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  • Filmpodcast Nr. 540: On Body and Soul, All I See is You, Glow

    Von Brigitte Häring | 8. Dezember 2017 - 08:15

    ‚Glow‘ von Gabriel Baur: Ursula Rodel und Irene Staub © cineworx

    Kino im Kopf. Mit Brigitte Häring. Eine poetische Liebesgeschichte im Schlachthof: das ist der Film On Body and Soul der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi. All I See Is You heisst der neue Film des Hollywood-Schweizers Marc Forster. Und Glow ist ein Filmporträt über die Zürcher 80er-Jahre-Ikone Irene Staub alias «Lady Shiva» von Gabriel Baur. Das sind unsere Beiträge in der Filmrolle heute, eingerahmt wie immer von unseren Kurztipps und dem Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 49 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 7. Dezember 2017 - 09:01

    ‚Testrol és lélekrol‘ (On Body and Soul) von Ildikó Enyedi © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. On Body and Soul von Ildikó Enyedi. Der Direktor eines Schlachthofs und die neue Qualitätskontrolleurin begegnen sich nachts als Hirsch und Hirschkuh in ihren Träumen. In der sterilen und brachialen Atmosphäre des Schlachthofs entspinnt sich eine skurrile, feine, wortkarge Liebesgeschichte.
    2. Glow von Gabriel Baur. Diese eben so gewagte wie gelungene filmische Gratwanderung zwischen Ästhetisierung und Hinterfragung lässt die Zürcher 80er Jahre Ikone Irene Staub alias «Lady Shiva» noch einmal aufleuchten und verglühen.
    3. Just like our Parents von Laís Bodanzky. Mit 37 Jahren ist Rosa als werktätige Mutter und Tochter am Anschlag. Da braucht es nur noch eine unerwartete Erklärung ihrer eigenen Mutter, um ihr Leben völlig in Aufruhr zu bringen. Eine clevere, rührende Komödie mit der Struktur einer Telenovela und dem Niveau eines guten Dramas.
    4. Detroit von Kathryn Bigelow. Rund um den aufgeladenen, von Krawallen und rassistischen Übergriffen geprägten Sommer von 1967 stellt die Regisseurin Figuren auf in Detroit. Dann zieht sie das Spannungslasso zusammen an einem einzigen Brennpunkt. Eindrücklich und aufwühlend.
    5. God’s Own Country von Francis Lee. Männerliebe im kargen britischen Farmland. Ein Gegenentwurf  zu den Unmöglichkeiten von Brokeback Mountain, eine Menschwerdung.

    Morgen im Filmpodcast On Body and Soul, Glow, All I See is You.

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    Filmpodcast Nr. 539: Just like our Parents, Goliath, Non ho l’età, The Happy Film

    Von Michael Sennhauser | 1. Dezember 2017 - 08:15

    Sven Schelker, Jasna Fritzi Bauer in ‚Goliath‘ © filmcoopi

    Como Nossos Pais – Just like our parents ist eine frauengetriebene Komödie aus Brasilien, Goliath ein testosterongeschwängertes Drama aus der Schweiz und Non ho l’età ein Dokumentarfilm über die Träume der einstigen sogenannten «Gastarbeiter» aus Italien. Abgerundet wird der Strauss mit The Happy Film zur aktuellen Ausstellung. Dazu wie immer die Unverpassbaren und das Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 48 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 30. November 2017 - 10:51

    Maria Ribeiro in ‚Como Nossos Pais‘ © cineworx

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Just like our Parents von Laís Bodanzky. Mit 37 Jahren ist Rosa als werktätige Mutter und Tochter am Anschlag. Da braucht es nur noch eine unerwartete Erklärung ihrer eigenen Mutter, um ihr Leben völlig in Aufruhr zu bringen. Eine clevere, rührende Komödie mit der Struktur einer Telenovela und dem Niveau eines guten Dramas.
    2. Detroit von Kathryn Bigelow. Rund um den aufgeladenen, von Krawallen und rassistischen Übergriffen geprägten Sommer von 1967 stellt die Regisseurin Figuren auf in Detroit. Dann zieht sie das Spannungslasso zusammen an einem einzigen Brennpunkt. Eindrücklich und aufwühlend.
    3. God’s Own Country von Francis Lee. Männerliebe im kargen britischen Farmland. Ein Gegenentwurf  zu den Unmöglichkeiten von Brokeback Mountain, eine Menschwerdung.
    4. Blue My Mind von Lisa Brühlmann. Ein Teenager- und Pubertätsdrama mit extremen und extrem schönen Bildern. Metaphorisch direkter Verwandlungshorror, mit starker Konsequenz, die auch für ein paar Längen entschädigt.
    5. Die letzte Pointe von Rolf Lyssy. Die Tragikomödie um das Recht und den Zeitpunkt, seinen Abgang selber zu wählen, schafft mit trügerischer Leichtigkeit den Vitaparcours zwischen Tragik und Familienkomödie, borstiger Altersromanze und jazziger Verspieltheit.

    Morgen im Filmpodcast Just like our Parents, Non ho l’età, Goliath, The Happy Film

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    Filmpodcast Nr. 538: Detroit, Aus dem Nichts, Castellinaria, Der Wolf

    Von Michael Sennhauser | 24. November 2017 - 08:15

    ‚Detroit‘ von Kathryn Bigelow © Ascot-Elite

    Von Kathryn Bigelow haben wir heute Detroit, von Fatih Akin kommt Aus dem Nichts. In Bellinzona hat das Kinder- und Jugendfilmfestival «Castellinaria» seine dreissigste Ausgabe. Und dann heulen wir noch ein bisschen mit den Wölfen im Kino. Dazu die Unverpassbaren und das Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 47 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 23. November 2017 - 09:30

    ‚Detroit‘ von Kathryn Bigelow © Ascot-Elite

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Detroit von Kathryn Bigelow. Rund um den aufgeladenen, von Krawallen und rassistischen Übergriffen geprägten Sommer von 1967 stellt die Regisseurin Figuren auf in Detroit. Dann zieht sie das Spannungslasso zusammen an einem einzigen Brennpunkt. Eindrücklich und aufwühlend.
    2. God’s Own Country von Francis Lee. Männerliebe im kargen britischen Farmland. Ein Gegenentwurf  zu den Unmöglichkeiten von Brokeback Mountain, eine Menschwerdung.
    3. Blue My Mind von Lisa Brühlmann. Ein Teenager- und Pubertätsdrama mit extremen und extrem schönen Bildern. Metaphorisch direkter Verwandlungshorror, mit starker Konsequenz, die auch für ein paar Längen entschädigt.
    4. Die letzte Pointe von Rolf Lyssy. Die Tragikomödie um das Recht und den Zeitpunkt, seinen Abgang selber zu wählen, schafft mit trügerischer Leichtigkeit den Vitaparcours zwischen Tragik und Familienkomödie, borstiger Altersromanze und jazziger Verspieltheit.
    5. Patti Cake$ von Geremy Jasper.  Naiv und unrealistisch, aber gerade deshalb zutiefst rührend. Der Film trifft ins Herz wie ein guter alter Springsteen-Song, wenn auch mit einer unbändigen Lust darauf, sprachlich so richtig vulgär zu sein.

    Morgen im Filmpodcast Detroit, Aus dem Nichts, Castellinaria.

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    Filmpodcast Nr. 537: God’s Own Country, Tehran Taboo, Human Flow

    Von Brigitte Häring | 17. November 2017 - 08:15

    ‚Tehran Taboo‘ © Praesens

    Kino im Kopf, am Projektor ist Brigitte Häring. Über diese Filme sprechen wir heute: Über God’s Own Country, eine schwule Liebesgeschichte aus Yorkshire. Über Tehran Taboo, einen Animationsfilm zu den versteckten, wilden Seiten der iranischen Hauptstadt. Und über den monumentalen Dokfilm Human Flow, in dem der chinesische Superstar der Kunstszene Ai Weiwei die Flüchtlingsströme der Welt dokumentiert. Wie immer dazu gibt’s Kurztipps und ein Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 46 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 16. November 2017 - 09:15

    Josh O’Connor, Alec Secareanu in ‚God’s own Country‘ © Look now!

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. God’s Own Country von Francis Lee. Männerliebe im kargen britischen Farmland. Ein Gegenentwurf  zu den Unmöglichkeiten von Brokeback Mountain, eine Menschwerdung.
    2. Blue My Mind von Lisa Brühlmann. Ein Teenager- und Pubertätsdrama mit extremen und extrem schönen Bildern. Metaphorisch direkter Verwandlungshorror, mit starker Konsequenz, die auch für ein paar Längen entschädigt.
    3. Die letzte Pointe von Rolf Lyssy. Die Tragikomödie um das Recht und den Zeitpunkt, seinen Abgang selber zu wählen, schafft mit trügerischer Leichtigkeit den Vitaparcours zwischen Tragik und Familienkomödie, borstiger Altersromanze und jazziger Verspieltheit.
    4. Patti Cake$ von Geremy Jasper.  Naiv und unrealistisch, aber gerade deshalb zutiefst rührend. Der Film trifft ins Herz wie ein guter alter Springsteen-Song, wenn auch mit einer unbändigen Lust darauf, sprachlich so richtig vulgär zu sein.
    5. Casting von Nicolas Wackerbarth. Eine unentschiedene Regisseurin testet Schauspielerinnen für ein Remake eines Fassbinder-Films. Machtspiele und Unsicherheiten ergeben ein eben so smartes wie treffend komisches Zerrbild menschlicher Ambitionen und Unsicherheiten.

    Morgen im Filmpodcast God’s Own Country, Tehran Taboo, Ai Wei Wei.

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    Filmpodcast Nr. 536: Patti Cake$, Suburbicon, Blue My Mind, Die letzte Pointe, Kurzfilmtage

    Von Michael Sennhauser | 10. November 2017 - 08:15

    Julianne Moore als Margaret in George Clooneys ‚Suburbicon‘ © Ascot-Elite

    Heute mit einem dicken Strauss von Herbstfilmen. Da blühen die Rap-Romanze Patti Cake$, die Vorstadtsatire Suburbicon, das Teenager-Drama Blue My Mind, und Rolf Lyssys Alters-Tragikomödie Die letzte Pointe. Und die Winterthurer Kurzfilmtage blicken 50 Jahre zurück. Dazu die üblichen Kurztipps und eine Tonspur.

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    Die Unverpassbaren, Woche 45 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 9. November 2017 - 09:14

    Mia: Luna Wedler in ‚Blue My Mind‘ © frenetic

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Blue My Mind von Lisa Brühlmann. Ein Teenager- und Pubertätsdrama mit extremen und extrem schönen Bildern. Metaphorisch direkter Verwandlungshorror, mit starker Konsequenz, die auch für ein paar Längen entschädigt.
    2. Die letzte Pointe von Rolf Lyssy. Die Tragikomödie um das Recht und den Zeitpunkt, seinen Abgang selber zu wählen, schafft mit trügerischer Leichtigkeit den Vitaparcours zwischen Tragik und Familienkomödie, borstiger Altersromanze und jazziger Verspieltheit.
    3. Patti Cake$ von Geremy Jasper.  Naiv und unrealistisch, aber gerade deshalb zutiefst rührend. Der Film trifft ins Herz wie ein guter alter Springsteen-Song, wenn auch mit einer unbändigen Lust darauf, sprachlich so richtig vulgär zu sein.
    4. Casting von Nicolas Wackerbarth. Eine unentschiedene Regisseurin testet Schauspielerinnen für ein Remake eines Fassbinder-Films. Machtspiele und Unsicherheiten ergeben ein eben so smartes wie treffend komisches Zerrbild menschlicher Ambitionen und Unsicherheiten.
    5. The Square von Ruben Östlund. Ein soziales Experiment als Kunstevent. Ein Film wie ein Experimentierkasten, mit bis zum Anschlag ausgereiztem Satirepotential, aber auch mit mindestens so viel Ernsthaftigkeit.

    Morgen im Filmpodcast Patti Cake$, Suburbicon, Blue My Mind, Die letzte Pointe, Rolf Lyssy, Kurzfilmtage Winterthur.

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