Filmpodcast Nr. 661: Insumisas, Loulou, Mulan, Filmfestival Locarno, Festivalprofessur

‚Insumisas‘ von Laura Cazador & Fernando Pérez © Sister Distribution

Heute stellt uns Georges Wyrsch Insumisas vor, eine kubanisch-schweizerische Koproduktion über eine Schweizer Ärztin, die in Sklavenhalterzeiten in Kuba als Mann praktizierte und sich in eine Frau verliebte. Ann Mayer hat Loulou gesehen, einen subjektiven Schweizer Dokumentarfilm über das Leben mit Schizophrenie. Und wir reden über Locarno 2020 – die hybride Corona-Ausgabe des grössten Schweizer Filmfestivals, die am Mittwoch begonnen hat. Dazu wie immer Kurztipps und Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 32 – 2020

Atsuko Maeda unterwegs ‚To the Ends of the Earth‘ © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. To the Ends of the Earth von Kyoshi Kurosawa. Ein japanisches Reise-TV-Team in Usbekistan. Japans Ex-Girl-Group-Star Atsuko Maeda findet als Moderatorin Yoko eine neue Welt für sich. Ein Film, der beim Sehen fühlt.
  2. Sekuritas von Carmen Stadler. Eine scheue Sekuritas-Wachfrau und das Gebäude, auf das sie aufpasst, tanzen einen nächtlichen pas de deux, dem sich andere Schlaflose anschliessen. Skurril, raffiniert und überraschend unterhaltsam.
  3. Edelweiss Revolution (La preuve scientifique de l’existence de Dieu) von Fred Bailiff. Eine Alt-68er-Aktivistengruppe trifft sich nach 50 Jahren wieder, um erneut aktiv zu werden. Frech gestrickte Komödie aus Realem und Fiktivem, mit echten Personen, Laiendarstellern und mit Irène Jacob und Jean-Luc Bideau.
  4. Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani. Döblins Berliner Underdog Franz Biberkopf ist jetzt Francis, Flüchtling aus Bissau. Die in unsere Gegenwart verlegte Neuverfilmung ist nicht makellos. Aber stark und wuchtig.
  5. O fim do mundo von Basil da Cunha. Nach acht Jahren in der Jugenderziehungsanstalt kommt der junge Spira in seine Favela in Lissabon zurück und beginnt, sie anders zu sehen. Eine eigene Welt, ein eigener Film, nahe an der Perfektion.

Und im Filmpodcast morgen: Insumisas, Loulou, Mulan ohne Kino, Filmfestival Locarno.

Filmpodcast Nr. 660: The King of Staten Island, The Roads Not Taken, To the Ends of the Earth, Tout simplement noir, Universal & AMC

Javier Bardem, Elle Fanning ‚The Roads Not Taken‘ © filmcoopi

Aus den USA The King of Staten Island, von der Britin Sally Potter The Roads not Taken, aus Japan und Usbekistan To the Ends of the Earth und aus Frankreich Tout simplement noir.  Plus ein kurzes Gespräch dazu, was die Einigung von Universal und der Kinokette AMC über die massive Verkürzung der exklusiven Kinoauswertung von Filmen bedeutet.

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Die Unverpassbaren, Woche 31 – 2020

Atsuko Maeda unterwegs ‚To the Ends of the Earth‘ © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. To the Ends of the Earth von Kyoshi Kurosawa. Ein japanisches Reise-TV-Team in Usbekistan. Japans Ex-Girl-Group-Star Atsuko Maeda findet als Moderatorin Yoko eine neue Welt für sich. Ein Film, der beim Sehen fühlt.
  2. Sekuritas von Carmen Stadler. Eine scheue Sekuritas-Wachfrau und das Gebäude, auf das sie aufpasst, tanzen einen nächtlichen pas de deux, dem sich andere Schlaflose anschliessen. Skurril, raffiniert und überraschend unterhaltsam.
  3. Edelweiss Revolution (La preuve scientifique de l’existence de Dieu) von Fred Bailiff. Eine Alt-68er-Aktivistengruppe trifft sich nach 50 Jahren wieder, um erneut aktiv zu werden. Frech gestrickte Komödie aus Realem und Fiktivem, mit echten Personen, Laiendarstellern und mit Irène Jacob und Jean-Luc Bideau.
  4. Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani. Döblins Berliner Underdog Franz Biberkopf ist jetzt Francis, Flüchtling aus Bissau. Die in unsere Gegenwart verlegte Neuverfilmung ist nicht makellos. Aber stark und wuchtig.
  5. O fim do mundo von Basil da Cunha. Nach acht Jahren in der Jugenderziehungsanstalt kommt der junge Spira in seine Favela in Lissabon zurück und beginnt, sie anders zu sehen. Eine eigene Welt, ein eigener Film, nahe an der Perfektion.

Und im Filmpodcast morgen: To the Ends of the Earth, The Roads Not Taken, The King of Staten Island, Tout simplement noir, Universal & AMC

Filmpodcast Nr. 659: Fiancées, Sekuritas, Tenet trödelt, Arab Blues

‚Und divan à Tunis‘ (Arab Blues) Golshifteh Farahani &copy Präsens

Fiancées ist ein Schweizer Dokumentarfilme über heiratswillige Ägypterinnen und Ägypter. Sekuritas ist ein Schweizer Spielfilm über ein Gebäude mit Sehnsucht. Warner Bros. hat Christopher Nolans Tenet auf unbestimmte Zeit verschoben, schon wieder. Und die franco-tunesische Filmemacherin Manele Labidi erzählt von den Hintergründen ihrer feinen Komödie Arab Blues – Un divan à Tunis. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 30 – 2020

‚Sekuritas‘ von Camen Stadler © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Sekuritas von Carmen Stadler. Eine scheue Sekuritas-Wachfrau und das Gebäude, auf das sie aufpasst, tanzen einen nächtlichen pas de deux, dem sich andere Schlaflose anschliessen. Skurril, raffiniert und überraschend unterhaltsam.
  2. Edelweiss Revolution (La preuve scientifique de l’existence de Dieu) von Fred Bailiff. Eine Alt-68er-Aktivistengruppe trifft sich nach 50 Jahren wieder, um erneut aktiv zu werden. Frech gestrickte Komödie aus Realem und Fiktivem, mit echten Personen, Laiendarstellern und mit Irène Jacob und Jean-Luc Bideau.
  3. Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani. Döblins Berliner Underdog Franz Biberkopf ist jetzt Francis, Flüchtling aus Bissau. Die in unsere Gegenwart verlegte Neuverfilmung ist nicht makellos. Aber stark und wuchtig.
  4. O fim do mundo von Basil da Cunha. Nach acht Jahren in der Jugenderziehungsanstalt kommt der junge Spira in seine Favela in Lissabon zurück und beginnt, sie anders zu sehen. Eine eigene Welt, ein eigener Film, nahe an der Perfektion.
  5. Alice et le maire von Nicolas Pariser. Der Bürgermeister von Lyon erhofft sich neue Ideen von einer jungen Akademikerin. Ein ungewöhnlicher Blick in die Mechanismen französische Politik zwischen «Westwing» und Elysée.

Und im Filmpodcast morgen: Sekuritas, Fiancées, Un divan a Tunis, Tenet trödelt.

Filmpodcast Nr. 658: L’île aux oiseaux, Edelweiss Revolution, Markus Gross, Franz Schnyder

Franz Schnyder auf dem Set, aus dem Bildband «Drehmomente» © Roland Bertschinger/PD

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute stellen wir zwei Filme vor, beide aus Genf, beide eine Mischung aus Dokumentation und Fiktion. Und trotzdem könnten sie unterschiedlicher nicht sein: l’île aux oiseaux heisst der eine, Edelweiss Revolution bzw. La preuve scientifique de l’existence de Dieu der andere. Ausserdem stellen wir Markus Gross vor, den ETH-Professor und Leiter des Walt-Disney-Forschungslabors in Zürich – er ist neu in die Oscar-Akademie aufgenommen worden. Und: Endlich gibt’s eine umfassende Biografie über Franz Schnyder, den Gotthelf-Verfilmer der Nation.  Kurztipps und Tonspur, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 29 – 2020

‚La preuve scientifique de l’existence de Dieu‘ von Fred Bailiff © Aardvark

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Edelweiss Revolution (La preuve scientifique de l’existence de Dieu) von Fred Bailiff. Eine Alt-68er-Aktivistengruppe trifft sich nach 50 Jahren wieder, um erneut aktiv zu werden. Frech gestrickte Komödie aus Realem und Fiktivem, mit echten Personen, Laiendarstellern und mit Irène Jacob und Jean-Luc Bideau. Selten gesehene Art von Schweizer Kino und dennoch sehr schweizerisch.
  2. Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani. Döblins Berliner Underdog Franz Biberkopf ist jetzt Francis, Flüchtling aus Bissau. Die in unsere Gegenwart verlegte Neuverfilmung ist nicht makellos. Aber stark und wuchtig.
  3. O fim do mundo von Basil da Cunha. Nach acht Jahren in der Jugenderziehungsanstalt kommt der junge Spira in seine Favela in Lissabon zurück und beginnt, sie anders zu sehen. Eine eigene Welt, ein eigener Film, nahe an der Perfektion.
  4. Alice et le maire von Nicolas Pariser. Der Bürgermeister von Lyon erhofft sich neue Ideen von einer jungen Akademikerin. Ein ungewöhnlicher Blick in die Mechanismen französische Politik zwischen «Westwing» und Elysée.
  5. Thalasso von Guillaume Nicloux. Die «monstres sacrés» Michel Houellebecq und Gérard Depardieu erleichtern sich einen Kuraufenthalt mit Reden und Trinken. Ein wunderbar absurdes Spiel mit Starbildern und Wünschen.

Und im Filmpodcast morgen: L‘ île aux oiseaux, La preuve scientifique de l’existence de Dieu, Ein ETH Professor in der Academy, Franz Schnyder Biografie.

Filmpodcast Nr. 657: Berlin Alexanderplatz, Pinocchio, Ennio Morricone, filmZ, BAK überbucht

‚Pinocchio‘ von Matteo Garrone © Ascot-Elite

Heute mit Neuverfilmungen von Berlin Alexanderplatz und Pinocchio, dem Abschied von Filmkomponist Ennio Morricone, einer neuen Zürcher Filmschauspielschule, und mit einem umstrittenen Verfahren zur optimalen Nutzung des Filmkredits. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 28 – 2020

Welket Bungué als Francis in Burhan Qurbanis ‚Berlin Alexanderplatz‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Berlin Alexanderplatz von Burhan Qurbani. Döblins Berliner Underdog Franz Biberkopf ist jetzt Francis, Flüchtling aus Bissau. Die in unsere Gegenwart verlegte Neuverfilmung ist nicht makellos. Aber stark und wuchtig.
  2. O fim do mundo von Basil da Cunha. Nach acht Jahren in der Jugenderziehungsanstalt kommt der junge Spira in seine Favela in Lissabon zurück und beginnt, sie anders zu sehen. Eine eigene Welt, ein eigener Film, nahe an der Perfektion.
  3. Alice et le maire von Nicolas Pariser. Der Bürgermeister von Lyon erhofft sich neue Ideen von einer jungen Akademikerin. Ein ungewöhnlicher Blick in die Mechanismen französische Politik zwischen «Westwing» und Elysée.
  4. Thalasso von Guillaume Nicloux. Die «monstres sacrés» Michel Houellebecq und Gérard Depardieu erleichtern sich einen Kuraufenthalt mit Reden und Trinken. Ein wunderbar absurdes Spiel mit Starbildern und Wünschen.
  5. And Then We Danced von Levan Akin. Mehr Disziplin, weniger Kapriolen: Daran würde sich ein Tänzer im georgischen Nationalballett wohl halten – wäre er nicht in seinen Konkurrenten verliebt. Amouröse Schwingungen, knöchelbrecherische Pirouetten: Das geht ins Blut.

Und im Filmpodcast morgen: Berlin Alexanderplatz, Pinocchio, Ennio Morricone, filmZ, Überbuchen beim BAK.