Filmpodcast Nr. 643: Preisvergabe FIFF und Jugendfilmtage, Jeanne und Bruno Dumont

Bruno Dumont mit seiner ‚Jeanne‘ Lise Leplat Prudhomme © Outside the Box

Es ist nicht immer einfach, das Stubenhocken, auch wenn einem vieles nun einfach um die Ohren und in die Augen strömt, ganz wörtlich. So fanden der Wettbewerb und die Preisvergabe des Festivals von Freiburg online statt, ebenso wie die Jugendfilmtage. Und der Film Jeanne von Bruno Dumont startete online, getragen von all den Kinos, die ihn sonst zeigen würden. Wir haben mit Bruno Dumont über Jeanne geredet. Die Kurztipps haben wir nach wie vor. Und auch eine Tonspur lege ich wieder aus für Sie.

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Die Unverpassbaren, Woche 14 – 2020

Laetitia Casta, Luc Bruchez und Thibaut Evrard in ‚Le milieu de l’horizon‘ © Outside the Box

Die Kinos stehen still und leer, wie fast das gesamte öffentliche Leben. Aber diese neuen Filme sind ab sofort im Online-Streaming verfügbar:

  1. Le milieu de l’horizon von Delphine Lehericey.  Im glühenden Sommer von 1976 fällt Gus aus der Kindheit und seine Mutter aus der Ehe. Ein flirrendes, augenfälliges Drama. Schweizer Filmpreis 2020. (online via Outside the Box)
  2. You Will Die At 20 von Amjad Abu Alala. Der seit 40 Jahren erste neue Spielfilm aus dem Sudan hat es in sich. Ein junge Mann, dem nach der Geburt der Tod in seinem zwanzigsten Lebensjahr prophezeit wurde, steht in Zentrum eines Spannungsbogens, der politisch, metaphorisch oder auch einfach märchenhaft interpretiert werden kann. (online via filmingo.ch)
  3. Jeanne von Bruno Dumont. Der eigenwillige französische Regisseur inszeniert seine Version der Jeanne d’Arc zwischen Pastorale und Choral, mit einer zehnjährigen Hauptdarstellerin. Pures Kino! (via Outside the Box)
  4. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau. (online zu sehen via cinefile.ch oder myfilm.ch)
  5. Ema y Gastón von Pablo Larraín. Libertad und Reggaeton, Liebe, Familie und rauschender Tanz: Ein körperlicher, heftiger, leidenschaftlicher Film. (online zu sehen via filmingo.ch)

Und im Filmpodcast morgen:  Die Preise des FIFF online, Bruno Dumont zu Jeanne.

Die Unverpassbaren, Woche 13 – 2020

Mahmoud Elsaraj in ‚You Will Die At 20‘ © trigon

Die Kinos stehen still und leer, wie fast das gesamte öffentliche Leben. Aber diese neuen Filme sind ab sofort im Online-Streaming verfügbar:

  1. You Will Die At 20 von Amjad Abu Alala. Der seit 40 Jahren erste neue Spielfilm aus dem Sudan hat es in sich. Ein junge Mann, dem nach der Geburt der Tod in seinem zwanzigsten Lebensjahr prophezeit wurde, steht in Zentrum eines Spannungsbogens, der politisch, metaphorisch oder auch einfach märchenhaft interpretiert werden kann. (online via filmingo.ch)
  2. Jeanne von Bruno Dumont. Der eigenwillige französische Regisseur inszeniert seine Version der Jeanne d’Arc zwischen Pastorale und Choral, mit einer zehnjährigen Hauptdarstellerin. Pures Kino! (via Outside the Box)
  3. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau. (online zu sehen via cinefile.ch oder myfilm.ch)
  4. Ema y Gastón von Pablo Larraín. Libertad und Reggaeton, Liebe, Familie und rauschender Tanz: Ein körperlicher, heftiger, leidenschaftlicher Film. (online zu sehen via filmingo.ch)
  5. La vérité von Hirokazu Kore-eda. Der japanische Grossmeister der Familiengeschichten hat in Frankreich gedreht. Mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche, mitten im französischen Kino- und Starmilieu. Attraktiv, komisch und rührend. (Streaming in Abklärung)

Und im Filmpodcast morgen:  You will die at 20, Schweizer Filmpreis, Le milieu de l’horizon, Bienvenue chez les Cht’is.

Filmpodcast Nr. 641: Kinobetreiber und Filmverleiher, Elia Suleiman

Regisseur und Filmfigur Elia Suleiman © filmcoopi

Kino zuhause, heisst es seit dieser Woche für uns alle. Wir haben mit Studiokinobetreibern und einem Filmverleiher gesprochen. Und mit dem grossen Filmemacher Elia Suleiman, dessen jüngster Film nun bis auf weiteres nicht zu sehen ist. Das Gespräch lohnt sich trotzdem, der Mann macht Filme seit vielen Jahren. Unsere Kurztipps verlagern wir nun auch ins Stubenkino, immerhin haben wir in der Schweiz neben den internationalen Streaming Anbietern auch diverse lokale und spezialisierte zur Verfügung, wie cinefile.ch, filmingo.ch oder myfilm.ch Die springen in die Bresche und retten, was sie können.

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Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2020

‚Mare‘: Marija Škaričić, Goran Navojec © frenetic

Die Kinos stehen still und leer, wie fast das gesamte öffentliche Leben. Aber zumindest zwei der Filme, die wir euch schon letzte Woche ans Herz legten, sind ab sofort im Online-Streaming verfügbar: „Die Unverpassbaren, Woche 12 – 2020“ weiterlesen

Filmgespräch: Generationenwechsel im Schweizer Filmverleih

Über mehr als hundert Jahre hinweg war das Filmbusiness ein Verleihgeschäft. Die Filmproduzenten haben ihre Produkte an lokale Verleihfirmen lizenziert und die haben die Kopien wiederum an die lokalen Kinobetreiber vermietet – gegen Umsatzbeteiligung. So gab und gibt es auch in der Schweiz neben den grossen, mit den Produktions-Konzernen verbundenen Verleihern wie Warner Bros. oder Pathé, viele unabhängige und zum Teil spezialisierte Filmverleiher, welche vor allem Autorenfilme aus aller Welt an die Kinos vermieten. „Filmgespräch: Generationenwechsel im Schweizer Filmverleih“ weiterlesen

Die Unverpassbaren, Woche 11 – 2020

Mare (Marija Škaričić) © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Ema y Gastón von Pablo Larraín. Libertad und Reggaeton, Liebe, Familie und rauschender Tanz: Ein körperlicher, heftiger, leidenschaftlicher Film.
  2. Mare von Andrea Štaka.  Familie, Freiheit und Begehren: Mare, Ehefrau und Mutter von Teenagern, besinnt sich langsam wieder auf sich selber. Ein fliessender, alltäglicher, besonderer Film von einer Frau über eine Frau.
  3. La vérité von Hirokazu Kore-eda. Der japanische Grossmeister der Familiengeschichten hat in Frankreich gedreht. Mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche, mitten im französischen Kino- und Starmilieu. Attraktiv, komisch und rührend.
  4. Jagdzeit von Sabine Boss. Stilles Drama aus der realen Wirtschaftswelt: Der Machtkampf und die leere Einsamkeit jener, die vergessen haben, dass es noch eine andere Welt geben könnte, mit anderen Massstäben.
  5. Little Women von Greta Gerwig. Die Filmemacherin schafft das Wunder, der geliebten Vorlage sehr treu zu bleiben und ein feministisches Feuerwerk zu zünden. Schwelgerisch und souverän zugleich.

Und im Filmpodcast morgen: Mare, Ema y Gastón, The Perfect Candidate.

Filmpodcast Nr. 639: La vérité, Dani Levy und die Känguru-Chroniken

‚Die Känguru-Chroniken‘ © filmcoopi

Japans Hirokazu-Kore Eda hat mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche in Frankreich gedreht: La vérité. Der Basler Wahlberliner Dani Levy hat Marc-Uwe Klings Szene-Hit «Die Känguru-Chroniken» auf die Leinwand gebracht. Mit Henry Hübchen und dem Känguru himself. Wie das zustande kam, erzählt er uns heute. Eine Rätsel-Tonspur und die fünf Kurztipps haben wir natürlich auch wieder.

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Die Unverpassbaren, Woche 10 – 2020

Catherine Deneuve und Juliette Binoche in ‚La vérité‘ © cineworx

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. La vérité von Hirokazu Kore-eda. Der japanische Grossmeister der Familiengeschichten hat in Frankreich gedreht. Mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche, mitten im französischen Kino- und Starmilieu. Attraktiv, komisch und rührend.
  2. Jagdzeit von Sabine Boss. Stilles Drama aus der realen Wirtschaftswelt: Der Machtkampf und die leere Einsamkeit jener, die vergessen haben, dass es noch eine andere Welt geben könnte, mit anderen Massstäben.
  3. Little Women von Greta Gerwig. Die Filmemacherin schafft das Wunder, der geliebten Vorlage sehr treu zu bleiben und ein feministisches Feuerwerk zu zünden. Schwelgerisch und souverän zugleich.
  4. Platzspitzbaby von Pierre Monnard. Die Zürcher Geschichte der Emanzipation einer starken Tochter von ihrer Junkie-Mutter weckt Emotionen, ohne zu gängeln, die Darstellerinnen sind umwerfend.
  5. Parasite von Bong Joon Ho. Die Kellerfamilie schleicht sich ein bei den Villenbesitzern. Eine immer wieder neu überraschende Sozial-Parabel, die gekonnt alle Genre-Grenzen verwischt. Hinterhältig unterhaltsam und nach vierfachem Oscargewinn wieder im Kino.

Und im Filmpodcast morgen: La vérité, Dani Levy und Die Känguru-Chroniken

BERLINALE 2020: NEVER RARELY SOMETIMES ALWAYS von Eliza Hittman (Wettbewerb)

Sidney Flanigan (Autumn) © 2019 Focus Features

Ein Film von (vor allem) Frauen, über zwei junge Frauen, der nun tatsächlich eine klar andere Perspektive hat, ohne das je betonen zu müssen.

Autumn (Sidney Flanigan) und ihre Cousine Skylar (Talia Ryder) fahren mit dem Überlandbus nach New York, weil Autumn nur dort eine Abtreibung bekommen kann. Die beiden achtzehnjährigen Frauen sind gemeinsam unterwegs, ohne wenn und aber. „BERLINALE 2020: NEVER RARELY SOMETIMES ALWAYS von Eliza Hittman (Wettbewerb)“ weiterlesen