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  • Die Unverpassbaren, Woche 30 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 28. Juli 2016 - 07:19

    Hadewych Minis und Peter Simonischek in 'Toni Erdmann' © filmcoopi

    Hadewych Minis und Peter Simonischek in ‚Toni Erdmann‘ © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Toni Erdmann von Maren Ade. Ein Vater mischt mit falschen Zähnen und Perücke die strukturierte Businesswelt seiner Tochter auf. Ein Wurf von einem Film, ein traurig-komisches Meisterstück mit grossem Atem.
    2. Guibord s’en va-t-en guerre von Philippe Falardeau. Ein liebenswerter kanadischer Provinzabgeordneter wird zum Zünglein an der Waage und lernt die Tücken der direkten Demokratie auf ungemein witzige Art kennen. Vor einem Jahr als utopische Satire in Locarno. Jetzt als beinahe realistische Geschichte im Kino.
    3. Le miracle de Tekir von Ruxandra Zenide. Zwei Frauen im Donaudelta, eine unerklärliche Schwangerschaft, Eifersucht und Freundschaft. Ein schwebender Film zwischen Archaik und Skepsis, verstörend schön.
    4. Coup de chaud von Raphael Jacoulot: Ein kollektiver Hitzestau bestimmt dieses französische Kinodrama. Es geht um einen Krisensommer in einer Kleinstadt, um bröckelnde Solidarität, wachsende Angst vor dem Fremden. All das entlädt sich in einem Gewaltausbruch.
    5. Soy Nero von Rafi Pitts. Ein abgeschobener junger Mexikaner träumt von der US-Staatsbürgerschaft und verdingt sich als Green-Card-Soldier. Der Film des Exil-Iraners Pitts spielt raffiniert mit Rassismus- und Genre-Klischees.

    Filmpodcast Kino im Kopf macht Sommerpause bis 19. August

    Themen: Die Unverpassbaren, Film, Filmbesprechung | Kein Kommentar »

    Die Unverpassbaren, Woche 29 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 21. Juli 2016 - 06:29

    Peter Simonischek und Sandra Hüller in 'Toni Erdmann' © filmcoopi

    Peter Simonischek und Sandra Hüller in ‚Toni Erdmann‘ © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Toni Erdmann von Maren Ade. Ein Vater mischt mit falschen Zähnen und Perücke die strukturierte Businesswelt seiner Tochter auf. Ein Wurf von einem Film, ein traurig-komisches Meisterstück mit grossem Atem.
    2. Guibord s’en va-t-en guerre von Philippe Falardeau. Ein liebenswerter kanadischer Provinzabgeordneter wird zum Zünglein an der Waage und lernt die Tücken der direkten Demokratie auf ungemein witzige Art kennen. Vor einem Jahr als utopische Satire in Locarno. Jetzt als beinahe realistische Geschichte im Kino.
    3. Le miracle de Tekir von Ruxandra Zenide. Zwei Frauen im Donaudelta, eine unerklärliche Schwangerschaft, Eifersucht und Freundschaft. Ein schwebender Film zwischen Archaik und Skepsis, verstörend schön.
    4. Coup de chaud von Raphael Jacoulot: Ein kollektiver Hitzestau bestimmt dieses französische Kinodrama. Es geht um einen Krisensommer in einer Kleinstadt, um bröckelnde Solidarität, wachsende Angst vor dem Fremden. All das entlädt sich in einem Gewaltausbruch.
    5. Soy Nero von Rafi Pitts. Ein abgeschobener junger Mexikaner träumt von der US-Staatsbürgerschaft und verdingt sich als Green-Card-Soldier. Der Film des Exil-Iraners Pitts spielt raffiniert mit Rassismus- und Genre-Klischees.

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    Die Unverpassbaren, Woche 28 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 14. Juli 2016 - 10:22

    'Le miracle de Tekir' von Ruxandra Zenide © filmcoopi

    ‚Le miracle de Tekir‘ von Ruxanda Zenide © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Le miracle de Tekir von Ruxandra Zenide. Zwei Frauen im Donaudelta, eine unerklärliche Schwangerschaft, Eifersucht und Freundschaft. Ein schwebender Film zwischen Archaik und Skepsis, verstörend schön.
    2. Coup de chaud von Raphael Jacoulot: Ein kollektiver Hitzestau bestimmt dieses französische Kinodrama. Es geht um einen Krisensommer in einer Kleinstadt, um bröckelnde Solidarität, wachsende Angst vor dem Fremden. All das entlädt sich in einem Gewaltausbruch.
    3. Soy Nero von Rafi Pitts. Ein abgeschobener junger Mexikaner träumt von der US-Staatsbürgerschaft und verdingt sich als Green-Card-Soldier. Der Film des Exil-Iraners Pitts spielt raffiniert mit Rassismus- und Genre-Klischees.
    4. High Rise von Ben Wheatley. Ein Luxus-Hochhaus als vertikales Gesellschaftsabbild. Dekadenz und Ignoranz im zunehmend absurden Unten-Oben-Tanz nach dem Roman von J.G. Ballard.
    5. Heart of a Dog von Laurie Anderson. Die New Yorker Musikperformerin spielt nach dem Tod ihres Mannes Lou Reed mit ihren Erinnerungen an ihren Hund, ihre Mutter, ihr Leben, ihre Träume. Ein warmer Regen von Eindrücken, Tönen, Bildern und Träumen, mit Laurie, Lou und Lolabelle.

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    DAS WUNDER VON TEKIR (Miracolul din Tekir) von Ruxandra Zenide

    Von Michael Sennhauser | 14. Juli 2016 - 08:18

    Bogdan Dumitrache und Elina Löwensohn in 'Le miracle de Tekir' © filmcoopi

    Bogdan Dumitrache und Elina Löwensohn in ‚Le miracle de Tekir‘ © filmcoopi

    Ruxandra Zenide ist Schweizerin und Rumänin. Sie lebt in Genf, hat ihr Handwerk in New York und in Prag studiert und sie war schon mit ihrem ersten Spielfilm Ryna von 2005 für den Schweizer Filmpreis nominiert. Nun ist sie wieder im Kino – mit einem kleinen Wunder. Das Wunder von Tekir heisst der zweite Spielfilm der vierzigjährigen Filmmacherin.

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    Themen: CH Film, Film, Filmbesprechung, Regisseur/in, Schauspieler/in | Kein Kommentar »

    NIFFF 16: Die Preise 2016

    Von Michael Sennhauser | 9. Juli 2016 - 21:00

    narcisses2016

    Das NIFFF 2016 ist vorbei, heute Abend wurden die Preise vergeben im Théâtre du Passage in Neuchâtel. Und anders als in Cannes im Mai, wo die Jury und das Medienpublikum weit auseinandergedriftet sind, leuchten die NIFFF-Preise 2016 nicht nur ein, die Hauptpreise decken sich gar mit meinen Vorstellungen: Der Hauptpreis ging verdientermassen an Under the Shadow von Babak Anvari, der silberne Meliès (in dieser Jury sass auch meine liebe SRF2 Kultur-Kollegin Brigitte Häring) an Parents von Christian Tafdrup.

    Und den Publikumspreis konnte die liebenswerte Groteske Swiss Army Man entgegennehmen. Alle Gewinnerfilme vom NIFFF 2016:

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    Themen: awards, Film, Filmfestival | Kein Kommentar »

    NIFFF 16: THE TRANSFIGURATION von Michael O’Shea

    Von Michael Sennhauser | 8. Juli 2016 - 12:34

    Eric Ruffin in 'The Transfiguration' © Xenix

    Eric Ruffin in ‚The Transfiguration‘ © Xenix

    Milo (Eric Ruffin) lebt seit dem Tod der Mutter mit seinem älteren Bruder in der Wohnung in Queens. Freunde hat er keine, dafür eine Obsession für alles, was mit Vampiren zu tun hat. Am liebsten mag er „realistische“ Vampirfilme, wie er sie nennt. The Lost Boys, Near Dark oder Let the Right One in.

    Im Treppenhaus trifft er die etwa gleichaltrige Sophie (Chloe Levine), die ihrerseits als Waise bei ihrem gewalttätigen Grossvater lebt. Sophie bevorzugt Twilight, die Bücher und die Filme. Und Milos Faszination für Internet-Videos, in denen Tiere getötet werden, stösst sie eher ab.

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    NIFFF 16: THE LURE (Córki dancingu) von Agnieszka Smoczynska

    Von Michael Sennhauser | 7. Juli 2016 - 13:58

    The Lure (4)

    Andersens kleine Meerjungfrau in einer bizarren, packenden, blutigen und beinahe grossartigen Horror-Genre-Musical-Eurotrashpop-Version. Nein? Bitte keine vorschnellen Entscheidungen.

    Das packende an Märchen ist das Unheimliche. Da mag Moral mitschwingen, Volksglauben, Tiefenpsychologie: Das was Märchen antreibt und sie uns einverleibt, ist ihr direkter Zugang zu unseren Ängsten und Hoffnungen. Und glücklicherweise gilt das auch für gelungene Kunstmärchen wie Hans Christian Andersens „Die kleine Meerjungfrau„.

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    Die Unverpassbaren, Woche 27 – 2016

    Von Michael Sennhauser | 7. Juli 2016 - 10:22

    Joseph begreift nicht alles in 'Coup de chaud' © Xenix

    Joseph begreift nicht alles in ‚Coup de chaud‘ © Xenix

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Coup de chaud von Raphael Jacoulot: Ein kollektiver Hitzestau bestimmt dieses französische Kinodrama. Es geht um einen Krisensommer in einer Kleinstadt, um bröckelnde Solidarität, wachsende Angst vor dem Fremden. All das entlädt sich in einem Gewaltausbruch.
    2. Soy Nero von Rafi Pitts. Ein abgeschobener junger Mexikaner träumt von der US-Staatsbürgerschaft und verdingt sich als Green-Card-Soldier. Der Film des Exil-Iraners Pitts spielt raffiniert mit Rassismus- und Genre-Klischees.
    3. High Rise von Ben Wheatley. Ein Luxus-Hochhaus als vertikales Gesellschaftsabbild. Dekadenz und Ignoranz im zunehmend absurden Unten-Oben-Tanz nach dem Roman von J.G. Ballard.
    4. Heart of a Dog von Laurie Anderson. Die New Yorker Musikperformerin spielt nach dem Tod ihres Mannes Lou Reed mit ihren Erinnerungen an ihren Hund, ihre Mutter, ihr Leben, ihre Träume. Ein warmer Regen von Eindrücken, Tönen, Bildern und Träumen, mit Laurie, Lou und Lolabelle.
    5. Nahid von Ida Panahandeh. Eine geschiedene Frau kämpft um das Sorgerecht um ihren Sohn – im Iran. Schlitzohrig, leidenschaftlich, mit allen Mitteln. Ein überraschend starker Erstlingsfilm.

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    NIFFF 16: UNDER THE SHADOW von Babak Anvari

    Von Michael Sennhauser | 6. Juli 2016 - 11:59

    UNDER_THE_SHADOW1

    Der Iran-Irak-Krieg ist 1988 auf seinem Höhepunkt, Raketen erreichen Teheran. Wer kann, verlässt die Stadt. Shideh allerdings bleibt mit ihrer Tochter Dorsa im Appartement im Hochhaus. Zunächst aus Stolz und Wut. Dann, weil irgend etwas die zwei Frauen nicht mehr weglassen will.

    Die kleine Dorsa ist überzeugt, die bedrohliche Präsenz sei ein Djin, ebenso die Nachbarin. Shideh ist empört über den Aberglauben, bis sie mitten in der Nacht neben ihrem Mann aufwacht. Dabei ist der als Arzt an einem Fronteinsatz.

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    NIFFF 16: CREATIVE CONTROL von Benjamin Dickinson

    Von Michael Sennhauser | 6. Juli 2016 - 09:55

    CREATIVE_CONTROL1

    Das ist einer der schönsten Schwarzweiss-Filme seit Jahren. Zudem tauchen Bildelemente bisweilen in Farbe auf, ironischerweise immer dann, wenn es sich um „virtuelle“ oder „augmented Reality handelt.

    David ist der Jungstar in einer Entwicklungs- und KOmunikationsagentur in Brooklyn. Sein aktueller Job ist die Promotion einer VR-Suite namens „Augmenta“, eine Art Google-Glass im Apple Look. Mit einer Brille lässt sich die Realität einfangen, vermessen, samplen und neu prozessieren. Und weil David auf die Freundin seines besten Freundes abfährt, sampelt er eben sie und baut sich aus unzähligen Momenten seine eigene Avatar-Version der Frau.

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