Aufsichtsbeschwerde
Von Michael Sennhauser | 28. Januar 2010 - 12:13

Didier Burkhalter, Kulturminister
Bundesrat Didier Burkhalter hatte gestern an den Solothurner Filmtagen seinen ersten Auftritt als Kulturminister – angereist war er wegen der Nominationen (pdf) zum Schweizer Filmpreis. Überschattet wurde der Auftritt durch die Ankündigung eines der Filmproduzentenverbände, die letzten Sommer eingereichte und abgewiesene Aufsichtsbeschwerde gegen die Sektion Film im Bundesamt für Kultur an den Gesamtbundesrat weiter zu ziehen. Ich habe für DRS2aktuell Rolf Schmid getroffen, den Präsidenten des beschwerdeführenden Produzentenverbandes SFP, und Bundesrat Didier Burkhalter, dessen Zuständigkeitsbereich im EDI betroffen ist:
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Rolf Schmid, Präsident Schweizer Filmproduzenten SFP
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Die Unverpassbaren, Woche 5
Von Michael Sennhauser | 28. Januar 2010 - 11:45

Pal Sverre Valheim Hagen in 'Troubled Water' © Look Now
Die Solothurner Filmtage gehen zu Ende, hier die Folgedosis. Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
- Troubled Water von Erik Poppe. Niemand bleibt allein mit seiner Vergangenheit – ein raffiniertes Verwirrspiel.
- A Serious Man von Joel und Ethan Coen. Die tiefgefühlte, todtraurige und sterbenslustige Tragikomödie der filmwütigen jüdischen Agnostiker aus Minnesota.
- Un prophète von Jacques Audiard. Das Gefängnis als Akademie des organisierten Verbrechens – jetzt hat auch Frankreichs Kino seinen Godfather. Und das Genrekino hat einen Weg in die Zukunft gefunden.
- Bright Star von Jane Campion. Die meisterhaft unromantisch erfasste Liebe einer modernen jungen Frau zum todgeweihten Romantiker John Keats. Jane Campion kann das.
- Cinco días sin Nora von Mariana Chenillo. Die Liebesgeschichte eines längst geschiedenen Paares, ein mexikanischer Erstling mit leiser, komischer Haftkraft.
Und nein, Sherlock Holmes macht Spass, aber zwingend ist er nicht. Erklärt uns Brigitte Häring morgen im Filmpodcast.
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SFT10: Die Lösung
Von Michael Sennhauser | 27. Januar 2010 - 19:51

Nachdem Ivo Kummer bei der Eröffnung der diesjährigen Filmtage den Bundes-Filmförderslogan von “qualité et popularité” für gescheitert erklärt hat, herrschte ein paar Tage Ratlosigkeit in der Filmszene. Wie weiter? Heute habe ich die Lösung gefunden, ausgerechnet in der Krone, in jenem Solothurner Hotel, wo normalerweise auch die Bundesbeamten logieren. Da steht er, der neue Slogan, gross und deutlich auf den Kühlern für die Wasserflaschen: “Tradition et Qualité”. Davon haben wir tatsächlich einiges gesehen in den letzten Tagen… nicht aufregend, aber ok.
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SFT10: MMM – Mehr Manna von der Migros
Von Michael Sennhauser | 26. Januar 2010 - 14:01

Nachdem gestern im Stadtheater zu Solothurn die Sektion Film des BAK betont unaufgeregt keine Sensationen angekündigt hat, sondern eine externe Evaluation der bestehenden Filmförderung und eine arbeitsgruppenzentrierte Projektierung möglicher neuer Fördermassnahmen, sind aus dem ziemlich vollen Saal kaum Fragen gekommen, aber für einmal auch keine Vorwürfe. Balsam auf Nicolas Bideaus Seele, zweifellos. Aber entsprechend langweilig halt auch. Die Fakten dazu werden in den nächsten Tagen auf der Website der Sektion Film aufgeschaltet.
Ein wenig anders heute die Medienkonferenz von Hedy Graber vom Migros Kulturprozent: Mehr Geld für den Schweizer Film wurde angekündigt, und diesem Lockruf folgen die Branchenleute nicht nur in Solothurn gerne. Im wiederum gut besetzten Stadttheater liessen sich die Anwesenden von Hedy Graber und Regula Wolf, der Leiterin Finanzierungsbeiträge, erklären, was denn nun bei der Filmförderung des Kulturprozentes neu ist: Weiterlesen »
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SFT10: LA GUERRE EST FINI von Mitko Panov
Von Michael Sennhauser | 26. Januar 2010 - 10:21

Ein Kriegsfilm ohne Krieg, ein Flüchtlingsfilm ohne Flüchtlinge: Mit La guerre est fini schafft der in der Schweiz lebende Mazedonier Mitko Panov etwas, das bisher noch kaum ein Spielfilm in der Schweiz geleistet hat: Er bringt uns die Menschen näher, die täglich unter uns sind, deren Schicksal wir allenfalls erahnen, aber nicht wirklich erfassen. Dabei arbeiten Panov und sein grossartiger Kameramann Piotr Jaxa fast klassisch. Da wird einerseits die Vorkriegsidylle in Serbien in warmen Farben gezeigt, das Leben eines Lehrers und seiner Familie, immer unter Einbezug der drohenden Kriegsgefahr und zunehmend der ethnischen Spannungen zwischen Serben und Albanern. Gleichzeitig wird auch schon bald der jüngere Bruder eingeführt, der in der Schweiz eine Bau- und Abbruchfirma aufgebaut hat, in der er vornehmlich eigene Landsleute schwarz arbeiten lässt. Weiterlesen »
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