Filmpodcast Nr. 611: Le jeu

Roschdy Zem in ‚Le jeu‘ © Agora

Kino im Kopf, mit Brigitte Häring. Es war – dank Pfingstmontag – eine kurze Woche, und so fällt heute auch unsere Filmrolle etwas kürzer aus. Immerhin einen neuen Filmstart haben wir in der Rolle: Georges Wyrsch bespricht die französische Komödie Le jeu. Und ausserdem gibt’s wie immer die fünf Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 24 – 2019

Penelope Cruz in ‚Dolor y Gloria‘ von Pedro Almodóvar © Pathé

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  2. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  3. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  4. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  5. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!

Filmpodcast Nr. 610: Mon tissu préféré, Amanda

David (Vincent Lacoste) und seine Nichte Amanda (Isaure Multrier) © JMH

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Erotik und Zärtlichkeit mitten in Krieg und Terror – darum drehen sich beide Filme, die wir heute in dieser Filmrolle haben: Georges Wyrsch spricht über Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Und Ann Mayer hat Amanda von Mikhaël Hers gesehen. Und von mir gibt’s die Tonspur und die fünf Kurztipps, wie jede Woche.

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Die Unverpassbaren, Woche 23 – 2019

‚Mon tissu péféré‘ von Gaya Jiji © First Hand Films

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  2. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  3. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  4. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  5. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!

Und im Filmpodcast morgen:  Mon tissu préféré, Amanda.

Filmpodcast Nr. 609: En liberté, The Harvesters

‚The Harvesters‘ (Die Stropers) von Etienne Kallos © trigon

Mit einer Krimi-Tragikomödie aus Frankreich: En liberté von Pierre Salvadori. Und mit Ann Mayer zum südafrikanischen Coming-of-Age-Drama The Harvesters. Wie immer ergänzt mit Tonspurrätsel und Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 22 – 2019

Yvonne (Adèle Haenel) ‚En liberté‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  2. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  3. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  4. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!
  5. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.

Und im Filmpodcast morgen:  En liberté, The Harvesters.

Cannes 19: SIBYL von Justine Triet

Sibyl (Virginie Efira © MK2 Films

«Ich falle auseinander. Ich bin in gar keiner Realität mehr», heult Sibyl im letzten Drittel des Films. Bei Dreharbeiten auf Stromboli ist ihr alles aus dem Ruder gelaufen. Dabei hätte sie doch eigentlich die Kontrolle.

Sibyl ist nicht die Regisseurin des Films, der auf Stromboli gedreht wird. Das ist Mika, gespielt von Sandra Hüller. Sibyl ist bloss an den Drehort gekommen, weil sie ihre Patientin Margot (Adèle Exarchopoulos) psychiatrisch betreuen muss. „Cannes 19: SIBYL von Justine Triet“ weiterlesen

Cannes 19: IT MUST BE HEAVEN von Elia Suleiman

Elia Suleiman. Der Filmemacher spielt wieder sich selbst als schweigende Minderheit © filmcoopi

Palästina ist überall, murmelt Elia Suleimans neuer Film. Aber nicht etwa als das belagerte Land seiner Kindheit, wie es 2009 in The Time That Remains aussah. Oder doch ein wenig, klar.

Einmal mehr ist Suleimans stumme Kunstfigur zwischen Buster Keaton und Woody Allen die Verkörperung des staunenden Blicks auf all die Absurditäten des Alltags. „Cannes 19: IT MUST BE HEAVEN von Elia Suleiman“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 608: Dolor y Gloria, Pity (Oiktos), Cannes

‚Pity‘ (Oiktos) © Outside the Box

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Bis Samstag laufen in Cannes noch die Filmfestspiele, von wo Michael Sennhauser berichtet; zum Beispiel auch über den neuen Film von Pedro Almodóvar, der auch bei uns schon im Kino läuft: Dolor y Gloria. Ann Mayer bespricht den griechischen Spielfilm Pity, der ebenfalls neu angelaufen ist. Wie immer auch in der Rolle: das Tonspurrätsel und die Kurztipps.

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