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  • Diagonale 17: DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner

    Von Michael Sennhauser | 29. März 2017 - 13:54

    ‚Das unmögliche Bild‘ © Tim Kröger

    Erinnerungen sind so unzuverlässig, dass sie genau so gut die Zukunft sein könnten. Das stellt die vierzehnjährige Johanna am Ende dieses Films fest. Aber da ist sie vielleicht schon tot.

    Johanna ist die Erzählerin dieser Filmgeschichte, sie ist das Auge, es ist ihr Blick. Sie ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater überraschend stirbt. Mit seiner 8mm-Kamera blickt sie fortan auf das Leben mit ihrer kleinen Schwester, der Hündin Cora und der Mutter, im Haushalt der Grossmutter. Weiterlesen »

    Themen: Filmbesprechung, Filmfestival, Regisseur/in | Kommentare deaktiviert für Diagonale 17: DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner

    Diagonale 17: UNTITLED von Michael Glawogger und Monika Willi

    Von Michael Sennhauser | 29. März 2017 - 09:20

    ‚Untitled‘ von Michael Glawogger und Monika Willi © Filmladen

    Einen Film wollte er machen, einen der nicht verweilt, der in Bewegung bleiben sollte, wie eine endlose Zugsreise. Dafür ist Michael Glawogger mit Kameramann Attila Boa und Tönler Manuel Siebert zu einer einjährigen Weltreise aufgebrochen. Schauen, neugierig bleiben, filmen ohne Thema, Wertung oder Ziel.

    Nach vier Monaten und neunzehn Tagen war die Reise für Glawogger vorbei. Er starb im April 2014 in Liberia an Malaria. Weiterlesen »

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    Filmpodcast Nr. 510: Schweizer Filmpreis, Bruno Ganz, Der Frosch

    Von Brigitte Häring | 24. März 2017 - 08:15

    Liliane Amuat und Urs Jucker in ‚Der Frosch‘ von Jann Preuss © Vincafilm

    Kino im Kopf mit Brigitte Häring. Es ist die Woche der Verleihung der Schweizer Filmpreise. Vor der Gala in Genf hat Michael Sennhauser mit zwei Filmemachern über die Bedeutung dieser Preise gesprochen. Einer der Preise war schon im Vorfeld bekannt: der Schauspieler Bruno Ganz wird für sein Lebenswerk geehrt. Monika Schärer stellt einige seiner wichtigsten Filmrollen vor. Und neu im Kino ist die Schweizer Tragikomödie Der Frosch – Michael Sennhauser hat ihn gesehen. Von mir gibt’s die wöchentlichen Kurztipps und ein neues Tonspurrätsel.

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    Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 23. März 2017 - 07:30

    ‚Silence‘ von Martin Scorsese © Ascot-Elite

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.
    2. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.
    3. Wilde Maus von Josef Hader. Der entlassene Musikkritiker probt den Aufstand und bleibt doch nur ein wütendes Würstchen. Die erste Regiearbeit des österreichischen Kabarettisten trägt seine klare Handschrift und seinen schneidenden Humor.
    4. Sieranevada von Cristi Puiu. Das rumänische Familiendrama ist mit seinen 173 Minuten so anstrengend wie eine echte aus dem Ruder laufende Familienfeier. Aber deutlich kürzer. Und dazu raffiniert, komisch, manchmal bedrohlich und in keiner Sekunde langweilig.
    5. Silence von Martin Scorsese. Episch, bildstark und zugleich asketisch reduziert geht der gequälte Katholik Scorsese den Roman des Japaners Shusaku Endo an, als Dilemma zwischen Glaubensdogmen, Politik und Menschlichkeit.

    Im Filmpodcast morgen: Der Frosch, Schweizer Filmpreis.

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    Filmpodcast Nr. 509: After The Storm, Last Men in Aleppo, Jugendfilmtage, Carl Laemmle, F-Rated

    Von Michael Sennhauser | 17. März 2017 - 08:15

    Boris Karloffs Makeup wird aufgefrischt auf dem Set. Aber auf welchem Set? Antwort im Podcast.

    Aus Japan kommt After The Storm vom Meister des Familienfilms, Hirokazu Kore-eda. Am Menschenrechtsfestival in Genf wird Last Men in Aleppo gezeigt, der Dokumentarfilm über die Arbeit der Weisshelme in der kriegszerrissenen Stadt. Die 41. Schweizer Jugendfilmtage in Zürich wurden mit dem Kurzfilm Feuertanz des 15jährigen Damien Hauser eröffnet. In Stuttgart erinnert eine Ausstellung an den deutschstämmigen Gründer der Universal Studios, Carl Laemmle. Und die Internationale Movie Database IMDb hat ein feministisches F-Rating eingeführt. Dazu haben wir wie üblich eine passende Tonspur, und die Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 11 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 16. März 2017 - 10:01

    ‚After the Storm‘ (Umi yori mo mada fukaku) von Hirokazu Kore-Eda © filmcoopi

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. After the Storm von Hirokazu Kore-Eda. Nach einem Anfangserfolg als Schriftsteller verspielt der geschiedene Ryota das Geld, das er als Privatdetektiv verdient, auf der Rennbahn. Aber eigentlich möchte er seine Familie zurück. Kore-edas Filmgeschichten werden immer alltäglicher. Und immer perfekter, weil er einem jede Figur gleich nahe ans Herz bringt.
    2. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.
    3. Wilde Maus von Josef Hader. Der entlassene Musikkritiker probt den Aufstand und bleibt doch nur ein wütendes Würstchen. Die erste Regiearbeit des österreichischen Kabarettisten trägt seine klare Handschrift und seinen schneidenden Humor.
    4. Sieranevada von Cristi Puiu. Das rumänische Familiendrama ist mit seinen 173 Minuten so anstrengend wie eine echte aus dem Ruder laufende Familienfeier. Aber deutlich kürzer. Und dazu raffiniert, komisch, manchmal bedrohlich und in keiner Sekunde langweilig.
    5. Silence von Martin Scorsese. Episch, bildstark und zugleich asketisch reduziert geht der gequälte Katholik Scorsese den Roman des Japaners Shusaku Endo an, als Dilemma zwischen Glaubensdogmen, Politik und Menschlichkeit.

    Im Filmpodcast morgen: After the Storm, The Last Men in Aleppo, Jugendfilmtage, F-Rated, Carl Laemmle.

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    Filmpodcast Nr. 508: Wilde Maus, Die göttliche Ordnung, Petra Volpe, Dreigroschenfilm

    Von Michael Sennhauser | 10. März 2017 - 08:15

    ‚Die göttliche Ordnung‘ © filmcoopi

    Heute haben wir den Regie-Erstling des österreichischen Kabarettisten und Schauspielers Josef Hader mit dem Titel Wilde Maus. Wir stellen die Frauenstimmrechts-Tragikomödie Die göttliche Ordnung vor und reden mit Filmemacherin Petra Volpe. Und dann geht’s noch um eine neue Verfilmung von Bert Brechts «Dreigroschenoper». Dazu wie immer eine passende Tonspur, und unsere Kurztipps.

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    Die Unverpassbaren, Woche 10 – 2017

    Von Michael Sennhauser | 9. März 2017 - 09:03

    Josef Hader in ‚Wilde Maus‘ © frenetic

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

    1. Die göttliche Ordnung von Petra Volpe. Der Spielfilm zur Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts 1971. Ein kluger, gut gemachter Glücksfall, die richtige Mischung aus Drama, Komödie und Lehrstück, zum Leben erweckt von Darstellerinnen, die sich und uns und unsere Schweizer Eigenarten bestens kennen, nostalgisch, herzlich und treffsicher spöttisch.
    2. Wilde Maus von Josef Hader. Der entlassene Musikkritiker probt den Aufstand und bleibt doch nur ein wütendes Würstchen. Die erste Regiearbeit des österreichischen Kabarettisten trägt seine klare Handschrift und seinen schneidenden Humor.
    3. Sieranevada von Cristi Puiu. Das rumänische Familiendrama ist mit seinen 173 Minuten so anstrengend wie eine echte aus dem Ruder laufende Familienfeier. Aber deutlich kürzer. Und dazu raffiniert, komisch, manchmal bedrohlich und in keiner Sekunde langweilig.
    4. Silence von Martin Scorsese. Episch, bildstark und zugleich asketisch reduziert geht der gequälte Katholik Scorsese den Roman des Japaners Shusaku Endo an, als Dilemma zwischen Glaubensdogmen, Politik und Menschlichkeit.
    5. Tour de France von Rachid Djaïdani. Der Rapper aus Paris und der Rassist aus der Provinz. Gérard Depardieu und Sadek bringen Frankreichs Extreme zusammen, glaubwürdig, nachvollziehbar und filmisch sehr eingängig.

    Im Filmpodcast morgen: Die göttliche Ordnung, Petra Volpe, Wilde Maus, Brechts Dreigroschenoper als Film

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    Filmkritik und Netzpansion

    Von Michael Sennhauser | 7. März 2017 - 11:34

    Zwei Kritiker kämpfen um die Allegorie des Films

    Wo gehen Kritiker hin, wenn ihnen das Papier unter den Füssen weggezogen wird? Ins Netz natürlich. Und wo finden sich Gleichgesinnte für Nischen-Sparten wie Zombie- oder Science-Fiction-Filme? Auch im Netz. Aber nicht nur. Zur medialen Expansion unserer Leidenschaft über die letzten dreissig Jahre.

    King Kong war ein grosser Affe mit einer Frau in der Hand. Auf einer Fotografie in einem Heft. Das Heft hiess bei uns im Haus die «Radiozeitung», auch wenn es vor allem dem Fernsehprogramm gewidmet war. Denn wir hatten keinen Fernseher.

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    Themen: Allgemein, Film und Kunst, Filmbusiness, Filmgeschichte, Sendungshinweis | Kommentare deaktiviert für Filmkritik und Netzpansion

    Filmpodcast Nr. 507: Tour de France, Silence, Endo Shusaku, Netflix Cheating

    Von Michael Sennhauser | 3. März 2017 - 08:15

    Rapper Sadek und Gérard Depardieu in ‚Tour de France‘ © cineworx

    Der französische Film Tour de France bringt uns Gérard Depardieu endlich wieder einmal in Hochform. Martin Scorsese entführt uns mit Silence nach Japan, in die Welt der Jesuiten, die der Roman «Schweigen» von Endo Shusaku in Erinnerung ruft. Und schliesslich gehen wir einem neuen Beziehungsproblem nach, dem «Netflix Cheating». Dazu wie gewohnt eine passende Tonspur, und die Kurztipps.

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