Filmpodcast Nr. 676: Suot tschêl blau, Mank, A Perfectly Normal Family

Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman) in David Finchers ‚Mank‘ © Netflix

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit Georges Wyrsch über den Schweizer Dokumentarfilm Suot tschêl blau, in dem es um drogensüchtige Jugendliche im Engadiner Dorf Samedan in den 1980er-Jahren geht, mit Ann Mayer über den neuen Fincher-Film Mank, einem Bio-Pic über den Drehbuchautor Herman Mankiewicz und mit einem Beitrag von mir zum dänischen Spielfilm A Perfectly Normal Family aus Dänemark über ein Mädchen, dessen Vater sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht.
Und wie jede Woche auch heute mit den Kurztipps und einer Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 47 – 2020

‚Suot tschêl blau‘ von Ivo Zen © Outside the Box

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. A Perfectly Normal Family (En helt almindelig familie) von Malou Reymann. Das Leben einer Elfjährigen gerät aus den Fugen, als der Vater verkündet, er wolle künftig als Frau leben. Ein feinfühliger, autobiographisch inspirierter Erstling, der undramatisch und gerade darum glaubhaft vermittelt.
  2. Suot tschêl blau von Ivo Zen. Ein überraschender Dokumentarfilm aus dem Bündnerland, der daran erinnert, dass das Schweizer Drogenelend nicht auf die städtischen Brennpunkte begrenzt war.
  3. W – Was von der Lüge bleibt von Rolando Colla.  Ein berührender Dokumentarfilm über und mit dem Mann, der sich eine Kindheitsgeschichte im KZ zusammenfantasiert hat und damit einen Literaturskandal verursachte.
  4. Wildland von Jeanette Nordahl.  Ein mafiöses Matriarchat in Dänemark. Konsequent, spannend und ausgesprochen weiblich.
  5. Zürcher Tagebuch von Stefan Haupt. Der Zwingli-Regisseur blickt zusammen mit anderen auf die neue Ratlosigkeit unserer Zeit. Nachdenklich und überraschend.

Und im Filmpodcast morgen:  A Perfectly Normal Family, Suot tschêl blau, Mank.

Filmpodcast Nr. 675: W – Was von der Lüge bleibt, Hillbilly Elegy, Frauen im Auftragsfilm

‚W – Was von der Lüge bleibt‘ von Rolando Colla © filmcoopi

Georges Wyrsch stellt uns Rolando Collas Dokumentarfilm zu und mit Binjamin Wilkomirski vor. Ann Mayer hat die Bestseller-Verfilmung Hillbilly Elegy gesehen. Und Anna Jungen ist einer Studie nachgegangen, die – wenig überraschend – feststellt, dass Frauen auch im Auftragsfilm deutlich untervertreten sind. Dazu wie gewohnt die Kurztipps und eine Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 46 – 2020

‚W – Was von der Lüge bleibt‘ von Rolando Colla © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. W – Was von der Lüge bleibt von Rolando Colla.  Ein berührender Dokumentarfilm über und mit dem Mann, der sich eine Kindheitsgeschichte im KZ zusammenfantasiert hat und damit einen Literaturskandal verursachte.
  2. Wildland von Jeanette Nordahl.  Ein mafiöses Matriarchat in Dänemark. Konsequent, spannend und ausgesprochen weiblich.
  3. Zürcher Tagebuch von Stefan Haupt. Der Zwingli-Regisseur blickt zusammen mit anderen auf die neue Ratlosigkeit unserer Zeit. Nachdenklich und überraschend.
  4. Beyto von Gitta Gsell. Der junge Schweiz-Türke Beyto verliebt sich in seinen gleichaltrigen Schwimmtrainer, worauf ihn seine Eltern mit seiner türkischen Jugendfreundin verheiraten. Ein subtiles, realistisches Drama mit einem erfreulichen Twist.
  5. There is no Evil von Mohammad Rasoulof. Vier verknüpfte Geschichten über das Töten, bzw. über die Möglichkeit, es zu verweigern. Je nach Gusto effekthascherisch oder extrem effektvoll erzählt.

Und im Filmpodcast morgen: W – Was von der Lüge bleibt, Hillbilly Elegy, Frauen im Auftragsfilm.

Filmpodcast Nr. 674: Wildland, Zürcher Tagebuch, Kinokrise, Sean Connery

‚Zürcher Tagebuch‘ von Stefan Haupt © xenix

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute in der Rolle: ein Film aus Dänemark, Wildland, von dem Georges Wyrsch sehr begeistert ist. Und: Stefan Haupts sehr persönlicher Dokfilm Zürcher Tagebuch. Dann einen Bericht und ein Gespräch mit Edna Epelbaum über die Situation der Schweizer Kinos in der Krise und einen Nachruf auf Sean Connery. Und auch diese Woche verzichten wir nicht auf eine Tonspur und die Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 45 – 2020

‚Wildland‘: Sandra Guldberg Kampp, Sidse Babett Knudsen, Joachim Fjelstrup, Elliott Crosset Hove, Besir Zeciri © First Hand Films

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Wildland von Jeanette Nordahl.  Ein mafiöses Matriarchat in Dänemark. Konsequent, spannend und ausgesprochen weiblich.
  2. Zürcher Tagebuch von Stefan Haupt. Der Zwingli-Regisseur blickt zusammen mit anderen auf die neue Ratlosigkeit unserer Zeit. Nachdenklich und überraschend.
  3. Beyto von Gitta Gsell. Der junge Schweiz-Türke Beyto verliebt sich in seinen gleichaltrigen Schwimmtrainer, worauf ihn seine Eltern mit seiner türkischen Jugendfreundin verheiraten. Ein subtiles, realistisches Drama mit einem erfreulichen Twist.
  4. There is no Evil von Mohammad Rasoulof. Vier verknüpfte Geschichten über das Töten, bzw. über die Möglichkeit, es zu verweigern. Je nach Gusto effekthascherisch oder extrem effektvoll erzählt.
  5. The Assistant von Kitty Green. Zeichnet das enge Netz nach, das jahrzehntelang sexuelle Gewalt deckte – ohne Harvey Weinstein je beim Namen zu nennen. Eine starke Perspektive.

Und im Filmpodcast morgen: Wildland, Zürcher Tagebuch, Kinosituation Schweiz, Bye Sean Connery!

Filmpodcast Nr. 673: Beyto, Und morgen die ganze Welt, Martin Provosts La bonne épouse

Juliette Binoche in ‚La bonne épouse‘ von Martin Provost © filmcoopi

Drei neue Filme haben wir diese Woche. Beyto von Gitta Gsell aus der Schweiz, Und morgen die ganze Welt von Julia von Heinz aus Deutschland und La bonne épouse mit Juliette Binoche, von Martin Provost aus Frankreich. Dazu, aus purer Gewohnheit, die Kurztipps. Und eine brandaktuelle Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 44 – 2020

‚Beyto‘ (Burak Ates) und Mike (Dimitri Stapfer) © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Beyto von Gitta Gsell. Der junge Schweiz-Türke Beyto verliebt sich in seinen gleichaltrigen Schwimmtrainer, worauf ihn seine Eltern mit seiner türkischen Jugendfreundin verheiraten. Ein subtiles, realistisches Drama mit einem erfreulichen Twist.
  2. There is no Evil von Mohammad Rasoulof. Vier verknüpfte Geschichten über das Töten, bzw. über die Möglichkeit, es zu verweigern. Je nach Gusto effekthascherisch oder extrem effektvoll erzählt.
  3. The Assistant von Kitty Green. Zeichnet das enge Netz nach, das jahrzehntelang sexuelle Gewalt deckte – ohne Harvey Weinstein je beim Namen zu nennen. Eine starke Perspektive.
  4. Dark Waters von Todd Haynes. Der aufrechte Einzelkämpfer gegen Big Business. Klassisch wütendes Filmdrama zwischen Gerichtssaal und Detektivstory.
  5. Never Rarely Sometimes Always von Eliza Hittman. Ein Film von Frauen über Frauen, der nun tatsächlich eine klar andere Perspektive hat, ohne das je betonen zu müssen.

Und im Filmpodcast morgen:  Und morgen die ganze Welt, Beyto, La bonne épouse und Martin Provost

Filmpodcast Nr. 672: There Is No Evil, The Assistant, Who’s Afraid Of Alice Miller?

‚The Assistant‘ &copy, Ascolt-Elite

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Drei ganz verschiedene Filme habe heute ich in der Rolle für Sie: eine Reflexion über das Töten aus dem Iran: There Is No Evil von Mohammad Rasulof – der diesjährige Berliner Bärengewinner. Dann einen Spielfilm aus den USA über das System, das Männer wie Harvey Weinstein schützt – der seinen Namen aber nie ins Spiel bringt: The Assistant. Und den Schweizer Dokumentarfilm Who’s Afraid Of Alice Miller?: über die Frau, die sich für gewaltfreie Kindererziehung eingesetzt hat, dem eigenen Sohn aber eine schlechte, distanzierte Mutter war. Dazu gibt’s die fünf Kurztipps für den Kinobesuch und eine Tonspur zum Erraten.

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Die Unverpassbaren, Woche 43 – 2020

‚There is no Evil‘ Mohammad Seddighimehr, Baran Rasoulof © trigon

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. There is no Evil von Mohammad Rasoulof. Vier verknüpfte Geschichten über das Töten, bzw. über die Möglichkeit, es zu verweigern. Je nach Gusto effekthascherisch oder extrem effektvoll erzählt.
  2. The Assistant von Kitty Green. Zeichnet das enge Netz nach, das jahrzehntelang sexuelle Gewalt deckte – ohne Harvey Weinstein je beim Namen zu nennen. Eine starke Perspektive.
  3. Dark Waters von Todd Haynes. Der aufrechte Einzelkämpfer gegen Big Business. Klassisch wütendes Filmdrama zwischen Gerichtssaal und Detektivstory.
  4. Never Rarely Sometimes Always von Eliza Hittman. Ein Film von Frauen über Frauen, der nun tatsächlich eine klar andere Perspektive hat, ohne das je betonen zu müssen.
  5. Favolacce von Damiano und Fabio D’Innocenzo. In ihrer Vorstadthölle treiben die abstiegsgefährdeten Eltern ihre Kinder zum Äussersten. Ein stilistisch demonstrativer Blick ohne Blinzeln.

Und im Filmpodcast morgen: There is no Evil, The Assistant, Who is afraid of Alice Miller?