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  • ENDE DER ERINNERUNG? von Peter Scheiner

    Von Michael Sennhauser | 16. Januar 2017 - 11:02

    Am Beginn dieses Dokumentarfilms steht ein berührendes Bekenntnis des Filmemachers. Er habe ein schlechtes Gewissen. Als er 1978 mit seinem Vater das Konzentrationslager Mauthausen besucht habe, habe er dessen Geschichte nicht die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. Mit diesem Film holt der Sohn sein Versäumnis nach. Er setzt einem Schweizer Verein ein Denkmal, der sich vor fünf Jahren schon aufgelöst hat, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Weiterlesen »

    Themen: CH Film, Dokumentarfilm, Filmbesprechung | Kommentare deaktiviert für ENDE DER ERINNERUNG? von Peter Scheiner

    Filmpodcast Nr. 500:
    Meryl Streep, The Salesman, La La Land

    Von Brigitte Häring | 13. Januar 2017 - 08:15

    Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone) in ‚La La Land‘ © Ascot Elite

    Brigitte Häring präsentiert die 500. Ausgabe unserer Filmrolle! Meryl Streep schrieb letzte Woche Hollywood-Geschichte, als sie den zukünftigen Präsidenten der USA, Donald Trump, bei den Golden Globes scharf kritisierte. Michael Sennhauser erläutert im Gespräch, warum diese Rede tatsächlich wichtig und geschichtswürdig ist. Auch an den Golden Globes Furore machte der Film La La Land von Damien Chazelle – er gewann so viele Auszeichnungen wie keiner vor ihm und ist somit grosser Oscar-Favorit. Von Michael Sennhauser kommt die Besprechung zum iranischen Film The Salesman von Asghar Farhadi, der in Cannes im letzten Frühling für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Und dann gibt’s wie immer auch unsere Kurztipps und eine Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 2 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 12. Januar 2017 - 09:03

    Sônia Braga in ‚Aquarius‘ von Kleber Mendonça Filho © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. La La Land von Damien Chazelle. Eine grosse Verbeugung vor den Hollywood-Musicals der 50er Jahre, ein Traum in Cinemascope und Technicolor. Die Nostalgie ist immer da und spürbar, aber sie ist klug reflektiert und gebrochen.
    2. Forushande – The Salesman von Asghar Frahadi. Eine erschreckte Frau, ihr hilflos wütender Mann und das schleichende Misstrauen. Ein starker Film, der seiner transparenten Konstruktion zum Trotz in der Erinnerung noch stärker wird.
    3. Aquarius von Kleber Mendonça Filho. Gentrifizierung und Profitmaximierung und der Kampf einer starken Frau dagegen. Sehenswert dank der sensationellen Sonia Braga, mit 66 Jahren schöner und stärker denn je.
    4. The Happy Film von Stefan Sagmeister und Ben Nabors. Ein dreistufiger, dokumentarisch verspielter Selbstversuch zur Glückssuche eines Graphic Designers in New York. Tragikomisch, quirlig, attraktiv und clever.
    5. Juste la fin du monde von Xavier Dolan. Die Rückkehr des todkranken Bruders. Ein echter Dolan, mit all seinen Qualitäten und all seinem Überschwang. Wer sich darauf einlässt, kommt nicht zu kurz. Bloss Wörter hat dieser Film, der aussieht und sich benimmt wie ganz grosses Kino, definitiv zu viele.

    Im 500. Filmpodcast morgen: Forushande, La La Land, Meryl Streep.

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    Filmpodcast Nr. 499: Passengers, Happy Film, Love & Friendship, Allied, Carrie Fisher

    Von Michael Sennhauser | 6. Januar 2017 - 08:15

    Jennifer Lawrence, Chris Pratt und Michael Sheen (ganz links) in ‚Passengers‘ © Disney Schweiz

    Kino im Kopf – die erste Ausgabe des neuen Jahres. Das Science Fiction-Spektakel Passengers kann sich nicht zwischen Drama und Romantic Comedy entscheiden. The Happy Film zeigt dokumentarisch die vertrackte Glückssuche eines eigentlich erfolgreichen Mannes. Mit Love & Friendship erwacht die Welt von Jane Austen zu neuem Leben. Und in Allied macht Brad Pitt mit Marion Cotillard auf Casablanca. Dazu ein kleines Gespräch darüber, was der Tod einer Schauspielerin wie Carrie Fisher für Disneys Star-Wars-Franchise bedeutet, die üblichen Kurztipps und eine Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 1 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 5. Januar 2017 - 09:30

    Stefan Sagmeister ‚The Happy Film‘ © Real Fiction

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. The Happy Film von Stefan Sagmeister und Ben Nabors. Ein dreistufiger, dokumentarisch verspielter Selbstversuch zur Glückssuche eines Graphic Designers in New York. Tragikomisch, quirlig, attraktiv und clever.
    2. Juste la fin du monde von Xavier Dolan. Die Rückkehr des todkranken Bruders. Ein echter Dolan, mit all seinen Qualitäten und all seinem Überschwang. Wer sich darauf einlässt, kommt nicht zu kurz. Bloss Wörter hat dieser Film, der aussieht und sich benimmt wie ganz grosses Kino, definitiv zu viele.
    3. Love & Friendship von Whit Stillman. Scharf und präzise zeichnet Stillman Jane Austens «Lady Susan» auf die Leinwand, mit vielsagenden Auslassungen, bissigen Löchern und viel doppelbödiger Konversation. Respektvoller  – und kurzweiliger – kann man Jane Austen nicht verfilmen.
    4. Nocturnal Animals von Tom Ford. Der zweite Kinofilm des Modeschöpfers erzählt zwei ganz unterschiedliche Geschichten: ein Beziehungsdrama und einen brutalen Thriller auf drei Erzählebenen – und ist ein formvollendetes Meisterwerk.
    5. Paterson von Jim Jarmusch. Schönste Ereignislosigkeit in der Wiederholung als Entschleunigungs-Wellness-Kino. Ein Film wie ein mehrstrophiges Gedicht.

    Im 499. Filmpodcast morgen: The Happy Film, Passengers, Allied, Love & Friendship.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    THE HAPPY FILM
    von Stefan Sagmeister und Ben Nabors

    Von Michael Sennhauser | 5. Januar 2017 - 08:54

    © Real Fiction

    Der Österreicher Stefan Sagmeister hat in New York Karriere gemacht, als Graphic Designer. Die Rolling Stones, Jay-Z oder die Talking Heads bestellten ihre Album-Covers bei ihm. Aber die Suche nach dem Glück liess ihn nicht los. Und so entstand The Happy Film als Selbstversuch. Weiterlesen »

    Themen: Dokumentarfilm, Film, Film und Kunst, Filmbesprechung | Kommentare deaktiviert für THE HAPPY FILM
    von Stefan Sagmeister und Ben Nabors

    Verstorben im Dezember 2016

    Von Michael Sennhauser | 1. Januar 2017 - 11:40

    Im Uhrzeigersinn: Claude Gensac, Peter Vaughn, Eliseo Subiela, Carrie Fisher, 2 x Michèle Morgan, Debbie Reynolds mit Gene Kelly, Debbie Reynolds, Zsa Zsa Gabor, Claude Gensac mit Louis de Funès. Im Zentrum: Princess Leia. Collage © sennhauser

    Im Uhrzeigersinn: Claude Gensac, Peter Vaughan, Eliseo Subiela, Carrie Fisher, 2 x Michèle Morgan, Debbie Reynolds mit Gene Kelly, Debbie Reynolds, Zsa Zsa Gabor, Claude Gensac mit Louis de Funès. Im Zentrum: Princess Leia. Collage © sennhauser

    Sie sterben und wir werden älter. Man hat sich in diesem 2016 an die Abschiede von bekannten Namen gewöhnt. Schliesslich sind die Popkultur und die Babyboomer zusammen in die Jahre gekommen. Wer in den sechziger Jahren bekannt geworden ist, hat das natürliche Alter erreicht, andere sind jünger verstorben wie Carrie Fisher. Sie war knapp zwanzig Jahre alt, als Star Wars sie zur globalen Prinzessin machte. Und Sänger George Michael war noch einmal deutlich jünger. Dass sich viele Menschen rund um das Jahresende und das Weihnachtsfest verabschieden, scheint uns immer wieder so. Vielleicht hat das ja auch damit zu tun, dass unsere Kultur diese Tage so sehr zum Familienfest erklärt hat. Aber mit 226 Filmtoten blieb der Dezember eigentlich sogar knapp unter dem Durchschnitt des Jahres. Dafür haben im Dezember auffällig viele lieb gewonnene Frauen die Show-Welt verlassen: Carrie Fisher und ihre Mutter Debbie Reynolds, in Frankreich Claude Gensac und Michèle Morgan. Aber auch Zsa Zsa Gabor und der Brite Peter Vaughan. Und einer unserer Lieblingsregisseure: Eliseo Subiela.

    Hier ein paar Youtube-Links und die vollständige Liste:
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    Themen: Film, Filmgeschichte, Leute, Schauspieler/in | Kommentare deaktiviert für Verstorben im Dezember 2016

    Laser-Driven Star Wars

    Von Michael Sennhauser | 30. Dezember 2016 - 11:26

    Passend zum Jahresende eine Version von Star Wars, die mit jedem abgefeuerten Laserstrahl schneller wird. 2016? Let’s get it over with…

    Themen: Film, Filmclip, Filmgeschichte, Webtipps | Kommentare deaktiviert für Laser-Driven Star Wars

    Die Unverpassbaren, Woche 52 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 29. Dezember 2016 - 09:13

    Marion Cotillard in ‚Juste la fin du monde‘ © Praesens

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Juste la fin du monde von Xavier Dolan. Die Rückkehr des todkranken Bruders. Ein echter Dolan, mit all seinen Qualitäten und all seinem Überschwang. Wer sich darauf einlässt, kommt nicht zu kurz. Bloss Wörter hat dieser Film, der aussieht und sich benimmt wie ganz grosses Kino, definitiv zu viele.
    2. Love & Friendship von Whit Stillman. Scharf und präzise zeichnet Stillman Jane Austens «Lady Susan» auf die Leinwand, mit vielsagenden Auslassungen, bissigen Löchern und viel doppelbödiger Konversation. Respektvoller  – und kurzweiliger – kann man Jane Austen nicht verfilmen.
    3. Nocturnal Animals von Tom Ford. Der zweite Kinofilm des Modeschöpfers erzählt zwei ganz unterschiedliche Geschichten: ein Beziehungsdrama und einen brutalen Thriller auf drei Erzählebenen – und ist ein formvollendetes Meisterwerk.
    4. Paterson von Jim Jarmusch. Schönste Ereignislosigkeit in der Wiederholung als Entschleunigungs-Wellness-Kino. Ein Film wie ein mehrstrophiges Gedicht.
    5. Quand on a 17 ans von André Téchiné. Zwei Siebzehnjährige prügeln sich immer wieder, ohne zu wissen warum. Dem 73jährigen französischen Altmeister ist ein weiterer nüchtern-romantischer Film zwischen klassischem Kinodrama und dardennschem Dokudrama gelungen, mit zwei sehr eindrücklichen Jungschauspielern.

    Den nächsten Filmpodcast, den 499sten, gibt es erst wieder in einer Woche.

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Eliseo Subiela ist gestorben

    Von Michael Sennhauser | 27. Dezember 2016 - 19:49

    Wie es aussieht, legt es das Jahr 2016 darauf an, noch möglichst viele der Menschen abzuberufen, die unsere Jugend und Kinoerinnerungen geprägt haben. Wie der trigon-Verleih mitteilt, ist einen Tag vor seinem 72. Geburtstag in Buenos Aires in der Weihnachtsnacht der Filmemacher Eliseo Subiela gestorben. No te mueras sin decirme adónde vas, Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst, war einer seiner Filme, die vom Träumen des Lebens erzählen und davon, dass die geliebte Person nicht gehen soll, ohne zu sagen, wohin. Weiterlesen »

    Themen: Film, Filmgeschichte, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Eliseo Subiela ist gestorben

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