Filmpodcast Nr. 711: Dune, Heitere Fahne, Markus Imhoof

Markus Imhoof © frenetic films

Mit seiner Dune-Verfilmung hat der Kanadier Denis Villeneuve versucht, woran Alejandro Jodorowski und David Lynch gescheitert sind. Brigitte Häring hat das Resultat in Venedig gesehen. Dass Dokumentarfilme in laufende Prozesse eingreifen, ist eher selten. Heitere Fahne aus der Schweiz versucht es. Und mit Markus Imhoof wird einer unserer ganz grossen Schweizer Filmemacher dieser Tage achtzig Jahre alt. Wir gratulieren und hören ihm für einmal zu dafür. Und auch die Kurztipps und die Tonspur haben wir, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 36 – 2021

Timothée Chalamet in ‚Dune‘ von Denis Villeneuve © Warner Bros.

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Dune von Denis Villeneuve. Die Buchvorlage galt als nicht verfilmbar. Bis jetzt. Dieses dreistündige Monumentalwerk ist kohärent, spannend und visuell beeindruckend. Mit viel Rumms und Spektakel, Helikoptern mit Libellenflügeln und natürlich Sandwürmern.
  2. La nuit des rois (Night of Kings) von Philippe Lacôte. Eine fantastische Variation auf 1001 Nacht im Männergefängnis der Elfenbeinküste. Erzählfuror und Bildmagie als Schlüssel zur Macht.
  3. Die Pazifistin – Gertrud Woker: Eine vergessene Heldin von
    Fabian Chiquet und Matthias Affolter. Die Geschichte der lange ausgeblendeten Schweizer Feministin und Friedensaktivistin als sprühende Dokumentar-Collage.
  4. Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time von Lili Horvát. Date in Budapest: Sie kommt aus New Jersey und hat dort hingeschmissen; er erkennt sie nicht mehr. Wenn eine Neurochirurgin befürchten muss, dass ihr die Liebe gerade den Verstand raubt.
  5. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Detlev Buck. Buck verfilmt Mann: Was auf dem Papier nicht zwingend Lust macht, amüsiert im Kino mit Schmiss und Tempo. Subversiv ist das nicht, aber der junge Cast blüht spielfreudig auf.

Und im Filmpodcast morgen: Dune, Heitere Fahne, Markus Imhoof zum 80sten

Filmpodcast Nr. 710: Die Pazifistin, Billie, La nuit des rois (Night of Kings), Belmondo

‚Die Pazifistin‘ Gertrud Woker © First Hand Films

Heute mit den Dokumentarfilmen Die Pazifistin, und Billie und mit dem gewaltigen La nuit des rois von der Elfenbeinküste. Dazu der Abschied von Jean-Paul Belmondo, die Kurztipps und die Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 36 – 2021

‚La nuit des rois‘ (Night of Kings) von Philippe Lacôte © Xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. La nuit des rois (Night of Kings) von Philippe Lacôte. Eine fantastische Variation auf 1001 Nacht im Männergefängnis der Elfenbeinküste. Erzählfuror und Bildmagie als Schlüssel zur Macht.
  2. Die Pazifistin – Gertrud Woker: Eine vergessene Heldin von
    Fabian Chiquet und Matthias Affolter. Die Geschichte der lange ausgeblendeten Schweizer Feministin und Friedensaktivistin als sprühende Dokumentar-Collage.
  3. Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time von Lili Horvát. Date in Budapest: Sie kommt aus New Jersey und hat dort hingeschmissen; er erkennt sie nicht mehr. Wenn eine Neurochirurgin befürchten muss, dass ihr die Liebe gerade den Verstand raubt.
  4. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Detlev Buck. Buck verfilmt Mann: Was auf dem Papier nicht zwingend Lust macht, amüsiert im Kino mit Schmiss und Tempo. Subversiv ist das nicht, aber der junge Cast blüht spielfreudig auf.
  5. Tides von Tim Fehlbaum. Trotz einer einfachen, fast archaischen Distopieerzählung beeindruckt dieser Film vor allem dank der visuellen Welt, die er mit enormer Sorgfalt auf der Leinwand entstehen lässt.

Und im Filmpodcast morgen: Billie, Die Pazifistin, Night of Kings und Philippe Lacôte, Byebye Bébel

Filmpodcast Nr. 709: Preparations, Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

‚Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull‘ Jannis Niewöhner, Joachim Król © Warner

Heute mit Ann Mayer. Intim wird’s heute – zuerst einmal mit einer Lebensbeichte, mit den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull verfasst bekanntlich von Thomas Mann, neu verfilmt von Detlev Buck. Und ebenfalls intim, aber diesmal aus Ungarn: Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time – ein Liebesfilm mit neurologischem Touch. Beide Filme bespricht für uns Georges Wyrsch. Und weil auf Amazon Prime eine brandneue Cinderella-Verfilmung zu sehen ist, macht sich Michael Sennhauser Gedanken zum Aschenbrödel.

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Die Unverpassbaren, Woche 35 – 2021

‚Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time‘ © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time von Lili Horvát. Date in Budapest: Sie kommt aus New Jersey und hat dort hingeschmissen; er erkennt sie nicht mehr. Wenn eine Neurochirurgin befürchten muss, dass ihr die Liebe gerade den Verstand raubt.
  2. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Detlev Buck. Buck verfilmt Mann: Was auf dem Papier nicht zwingend Lust macht, amüsiert im Kino mit Schmiss und Tempo. Subversiv ist das nicht, aber der junge Cast blüht spielfreudig auf.
  3. Tides von Tim Fehlbaum. Trotz einer einfachen, fast archaischen Distopieerzählung beeindruckt dieser Film vor allem dank der visuellen Welt, die er mit enormer Sorgfalt auf der Leinwand entstehen lässt.
  4. The Brain – Cinq nouvelles du cerveau von Jean-Stéphane Bron. Eine schlüssige, unterhaltsame und extrem lehrreiche Reise durch den vermittelbaren Teil der aktuellen Gehirnforschung.
  5. Deux von Filippo Meneghetti. Das Geheimnis der alten Nachbarinnen ist ihre lesbische Liebe. Ein berührendes, tiefgründiges, durch und durch gelungenes Liebesdrama.

Und im Filmpodcast morgen: Preparations…, Felix Krull und Almodovar in Venedig

Filmpodcast Nr. 708: Tides, Candyman, The Brain

‚5 nouvelles du cerveau‘ von Jean-Stéphane Bron © Praesens

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Um die Geheimnisse des menschlichen  Gehirns geht’s im Dokumentarfilm The Brain – cinq nouvelles du cerveau des Schweizers Jean-Stéphane Bron. Michael Sennhauser hat ihn gesehen. Ann Mayer nimmt die Neuauflage des 90er-Jahre-Horror-Schockers Candyman unter die Lupe. Und Georges Wyrsch hat mit Tim Fehlbaum gesprochen, dem jungen Basler Regisseur, der sich an grosse Science-Fiction-Kisten wagt – Tides heisst sein zweiter Spielfilm. Dann gibt’s wie immer ein Tonspurrätsel und unsere Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 34 – 2021

Nora Arnezeder in ‚Tides‘ von Tim Fehlbaum © Vega Film

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Tides von Tim Fehlbaum. Trotz einer einfachen, fast archaischen Distopieerzählung beeindruckt dieser Film vor allem dank der visuellen Welt, die er mit enormer Sorgfalt auf der Leinwand entstehen lässt.
  2. The Brain – Cinq nouvelles du cerveau von Jean-Stéphane Bron. Eine schlüssige, unterhaltsame und extrem lehrreiche Reise durch den vermittelbaren Teil der aktuellen Gehirnforschung.
  3. Deux von Filippo Meneghetti. Das Geheimnis der alten Nachbarinnen ist ihre lesbische Liebe. Ein berührendes, tiefgründiges, durch und durch gelungenes Liebesdrama.
  4. Apples / Mila von Christos Nikou. Eine seltsame Epidemie breitet sich aus: immer mehr Menschen verlieren ihr Gedächtnis und müssen ihre Identität neu erschaffen . Eine feine Reflexion übers Vergessen und Erinnern. Mehr Novelle als Epos, melancholisch, komisch, griechisch.
  5. Les deux Alfred von Bruno Podalydès. Ein arbeitsloser Vater erblufft sich einen Job bei einer hippen High-Tech-Bude, die nur Kinderlose einstellt. Ein typischer Podalydès, mit leisem Witz, tollen Einfällen und maximalem Low-Tech-Appeal.

Und im Filmpodcast morgen: Tides, The Brain, Candyman

Filmpodcast Nr. 707: Apples/Mila, Deux, Les deux Alfred und Bruno Podalydès

Bruno Podalydès in seinem ‚Les deux Alfred‘ © Xenix

Da sind wir wieder. Unsere Sommerpause ist vorbei, ebenso die Festivals von Cannes und Locarno, Venedig und Fantoche stehen an. Und die Kinos haben wieder viel zu bieten. Wir stellen heute den griechischen Film Apples vor, die Liebesgeschichte zweier alter Nachbarinnen Deux und die neue Komödie von Bruno Podalydès: Les deux Alfred, inklusive Begegnung mit dem Regisseur. Dazu auch wieder ein neues Tonspur-Rätsel. Und die wöchentlichen Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 33 – 2021

Dev Patel als Gawain in ‚The Green Knight‘ © Ascot-Elite

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Deux von Filippo Meneghetti. Das Geheimnis der alten Nachbarinnen ist ihre lesbische Liebe. Ein berührendes, tiefgründiges, durch und durch gelungenes Liebesdrama
  2. Apples / Mila von Christos Nikou. Eine seltsame Epidemie breitet sich aus: immer mehr Menschen verlieren ihr Gedächtnis und müssen ihre Identität neu erschaffen . Eine feine Reflexion übers Vergessen und Erinnern. Mehr Novelle als Epos, melancholisch, komisch, griechisch.
  3. Les deux Alfred von Bruno Podalydès. Ein arbeitsloser Vater erblufft sich einen Job bei einer hippen High-Tech-Bude, die nur Kinderlose einstellt. Ein typischer Podalydès, mit leisem Witz, tollen Einfällen und maximalem Low-Tech-Appeal
  4. The Green Knight von David Lowery. Ein remystifizierter, raffiniert umgedeuteter Blick auf die Welt der Artus-Sage, visuell atemberaubend und thematisch voller Reichtum
  5. Free Guy von Shawn Levy. Ein fröhlicher Bankangestellter entdeckt, dass er bloss Statist ist in einem Computergame. Und seine Schöpfer entdecken, dass ihm ihre künstliche Intelligenz ein Bewusstsein verleiht. Das witzige Spektakel zwischen Game und Realwelt aktualisiert The Truman Show

Und im Filmpodcast morgen: Deux, Apples, Bruno Podalydès zu Les deux Alfred