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  • Filmpodcast Nr. 405: My Old Lady, Maggie Smith, Memories on Stone, Filmmuseum Moskau

    Von Brigitte Häring | 21. November 2014 - 08:00

    Dame Maggie Smith in 'My Old Lady' © Ascot-Elite

    Dame Maggie Smith in ‘My Old Lady’ © Ascot-Elite

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Eine echte Lady spielt im Film My Old Lady: Georges Wyrsch zum Film und zu seiner Hauptdarstellerin Maggie Smith. Wie ein kurdisch-iranischer Filmemacher mit Saddam Husseins Genozid an den Kurden im Film Memories on Stone umgeht, erzählt Michael Sennhauser. Und Russland-Korrespondent Peter Gysling berichtet über skandalöse Zustände am Filmmuseum Moskau. Dazu haben wir unsere Kurztipps und verführen Sie mit der Tonspur zum Hören und Raten.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 47 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 20. November 2014 - 09:00

    Raffinierter Film im Film: 'Memories on Stone' © trigon film

    Raffinierter Film im Film: ‘Memories on Stone’ © trigon film

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. My Old Lady von Israel Horovitz. Die unvergleichliche Dame Maggie Smith spielt die störrische alte Dame, die keine Anstalten macht, bald zu sterben, bloss um Kevin Kline ihre Pariser Wohnung freizugeben. Eine überaus menschliche Tragikomödie.
    2. Memories On Stone (Bîranînên li ser kevirî) von Shawkat Amin Korki. Korki geht Saddams Husseins Genozid an 180’000 Kurden vor 25 Jahren mit einem vielschichtig raffinierten, unterhaltsamen Spielfilm über zwei Filmemacher und ihre Bemühungen an. Selbstironisch, raffiniert und bissig ist der Film beschämend unterhaltsam.
    3. Das Salz der Erde von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado. Zusammen mit dessen Sohn portraitiert Wenders den zutiefst an Menschen und Menschlichkeit interessierten Fotografen und Abenteurer Sebastião Salgado und seine Arbeit.
    4. Mr. Turner von Mike Leigh. Timothy Spall als Jahrhundertmaler William Turner ist ein monstre sacré bei Mike Leigh. Ein grosser, schwerer Mann, dessen Seele auf seinen Leinwänden explodiert, der aber ansonsten gefangen ist in einem Körper, den er selber als Zumutung begreift.
    5. Le meraviglie von Alice Rohrwacher. Deutsche Aussteiger in Umbrien, eine autarke, isolierte Kleinfamilie, im Fokus eine adoleszente Tochter: Ein träumerisch realistischer Spielfilm mit einem klaren, weiblichen Blick, formal hypnotisch unfixiert.

    Und morgen im Filmpodcast: My Old Lady, Dame Maggie Smith, Memories on Stone, Filmmuseum Moskau.

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    Filmpodcast Nr. 404: Schweizer Helden, Salz der Erde, Pride, Pink Panorama, Kevin Smith

    Von Michael Sennhauser | 14. November 2014 - 08:00

    'Schweizer Helden', der Tell: Komi Mizrajim Togbonou als Punishment © frenetic

    ‘Schweizer Helden’, der Tell: Komi Mizrajim Togbonou als Punishment © frenetic

    Kino im Kopf mit Michael Sennhauser. Von Peter Luisi laufen die Schweizer Helden an, der Film, der in Locarno den Publikumspreis gewonnen hat. Von Wim Wenders kommt Das Salz der Erde, ein Dokumentarfilm über den Fotografen Sebastião Salgado. Und aus England der Spielfilm Pride, den Georges Wyrsch vorstellt. Eva Pfirter hat mit einem der Organisatoren des Luzerner lesbisch-schwulen Filmfestivals Pink Panorama geredet. Und schliesslich treffen wir noch auf «Silent Bob» Kevin Smith, schmeissen mit Kurztipps um uns und legen eine Tonspur aus.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 46 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 13. November 2014 - 09:42

    Wenders / Salgado 'Das Salz der Erde' © Donata Wenders  Filmcoopi Zürich AG

    Wenders / Salgado ‘Das Salz der Erde’ © Donata Wenders Filmcoopi Zürich AG

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. Das Salz der Erde von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado. Zusammen mit dessen Sohn portraitiert Wenders den zutiefst an Menschen und Menschlichkeit interessierten Fotografen und Abenteurer Sebastião Salgado und seine Arbeit.
    2. Mr. Turner von Mike Leigh. Timothy Spall als Jahrhundertmaler William Turner ist ein monstre sacré bei Mike Leigh. Ein grosser, schwerer Mann, dessen Seele auf seinen Leinwänden explodiert, der aber ansonsten gefangen ist in einem Körper, den er selber als Zumutung begreift.
    3. Interstellar von Christopher Nolan. Die Erde stirbt und ein Farmer-Astronaut macht sich auf zur Rettung der Menschheit. Nur die Nolan-Brüder können US-Pioniergeist-Nostalgie und dystopische Zukunfstängste derart schamlos effizient verbinden. Starke Bilder und wuchtiges Geschwurbel in fünf Dimensionen.
    4. Le meraviglie von Alice Rohrwacher. Deutsche Aussteiger in Umbrien, eine autarke, isolierte Kleinfamilie, im Fokus eine adoleszente Tochter: Ein träumerisch realistischer Spielfilm mit einem klaren, weiblichen Blick, formal hypnotisch unfixiert.
    5. Deux jours, une nuit von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Marion Cotillard spielt die Arbeiterin Sandra, deren Boss die Belegschaft darüber abstimmen lässt, ob sie alle auf ihren Jahresbonus verzichten mögen, damit er Sandra nicht entlassen muss. In knackigen 95 Minuten spielen die beiden Belgier alle möglichen Begegnungen durch, präzise und unerbittlich.

    Und morgen im Filmpodcast: Das Salz der Erde, Pride, Pink Panorama Luzern, Schweizer Helden und Kevin Smith.

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    Kevin Smith, Sex und Star Wars

    Von Michael Sennhauser | 10. November 2014 - 15:03

    Kevin Smith - Guest of honour - Director, producer, actor, author

    Kevin Smith – Guest of honour – Director, producer, actor, author USA © NIFFF (Giona Mottura)

    Kevin Smith ist der Schöpfer von Independent-Filmen wie Clerks, Dogma, Chasing Amy und Zak and Miri Make a Porno, Podcaster, Blogger und als «Silent Bob» auch noch sein eigenes alter Ego. Ich habe mich diesen Sommer am NIFFF mit ihm über die US-Popkultur und ihre Referenzsysteme Sex und Star Wars unterhalten. Weiterlesen »

    Themen: Allgemein, Film, Filmbusiness, Filmgeschichte, podcast, Regisseur/in, Sendungshinweis, Webtipps | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 403: Le Meraviglie, Im Labyrinth des Schweigens, Kurzfilmtage Winterthur

    Von Brigitte Häring | 7. November 2014 - 08:00

    Monica Bellucci in Le meraviglie von Alice Rohrwacher copy filmcoopi

    Monica Bellucci in ‘Le meraviglie’ von Alice Rohrwacher © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Diese Woche mit folgenden Beiträgen: Mit Georges Wyrschs Besprechung von Le meraviglie, einem italienischen Spielfilm von Alice Rohrwacher. Mit Michael Sennhauser über den deutschen Film Im Labyrinth des Schweigens von Giuglio Ricciarelli und mit einem Gespräch, das David Vogel mit dem künstlerischen Leiter der Kurzfilmtage Winterthur, John Canciani, geführt hat. Und mit den allseits beliebten Kurztipps und dem Rätsel um die Filmtonspur.

    Hören:

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    Die Unverpassbaren, Woche 45 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 6. November 2014 - 09:03

    'Interstellar' Regisseur Christopher Nolan mit Matthew McConaughey © Warner Bros. Ent.

    ‘Interstellar’ Regisseur Christopher Nolan mit Matthew McConaughey © Warner Bros. Ent.

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. Mr. Turner von Mike Leigh. Timothy Spall als Jahrhundertmaler William Turner ist ein monstre sacré bei Mike Leigh. Ein grosser, schwerer Mann, dessen Seele auf seinen Leinwänden explodiert, der aber ansonsten gefangen ist in einem Körper, den er selber als Zumutung begreift.
    2. Interstellar von Christopher Nolan. Die Erde stirbt und ein Farmer-Astronaut macht sich auf zur Rettung der Menschheit. Nur die Nolan-Brüder können US-Pioniergeist-Nostalgie und dystopische Zukunfstängste derart schamlos effizient verbinden. Starke Bilder und wuchtiges Geschwurbel in fünf Dimensionen.
    3. Le meraviglie von Alice Rohrwacher. Deutsche Aussteiger in Umbrien, eine autarke, isolierte Kleinfamilie, im Fokus eine adoleszente Tochter: Ein träumerisch realistischer Spielfilm mit einem klaren, weiblichen Blick, formal hypnotisch unfixiert.
    4. Deux jours, une nuit von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Marion Cotillard spielt die Arbeiterin Sandra, deren Boss die Belegschaft darüber abstimmen lässt, ob sie alle auf ihren Jahresbonus verzichten mögen, damit er Sandra nicht entlassen muss. In knackigen 95 Minuten spielen die beiden Belgier alle möglichen Begegnungen durch, präzise und unerbittlich.
    5. ThuleTuvalu von Matthias von Gunten. Schmilzt auf der einen Seite der Welt das Eis, versinkt auf der anderen ein Staat im Meer. Der Schweizer Dokumentarfilm zeigt anhand zweier extrem abgelegener Orte – Thule im Norden Grönlands und Tuvalu mitten im Pazifischen Ozean – die unmittelbaren Auswirkungen der Klimakatastrophe. Bedrohte Sehnsuchtsorte, ursprüngliche Lebensweisen in wunderschönen Filmbildern eingefangen: eindringlich, eindrücklich und hoffentlich auch nachdrücklich.

    Und morgen im Filmpodcast: Le meraviglie, Im Labyrinth des Schweigens, Kurzfilmtage Winterthur.

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    Giulio Ricciarelli und Alexander Fehling zu ‘Im Labyrinth des Schweigens’

    Von Michael Sennhauser | 3. November 2014 - 16:21

    Johann Radmann (Alexander Fehling)  © Universal Pictures Heike Ullrich

    Johann Radmann (Alexander Fehling) © Universal Pictures Heike Ullrich

    Im Labyrinth des Schweigens spielt Alexander Fehling (Goethe!) einen jener jungen Staatsanwälte, welche gegen Ende der 50er Jahre die Frankfurter Auschwitz-Prozesse aufgleisten. Ich habe Regisseur Giulio Ricciarelli und seinen Hauptdarsteller getroffen. Weiterlesen »

    Themen: Allgemein, Autor / Drehbuchautorin, Film, podcast, Regisseur/in, Schauspieler/in, Sendungshinweis | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 402: Liebe und Zufall, ThuleTuvalu

    Von Brigitte Häring | 31. Oktober 2014 - 08:00

    Sibylle Brunner und Werner Rehm in 'Liebe und Zufall' von Fredi M. Murer © Vega Film

    Sibylle Brunner und Werner Rehm in ‘Liebe und Zufall’ von Fredi M. Murer © Vega Film

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Zwei Schweizer Filme sind diese Woche in der Rolle, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Von Altmeister Fredi Murer gibts nach acht Jahren endlich einen neuen Film: Liebe und Zufall heisst er, Georges Wyrsch hat ihn gesehen. Und ich spreche über den Dokumentarfilm ThuleTuvalu von Matthias von Gunten. Und zu diesem Film über die globale Klimakatastrophe gibt es auch noch ein Gespräch mit Wissenschaftsredaktor Thomas Häusler. Und wie immer in dieser Rolle: das Rätsel mit der Filmtonspur und unsere wöchentlichen Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 44 – 2014

    Von Michael Sennhauser | 30. Oktober 2014 - 08:16

    Thuletuvalu von Matthias von Gunten © Look Now!

    ‘Thuletuvalu’ von Matthias von Gunten © Look Now!

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. Deux jours, une nuit von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Marion Cotillard spielt die Arbeiterin Sandra, deren Boss die Belegschaft darüber abstimmen lässt, ob sie alle auf ihren Jahresbonus verzichten mögen, damit er Sandra nicht entlassen muss. In knackigen 95 Minuten spielen die beiden Belgier alle möglichen Begegnungen durch, präzise und unerbittlich.
    2. Thuletuvalu von Matthias von Gunten. Schmilzt auf der einen Seite der Welt das Eis, versinkt auf der anderen ein Staat im Meer. Der Schweizer Dokumentarfilm zeigt anhand zweier extrem abgelegener Orte – Thule im Norden Grönlands und Tuvalu mitten im Pazifischen Ozean – die unmittelbaren Auswirkungen der Klimakatastrophe. Bedrohte Sehnsuchtsorte, ursprüngliche Lebensweisen in wunderschönen Filmbildern eingefangen: eindringlich, eindrücklich und hoffentlich auch nachdrücklich.
    3. Cure – The Life of Another von Andrea Andrea Štaka. Teenager Linda wird Teenager Eta in Dubrovnik – oder auch nicht. Ein raffiniertes, sehnsüchtiges Spiel mit Wurzeln und Identitäten, kunstfertig natürlich, stilisiert und geschichtet, und doch bestechend einfach.
    4. Blind Dates von Levan Koguashvili. Der Lehrer, die Frauen und ihre Männer. Eine melancholische Komödie der Einmischungen und Missverständnisse aus Georgien.
    5. Vi är bäst! – We Are the Best von Lukas Moodysson. Nach der Hippie-Komödie Tilsammans über eine Komune in den 70er Jahren nun die Geschichte der Hippie-Kinder: eine ungestüme und authentische Geschichte über eine Girl-Punkband im Stockholm der frühen 80er. Wildes Vergnügen.

    Und morgen im Filmpodcast: Thuletuvalu, Liebe & Zufall

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