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  • Cannes 15: VALLEY OF LOVE von Guillaume Nicloux

    Von Michael Sennhauser | 22. Mai 2015 - 11:55

    Isabelle Huppert und Gérard Depardieu in 'Valley of Love' von Guillaume Nicloux

    Isabelle Huppert und Gérard Depardieu in ‘Valley of Love’ von Guillaume Nicloux

    Es ist eine seltsame Paarung, welche Guillaume Nicloux (La religieuse) hier mit Isabelle Huppert und Gérard Depardieu vornimmt: Fünfunddreissig Jahre nachdem die beiden zum letzten Mal zusammen spielten, für Maurice Pialat in Loulou, schickt Nicloux sie nun wörtlich in die Wüste, ins kalifornische Death Valley.

    Sie spielen Gérard und Isabelle, zwei französische Schauspieler, welche einen gemeinsamen Sohn hatten. Der hat sich nun allerdings in San Francisco das Leben genommen und den längst getrennten Eltern je einen Brief zukommen lassen. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 430: 68. Festival du Film Cannes, Pause

    Von Brigitte Häring | 22. Mai 2015 - 08:00

    'Pause': Baptiste Gilliéron, Julia Faure © filmcoopi

    ‘Pause': Baptiste Gilliéron, Julia Faure © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Auch diese Woche hören wir natürlich nach Cannes, wo mein Kollege Michael Sennhauser von den 68. Internationalen Filmfestspielen berichtet. Und in unseren Kinos läuft diese Woche der Schweizer Spielfilm Pause an, den ich gesehen habe. Nicht fehlen in der Rolle dürfen die wöchentlichen Kurztipps und die Tonspur.

    Hören:

    Saugen: Filmpodcast Nr. 430 (Rechtsklick für Download)


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    Themen: Film, podcast | Kein Kommentar »

    Cannes 15: Hoffnung, Kunst und Koproduktion

    Von Michael Sennhauser | 21. Mai 2015 - 17:24

    2015 Cannes Poster klein

    Am Sonntagabend werden in Cannes die Palmen des 68. Filmfestivals vergeben. Über die vergangenen zehn Tage an der «Olympiade des Autorenkinos» reden heute in Cannes Michael Sennhauser und seine zwei deutschen Kolleginnen Anke Leweke und Katja Nicodemus.

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    Themen: Film, Filmfestival, Leute, podcast, Regisseur/in | Kein Kommentar »

    Cannes 15: DHEEPAN von Jacques Audiard

    Von Michael Sennhauser | 21. Mai 2015 - 12:36

    'Dheepan' von Jacques Audiard: Antonythasan Jesuthasan

    ‘Dheepan’ von Jacques Audiard: Antonythasan Jesuthasan

    Um aus Sri Lanka und seinem blutigen Bürgerkrieg wegzukommen, gibt sich ein ehemaliger Soldat der Tamil Tigers zusammen mit einer jungen Frau und einem neunjährigen Mädchen als Familie aus. So gelingt ihnen die Flucht nach Frankreich.

    Hier schlägt er sich erst einmal als illegaler Strassenverkäufer durch, bis die Flüchtlings-Familie einen Hauswartsjob in einem heruntergekommenen Sozialwohnungsblock in Pré, einem Vorort von Paris, zugeteilt bekommt. In einem Block notabene, der sich später als Hauptquartier der lokalen Drogengang entpuppen wird. Der ehemalige Soldat, der dem Krieg entfliehen wollte, findet sich schon wieder an der Front.
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    Die Unverpassbaren, Woche 21– 2015

    Von Michael Sennhauser | 21. Mai 2015 - 09:15

    André Wilms und Baptiste Gilliéron in 'Pause' von Mathieu Urfer © filmcoopi

    André Wilms und Baptiste Gilliéron in ‘Pause’ von Mathieu Urfer © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Pause von Mathieu Urfer. Warum eine Trennung weniger schlimm ist, als eine Beziehungspause, erzählt diese gelungene Mischung aus Liebesgeschichte und Musikerfilm. Kommt daher wie ein New Yorker Szenefilmchen, stammt aber aus der Schweiz. Grossartig das Zusammenspiel des Jungschauspielers Baptiste Gilliéron mit dem französischen Altstar André Wilms.
    2. El tiempo nublado von Arami Ullón. Eine Filmemacherin dokumentiert ihr Dilemma zwischen Pflege der Mutter in Paraguay und ihrem eigenen Leben in der Schweiz und lässt dabei etwas völlig Neues entstehen.
    3. X and Y von Morgan Matthews. Ein leicht autistischer Junge findet seinen Platz im Mathematik-Olympia-Team und im Leben. Die Hollywood-Dramaturgie kann dem britischen Film den Realismus zum Glück nicht austreiben. Und die Schauspieler, Asa Butterfield, Rafe Spall, Eddie Marsan und vor allem Sally Hawkins, sind grossartig.
    4. Ex Machina von Alex Garland. Ein junger Programmierer verfällt einer verführerischen künstlichen Intelligenz in diesem raffinierten Turing-Test von einem Film.
    5. Les combattants von Thomas Cailley. Eine junge Frau bereitet sich auf den Weltuntergang vor, ein junger Mann schenkt ihr die Aussicht auf eine neue Welt. Ein erstaunlicher Film aus Frankreich, der Zukunftsangst zu einer positiven Kraft macht.

    Und morgen mehr im Filmpodcast, zu Pause und mehr aus Cannes.

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    Cannes 15: YOUTH von Paolo Sorrentino

    Von Michael Sennhauser | 20. Mai 2015 - 14:31

    Michael Caine und Harvey Keitel in 'Youth' von Paolo Sorrentino

    Michael Caine und Harvey Keitel in ‘Youth’ von Paolo Sorrentino © Praesens Film

    Mit La Grande Bellezza hat Paolo Sorrentino seine unausgesprochene Ambition erfüllt, das Erbe Fellinis anzutreten. Und nun hat er auf seine sehr eigenständige Art eine Alters-Variation auf 8½ produziert, opulent, ironisch, melancholisch und in manchen Momenten fast schon selbstparodistisch.

    Michael Caine hat die Rolle, welche sonst bei Sorrentino Tony Servillo spielt – wäre der nicht einfach noch zu jung dafür. Und die Rolle, die bei Fellini natürlich Marcello Mastroianni gehörte. Der von Caine gespielte achtzigjährige Komponist und Dirigent Fred Ballinger hat sogar seine eigene Variante von Mastroiannis gemurmeltem «Smic-Smac»: Bei Bedarf zieht er ein leeres Bonbon-Papier aus der Tasche und ratscht damit rhythmisch und vernehmlich. Weiterlesen »

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    Cannes 15: LOUDER THAN BOMBS von Joachim Trier

    Von Michael Sennhauser | 18. Mai 2015 - 17:33

    'Louder thn Bombs' von Joachim Trier: Isabelle Huppert, Gabriel Byrne

    ‘Louder thn Bombs’ von Joachim Trier: Isabelle Huppert, Gabriel Byrne

    Isabelle Reed (Isabelle Huppert) war eine renommierte Kriegsfotografin. Als der Film einsetzt, ist sie bereits zwei Jahre tot. Anlässlich einer Ausstellung ihrer Bilder will ihr ehemaliger Kollege Richard Weissmann (David Strathairn) in der New York Times einen Erinnerungstext schreiben.

    Und dabei – ihrem eigenen Wunsch, das Metier nie zu romantisieren entsprechend – auch klar machen, dass Isabelles tödlicher Autounfall nur Wochen nach ihrem Rückzug aus dem riskanten Arbeitsleben kein Unfall war, sondern Suizid. Weiterlesen »

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    Cannes 15: MON ROI von Maïwenn

    Von Michael Sennhauser | 17. Mai 2015 - 15:44

    'Mon roi' Emmanuelle Bercot Vincent Cassel

    ‘Mon roi’ Emmanuelle Bercot Vincent Cassel

    Nach kurzem Zögern wirft sich eine Frau auf Ski in die vereiste Piste, rast knirschend an einer verdatterten Familie vorbei und dann folgen auf der Tonspur ein paar jener knackenden Geräusche, wie sie nur das Kino noch besser beherrscht als das Leben.

    Die Reha-Klinik als Ort nicht nur der körperlichen, sondern auch der seelischen Gesundung, das ist das eben so simple wie funktionale Setting von Maïwenns viertem Langspielfilm. Und noch viel einfacher ist das Erzählprinzip von Mon roi. Der Film besteht im Wesentlichen aus Rückblenden in die Erinnerungen von Tony (Emmanuelle Bercot, deren eigener Film La tête haute das diesjährige Festival eröffnet hat). Weiterlesen »

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    Cannes 15: CAROL von Todd Haynes

    Von Michael Sennhauser | 17. Mai 2015 - 14:06

    'Carol' Cate Blanchett mit Kyle Chandler

    ‘Carol’ Cate Blanchett mit Kyle Chandler

    Als Patricia Highsmith ihren autobiographisch unterfütterten Roman «Carol» 1952 zum ersten Mal veröffentlichte, hiess er noch «The Price of Salt» und Highsmith publizierte ihn unter dem Pseudonym Claire Morgan.

    Nun spielt Cate Blanchett für Todd Haynes die Carol, die schöne, in einer standesgemässen Ehe gefangene Frau, in die sich Hals über Kopf die junge Departement-Store-Verkäuferin Therese Belivet (Rooney Mara) verliebt. Weiterlesen »

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    Cannes 15: MIA MADRE von Nanni Moretti

    Von Michael Sennhauser | 16. Mai 2015 - 13:28

    John Turturro in Nanni Morettis 'Mia madre'

    John Turturro in Nanni Morettis ‘Mia madre’

    Als Nanni Moretti mit Michel Piccoli Habemus Papam (2011) drehte, starb seine Mutter, eine beliebte Latein- und Griechischlehrerin. Und so wie Moretti mit La stanza del figlio schon zehn Jahre früher Trauerarbeit leistete, wollte er es jetzt wieder tun.

    Allerdings spielt er den Regisseur, der sich gleichzeitig um die sterbende Mutter, einen Filmdreh in Schieflage und einen mühsamen amerikanischen Schauspieler kümmern muss, diesmal nicht selber. Er hat die Rolle mit drei Ko-Autorinnen zusammen für die grossartige Margherita Buy geschrieben. Weiterlesen »

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