Filmpodcast Nr. 566: Apfel und Vulkan, Under the Tree, Papst Franziskus

Eskalierender Nachbarschaftsstreit in ‚Under the Tree‘ © Praesens

Kino im Kopf – mit Julia Voegelin. Zu Gast beim Papst: Wim Wenders‘ Film über Papst Franziskus gleicht einer Privataudienz. Mehr als ein harmloser Streit: In Under the Tree kommt es zum Krieg zwischen Nachbarn. Intimer Einblick: Die Regisseurin Nathalie Oesterreicher erzählt in Apfel und Vulkan aus ihrem Leben.  Und: Wie weiter im Iran?
Die Initiative «Karestan» von lokalen Filmschaffenden bietet den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe.

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Die Unverpassbaren, Woche 24 – 2018

‚Zama‘ von Lucrecia Martel © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Zama von Lucrecia Martel. Das faszinierende Porträt eines biederen spanischen Kolonialbeamten in Südamerika verbindet hypnotisch schöne Landschaftsbilder mit dem absurden Witz von Kafka und Beckett.
  2. Au revoir là-haut von Albert Dupontel. Visuell übermütiger, quicklebendiger Kostümfilm, der umso mehr Spass macht, je länger er dauert und der bei aller Tragik auch vor Situationskomik und schwarzem Humor nicht zurückschreckt.
  3. Transit von Christian Petzold. Eine raffinierte, packend aktualisierte Umsetzung von Anna Seghers Roman, mit mehr als einem Hauch von Casablanca.
  4. The Third Murder von Hirokazu Kore-Eda. Wer ist ein Mörder, wer richtet? Ob Familiengeschichte oder Gerichtsdrama: Der japanische Regisseur geht stets tiefer. Und stets mit seiner liebevoll täuschenden Leichtigkeit.
  5. L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen.

Filmpodcast Nr. 565: Au revoir là-haut, Zama

‚Au revoir là-haut‘ von Albert Dupontel © Jérôme Prébois – ADCB Films

Kino im Kopf – mit Julia Voegelin. Mit Au revoir là haut verfilmt Regisseur Albert Dupontel den gleichnamigen Roman. Und der Film Zama von Lucrecia Martel ist ein absurd-komisches Porträt des spanischen Kolonialismus.

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Die Unverpassbaren, Woche 23 – 2018

‚Zama‘ von Lucrecia Martel © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Zama von Lucrecia Martel. Das faszinierende Porträt eines biederen spanischen Kolonialbeamten in Südamerika verbindet hypnotisch schöne Landschaftsbilder mit dem absurden Witz von Kafka und Beckett.
  2. Au revoir là-haut von Albert Dupontel. Visuell übermütiger, quicklebendiger Kostümfilm, der umso mehr Spass macht, je länger er dauert und der bei aller Tragik auch vor Situationskomik und schwarzem Humor nicht zurückschreckt.
  3. Transit von Christian Petzold. Eine raffinierte, packend aktualisierte Umsetzung von Anna Seghers Roman, mit mehr als einem Hauch von Casablanca.
  4. The Third Murder von Hirokazu Kore-Eda. Wer ist ein Mörder, wer richtet? Ob Familiengeschichte oder Gerichtsdrama: Der japanische Regisseur geht stets tiefer. Und stets mit seiner liebevoll täuschenden Leichtigkeit.
  5. L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen.

Filmpodcast Nr. 564: Transit, Clio Barnard, Cameo

Franz Rogowski © Schramm Film / Marco Krüger

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. In Transit setzt Christian Petzold den gleichnamigen Roman von Anna Seghers mit Gegenwartsbezug um. Am Bildrausch Filmfest Basel wird die hierzulande noch unbekannte, sozialkritische englische Filmemacherin Clio Barnard gewürdigt. Und dann kommt’s noch zu einem Cameo-Auftritt in dieser Filmrolle. Dazu auch wie immer eine Tonspur und die Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 22 – 2018

Paula Beer, Franz Rogowski © Schramm Film / Marco Krüger

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Transit von Christian Petzold. Eine raffinierte, packend aktualisierte Umsetzung von Anna Seghers Roman, mit mehr als einem Hauch von Casablanca.
  2. The Third Murder von Hirokazu Kore-Eda. Wer ist ein Mörder, wer richtet? Ob Familiengeschichte oder Gerichtsdrama: Der japanische Regisseur geht stets tiefer. Und stets mit seiner liebevoll täuschenden Leichtigkeit.
  3. L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen.
  4. Wonderstruck von Todd Haynes.  Ein Junge in den Siebziger Jahren und ein Mädchen in den Zwanzigern durchleben auffällig ähnliche Situationen… Todd Haynes gelingt ein kleines New-York-Filmwunder (fast) ohne übernatürliche Elemente.
  5. I am not a Witch von Rungano Nyoni. Eine Achtjährige wird in Zambia der Hexerei beschuldigt. In ihrem ersten Spielfilm verwebt die Regisseurin Erfahrungen, die sie im Alltag in Ghana gemacht hat.

Morgen im Filmpodcast: Transit, Bildrausch Basel.

Filmpodcast Nr. 563: L’apparition, The Third Murder, Hirokazu Kore-Eda, Solo – A Star Wars Franchise

‚The Third Murder‘ von Hirokazu Kore-Eda © cineworx

In L’apparition geht Frankreichs Vincent Lindon im Auftrag des Vatikans einer Marienerscheinung nach. Hirokazu Kore-Eda redet über Schuld und Sühne in seinem The Third Murder. Und wir werfen einen Blick auf Disneys Star Wars Vermarktung. Dazu wie immer eine Tonspur – und die Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 21 – 2018

Vincent Lindon in ‚L’apparition‘ von Xavier Giannoli © Praesens

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. The Third Murder von Hirokazu Kore-Eda. Wer ist ein Mörder, wer richtet? Ob Familiengeschichte oder Gerichtsdrama: Der japanische Regisseur geht stets tiefer. Und stets mit seiner liebevoll täuschenden Leichtigkeit.
  2. L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen.
  3. Wonderstruck von Todd Haynes.  Ein Junge in den Siebziger Jahren und ein Mädchen in den Zwanzigern durchleben auffällig ähnliche Situationen… Todd Haynes gelingt ein kleines New-York-Filmwunder (fast) ohne übernatürliche Elemente.
  4. I am not a Witch von Rungano Nyoni. Eine Achtjährige wird in Zambia der Hexerei beschuldigt. In ihrem ersten Spielfilm verwebt die Regisseurin Erfahrungen, die sie im Alltag in Ghana gemacht hat.
  5. Isle of Dogs von Wes Anderson. Andersons zweiter Stop-Motion Film mit Puppen versammelt wieder eine kuriose Wahlverwandschaft. Diesmal sind es die verbannten Hunde einer japanischen Megacity, die sich auf ihrer Insel verbünden. Wieder taucht Anderson in eine andere Kultur ein wie ein Erzählschwamm und transponiert seine Familiengeschichten. Charmant und witzig.

Morgen im Filmpodcast: L’apparition, The Third Murder und Hirokazu Kore-Eda, Franchise-Business: Solo – A Star Wars Story.

Cannes 18: Palmarès

Hirokazu Kore-Eda mit der Palme d’or, der Übersetzerin und Jurypräsidentin Cate Blanchett

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Cannes 18: THE WILD PEAR TREE (Ahlat Ağaçı) von Nuri Bilge Ceylan (Wettbewerb)

Sinan (Dogur Demirkol) und Hatice (Hazar Ergüçlü) © trigon

Desillusionierte Männer, und somit Väter und Söhne, ziehen sich durch das türkische Universum von Nuri Bilge Ceylans grossen Würfen.

Sinan (Dogur Demirkol) ist wieder so ein Sohn. Mit Anfang zwanzig deutlich jünger als seine Vorgänger, aber ebenfalls in der ersten Einstellung mit Brille und Tee hinter der Scheibe eines Teehauses zu sehen, dann entlang dem Hafen gehend.

„Cannes 18: THE WILD PEAR TREE (Ahlat Ağaçı) von Nuri Bilge Ceylan (Wettbewerb)“ weiterlesen