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  • Dominik Graf, ein Regisseur zwischen Tatort und Schiller-Drama

    Von Michael Sennhauser | 16. April 2014 - 11:50

    Dominik Graf

    Wenn der deutsche Überraschungsroutinier Dominik Graf einen Münchner «Tatort» wie Aus der Tiefe der Zeit inszeniert, setzen sich sogar die Naserümpfer vor die Glotze. Und wenn er Berlin fünfhundert Minuten lang Im Angesicht des Verbrechens zittern lässt sowieso. Seit seinen Anfängen in den 70er Jahren hat er haufenweise Film- und Fernsehpreise gewonnen, darunter ganze zehn Grimme-Preise, zum Beispiel 2006 für Polizeiruf 110 – Der scharlachrote Engel. Ein Film-Gespräch. Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, Film und Kunst, Filmbusiness, Filmgeschichte, podcast, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 380: Manuscripts don’t burn, Yves Saint Laurent, Saudiarabien, Dominik Graf, Peter Liechti

    Von Michael Sennhauser | 11. April 2014 - 08:00

    'Yves Saint Laurent' mit Charlotte Le Bon (Victoire Doutreleau) und Pierre Niney (Yves Saint Laurent) © Pathé Films

    ‘Yves Saint Laurent’ mit Charlotte Le Bon (Victoire Doutreleau) und Pierre Niney (Yves Saint Laurent) © Pathé Films

    Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Ich stelle den iranischen Zensurthriller Manuscripts don’t burn vor, Georges Wyrsch hat Yves Saint Laurent gesehen, Rebecca Hillauer blickt anlässlich des Zurich Arab Film Festivals nach Saudiarabien, und Olaf Möller erzählt, was ihn am deutschen Regisseur Dominik Graf fasziniert, dem das Basler Stadtkino eine aktuelle Reihe widmet. Und wir verabschieden uns vom verstorbenen Peter Liechti. Dazu wie gewohnt Kurztipps und Tonspur.

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    2. International Arab Film Festival Zürich

    Von Michael Sennhauser | 11. April 2014 - 07:43

    'Hidden Beauties' (Millefeuille) von Nouri Bouzid, Tunesien, 2013

    ‘Hidden Beauties’ (Millefeuille) von Nouri Bouzid, Tunesien, 2013

    Von heute bis zum 5. Mai findet im Filmpodium Zürich das zweite internationale Arabische Filmfestival statt. Zu sehen sind 22 Spiel- und Kurzfilme sowie Dokumentationen aus den verschiedenen Regionen der arabischen Welt, dem Libanon, Ägypten und Tunesien bis hin zu Saudi-Arabien. Die Produktionen spiegeln die gesellschaftlichen Veränderungen wieder, die seit dem «Arabischen Frühling» eingesetzt haben oder durch die politischen Umbrüche offenbar geworden sind. Doch auch die Art des Filmemachens hat sich verändert. Für Reflexe auf SRF 2 Kultur hat Rebecca Hillauer darüber mit dem ägyptischen Regisseur Ibrahim El Batout gesprochen, mit der Filmverleiherin Irit Neidhardt und der Kuratorin Claudia Jubeh, sowie mit Aida Schläpfer Al Hassani, der Präsidentin des Vereins International Arab Film Festival Zurich.

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    Die Unverpassbaren, Woche 15 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 10. April 2014 - 09:03

    'Manuscripts don’t burn' © Xenix

    ‘Manuscripts don’t burn’ © Xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. Manuscripts don’t burn von Mohammad Rasoulof. Mord, Zensur, Verschleppung von unliebsamen Schriftstellern: Rasoulofs Geschichte spielt zwar im Iran der 90er Jahre. Gedreht aber hat er im aktuellen Iran. Hochspannender Diktaturthriller in grosser Tradition.
    2. Still Life von Uberto Pasolini. Der grossartig unauffällige Eddie Marsan als kleiner Beamter auf der Suche nach etwas Würde für Verstorbene. Feelbad Komödie oder Feelgood Drama aus England.
    3. Her von Spike Jonze. Theodore verliebt sich in sein Computer-Betriebssystem, das ihm mit der Stimme von Scarlett Johansson die Lebensfreude wiedergibt. Romantisch und realistisch, G-Punkt hirnrissig.
    4. Neuland von Anna Thommen. Ein Lehrer und seine Basler Integrationsklasse. Zwei Jahre Respekt, Arbeit und ein Gefühl von Zukunft.
    5. Finsterworld von Frauke Finsterwalder. Deutschland ist hell und schön. Aber die Menschen in diesem Film verstehen sich katastrophal, bis nur noch Lachen gegen leeres Schlucken hilft. Stark und eigenartig.

    Morgen im Filmpodcast mehr zu Manuscripts don’t burn, Yves Saint Laurent, Dominik Graf, Film in Saudiarabien und zum Tod von Peter Liechti.

    Themen: Die Unverpassbaren | Kein Kommentar »

    MANUSCRIPTS DON’T BURN – Dast-Neveshtehaa Nemisoosand von Mohammad Rasoulof

    Von Michael Sennhauser | 9. April 2014 - 08:16

    © Xenix

    © Xenix

    Der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof zeigte in Cannes letztes Jahr einen Film, der in seiner Heimat nie ins Kino kommen wird. Aber jetzt läuft er bei uns. Es geht um die rücksichtslose Verfolgung regimekritischer Schriftsteller in den 90er Jahren. Begründet werden die Aktionen anders. Aber die Methoden sind die gleichen wie in jeder Diktatur.

    Manuscripts don’t burn ist einer jener Filme, bei denen man sich fragt, wie sie überhaupt entstehen konnten. Wie ist es möglich, die Droh-, Mord- und Überwachungsmechanismen einer Diktatur im eigenen Land dermassen klar und offen zu schildern, wie es Mohammad Rasoulof hier tut? Weiterlesen »

    Themen: Allgemein, Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Leute, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Zum Tod von Peter Liechti

    Von Michael Sennhauser | 7. April 2014 - 06:00

    Peter Liechti (1951-2014)

    Peter Liechti (1951-2014)

    Von Michael Sennhauser und Brigitte Häring

    Wie Christoph Egger in der Neuen Zürcher Zeitung von heute schreibt, ist Peter Liechti am Freitagabend in Zürich dreiundsechzigjährig gestorben. Die Familie hat die Nachricht von seinem Tod bestätigt.

    Peter Liechti hat seine Filme nicht gemacht, um Botschaften zu verkünden oder um fertige Geschichten zu erzählen. Für ihn war der Film das Medium, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Oft ganz wörtlich, zum Beispiel mit Hans im Glück von 2003. Da wanderte der Filmemacher mit der Kamera als Geh-Hilfe im Gepäck durch die Schweizer Landschaft und versuchte dabei und damit, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die Wanderung mit ihren Begegnungen und Reflexionen wurde zu viel mehr als dem dokumentarischen Protokoll einer Selbstsuche: Hans im Glück war Essay, Spiel, Parodie und Generationenspiegel zugleich, ein exemplarisch schweizerischer Film.

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    Themen: Autor / Drehbuchautorin, CH Film, Dokumentarfilm, Film und Kunst, Leute, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 379: Noah, Nymphomaniac Vol.II, Still Life, Uberto Pasolini, Volker Schlöndorff

    Von Michael Sennhauser | 4. April 2014 - 08:00

    Kann sie schwimmen? Emma Watson in 'Noah' © Paramount Pictures

    Kann sie schwimmen? Emma Watson in ‘Noah’ © Paramount Pictures

    Judith Wipfler zu Darren Aronofskys Noah, mehr zu Lars von Trier und dem zweiten Teil von Nymphomaniac von mir, Georges Wyrsch zu Uberto Pasolinis Still Life und schliesslich noch ein Geburtstagsgruss zu Volker Schlöndorffs 75sten. Kurztipps und Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 14 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 3. April 2014 - 09:03

    Eddie Marsan und Joanne Froggatt in Still Life von Uberto Pasolini © filmcoopi

    Eddie Marsan und Joanne Froggatt in Still Life von Uberto Pasolini © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. Still Life von Uberto Pasolini. Der grossartig unauffällige Eddie Marsan als kleiner Beamter auf der Suche nach etwas Würde für Verstorbene. Feelbad Komödie oder Feelgood Drama aus England.
    2. Her von Spike Jonze. Theodore verliebt sich in sein Computer-Betriebssystem, das ihm mit der Stimme von Scarlett Johansson die Lebensfreude wiedergibt. Romantisch und realistisch, G-Punkt hirnrissig.
    3. Neuland von Anna Thommen. Ein Lehrer und seine Basler Integrationsklasse. Zwei Jahre Respekt, Arbeit und ein Gefühl von Zukunft.
    4. Finsterworld von Frauke Finsterwalder. Deutschland ist hell und schön. Aber die Menschen in diesem Film verstehen sich katastrophal, bis nur noch Lachen gegen leeres Schlucken hilft. Stark und eigenartig.
    5. August: Osage County von John Wells. Das Erfolgsstück von Schauspieler Tracy Letts ist dampfdramatisch in bester US-Manier. Aber das Schauspielensemble, insbesondere Meryl Streep und eine erstaunliche Julia Roberts, sorgt für tragikomische Höhenflüge.

    Morgen im Filmpodcast mehr zu NoahStill Life, Nymphomaniac Vol. II und Volker Schlöndorff.

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    NYMPHOMANIAC VOL. II von Lars von Trier

    Von Michael Sennhauser | 2. April 2014 - 09:29

    Joe (Charlotte Gainsbourg), Seligman (Stellan Skarsgard) © Ascot-Elite

    Joe (Charlotte Gainsbourg), Seligman (Stellan Skarsgard) © Ascot-Elite

    Nach dem Marketing-Rummel um seine Sexszenen entpuppte sich Teil 1 von Lars von Triers Nymphomaniac als augenzwinkernd erfreulicher Essay über Triebe, wachsende Wünsche und unstillbare Sehnsucht. Die Provokationen und das sprichwörtliche böse Ende hat der Däne für Teil 2 aufgespart.

    Vor einem Monat kam der erste Teil bei uns ins Kino. Charlotte Gainsbourg spielt die Nymphomanin Joe, welche in eine Art Lebensbeichte in Rückblenden ablegt. Stellan Skarsgård ist Bildungsbürger Seligman, der ihr dabei zuhört. Weiterlesen »

    Themen: Filmbesprechung, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    Ein neuer Film von Fred van der Kooij:
    DIE VERLIESE DES FLÜCHTIGEN

    Von Michael Sennhauser | 30. März 2014 - 22:03

    © Fred van der Kooij

    © Fred van der Kooij

    Es ist der erste Kinofilm von Fred van der Kooij seit sieben Jahren – und er sprengt gleich wieder alle künstlichen Grenzen zwischen Musik, Film, Raum und Bewegung. Schon der Titel ist ein schillerndes Programm: Die Verliese des Flüchtigen. Das klingt nach dem schmachtenden Graf von Montecristo, aber auch nach jenem flüchtigen Duft, den man nur im Kopf festhalten kann, die olfaktorische Komponente der Erinnerung. Im Film hat eine Frau in klaren Glasflaschen den Geruch der wichtigsten Tage ihres Lebens eingefangen. Die Flaschen stehen auf einer Kommode und die Vergangenheiten lassen sich teilen – mit jenen, welche die Nase dafür haben. Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, CH Film, Film, Film und Kunst, Regisseur/in, Texte zum Kino | 1 Kommentar »

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