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    Filmpodcast Nr. 193: Locarno 2010 – Père, McBride und Lubitsch

    Von Michael Sennhauser | 6. August 2010 - 08:00

    Eric Facon und Joseph McBride © Häring

    Eric Facon und Joseph McBride © Häring

    Festivaldirektor Olivier Père spricht über die Veränderung des Kinos: Das klassische Kino ist am Verschwinden. Kino heute ist nicht mehr nur Massenunterhaltungskunst, sondern bedient viele kleine Nischen. Père ist weiter überzeugt, dass Festivals nicht mehr nur dazu da sind, um Filme zeigen. Sie sind zu Orten geworden, die Publikum, Industrie und die Filmemacher zusammenbringen. Weitere Themen: Von wegen brave Eröffnungsfilme: Au fond des bois von Benoît Jacquot schockiert das Publikum mit schwierigen Gewaltszenen. Die Meinungen dazu sind geteilt. Die diesjährige Retrospektive ist Ernst Lubitsch gewidmet, einem der prägendsten Filmregisseure aus den Anfängen des Kinos. Lubitsch war ein Meister der Komödie und neben Chaplin einer der ersten und einzigen, die während dem Krieg eine Komödie über das Dritte Reich gedreht hat. Der US-amerikanische Filmhistoriker Joseph McBride erklärt die Faszination des deutschen Regisseurs und sein Markenzeichen, den so genannten «Lubitsch Touch».

    Saugen: Filmpodcast Nr. 193

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