Home Sennhausers Filmblog Home Sennhausers Filmblog
  • RSS abonnieren

  • Newsletter Radiomailing:

    Wenn Reflexe auf SRF 2 Kultur ein Filmthema behandelt, erhalten Sie am Vorabend eine Email (max. 4 pro Monat):

  • Mailformular (mit Upload)

  • Schlagwörter

  • Venedig 14: EN DUVA SATT PÅ EN GREN OCH FUNDERADE PÅ TILLVARON (A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence) von Roy Andersson

    Von Brigitte Häring | 2. September 2014 - 21:30

    © Roy Andersson Filmproduktion AB

    © Roy Andersson Filmproduktion AB

    Die Taube im Titel dieses wunderbaren Films denkt darüber nach, dass sie kein Geld hat. Davon handelt ein Gedicht, das ein kleines behindertes Mädchen am Vorführabend der Schule aufsagen möchte. Sie habe es selber gemacht, erklärt sie dem Lehrer.

    Der Schwede Roy Andersson macht ein skurriles Kino der grotesken Überzeichnung. Seine Filme sind nicht laut und schrill – sie bestehen aus ruhigen Bildern, als Standbilder beginnen die Szenen, als Tableaux Vivants mit bleichen Menschen in farblos beige-grauen Umgebungen. Manchmal erinnern diese Bilder an die Bühnenstücke Christoph Marthalers. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Venedig 14: IL GIOVANE FAVOLOSO von Mario Martone

    Von Brigitte Häring | 1. September 2014 - 18:47

    Elio Germano, Federica De Cola © Mario Spada

    Elio Germano, Federica De Cola © Mario Spada

    Doch noch namhafte Schweizer Beteiligung im Wettbewerb von Venedig – zumindest hinter der Kamera dieser Filmbiographie über den italienischen Dichter, Übersetzer und Philosophen Giacomo Leopardi (1798 – 1837): Der Tessiner Kameramann Renato Berta ist verantwortlich für die wunderschönen Bilder dieses italienischen Wettbewerbbeitrags von Mario Martone. Berta bekam im Juni dieses Jahres den prestigeträchtigen deutschen Kamerapreis verliehen. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Filmtechnik/er, Leute, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Venedig 14: THE CUT von Fatih Akin

    Von Brigitte Häring | 31. August 2014 - 19:39

    Tahar Rahim in 'The Cut' © 2014 Pathé Films

    Tahar Rahim in ‘The Cut’ © 2014 Pathé Films

    Gleich zwei Regisseure haben im internationalen Wettbewerb von Venedig Filme, die eine Trilogie abschliessen. Zum einen der Schwede Roy Andersson, zum anderen der deutschtürkische Regisseur Fatih Akin. The Cut heisst sein Film, ein Epos über einen Armenier, der den Völkermord 1915 fast wundersam überlebt und Jahre damit verbringt, seine Zwillingstöchter zu suchen. Dabei reist er einmal um die halbe Welt. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Venedig 14: IM KELLER von Ulrich Seidl

    Von Brigitte Häring | 29. August 2014 - 17:08

    Im Keller © Ulrich Seidl

    Im Keller © Ulrich Seidl

    Wenn Ulrich Seidl einen Dokumentarfilm über die Keller Österreichs macht, dann kann man schon im Voraus davon ausgehen, dass diese Keller tief sind, Kellerabgründe, die sich unter den Häusern “normaler” Bürger eines mitteleuropäischen Landes auftun. Schliesslich haben wir schon zuvor österreichische Kellergeschichten in Zeitungen lesen müssen. Kampusch, Fritzl, diese Geschichten fallen einem ein, wenn man an Österreichs Keller denkt. Und natürlich enttäuscht Seidl, dessen Kino immer dem Absurden, Grotesken, Abgründigen der Gesellschaft verpflichtet ist, die Erwartungen nicht. Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, Dokumentarfilm, Film, Filmbesprechung, Filmfestival | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 393: La chambre bleue, Attenborough, Zwigoff, G.R.R. Martin, Venedig

    Von Michael Sennhauser | 29. August 2014 - 08:00

    La chambre bleue © look now

    ‘La chambre bleue’ © look now

    Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Heute stelle ich Ihnen La chambre bleue vor, die Simenon-Verfilmung von Mathieu Amalric. Wir haben einen Nachruf auf Sir Richard Attenborough, ein Treffen mit Crumb-Filmer Terry Zwigoff und eine Begegnung mit dem «Game of Thrones»-Autor George R.R. Martin. Und Kollegin Brigitte Häring hat sich aus Venedig gemeldet, am Morgen nach dem Start des 71. Filmfestivals. Dazu wie gewohnt eine ausgelegte Tonspur und unsere bewährten Kurztipps.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 393 (Rechtsklick für Download)


    filmpodcast

    Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren; die entsprechenden Links finden Sie auch oben rechts im Blog.

    Themen: podcast | Kein Kommentar »

    Venedig 14: THE LOOK OF SILENCE von Joshua Oppenheimer

    Von Brigitte Häring | 28. August 2014 - 21:33

    The Look of Silence 1Im März dieses Jahres stand Oppenheimer mit The Act Of Killing noch im Rennen um den besten Dokumentarfilm. Mit dem Film, in dem die Mörder des Genozids in Indonesien 1965-66 ihre Taten nachspielen, schlug Oppenheimer ein neues Kapitel der Vergangenheitsbewältigung auf. Oder er zeigte vielmehr die totale Verdrängung einer solchen. Keine Reue zeigen die Täter, die noch heute an der Macht sind. Der im Wettbewerb von Venedig laufende The Look of Silence ist eine Art Fortsetzung dieser Arbeit. Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, Dokumentarfilm, Film, Filmbesprechung, Filmfestival | Kein Kommentar »

    Die Unverpassbaren, Woche 35 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 28. August 2014 - 11:01

    Stéphanie Cléau Mathieu Amalric © look now

    Stéphanie Cléau & Mathieu Amalric © look now

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. La chambre bleue von Mathieu Amalric. Mit sich und seiner Frau in den Hauptrollen baut Amalric einen Simenon-Roman um in eine Zwischen-Zeit-Maschine. Kühl und leidenschaftlich, analytisch und instinktiv zugleich. Ein Krimi, in dem nicht einmal die Morde gesichert sind.
    2. Under the Skin von Jonathan Glazer. Der Film des Jahres, wenn nicht der Dekade. Scarlett Johansson als Alien in Schottland ist mehr als ein Vorwand zur Menschwerdung, der Film ein konzeptueller Superkonduktor zwischen Auge, Herz und Hirn.
    3. Lucy von Luc Besson. Ebenfalls mit Scarlett Johansson. Das Gegenteil von Under the Skin, und darum ebenfalls sehenswert. Eine durchgeknallte Tischbombe von grossartiger Oberflächlichkeit.
    4. Maps to the Stars von David Cronenberg. Eine Hollywood-Satire, die sich kaum von der Realität weg bemühen muss. Nicht der grösste Film des Meisters, aber durchaus eine spitze Nadel im Zeitgeist.
    5. Fading Gigolo von John Turturro. Turturro macht Woody Allen zu seinem Zuhälter und die jüdische Nachbarschaft in ihrem New York zu einer semi-totalitären Zeitkapsel im Aufbruch. Zusammen dürfen sie das, und Spass macht es auch noch.

    Und morgen im Filmpodcast: La chambre bleue, Filmfestival Venedig, George R.R. Martin, Terry Zwigoff, Nachruf Richard Attenborough.

    Themen: Die Unverpassbaren | Kein Kommentar »

    LA CHAMBRE BLEUE von Mathieu Amalric

    Von Michael Sennhauser | 28. August 2014 - 09:08

    Mathieu Amalric, Stéphanie Cléau © look now

    Mathieu Amalric, Stéphanie Cléau © look now

    Fünfundsiebzig Maigret-Krimis hat der belgische Autor Georges Simenon verfasst. Und dutzende weiterer Geschichten und Romane. Einen von diesen, «La chambre bleue», von Simenon 1963 im schweizerischen Epalinges geschrieben, hat nun der französische Starschauspieler und Regisseur Mathieu Amalric verfilmt. Mit sich und seiner Frau in den Hauptrollen.

    Ein Hotelzimmer, irgendwo in der französischen Provinz. Ein Mann und eine Frau beim Liebesspiel. Esther beisst Julien in die Unterlippe und fragt, ob sie ihm wehgetan habe. Und bald darauf die Frage: Wenn ich frei wäre… würdest Du dich auch frei machen? Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Venedig 14: BIRDMAN or (The Unexpected Virtue of Ignorance) von Alejandro Gonzáles Iñárritu

    Von Brigitte Häring | 27. August 2014 - 16:16

    © Fox Warner Schweiz

    © Fox Warner Schweiz

    Vier Filme hat Alejandro Gonzáles Iñárritu bisher gemacht – und schon mit dem ersten meldete sich das mexikanische Ausnahmetalent gleichsam mit einem Paukenschlag in der Filmwelt an. Nach dem grossen Erfolg von Amores Perros im Jahr 2000 zog es Iñárritu bereits nach Hollywood: Mit Sean Penn und Naomi Watt drehte er 2003 den Episodenfilm 21 Grams. Babel (2006) und Biutiful (2010). Energiegeladen, oft laut und manchmal auch ziemlich gewalttätig sind Iñárritus Filme – düstere Gesellschaftsbilder und Figurenzeichnungen zeichnen das Kino des Mexikaners aus. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival | Kein Kommentar »

    Terry Zwigoff am Basler Gässli Film Festival

    Von Michael Sennhauser | 26. August 2014 - 15:08

    Terry Zwigoff (rechts) mit Gässli Film Festival Gründer Giacun Caduff © Thomas Hägler

    Terry Zwigoff (rechts) mit Gässli Film Festival Gründer Giacun Caduff © Thomas Hägler

    Heute Abend beginnt in Basel die 6. Ausgabe des «Gässli-Filmfestivals» für Jungfilmer. Ehrengast und Jurypräsident ist der amerikanische «Crumb»-Regisseur Terry Zwigoff. Er hat mit Scarlett Johansson Ghost World gedreht und mit Billy Bob Thornton Bad Santa.

    Bekannt wurde Zwigoff mit dem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm Crumb (1994) über den Underground-Comic-Zeichner Robert Crumb, der unter anderem Fritz the Cat erfunden hat. Von Zwigoff stammt aber auch die Comic-Verfilmung Ghost World (2001), mit der damals noch unbekannten Scarlett Johannson und der heute beinahe vergessenen Thora Birch in den Hauptrollen. Weiterlesen »

    Themen: Autor / Drehbuchautorin, Dokumentarfilm, Film, Filmfestival, Leute, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    « Vorangehende Artikel