Filmpodcast Nr. 839: Mothers‘ Instinct, Everybody Hates Johan, Reas, Nora Ephron

Willkommen in unserer letzten Filmrolle vor der Juli-Sommerpause. Ich habe mit Entgeisterung und dann doch noch perversem Vergnügen Jessica Chastain und Anne Hathaway in Mothers‘ Instinct zugeschaut. Anne Mayer erklärt, warum alle den Johann hassen: Everbody Hates Johan. Und Georges Wyrsch stellt das ziemlich spezielle Musical Reas vor. Yvonne Lambrigger erinnert an Nora Ephron, die Drehbuchautorin von, zum Beispiel, «When Harry Met Sally». Und natürlich haben wir auch heute wieder die Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 26 – 2024

Anne Hathaway, Jessica Chastain in ‚Mothers‘ Instinct‘ © Ascot-Elite

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Mothers‘ Instinct von Benoît Delhomme. Ein aufgeblasener Psychothriller, der zwei Mütter aufeinander loslässt. Einzig darum sehenswert, weil diese Mütter von Jessica Chastain und Anne Hathaway gespielt werden.
  2. La fille de son père von Erwan Le Duc. Die Tücken einer Vater-Tochter-Beziehung bieten Stoff für eine versponnene Frühlingssonate, die ein traumtänzerisches Gleichgewicht herstellt zwischen visuellen Gags und verbaler Poesie.
  3. Àma Gloria von Marie Amachoukeli. Eine Sechsjährige muss nach dem Verlust der Mutter mit der Abreise des Kindermädchens fertig werden. Mary Poppins in echt und wunderbar.
  4. Inshallah a Boy von Amjad Al Rasheed. Damit sie nicht um ihre Hinterlassenschaft geprellt wird, behauptet eine frischgebackene Witwe sie sei mit einem Erben schwanger. Ein riskantes Spiel in einem Land, in dem Frauen auch gegängelt werden, ohne dass sie aus der Not Kinder erfinden.
  5. Sterben von Matthias Glasner. Das ist keine Komödie. Aber schmerzlich lustig, weil Regie und Darstellerinnen den komischen Aspekten familiärer Verlorenheit nicht ausweichen.

Im Filmpodcast morgen: Mothers‘ Instinct, Everybody hates Johan, Reas, Nora Ephron

Filmpodcast Nr. 838: La fille de son père, Vision der Claudia Andujar, Xavier Koller, MGM Lion

Georges Wyrsch stellt uns Vater und Tochter vor, beziehungsweise Erwan Le Ducs La fille de son père. Ich habe dank Heidi Specognas Dokumentarfilm Die Vision der Claudia Andujar kennengelernt. Der Schweizer Oscar-Regisseur Xavier Koller ist diese Woche 80 Jahre alt geworden. Und warum bei MGM nicht nur der Löwe brüllt, das erzählt uns Anna Jungen. Dazu die gewohnten Kurztipps und wie immer eine gut abgehangene Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 25 – 2024

Céleste Brunnquell, Nahuel Perez Biscayart © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. La fille de son père von Erwan Le Duc. Die Tücken einer Vater-Tochter-Beziehung bieten Stoff für eine versponnene Frühlingssonate, die ein traumtänzerisches Gleichgewicht herstellt zwischen visuellen Gags und verbaler Poesie.
  2. Àma Gloria von Marie Amachoukeli. Eine Sechsjährige muss nach dem Verlust der Mutter mit der Abreise des Kindermädchens fertig werden. Mary Poppins in echt und wunderbar.
  3. Inshallah a Boy von Amjad Al Rasheed. Damit sie nicht um ihre Hinterlassenschaft geprellt wird, behauptet eine frischgebackene Witwe sie sei mit einem Erben schwanger. Ein riskantes Spiel in einem Land, in dem Frauen auch gegängelt werden, ohne dass sie aus der Not Kinder erfinden.
  4. Sterben von Matthias Glasner. Das ist keine Komödie. Aber schmerzlich lustig, weil Regie und Darstellerinnen den komischen Aspekten familiärer Verlorenheit nicht ausweichen.
  5. L’été dernier von Catherine Breillat. Eine Anwältin lässt sich auf eine Affäre mit ihrem jungen Stiefsohn ein und beschliesst, zu lügen. Breillat interessiert nicht die Moral, sondern die Dynamik.

Im Filmpodcast morgen: La fille de son père, Die Vision der Claudia Andujar, Xavier Koller 80, Das Löwengebrüll von MGM.

Filmpodcast Nr. 837: Bruno Bréguet, Les histoires d’amour de Liv S., Àma Gloria

Kino im Kopf – mit Georges Wyrsch. Heute zwei Mal Neues aus der Schweiz: Der Dok-Film La scomparsa di Bruno Bréguet beleuchtet die Spuren eines verschollenen linksradikalen Aktivisten. Brigitte Häring schaut hin. Dann Romantik: Les histoires damour de Liv. S. Klingt nicht nach einem Film aus Zürich, ist es aber. Und Michael Sennhauser bespricht ein Kindermädchen-Drama mit kapverdischem Einschlag: Àma Gloria. Dazu wie immer: Kurztipps und Tonspur-Rätsel.

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Die Unverpassbaren, Woche 24 – 2024

IIlça Moreno Zego, Louise Mauroy-Panzan: Àma Gloria © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Àma Gloria von Marie Amachoukeli. Eine Sechsjährige muss nach dem Verlust der Mutter mit der Abreise des Kindermädchens fertig werden. Mary Poppins in echt und wunderbar.
  2. Inshallah a Boy von Amjad Al Rasheed. Damit sie nicht um ihre Hinterlassenschaft geprellt wird, behauptet eine frischgebackene Witwe sie sei mit einem Erben schwanger. Ein riskantes Spiel in einem Land, in dem Frauen auch gegängelt werden, ohne dass sie aus der Not Kinder erfinden.
  3. Sterben von Matthias Glasner. Das ist keine Komödie. Aber schmerzlich lustig, weil Regie und Darstellerinnen den komischen Aspekten familiärer Verlorenheit nicht ausweichen.
  4. L’été dernier von Catherine Breillat. Eine Anwältin lässt sich auf eine Affäre mit ihrem jungen Stiefsohn ein und beschliesst, zu lügen. Breillat interessiert nicht die Moral, sondern die Dynamik.
  5. Goodbye Julia von Mohamed Kordofani. Eine südsudanesische Haushaltshilfe und ihre Arbeitgeberin könnten beste Freundinnen sein, hätte nicht eine der beiden etwas Unverzeihliches getan. Privates ist politisch, vor allem aber unwiderstehlich melodramatisch in diesem vertrackten Versteckspiel.

Im Filmpodcast morgen: Les histoires d’amour de Liv, La scomparsa di Bruno Bréguet, Àma Gloria

Filmpodcast Nr. 836: Inshallah A Boy, Alle die du bist

Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Heute kurz aber knackig: mit einem jordanischen Spielfilm über eine Witwe, die eine Schwangerschaft vorgaukelt und sogar wissen will, dass es ein Junge wird: Inshallah A Boy heisst der Film, den Georges Wyrsch gesehen hat. Ich bespreche den deutschen Spielfilm Alle die du bist, ein Liebesdrama, das im Arbeitermilieu des Braunkohleabbaus angesiedelt ist. Und auch diese Woche habe ich natürlich eine Tonspur und die Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 23 – 2024

‚Inshallah Walad‘ © trigon-film

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Inshallah a Boy von Amjad Al Rasheed. Damit sie nicht um ihre Hinterlassenschaft geprellt wird, behauptet eine frischgebackene Witwe sie sei mit einem Erben schwanger. Ein riskantes Spiel in einem Land, in dem Frauen auch gegängelt werden, ohne dass sie aus der Not Kinder erfinden.
  2. Sterben von Matthias Glasner. Das ist keine Komödie. Aber schmerzlich lustig, weil Regie und Darstellerinnen den komischen Aspekten familiärer Verlorenheit nicht ausweichen.
  3. L’été dernier von Catherine Breillat. Eine Anwältin lässt sich auf eine Affäre mit ihrem jungen Stiefsohn ein und beschliesst, zu lügen. Breillat interessiert nicht die Moral, sondern die Dynamik.
  4. Goodbye Julia von Mohamed Kordofani. Eine südsudanesische Haushaltshilfe und ihre Arbeitgeberin könnten beste Freundinnen sein, hätte nicht eine der beiden etwas Unverzeihliches getan. Privates ist politisch, vor allem aber unwiderstehlich melodramatisch in diesem vertrackten Versteckspiel.
  5. Hors-saison von Stéphane Brizé. Was wäre gewesen wenn…? 15 Jahre nach  der Trennung treffen sich Mathieu und Alice zufällig und spielen das durch. Romantische Melancholie gegen die Unwiderruflichkeit des Lebens.

Im Filmpodcast morgen: Inshalla a Boy, Alle die Du bist

Filmpodcast Nr. 835: Sterben, Sidonie au Japon, Teaches of Peaches

Sterben ist nicht einfach und Familie schon gar nicht. Aber im Film von Matthias Glasner mischen sich Schrecken und Komik. Georges Wyrsch stellt ihn vor. Brigitte Häring begleitet Isabelle Huppert nach Japan mit Sidonie au Japon. Und Luca Koch hat sich Teaches of Peaches vorgenommen, den Dokumentarfilm über die kanadische Musikerin. Das alles ergänzen wir wie gewohnt mit den wöchentlichen Kurztipps und mit einer frisch ausgelegten Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 22 – 2024

‚Sterben‘: Corinna Harfouch, Lars Eidinger © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Sterben von Matthias Glasner. Das ist keine Komödie. Aber schmerzlich lustig, weil Regie und Darstellerinnen den komischen Aspekten familiärer Verlorenheit nicht ausweichen.
  2. L’été dernier von Catherine Breillat. Eine Anwältin lässt sich auf eine Affäre mit ihrem jungen Stiefsohn ein und beschliesst, zu lügen. Breillat interessiert nicht die Moral, sondern die Dynamik.
  3. Goodbye Julia von Mohamed Kordofani. Eine südsudanesische Haushaltshilfe und ihre Arbeitgeberin könnten beste Freundinnen sein, hätte nicht eine der beiden etwas Unverzeihliches getan. Privates ist politisch, vor allem aber unwiderstehlich melodramatisch in diesem vertrackten Versteckspiel.
  4. Hors-saison von Stéphane Brizé. Was wäre gewesen wenn…? 15 Jahre nach  der Trennung treffen sich Mathieu und Alice zufällig und spielen das durch. Romantische Melancholie gegen die Unwiderruflichkeit des Lebens.
  5. Omen (Augure) von Baloji. Ein junger Belgier wird von seiner kongolesischen Verwandtschaft geächtet. Aus Aberglaube – oder es geht tatsächlich übernatürlich zu in diesem absurd-afrofuturistischen Universum, in dem das Abwehren des Fluchs zum Fluch selbst wird.

Im Filmpodcast morgen: Sterben, Sidonie au Japon, Teaches of Peaches