Filmpodcast Nr. 589: Capharnaüm, Burning, Sibel, A l’école des philosophes und Fernand Melgar

Damla Sönmez ist das Rotkäppchen mit der Flinte in ‚Sibel‘ © trigon

Es ist Januar, Kinosaison par excellence. Mit Nadine Labakis Capharnaüm, der Murakami-Verfilmung Burning aus Südkorea, dem türkischen Rotkäppchen Sibel und, etwas ausführlicher, Fernand Melgar zu seinem Sonderschuldokfilm A l’école des philosophes. Dazu Tonspur und Kurztipps, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 02 – 2019

Ah-in Yoo in ‚Beoning‘ (Burning) © Xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.
  2. Capharnaüm von Nadine Labaki. Ein Junge im Libanon verklagt seine Eltern dafür, dass sie ihn in die Welt gebracht haben. Ein eben so harter wie schön gemachter Film, eine Anklage als grosses Kino in jedem Wortsinn.
  3. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.
  4. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  5. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.

Und im Filmpodcast morgen:  Sibel, Capharnaüm, Burning, A l’école des philosophes und Fernand Melgar.

Filmpodcast Nr. 588: Colette, Cómprame un Revolver, Three Faces, Pio Corradi, La nuit américaine

Keira Knightley als ‚Colette‘ © DCM

Willkommen im Kinojahr 2019. Mit dem lohnenswerten Überlauf aus dem letzten Jahr: Colette mit Keira Knightley, Besorg mir einen Revolver aus Mexiko und Jafar Panahis Three Faces. Wir nehmen Abschied vom Schweizer Kameramann Pio Corradi. Ausserdem blicken wir zurück auf die metaphorische Bedeutung eines filmischen Tricks bei François Truffaut, wir sagen, was sich grundsätzlich lohnt. Und wir haben die übliche kurze Tonspur für aufmerksame Ohren.

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Die Unverpassbaren, Woche 01 – 2019

‚Three Faces‘: Behnaz Jafari und Jafar Panahi spielen sich selbst © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.
  2. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  3. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  4. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Und im Filmpodcast morgen:  Colette, Cómprame un revolver, Three Faces.

Abschied von Pio Corradi

Pio Corradi bei der Verleihung des deutschen Kamerapreises 2016

Im Alter von 78 Jahren ist der Schweizer Kameramann Pio Corradi gestorben. Über mehr als vierzig Jahre hinweg hat er den Schweizer Spiel- und Dokumentarfilm geprägt mit seiner Arbeit an Filmen wie Höhenfeuer, Urmusig, Reise der Hoffnung oder Der Kongress der Pinguine. „Abschied von Pio Corradi“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 587: Mary Poppins Returns, Loveling, Climax

Emily Blunt, Joel Dawson, Pixie Davies unnd Nathanael Saleh in ‚Mary Poppins Returns‘ © Disney Int.

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Mit der Weihnachtsausgabe – nächste Woche macht Kino im Kopf Pause. Aber heute gibt es noch dies alles in der Rolle: Georges Wyrsch hat sich von der Energie des brasilianischen Familiendramas Loveling anstecken lassen. Ann Mayer spricht darüber, ob Mary Poppins Returns dem Original den Staubwedel reichen kann. Und ich habe mit Gaspard Noé über seinen ausartenden Tanzfilm Climax gesprochen. Dazu wie immer Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 51 – 2018

Tomasz Kot und Joanna Kulig in ‚Cold War‘ (Zimna wojna) © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  2. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  3. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  4. Roma von Alfonso Cuarón. Eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Frauen, die ihn erzogen haben. In strahlendem Schwarzweiss und über alle sozialen Gräben hinweg.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Filmpodcast Nr. 586: A Polar Year, Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm, Shoplifters

Hannah Herzsprung im ‚Dreigroschenfilm‘ © filmcoopi

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit Hannes Nüsseler über einen dänischen Lehrer im grönländischen Eis: A Polar Year. Elisabeth Baureithel hat Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm gesehen und Michael Sennhauser mit dem japanischen Regisseur Hirokazu Kore-Eda über Shoplifters gesprochen, der im Frühling in Cannes die goldene Palme bekam und jetzt ins Kino kommt. Eine Tonspur zum Erraten und die fünf Kurztipps sind auch heute dabei..

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Die Unverpassbaren, Woche 50 – 2018

‚Climax‘ von Gaspard Noé © Xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  2. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  3. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  4. Roma von Alfonso Cuarón. Eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Frauen, die ihn erzogen haben. In strahlendem Schwarzweiss und über alle sozialen Gräben hinweg.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Filmpodcast Nr. 585: Roma, Widows, Astrid, Human Rights Film Festival Zürich

‚Astrid‘ mit Alba August und Björn Gustafsson © DCM

Alfonso Cuaróns Roma kommt kurz ins Kino. Steve McQueen lässt in Widows vier Frauen einen Gangsterjob zu Ende bringen. Unga Astrid erzählt vom schnellen Erwachsenwerden der jungen Astrid Lindgren – und Pernille Fischer Christensen, was sie an Astrid Lindgren fasziniert. Und in Zürich läuft das Human Rights Film Festival. Dazu wie immer eine Tonspur und Kurztipps..

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