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  • Filmpodcast Nr. 197: Zara, Ajami, Cleveland vs Wallstreet, DVD Box Lars von Triers Europa.

    Von Michael Sennhauser | 3. September 2010 - 08:00

    'Ajami' ©trigon

    'Ajami' ©trigon

    Kino im Kopf, heute mit diesen Themen: Zara, ein filmisches Kunstwerk aus der Schweiz, Ajami, ein dichtes Drama aus Jaffa, Israel. Cleveland vs Wallstreet vom Westschweizer Jean-Stéphane Bron, ein Überraschungserfolg in Frankreich. Dazu eine gründliche Wiederbegegnung mit Lars von Trier und seiner frühen Europa-Trilogie. Und natürlich wie immer Kurztipps und Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 36

    Von Michael Sennhauser | 2. September 2010 - 09:03

    'Zara' von Ayten Mutlu Saray ©cineworx

    'Zara' von Ayten Mutlu Saray ©cineworx

    Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

    1. Zara von Ayten Mutlu Saray. Ein starkes Stück Kunst-Arbeit der Kurdin aus der Schweiz. Eine mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete Soundscape von Marcel Vaid ergänzt Bilder von Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht.
    2. Ajami von Scandar Copti und Yaron Shani. Das höllisch komplizierte Leben in Jaffa, verdichtet in ein Oscar-nominiertes Kinopaket.
    3. Mammuth von Gustave de Kervern und Benoît Delépine. Der überaus verwüstliche Gérard Depardieu einmal mehr in einer Rolle, die (post festum) keiner ausser ihm spielen könnte. Und der Film ist wirklich anders als anders. Und Yolande Moreau sowie Isabelle Adjani sind auch noch drin.
    4. Inception von Christopher Nolan. Der Weltenbieger von Memento und The Prestige biegt weiter. Faszinierend.
    5. Moon von Duncan Jones. Ein feiner, fast kammerspielartiger Science-Fiction-Film stellt philosophische Fragen über das menschliche Sein. Mit einem grossartigen Sam Rockwell.

    Im Filmpodcast morgen mehr zu Zara und Ajami, erste Eindrücke aus Venedig, Jean-Stéphane Brons Cleveland vs Wallstreet in Frankreich und Lars von Triers Europa -Trilogie.

    Themen: Die Unverpassbaren, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Alain Corneau ist gestorben

    Von Michael Sennhauser | 30. August 2010 - 14:58

    Le Monde hat sich von Regisseur Alain Corneaus Agenten die RTL-Meldung von seinem Tod bestätigen lassen. Der 67jährige Regisseur ist seinem Krebs erlegen. Corneau war ein eben so leidenschaftlicher wie präziser Filmemacher. Am bekanntesten wurde er im deutschen Sprachraum mit seinem Gambenmeister-Drama Tous les matins du monde von 1991 und der Tabucchi-Verfilmung Nocturne indien von 1989.

    Themen: Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Neue Freunde für die Basler Kultkinos

    Von Michael Sennhauser | 28. August 2010 - 09:09

    Massimo Rocchi kult amici

    künftige kult.amici, darunter Massimo Rocchi, im Basler Theaterfoyer ©sennhauser

    Die vier Musketiere als Emblem für die Freunde des vielfältigen Kinos: Das hat Charme. Und diesem Charme sind gestern Abend in Basel etliche Hundertschaften anspruchsvoller Kinogängerinnen erlegen, die dem Ruf der frisch formierten kult.amici gefolgt sind. Der Abend in den atelier kult.kinos und anschliessend im darüber liegenden Foyer des Basler Stadttheaters war die Initialzündung.

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    Themen: Filmpolitik, Kino, Kinowerbung, Leute | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 196: The Expendables, Sean Connery, DVD Bad Lieutenant – Port of Call New Orleans

    Von Brigitte Häring | 27. August 2010 - 08:00

    Sylvester Stallone, Mickey Rourke in: 'The Expendables' ©Ascot-Elite

    Sylvester Stallone, Mickey Rourke in: 'The Expendables' ©Ascot-Elite

    Kino im Kopf – heute mit Brigitte Häring. Und mit diesen Beiträgen: Michael Sennhauser blickt mit The Expendables von Silvester Stallone zurück in die 80er Jahre. Wir gratulieren ausserdem dem ewigen Schotten Sean Connery zum 80sten. Und als DVD-Tipp gibt’s Werner Herzogs Bad Lieutenant – Port of Call New Orleans. Und natürlich auch heute mit Kurztipps und Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 35

    Von Michael Sennhauser | 26. August 2010 - 09:17

    Auch nicht wirklich unverpassbar: Sylvester Stallone und Jason Statham in Stallones 'The Expendables' ©Ascot-Elite

    Auch nicht wirklich unverpassbar: Sylvester Stallone und Jason Statham in Stallones 'The Expendables' ©Ascot-Elite

    Nichts Neues zu vermelden. Keiner der Neustarts ist wirklich zwingend… Darum erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.

    1. Mammuth von Gustave de Kervern und Benoît Delépine. Der überaus verwüstliche Gérard Depardieu einmal mehr in einer Rolle, die (post festum) keiner ausser ihm spielen könnte. Und der Film ist wirklich anders als anders. Und Yolande Moreau sowie Isabelle Adjani sind auch noch drin.
    2. Inception von Christopher Nolan. Der Weltenbieger von Memento und The Prestige biegt weiter. Faszinierend.
    3. Moon von Duncan Jones. Ein feiner, fast kammerspielartiger Science-Fiction-Film stellt philosophische Fragen über das menschliche Sein. Mit einem grossartigen Sam Rockwell.
    4. Micmacs à tire-larigot von Jean-Pierre Jeunet. Der Vater von Amélie sucht seine Wurzeln bei seinen Delicatessen. Unterhaltsam fluffig.
    5. Die Fremde von Feo Aladag. Das Drama einer jungen türkischen Mutter in Deutschland, zwischen Selbstbestimmung und Familientradition.

    Im Filmpodcast morgen gibt es einen DVD-Tipp zu Herzogs Bad Lieutenant… eine Würdigung des 80jährigen Sean Connery als Schotte und etwas Gemurmel von mir zu The Expendables. Auf Stefan Haupts How about Love gehen wir auf DRS2 auch erst morgen ein, der landet dann im nächsten Podcast.

    Themen: Die Unverpassbaren, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    King Connery

    Von Michael Sennhauser | 25. August 2010 - 16:54

    Sean Connery und Michael Caine in John Hustons 'The Man Who Would Be King' von 1975

    Er ist heute achtzig Jahre alt geworden. Jeder seiner Filme ist – dank ihm – heute noch gut anzuschauen, auch wenn es manche Enttäuschung gab über die Jahre. Die grösste war die John Le Carré-Verfilmung The Russia House. Dabei war für mich damals die Paarung von Sean Connery mit Michelle Pfeiffer eine Idealvorstellung. Kinder, was waren wir blöd! Und schön wars! Und erst, als er Gary Coopers Rolle aus High Noon im Weltraum nachspielte: Outland.

    Themen: Filmgeschichte, Leute, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    Comic-Verfilmungen in Lausanne

    Von Michael Sennhauser | 25. August 2010 - 01:51

    'Dick Tracy' mit Warren Beatty (Schaukastenkarton)

    Dick Tracy, Barbarella, Diabolik: Es tut sich was bei der Cinémathèque suisse in Lausanne. Der neue Direktor Frédéric Maire setzt seine Bemühungen um Öffnung und publikumswirksame Nutzung der Bestände so konsequent um, dass man mitunter eine Übersiedlung nach Lausanne in Erwägung ziehen muss. In Zusammenarbeit mit dem Comic-Festival BD-FIL (10.- 12. Sept.) in Lausanne präsentiert die Cinémathèque eine “Nacht der Helden” am 11. September (wobei dieser Titel an diesem Datum wohl eher zufällig etwas seltsam mit der jüngeren Geschichte der realen Welt korrespondiert):

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    Themen: Film und Kunst, Filmgeschichte, Termine, animation | Kein Kommentar »

    Düstere Aussichten bei 3D

    Von Michael Sennhauser | 24. August 2010 - 08:59

    SZAusriss100823

    In der SZ von gestern fasst Fritz Göttler einmal mehr zusammen, warum der 3D-Boom bereits in der Sackgasse steckt. Was James Cameron mit Avatar demonstriert hat, hätte wohl eine Zukunft gehabt. Aber die industrialisierte Billig-Umrechnerei des Materials auf zwei flaue Halbbilder entspricht letztlich eher der Fernsehtechnik. Ich bin dankbar dafür, dass Nolan bei Inception auf den Schnickschnack verzichtet hat, der Film hätte gelitten.

    Themen: Filmtechnik/er, Texte zum Kino, Webtipps | 2 Kommentare »

    Pacte de l’audiovisuel: Fitze ist der neue Chollet

    Von Michael Sennhauser | 20. August 2010 - 18:10

    Urs Fitze, Alberto Chollet collage ©sennhauser

    Urs Fitze (CV als pdf) wird ab Januar 2011 Leiter Koordination TV bei der Generaldirektion der SRG SSR idée suisse. Er tritt die Nachfolge von Alberto Chollet an, der ab September 2010 die Leitung der neuen Abteilung «Spielfilm, Unterhaltung und Jugend» bei Radio Télévision Suisse (RTS) übernimmt. Fitze wird als Leiter Koordination TV verantwortlich sein für die Filmproduktionen im Rahmen des «Pacte de l’audiovisuel», für nationale Fernsehprojekte und internationale Kontakte. Urs Fitze ist derzeit Programmentwickler für die Abteilungen Kultur und Unterhaltung beim Schweizer Fernsehen SF.

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    Themen: CH Film, Filmpolitik, Leute | Kein Kommentar »

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