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  • Filmpodcast Nr. 471: Das Leben drehen, Trois souvenirs de ma jeunesse

    Von Michael Sennhauser | 6. Mai 2016 - 08:00

    Quentin Dolmaire und Lou Roy-Lecollinet in 'Trois souvenirs de ma jeunesse' © xenix

    Quentin Dolmaire und Lou Roy-Lecollinet in ‚Trois souvenirs de ma jeunesse‘ © xenix

    Brigitte Häring hat die Schweizer Drehbuchautorin und Filmemacherin Eva Vitija getroffen und mit ihr über ihren Familien-Dokfilm Das Leben drehen gesprochen. Und ich in Paris mit Arnaud Desplechin über seine Trois souvenirs de ma jeunesse. Eine Tonspur lege ich auch wieder aus. Und die Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 18 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 5. Mai 2016 - 09:13

    Der filmende Vater Joschy Scheidegger: 'Das Leben drehen' © filmcoopi

    Der filmende Vater Joschy Scheidegger: ‚Das Leben drehen‘ © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Trois souvenirs de ma jeunesse von Arnaud Desplechin. Zwanzig Jahre nach seiner erfolgreichen Selbst- und Freundes-Reflexion Comment je me suis disputé (ma vie sexuelle) bastelt sich der Regisseur eine semifiktionale Vorgeschichte.
    2. Das Leben drehen von Eva Vitija. Ein Dokumentarfilm über den manisch familienfilmenden Vater der Schweizer Filmemacherin. Keine Abrechnung, sondern eine gelungene Liebeserklärung mit eingebauter Teufelsaustreibung.
    3. Wild von Nicolette Krebitz. Die Frau und der Wolf. Provokativ realistisch, verstörend traumartig, eine Selbstauswilderung.
    4. Kollektivet (Die Kommune) von Thomas Vinterberg. Eine Wohngemeinschaft in den 70er Jahren, ein soziales Experiment mit fröhlichen und schmerzlichen Erkenntnissen, ein Spielfilm mit grossen Momenten und einem wunderbaren Ensemble.
    5. Tinou von Res Balzli. Eine Geschichte vom Saufen, vom Träumen und vom Sterben. Eine melancholisch-poetische Hommage an Kurt Früh, die Stadt Bern, das Leben, die Schweizer Filmemacher der letzten dreissig Jahre. Schwarzweiss, farbig, verspielt, liebevoll.

    Und im Filmpodcast morgen: Trois souvenirs de ma jeunesse, Das Leben drehen, Arnaud Desplechin, Eva Vitija.

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    Verstorben im April 2016

    Von Michael Sennhauser | 1. Mai 2016 - 13:51

    Für den April 2016 listet die IMDb 155 Verstorbene. Am meisten Aufmerksamkeit bekam in diesem Monat das Musik-Genie Prince. Seine Stärke war allerdings nicht das Kino, Filme wie Purple Rain (1984),  Under the Cherry Moon (1986) oder Grafitti Bridge (1990) waren zwar Prince-zentrierte Gesamtkunstwerke, aber letztlich bloss Vehikel für die Musik, welche ihrerseits ein viel stärkeres Kino evozierte. Dafür bewies er mit dem Soundtrack zu Tim Burtons Batman von 1989, dass eigens komponierte Rockmusik tatsächlich auch dann als dramatischer Score funktionieren kann, wenn die einzelnen Stücke keine vorausgehende Publikumsprägung mitbringen. Musiker mit Kinoverbindungen sind übrigens im April noch einige verstorben, etwa Gato Barbieri, Merle Haggard oder Papa Wemba.

    Für Bond-Fans war auch der Tod des immerhin 93jährigen britischen Regie-Routiniers Guy Hamilton ein April-Marker. Mit vier Bond-Filmen hat er die zwei stärksten Bond-Perioden geprägt, zunächst 1964 mit dem Klassiker Goldfinger und 1971 mit Diamonds are forever die Ära Sean Connery, danach gingen mit Live and Let Die und The Man with the Golden Gun zwei der stärkeren Roger-Moore-Bonds auf sein Konto. Hamilton war einer der letzten Vertreter des klassischen britischen Studio-Handwerks aus den goldenen Zeiten des britischen Unterhaltungs-Kinos.

    Ronit Elkabetz mit Sasson Gabai in 'The Band's Visit' von 2007 © Xenix

    Ronit Elkabetz mit Sasson Gabai in ‚The Band’s Visit‘ von 2007 © Xenix

    Mit bloss 51 Jahren ist die israelische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Ronit Elkabetz viel zu früh verstorben. Viele haben sie wohl noch in Erinnerung als Dina in The Band’s Visit von Eran Kolirin. Zuletzt hat sie zusammen mit ihrem Bruder mit Gett den Abschluss ihrer erschütternden Scheidungs-Trilogie auf die Leinwand gebracht.

    Nach dem Sprung folgt eine Liste von 155 im März Verstorbenen aus der Filmwelt, sortiert nach geschätztem Bekanntheitsgrad und jeweils direkt verlinkt in die IMDb:

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    Themen: Film, Filmbusiness, Filmgeschichte, Filmtechnik/er, Leute, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 470: Wild, A Hologram for the King, Autismus im Film

    Von Michael Sennhauser | 29. April 2016 - 08:00

    Alexander Black und Tom Hanks in 'A Hologram for the King' © Ascot-Elite

    Alexander Black und Tom Hanks in ‚A Hologram for the King‘ © Ascot-Elite

    Hannes Nüsseler hat den wildesten Film des Jahres gesehen: Wild von Nicolette Krebitz, mit Wolf und Stangenberg. Und ich habe mir etwas mehr versprochen von Tom Tykwers Dave-Eggers-Verfilmung A Hologram for the King mit Tom Hanks. Und schliesslich hat Stefanie Müller-Frank sich mal umgehört, wie sich der Umgang von Literatur und Kino mit dem Thema Autismus verändert hat. Dazu wie immer eine Tonspur, und die wöchentlichen Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 17 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 28. April 2016 - 08:25

    'Wild' von Nicolette Krebitz © Praesens Film

    ‚Wild‘ von Nicolette Krebitz © Praesens Film

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Wild von Nicolette Krebitz. Die Frau und der Wolf. Provokativ realistisch, verstörend traumartig, eine Selbstauswilderung.
    2. Kollektivet (Die Kommune) von Thomas Vinterberg. Eine Wohngemeinschaft in den 70er Jahren, ein soziales Experiment mit fröhlichen und schmerzlichen Erkenntnissen, ein Spielfilm mit grossen Momenten und einem wunderbaren Ensemble.
    3. Tinou von Res Balzli. Eine Geschichte vom Saufen, vom Träumen und vom Sterben. Eine melancholisch-poetische Hommage an Kurt Früh, die Stadt Bern, das Leben, die Schweizer Filmemacher der letzten dreissig Jahre. Schwarzweiss, farbig, verspielt, liebevoll.
    4. Belgica von Felix van Groeningen. Zwei Brüder machen aus einem Café einen erfolgreichen Nachtclub und entzweien sich über Schwierigkeiten. Laut, lebendig, Rock’n Roll für Augen und Ohren. Aus Belgien.
    5. Aloys von Tobias Nölle. Ein versteinerter Privatdetektiv imaginiert sich über den liebevollen Telefonterror einer Frau ein anderes Leben. Ein kunstvoller Erstling, der mit Tönen hinter die Bilder steigt.

    Und im Filmpodcast morgen: Wild, A Hologram for the King, Autismus im Film.

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    Filmpodcast Nr. 469: Tinou, Kollektivet, Chaplin Museum

    Von Michael Sennhauser | 22. April 2016 - 08:00

    Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen, Lars Ranthe, Magnus Millang, Anne Gry, Martha Wallstroem, Sebastian Millbrat © Christian Geisnæs

    Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen, Lars Ranthe, Magnus Millang, Anne Gry, Martha Wallstroem, Sebastian Millbrat © Christian Geisnæs

    Georges Wyrsch hat den Produzenten Res Balzli getroffen und mit ihm über seinen ersten eigenen Spielfilm gesprochen, den charmanten, mehrsprachigen und mehrfarbigen Tinou. Ich stelle Kollektivet vor, Thomas Vinterbergs liebevolle und durchaus auch schmerzliche Verarbeitung seiner eigenen Kindheit in einer Kopenhagener Kommune. Und SRF-
    Westschweiz-Korrespondentin Barbara Colpi hat das neu eröffnete Chaplin-Museum in Corsier am Genfersee besucht. Dazu lege ich Ihnen wie immer eine Tonspur, und die wöchentlichen Kurztipps sind auch da.

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    Die Unverpassbaren, Woche 16 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 21. April 2016 - 07:55

    Roger Jendly ist Res Balzlis 'Tinou' © xenix

    Roger Jendly ist Res Balzlis ‚Tinou‘ © xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Kollektivet (Die Kommune) von Thomas Vinterberg. Eine Wohngemeinschaft in den 70er Jahren, ein soziales Experiment mit fröhlichen und schmerzlichen Erkenntnissen, ein Spielfilm mit grossen Momenten und einem wunderbaren Ensemble.
    2. Tinou von Res Balzli. Eine Geschichte vom Saufen, vom Träumen und vom Sterben. Eine melancholisch-poetische Hommage an Kurt Früh, die Stadt Bern, das Leben, die Schweizer Filmemacher der letzten dreissig Jahre. Schwarzweiss, farbig, verspielt, liebevoll.
    3. Belgica von Felix van Groeningen. Zwei Brüder machen aus einem Café einen erfolgreichen Nachtclub und entzweien sich über Schwierigkeiten. Laut, lebendig, Rock’n Roll für Augen und Ohren. Aus Belgien.
    4. Francofonia von Aleksandr Sokurov. Ein filmisch-philosophisches Spektakel zur Frage, wie die Schätze des Louvre den Pariser Nazi-Einmarsch im Kriegsjahr 1940 überlebt haben.
    5. Aloys von Tobias Nölle. Ein versteinerter Privatdetektiv imaginiert sich über den liebevollen Telefonterror einer Frau ein anderes Leben. Ein kunstvoller Erstling, der mit Tönen hinter die Bilder steigt.

    Und im Filmpodcast morgen: Tinou, Kollektivet, Chaplin Museum.

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    Filmpodcast Nr. 468: Belgica, Fragments du paradis, Hardcore Henry, Lionel Baier in Kolumbien, wölfische Filmfinanzierung

    Von Michael Sennhauser | 15. April 2016 - 08:00

    'Fragments du Paradis' von Stéphane Goël © Agora Films

    ‚Fragments du Paradis‘ von Stéphane Goël © Agora Films

    Ich habe Belgica gesehen, den neuen Film von Felix van Groeningen. Georges Wyrsch hat mit Stéphane Goël über seine Fragments du paradis gesprochen. Vom Ego-Shooter-Film Hardcore Henry habe ich Kopfschmerzen bekommen. David Karasek hat am Filmfestival in Bogotà unseren Lionel Baier getroffen. Und Martin Scorseses The Wolf of Wall Street wurde möglicherweise mit schmutzigem Geld produziert. Dazu eine neue Tonspur und die Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 15 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 14. April 2016 - 09:03

    'Belgica' - Das Club-Logo © filmcoopi

    ‚Belgica‘ – Das Club-Logo © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Belgica von Felix van Groeningen. Zwei Brüder machen aus einem Café einen erfolgreichen Nachtclub und entzweien sich über Schwierigkeiten. Laut, lebendig, Rock’n Roll für Augen und Ohren. Aus Belgien.
    2. Francofonia von Aleksandr Sokurov. Ein filmisch-philosophisches Spektakel zur Frage, wie die Schätze des Louvre den Pariser Nazi-Einmarsch im Kriegsjahr 1940 überlebt haben.
    3. Aloys von Tobias Nölle. Ein versteinerter Privatdetektiv imaginiert sich über den liebevollen Telefonterror einer Frau ein anderes Leben. Ein kunstvoller Erstling, der mit Tönen hinter die Bilder steigt.
    4. Zvizdan (Mittagssonne) von Dalibor Matanić. Drei Liebesgeschichten rund um den serbischen Bürgerkrieg, drei verschiedene Paare in anderen Zeiten, dreimal gespielt von den gleichen Darstellern. Tragisch, dramatisch, aber nicht ohne Hoffnung – einer der stärksten Filme des Jahres.
    5. Grozny Blues von Nicola Bellucci. Der wunderbare, grossartige, traurige Film schaut hin, hört zu, beobachtet und zeigt den Alltag in einer Stadt, in der es keinen wirklichen Alltag gibt. Und er erzählt von einem Land, das es nicht wirklich gibt.

    Und im Filmpodcast morgen: Belgica, Fragments du paradis, Hardcore Henry, Filmfinanzierung, Filmfest Kolumbien.

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    HARDCORE HENRY von Illya Naishuller

    Von Michael Sennhauser | 13. April 2016 - 08:11

    Henry in Action © Impuls Pictures

    Henry in Action © Impuls Pictures

    Bei Computerspielen ist es durchaus üblich, die Action mit den Augen einer Spielfigur zu erleben. Sogenannte Ego- oder First-Person-Shooter haben das gar zum Prinzip gemacht. Aber im Kino hat sich die subjektive Perspektive nie wirklich bewährt. Jetzt hat ein russisch-amerikanisches Action-Projekt wieder einmal einen Versuch gewagt. Hardcore Henry, produziert von Timur Bekmambetov. wurde durchgehend und konsequent mit umgebauten GoPro-Helmkameras aus der Sicht der Hauptfigur gedreht. Ein zweifelhaftes Vergnügen.

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