Filmpodcast Nr. 721: Stürm – Bis wir tot sind oder frei, True Mothers, Apenas el sol, Non Fungible Tarantino

Joel Basman und Marie Leuenberger in ‚Stürm – Bis wir tot sind oder frei‘ © Ascot-Elite

Der Spielfilm zum Schweizer Ausbrecherkönig Walter Stürm und seiner Anwältin Barbara Hug hat lange auf seinen Kinostart warten müssen. Georges Wyrsch hat ihn gesehen. Ich freue mich über True Mothers, das jüngste Werk der Japanerin Naomi Kawase. Und Apenas el sol, der Dokumentarfilm der in Basel lebenden Arami Ullon wurde von ihrem Heimatland Paraguay für den Oscar eingereicht. Warum, das können sie jetzt bei uns im Kino sehen. Dazu haben wir die Kurztipps und die Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 47 – 2021

Hiromi Nagasaku, Arata Iura und Aju Makita in ‚True Mothers‘ von Naomi Kawase © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. True Mothers von Naomi Kawase. Adoption und Mutterschaft aus zwei Perspektiven, Adoptiveltern und Geburtsmutter, poetisch, eindringlich und von filmischer Schönheit geprägt.
  2. Apenas el Sol von Arami Ullon. Ein Werk gegen das Verblassen der Spuren des paraguyanischen Urvolkes der Ayoreos. Hochemotional und hochpolitisch, dank dem Engagement des betagten Zeitzeugen Mateo Sobode Chiqueno.
  3. The Power of the Dog von Jane Campion. Ein dunkler Western um zwei unterschiedliche Brüder, eine Frau und deren Sohn. Eine weitere weibliche Drehung an der psychologischen Mythenschraube.
  4. Petite maman von Céline Sciamma. eine Rückkehr in jene Zeit unseres Lebens, die nur aus Gegenwart und unendlich viel Zukunft bestanden hat. Eine Rückkehr aber mit all den unterdessen gemachten Erinnerungen und Erfahrungen.
  5. Copilot von Anne Zohra Berrached. Ein Film über Liebe, über Treue einem Partner gegenüber, der sich in gefährliches Fahrwasser begibt. Toll gespielt und wunderschön in der Schwebe gehalten.

Und im Filmpodcast morgen: Stürm, True Mothers, Apenas el sol.

Filmpodcast Nr. 720: The Power of the Dog, Les Nouvelles Eves, Nicole Reinhard

Nicole Reinhard (links) im Stadtkino Basel mit Agnès Varda (1928-2019) © Stadtkino Basel

Piano-Regisseurin Jane Campion hat endlich wieder einen Film gemacht. Einen eher speziellen Western mit dem Titel The Power of the Dog. Brigitte Häring stellt ihn vor. Georges Wyrsch hat den Schweizer Dokumentarfilm Les nouvelles Eves gesehen, ein Gemeinschaftswerk von sechs Filmemacherinnen. Und wir lernen Nicole Reinhard besser kennen, die künftige Leiterin des Zürcher Filmpodiums. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie immer.

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Die Unverpassbaren, Woche 46 – 2021

Jesse Plemons und Kirsten Dunst in ‚The Power of the Dog‘ © Ascot-Elite

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. The Power of the Dog von Jane Campion. Ein dunkler Western um zwei unterschiedliche Brüder, eine Frau und deren Sohn. Eine weitere weibliche Drehung an der psychologischen Mythenschraube.
  2. Petite maman von Céline Sciamma. eine Rückkehr in jene Zeit unseres Lebens, die nur aus Gegenwart und unendlich viel Zukunft bestanden hat. Eine Rückkehr aber mit all den unterdessen gemachten Erinnerungen und Erfahrungen.
  3. Copilot von Anne Zohra Berrached. Ein Film über Liebe, über Treue einem Partner gegenüber, der sich in gefährliches Fahrwasser begibt. Toll gespielt und wunderschön in der Schwebe gehalten.
  4. Lamb von Valdimar Jóhannsson. Ein faszinierendes Drama mit mehrdeutigem Einschlag, in Island, unter Schafen, zum Blinzeln und Staunen.
  5. The French Dispatch von Wes Anderson. Leicht unterkühlt nagelt der Film ironische Frankreich Klischees auf Print-Nostalgie, Star für Star, Gesicht um Gesicht. Unvergleichlich, virtuos und einzigartig wie immer.

Und im Filmpodcast morgen: Les nouvelles Eves, The Power of the Dog, Nicole Reinhard

Filmpodcast Nr. 719: Kurzfilmtage Winterthur: Behördenhasser, Boîte Noir, Le Discours

Pierre Niney in ‚Boîte noire‘ von Yann Gozlan © frenetic

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Noch bis Sonntag, 14. November dauern in Winterthur die Kurzfilmtage. Da läuft auch der Film Behördenhasser – Michael Sennhauser hat mit dem Regisseur gesprochen. Im Kino sind neu zwei französische Filme zu sehen: Der Flugzeugabsturz-Thriller Boîte Noir, den Michael Sennhauser bespricht; und Georges Wyrsch hat die Komödie Le Discours gesehen. Ich habe die Kurztipps und eine Tonspur für Sie.

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Die Unverpassbaren, Woche 45 – 2021

‚The French Dispatch‘: Denis Menochet, Benicio del Toro und Léa Seydoux © Disney

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Petite maman von Céline Sciamma. eine Rückkehr in jene Zeit unseres Lebens, die nur aus Gegenwart und unendlich viel Zukunft bestanden hat. Eine Rückkehr aber mit all den unterdessen gemachten Erinnerungen und Erfahrungen.
  2. Copilot von Anne Zohra Berrached. Ein Film über Liebe, über Treue einem Partner gegenüber, der sich in gefährliches Fahrwasser begibt. Toll gespielt und wunderschön in der Schwebe gehalten.
  3. Lamb von Valdimar Jóhannsson. Ein faszinierendes Drama mit mehrdeutigem Einschlag, in Island, unter Schafen, zum Blinzeln und Staunen.
  4. Und Morgen seid ihr tot von Michael Steiner. Die Geschichte des entführten Schweizer Paares und seiner Flucht aus der Taliban-Gefangenschaft. Subjektiv, anwaltschaftlich und klassisch spannend.
  5. The French Dispatch von Wes Anderson. Leicht unterkühlt nagelt der Film ironische Frankreich Klischees auf Print-Nostalgie, Star für Star, Gesicht um Gesicht. Unvergleichlich, virtuos und einzigartig wie immer.

Und im Filmpodcast morgen: Le discours, Boîte noire, Behördenhasser an den Kurzfilmtagen Winterthur

Filmpodcast Nr. 718: Copilot, Petite Maman, Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich

Canan Kir als Asli Bilgin in ‚Copilot‘ von Anne Zohra Berrached © First Hand Films

Georges Wyrsch stellt uns Copilot vor, einen Film über Loyalität, Liebe und Herausforderung. Ann Mayer hat den neuen Film von Céline Sciamma gesehen: Petite maman. Und Kunstkollegin Alice Henkes hat sich mit dem Dokumentarfilm Harald Naegeli – der Sprayer von Zürich auseinandergesetzt. Dazu Kurztipps und Tonspur, wie gewohnt.

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Die Unverpassbaren, Woche 44 – 2021

‚Petite maman‘ von Céline Sciamma © cineworx

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Petite maman von Céline Sciamma. eine Rückkehr in jene Zeit unseres Lebens, die nur aus Gegenwart und unendlich viel Zukunft bestanden hat. Eine Rückkehr aber mit all den unterdessen gemachten Erinnerungen und Erfahrungen.
  2. Copilot von Anne Zohra Berrached. Ein Film über Liebe, über Treue einem Partner gegenüber, der sich in gefährliches Fahrwasser begibt. Toll gespielt und wunderschön in der Schwebe gehalten.
  3. Lamb von Valdimar Jóhannsson. Ein faszinierendes Drama mit mehrdeutigem Einschlag, in Island, unter Schafen, zum Blinzeln und Staunen.
  4. Und Morgen seid ihr tot von Michael Steiner. Die Geschichte des entführten Schweizer Paares und seiner Flucht aus der Taliban-Gefangenschaft. Subjektiv, anwaltschaftlich und klassisch spannend.
  5. The French Dispatch von Wes Anderson. Leicht unterkühlt nagelt der Film ironische Frankreich Klischees auf Print-Nostalgie, Star für Star, Gesicht um Gesicht. Unvergleichlich, virtuos und einzigartig wie immer.

Und im Filmpodcast morgen: Copilot, Petite Maman, Harald Naegeli

Filmpodcast Nr. 717: Und morgen seid ihr tot, Lamb, Burning Memories, Weltfilmtage

‚Burning Memories‘ von Alice Schmid © Outside the Box

Kino im Kopf – mit Georges Wyrsch. Heute mit dem neuen Spielfilm von Michael Steiner, dem Geisel-Drama Und morgen seid ihr tot. Dann ein mythisch-grusliger Thriller aus Island: Lamb, besprochen von Ann Mayer. Ausserdem: Die Regisseurin des Publikumserfolgs Die Kinder vom Napf, Alice Schmid, zeigt ihr bisher persönlichstes Werk: Burning Memories. Plus: Brigitte Häring nimmt uns mit an die Weltfilmtage in Thusis. Dazu wie üblich: Kurztipps und Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 43 – 2021

Noomi Rapace in ‚Lamb‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Lamb von Valdimar Jóhannsson. Ein faszinierendes Drama mit mehrdeutigem Einschlag, in Island, unter Schafen, zum Blinzeln und Staunen.
  2. Und Morgen seid ihr tot von Michael Steiner. Die Geschichte des entführten Schweizer Paares und seiner Flucht aus der Taliban-Gefangenschaft. Subjektiv, anwaltschaftlich und klassisch spannend.
  3. The French Dispatch von Wes Anderson. Leicht unterkühlt nagelt der Film ironische Frankreich Klischees auf Print-Nostalgie, Star für Star, Gesicht um Gesicht. Unvergleichlich, virtuos und einzigartig wie immer.
  4. The Man Who Sold His Skin von Kaouther Ben Hania. Ein Künstler verwandelt einen Flüchtling in ein Kunstobjekt – und schon steht diesem die Welt offen. Die Geschichte eines faustischen Paktes in grossartigen Bildern.
  5. The Last Duel von Ridley Scott. #meToo im Mittelalter. Kurosawas Rashomon stand Pate für diesen Film über einen mittelalterlichen Vergewaltigungsprozess. Überraschend gut – auch dank Drehbuch von Damon/Affleck und Nicole Holofcener.

Und im Filmpodcast morgen:  Lamb, Und Morgen seid Ihr tot, Burning Memories, Weltfilmtage