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  • Filmpodcast Nr. 514: Mal de pierres, The Founder, Filmland Österreich

    Von Brigitte Häring | 21. April 2017 - 08:15

    Marion Cotillard und Alex Brendemühl in ‚Mal de pierres‘ von Nicole Garcia © frenetic

    Zweimal reisen wir in die 50er Jahre heute. Einmal in die Provence: Mal de pierres heisst ein Melodrama mit Marion Cotillard, das Michael Sennhauser nicht ganz überzeugt hat. Und einmal nach Amerika, zu den Anfängen der Fastfoodkette McDonald’s: Reto Baer hat The Founder gesehen. Nach den beiden filmischen Ausflügen in die 50er Jahre gibts noch ein ganz gegenwärtiges Gespräch von Michael Sennhauser mit den Leitern der Diagonale über das Österreichische Filmschaffen. Und eine Rätseltonspur und die Kurztipps haben wir noch dazu.

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    Saugen: Filmpodcast Nr. 514 (Rechtsklick für Download)


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    Die Unverpassbaren, Woche 16 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 20. April 2017 - 09:13

    Dayahang Rai und Sumi Malla in ‚White Sun‘ © trigon

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. White Sun von Deepak Rauniyar. Nach zehn Jahren Bürgerkrieg bekommt das einstige Königreich Nepal eine demokratische Verfassung. Der Film spielt die Schwierigkeiten der Versöhnung und des Neuanfangs in einer kleinen Bergdorfgemeinschaft durch, charmant, ernsthaft, mit Witz und Raffinesse. Das hat ihm gleich vier Preise eingetragen am Filmfestival von Freiburg.
    2. Double peine von Léa Pool. In vier verschiedenen Ländern dokumentiert die schweizerisch-kanadische Filmemacherin Kinder, die mit ihren Müttern im Gefängnis leben. Zurückhaltend, empathisch und direkt. Ein Film, der einiges an Gedanken auslöst.
    3. Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf von Erich Schmid. Rechtsstaat ist relativ. Auch und gerade in der Schweiz. Das zeigt dieser sorgfältige Dokumentarfilm über den unbequemen jugendbewegten Zürcher Fotografen mit ungarischen Wurzeln, dem die Einbürgerung aus politischen Gründen immer wieder verweigert wurde.
    4. The Other Side of Hope von Aki Kaurismäki. Ein syrischer Flüchtling aus Aleppo findet Unterschlupf bei der Belegschaft eines Restaurants in Helsinki. Teil zwei von Kaurismäkis Flüchtlingstrilogie ist lakonisch, absurd und warmherzig wie gewohnt.
    5. Moka von Frédéric Mermoud. Eine Frau aus Lausanne sucht in Evian den fahrerflüchtigen Mörder ihres Sohns. Ein ausgeklügeltes Psychodrama mit Emmanuelle Devos und Nathalie Baye als absolut ebenbürtigen Gegen- und Zusammenspielerinnen.

    Im Filmpodcast morgen: Mal de pierres, The Founder, Filmland Österreich.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Filmpodcast Nr. 513: White Sun, Double peine, Michael Ballhaus, Istanbul Filmfestival

    Von Michael Sennhauser | 14. April 2017 - 08:15

    ‚Double peine‘ von Léa Pool © filmcoopi

    Unser Oster-Paket umfasst zwei Filme: White Sun aus Nepal, eine preisgekrönte postrevolutionäre Versöhnungsgeschichte mit Charme, und Léa Pools Dokumentarfilm Double peine, über Kinder und ihre Mütter im Gefängnis. Wir verabschieden uns von Kameramann Michael Ballhaus und wir hören von den speziellen Schwierigkeiten, welche das Istanbul Filmfestival dieser Tage zu bewältigen hatte. Dazu eine Tonspur und die Kurztipps.

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    Zum Tod von Michael Ballhaus

    Von Michael Sennhauser | 13. April 2017 - 11:39

    ‚The Fabulous Baker Boys‘: Michelle Pfeiffer als Susie Diamond im Ballhaus-Kreis

    Innerhalb der neuen Kinogeschichte bleibt Michael Ballhaus nicht nur aufgrund seines enormen Talents ein Phänomen. Ballhaus wirkte stets geerdet, solide. Er war ein Handwerker mit einem Sensorium, ein Übersetzer für Ideen, Gefühle, Beziehungen in Bilder. Weiterlesen »

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    Die Unverpassbaren, Woche 15 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 13. April 2017 - 09:01

    Sumi Malla und Dayahang Rai in ‚White Sun‘ © trigon

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. White Sun von Deepak Rauniyar. Nach zehn Jahren Bürgerkrieg bekommt das einstige Königreich Nepal eine demokratische Verfassung. Der Film spielt die Schwierigkeiten der Versöhnung und des Neuanfangs in einer kleinen Bergdorfgemeinschaft durch, charmant, ernsthaft, mit Witz und Raffinesse. Das hat ihm gleich vier Preise eingetragen am Filmfestival von Freiburg.
    2. Double peine von Léa Pool. In vier verschiedenen Ländern dokumentiert die schweizerisch-kanadische Filmemacherin Kinder, die mit ihren Müttern im Gefängnis leben. Zurückhaltend, empathisch und direkt. Ein Film, der einiges an Gedanken auslöst.
    3. Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf von Erich Schmid. Rechtsstaat ist relativ. Auch und gerade in der Schweiz. Das zeigt dieser sorgfältige Dokumentarfilm über den unbequemen jugendbewegten Zürcher Fotografen mit ungarischen Wurzeln, dem die Einbürgerung aus politischen Gründen immer wieder verweigert wurde.
    4. The Other Side of Hope von Aki Kaurismäki. Ein syrischer Flüchtling aus Aleppo findet Unterschlupf bei der Belegschaft eines Restaurants in Helsinki. Teil zwei von Kaurismäkis Flüchtlingstrilogie ist lakonisch, absurd und warmherzig wie gewohnt.
    5. Moka von Frédéric Mermoud. Eine Frau aus Lausanne sucht in Evian den fahrerflüchtigen Mörder ihres Sohns. Ein ausgeklügeltes Psychodrama mit Emmanuelle Devos und Nathalie Baye als absolut ebenbürtigen Gegen- und Zusammenspielerinnen.

    Im Filmpodcast morgen: White Sun, Double peine, Michael Ballhaus, Filmfestival Istanbul.

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    Filmpodcast Nr. 512: Tiger Girl, Ella Rumpf, Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf, FIFF

    Von Michael Sennhauser | 7. April 2017 - 08:15

    Ella Rumpf als ‚Tiger Girl‘ © Pathé

    Mit David Vogel. Der Dokumentarfilm Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf erzählt die bewegende Geschichte des Fotografen Klaus Rózsa. Hannes Nüsseler bespricht den Film. Dann hat Michael Sennhauser den aktuellen Shooting Star der Schweizer Filmszene getroffen, die junge Schauspielerin Ella Rumpf alias Tiger Girl. Und schliesslich berichtet Georges Wyrsch vom Freiburger Filmfestival FIFF.

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    Die Unverpassbaren, Woche 14 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 6. April 2017 - 08:11

    © Praesens

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf von Erich Schmid. Rechtsstaat ist relativ. Auch und gerade in der Schweiz. Das zeigt dieser sorgfältige Dokumentarfilm über den unbequemen jugendbewegten Zürcher Fotografen mit ungarischen Wurzeln, dem die Einbürgerung aus politischen Gründen immer wieder verweigert wurde.
    2. The Other Side of Hope von Aki Kaurismäki. Ein syrischer Flüchtling aus Aleppo findet Unterschlupf bei der Belegschaft eines Restaurants in Helsinki. Teil zwei von Kaurismäkis Flüchtlingstrilogie ist lakonisch, absurd und warmherzig wie gewohnt.
    3. Moka von Frédéric Mermoud. Eine Frau aus Lausanne sucht in Evian den fahrerflüchtigen Mörder ihres Sohns. Ein ausgeklügeltes Psychodrama mit Emmanuelle Devos und Nathalie Baye als absolut ebenbürtige Gegen- und Zusammenspielerinnen.
    4. Parents (Forældre) von Christian Tafdrup. Nach dem Auszug ihres Sohnes verwandelt sich ein Paar in ihre jüngeren Egos von damals. Erst witzig dann gruslig geht der Film unter die Haut, und versöhnt schliesslich auf radikale Art mit dem Älterwerden. Indem er den Jugendlichkeitswahn zum Wahnsinn erklärt.
    5. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.

    Im Filmpodcast morgen: Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf; Tiger Girl Ella Rumpf, …
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    Diagonale 17:
    DIE DRITTE OPTION von Thomas Fürhapter

    Von Michael Sennhauser | 31. März 2017 - 12:19

    ‚Die dritte Option‘ von Thomas Fürhapter © Navigator Film

    Das seltsame Bild von der «Bild-Ton-Schere» wird oft bemüht, wenn die gesprochene Tonspur eines Films sich die Bilder nicht gefügig machen kann, oder, noch irritierender, die Bilder nicht erklärt.

    Die hohe Kunst des «direct cinema» im Dokumentarfilm lässt es gar nicht so weit kommen und arbeitet ohne Kommentarspur oder gar voice over. Wenn dann trotzdem Diskrepanzen entstehen, dann sind sie besonders fruchtbar, weil etwa ein Protagonist sich mit seinen Worten selber Lügen straft. Weiterlesen »

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    DIE DRITTE OPTION von Thomas Fürhapter

    Filmpodcast Nr. 511:
    Moka, The Other Side of Hope, Parents

    Von Brigitte Häring | 31. März 2017 - 08:15

    ‚The Other Side of Hope‘ von Aki Kaurismäki © filmcoopi

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Gleich drei neue Filme wollen wir Ihnen diese Woche ans Herz legen: der Schweizer Film Moka von Frédéric Mermoud, Michael Sennhauser hat mit dem Regisseur gesprochen. Dann den dänischen Film Forældre oder Parents, den Hannes Nüsseler bespricht – und Aki Kaurismäkis wunderbaren neuen Film The Other Side of Hope, der im finnischen Original Toivon tuolla puolen heisst. Diese drei und noch zwei andere empfehlen wir auch in unseren Kurztipps – und eine Tonspur zum Erraten gibt’s natürlich auch diese Woche wieder.

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    Diagonale 17: SIEBZEHN von Monja Art

    Von Michael Sennhauser | 30. März 2017 - 10:13

    ‚Siebzehn‘ von Monja Art © Orbrock

    In der Provinz gibt es alles, was die Teenager brauchen für ihr Hoffen, ihr Lieben, ihr Träumen und ihre Dramen. Siebzehn heisst der Film, weil dies das Alter ist der Protagonisten, der Schauspielerinnen zum Zeitpunkt des Drehs. Und weil Filmemacherin Monja Art eine serielle Erzählung mit vielen Perspektiven und Figuren vorschwebte.

    Sonst hätte Siebzehn auch «Paula» heissen können. Denn Paula (Elisabeth Wabitsch) ist auf jeden Fall das Gravitationszentrum. Sie und ihre träumerische, schmerzliche Verliebtheit in die gleichaltrige Charlotte (Anaelle Dézsy). Die aber ist in einer festen Beziehung mit Michael. Weiterlesen »

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