Filmpodcast Nr. 578: The Guilty, Subito, Blaze, Ethan Hawke und Ben Dickey

‚Blaze‘ Ben Dickey, Alia Shawkat © Look Now!

Heute mit dem dänischem Telefon-Thriller The Guilty, mit der Schweizer Polaroid-Doku Subito und Ethan Hawkes Musiker-Legenden-Stück Blaze. Dazu hören wir auch Regisseur Ethan Hawke und seinen Hauptdarsteller Ben Dickey. Und natürlich legen wir auch wieder eine passende Tonspur aus. Und sagen kurz und bündig, was sich lohnt.

Hören:

Saugen: Filmpodcast Nr. 578 (Rechtsklick für Download)


filmpodcast

Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren.

Die Unverpassbaren, Woche 42 – 2018

Asger (Jakob Cedergren) in ‚The Guilty‘ © Ascot-Elite

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Blaze von Ethan Hawke. Ein brillanter, sehnsuchtsvoller Film über den unbekannten, früh verstorbenen Singer/Songwwriter Blaze Foley, inszeniert als augenzwinkernde Legendenbildung mit hinreissender Besetzung.
  2. The Guilty von Gustav Möller.  Ein Telefon-Thriller aus Dänemark, konzeptuell am Podcast orientiert, aber voll auf der Leinwand. Spannend, irreführend, packend.
  3. Leave No Trace von Debra Granik. Ein Vater lebt mit seiner Tochter versteckt im Wald, bis die beiden zufällig entdeckt werden und die Vormundschaftsbehörde eingreift. Individuelle Freiheit vs. gesellschaftliche Norm, subtil inszeniert, zwischen Thoreaus «Walden» und zeitgenössischer Aussteigerromantik.
  4. Der Läufer von Hannes Baumgartner. Wie wird ein Mann zum Mörder, wie explodiert das Innere sinnlos ins Äussere? Ein präziser Versuch, einem realen Gewalttäter fiktiv zu folgen. Mit einem starken Max Hubacher in der zentralen Rolle.
  5. Lazzaro felice von Alice Rohrwacher. Vorindustrielle de-facto-Leibeigenschaft kontrastiert mit aktueller Arbeitslosigkeit in dieser hinreissenden Italien-Traum-Skizze: märchenhaft verspielt, ein bisschen oeko-esoterisch, ein wenig satirisch und ausufernd figurenreich fantasievoll.

Und im Filmpodcast morgen Subito – Das Sofortbild, Blaze, The Guilty.

BLAZE von Ethan Hawke

Alia Shawkat, Ben Dickey © Look Now!

Ethan Hawke kennt man vor allem als Schauspieler, etwa aus Linklaters Before Sunrise/Sunset/Midnight-Filmen mit der Französin Julie Delpy. Er schreibt aber auch, und nun kommt mit Blaze ein sehr ungewöhnlicher Musiker-Film von ihm ins Kino. Blaze erzählt aus dem Leben des Country-Singer/ Songwriter Blaze Foley, der 1989 erschossen wurde und schon zu Lebzeiten eher ein Geheimtipp war, eine rebellische Legende. „BLAZE von Ethan Hawke“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 577: Fahrenheit 11/9, Yvette Z’Graggen, Frenemy, Festival de l’Aube

Michael Moore ist wieder da, diesmal mit einem dringlichen Aufruf, die USA als Demokratie zu retten, mit seinem Fahrenheit 11/9. In der Schweiz erinnert derweil Frédéric Gonseth an die Radiojournalistin und Autorin Yvette Z’Graggen mit einem sehr schönen Dokumentarfilm. Hanna-Barbera haben das Prinzip der «Frenemies» cartoon-serialisiert. Und eine Tonspur haben wir wieder und die Kurztipps.

Hören:

Saugen: Filmpodcast Nr. 577 (Rechtsklick für Download)


filmpodcast

Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren.

Die Unverpassbaren, Woche 41 – 2018

Thomasin McKenzie und Ben Foster in ‚Leave No Trace‘ von Debra Granik © Praesens

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Leave No Trace von Debra Granik. Ein Vater lebt mit seiner Tochter versteckt im Wald, bis die beiden zufällig entdeckt werden und die Vormundschaftsbehörde eingreift. Individuelle Freiheit vs. gesellschaftliche Norm, subtil inszeniert, zwischen Thoreaus «Walden» und zeitgenössischer Aussteigerromantik.
  2. Der Läufer von Hannes Baumgartner. Wie wird ein Mann zum Mörder, wie explodiert das Innere sinnlos ins Äussere? Ein präziser Versuch, einem realen Gewalttäter fiktiv zu folgen. Mit einem starken Max Hubacher in der zentralen Rolle.
  3. Lazzaro felice von Alice Rohrwacher. Vorindustrielle de-facto-Leibeigenschaft kontrastiert mit aktueller Arbeitslosigkeit in dieser hinreissenden Italien-Traum-Skizze: märchenhaft verspielt, ein bisschen oeko-esoterisch, ein wenig satirisch und ausufernd figurenreich fantasievoll.
  4. Out of Paradise von Batbayar Chogsom. Ein mongolischer Hirte und seine Frau werden in der Hauptstadt mit der modernen Welt konfrontiert. Der aus der Schweiz heraus produzierte Erstling hat den Spielfilmpreis des Shanghai-Filmfestivals gewonnen. Und wer sich darauf einlässt, kann das unschwer nachvollziehen.
  5. Chris the Swiss von Anja Kofmel. Mit dieser bestechenden Mischung aus Animations- und Dokumentarfilm macht sich die Autorin auf Spurensuche nach ihrem 1992 in Kroatien ermordeten Cousin.

Und im Filmpodcast morgen Fahrenheit 11/9, Yvette Z’Graggen, Frenemy.

Filmpodcast Nr. 576: Werk ohne Autor, Der Läufer, Wolkenbruch, Leave No Trace

Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl) in ‚Werk ohne Autor‘ ©2018 Bunea Vista Int.

Heute mit lauter Filmen, die am Zurich Film Festival ihre Schweizer Premiere feierten. Werk ohne Autor, Der Läufer, Wolkenbruch und Leave No Trace von Debra Granik. Dazu Tonspur, wie immer, und Kurztipps.

Hören:

Saugen: Filmpodcast Nr. 576 (Rechtsklick für Download)


filmpodcast

Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren.

Die Unverpassbaren, Woche 40 – 2018

Tommaso Ragno und Adriano Tardiolo in ‚Lazzaro felice‘ von Alice Rohrwacher © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Der Läufer von Hannes Baumgartner. Wie wird ein Mann zum Mörder, wie explodiert das Innere sinnlos ins Äussere? Ein präziser Versuch, einem realen Gewalttäter fiktiv zu folgen. Mit einem starken Max Hubacher in der zentralen Rolle.
  2. Lazzaro felice von Alice Rohrwacher. Vorindustrielle de-facto-Leibeigenschaft kontrastiert mit aktueller Arbeitslosigkeit in dieser hinreissenden Italien-Traum-Skizze: märchenhaft verspielt, ein bisschen oeko-esoterisch, ein wenig satirisch und ausufernd figurenreich fantasievoll.
  3. Out of Paradise von Batbayar Chogsom. Ein mongolischer Hirte und seine Frau werden in der Hauptstadt mit der modernen Welt konfrontiert. Der aus der Schweiz heraus produzierte Erstling hat den Spielfilmpreis des Shanghai-Filmfestivals gewonnen. Und wer sich darauf einlässt, kann das unschwer nachvollziehen.
  4. Chris the Swiss von Anja Kofmel. Mit dieser bestechenden Mischung aus Animations- und Dokumentarfilm macht sich die Autorin auf Spurensuche nach ihrem 1992 in Kroatien ermordeten Cousin.
  5. Gundermann von Andreas Dresen. Gerhard Gundermann war Sänger und Baggerfahrer in der DDR. Und Stasi-Mitarbeiter. Ein grossartiger, liebevoller Film über Idealismus, Schuld und Haltung.

Und im Filmpodcast morgen Der Läufer, Werk ohne Autor, Leave No Trace, Debra Granik.

WOLKENBRUCH
von Michael Steiner

Joel Basman und Noémie Schmidt © dcm

Die seltsame Dominanz der «jiddische Mame» über ihre jüdischen Söhne, ob orthodox oder gemässigt, ist ein heiss geliebtes literarisches und filmisches Klischee.

Thomas Meyers Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» von 2012 hat dem Komplex wenig Neues beigefügt, aber das Buch wurde zum fröhlichen Bestseller. Und nun gibt es die Verfilmung dazu, kurz und knackig mit Wolkenbruch betitelt und mit Joel Basman in der zentralen Rolle. Heute hat der Film von Michael Steiner seine Premiere am Zürich Film Festival. „WOLKENBRUCH
von Michael Steiner“
weiterlesen

DER LÄUFER
von Hannes Baumgartner

Max Hubacher in ‚Der Läufer‘ von Hannes Baumgartner © filmcoopi

Vor sechzehn Jahren hat ein siebenundzwanzig Jahre alter Mann in Bern zwei Frauen mit dem Messer attackiert, eine hat den Angriff nicht überlebt. Als man den Täter schliesslich identifizieren konnte, stellte sich heraus, dass er über einen längeren Zeitraum hinweg zunehmend gewalttätig gewesen war. Gleichzeitig wirkte er im Alltag als Koch und Langstreckenläufer gesellschaftlich integriert und erfolgreich.

Wie kann ein Mensch im Alltag umgänglich und hilfsbereit, diszipliniert und als Sportler erfolgreich sein – und im Versteckten gleichzeitig eruptiv brutal und gezielt gewalttätig? „DER LÄUFER
von Hannes Baumgartner“
weiterlesen

Filmpodcast Nr. 575: Out of Paradise, Zurich Film Festival, Wim Wenders

Nastassja Kinski in Wim Wenders‘ ‚Paris, Texas‘ von 1984

Heute geht es bei uns vor allem um das Zurich Film Festival, schliesslich wurde die 14. Ausgabe des ZFF gstern Abend eröffnet. Einen eher speziellen Film stellen wir Ihnen aber zuvor doch noch vor: Out of Paradise des in der Schweiz lebenden Mongolen Batbayar Chogsom. Der läuft nämlich endlich im Kino.

Dazu haben wir eine passende Tonspur, wie immer, und unsere Kurztipps.

Hören:

Saugen: Filmpodcast Nr. 575 (Rechtsklick für Download)


filmpodcast

Den Filmpodcast können Sie via iTunes oder direkt abonnieren.