Filmpodcast Nr. 587: Mary Poppins Returns, Loveling, Climax

Emily Blunt, Joel Dawson, Pixie Davies unnd Nathanael Saleh in ‚Mary Poppins Returns‘ © Disney Int.

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Mit der Weihnachtsausgabe – nächste Woche macht Kino im Kopf Pause. Aber heute gibt es noch dies alles in der Rolle: Georges Wyrsch hat sich von der Energie des brasilianischen Familiendramas Loveling anstecken lassen. Ann Mayer spricht darüber, ob Mary Poppins Returns dem Original den Staubwedel reichen kann. Und ich habe mit Gaspard Noé über seinen ausartenden Tanzfilm Climax gesprochen. Dazu wie immer Kurztipps und eine Tonspur.

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Filmpodcast Nr. 586: A Polar Year, Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm, Shoplifters

Hannah Herzsprung im ‚Dreigroschenfilm‘ © filmcoopi

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit Hannes Nüsseler über einen dänischen Lehrer im grönländischen Eis: A Polar Year. Elisabeth Baureithel hat Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm gesehen und Michael Sennhauser mit dem japanischen Regisseur Hirokazu Kore-Eda über Shoplifters gesprochen, der im Frühling in Cannes die goldene Palme bekam und jetzt ins Kino kommt. Eine Tonspur zum Erraten und die fünf Kurztipps sind auch heute dabei..

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Filmpodcast Nr. 579: Pájaros de verano, Plaire aimer et courir vite, Becoming Animal

‚Becoming Animal‘ © Outside the Box

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Heute mit dem kolumbianischen Vor-Mafiafilm Pájaros de verano, dem französischen Drama Plaire, aimer et courir vite und dem naturphilosophischen Essayfilm Becoming Animal. Dazu gibts eine Tonspur aufs Ohr und die fünf Kurztipps für Unentschiedene.

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Filmpodcast Nr. 573: Chris the Swiss, Gundermann, The Man Who Killed Don Quixote, Ryuichi Sakamoto, Oleg Sentsov

Anna Unterberger (Conny) und Alexander Scheer in ‚Gundermann‘ von Andreas Dresen &copy: filmcoopi

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Einer der ungewöhnlichsten Filme des Jahres kommt aus der Schweiz: Chris the Swiss von Anja Kofmel. Gundermann heisst Andreas Dresens filmische Biographie des gleichnamigen DDR-Liedermachers. Terry Gilliam hat endlich seinen Don Quixote fertig. Der Filmmusikkomponist Ryuichi Sakamoto hat ein eigenes Filmporträt bekommen. Und der ukrainische Filmregisseur Oleg Sentsov ist im Hungerstreik. Dazu wie immer eine Tonspur, wie gewohnt, und unsere Kurztipps.

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Venedig 18: THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS von Joel und Ethan Coen

‚The Ballad of Buster Scruggs‘ © Netflix

Eine Anthologie nennen die Brüder ihren sechsteiligen Episodenfilm, der ursprünglich als Serie für Netflix geplant war.

Nun ist es ein Episodenfilm geworden mit Geschichten aus dem Wilden Westen, die Joel und Ethan Coen – schön gemacht – in ein altes Buch packen, das auf einem groben Holztisch liegt und von einer Hand umgeblättert wird. Aber natürlich ist das Buch nicht wirklich alt, die Coens haben ihre Geschichten selber geschrieben und wie immer ironisch, humorvoll, bitterböse und mit einer ordentlichen Portion Gewalt. „Venedig 18: THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS von Joel und Ethan Coen“ weiterlesen

Venedig 18: THE FAVOURITE von Yorgos Lanthimos (Wettbewerb)

Rachel Weisz in ‚The Favourite‘ © Fox Searchlight Pictures

Yorgos Lanthimos hat sich zum gefragtesten griechischen Regisseur gemausert, der mit seinen Filmen Stammgast an den grossen Festivals geworden ist. Erst letztes Jahr gewann er in Cannes für The Killing Of A Sacred Deer den Drehbuchpreis. Nun ist er mit dem Historiendrama The Favourite im Wettbewerb von Venedig zu sehen.

Lanthimos hat sich schon mit seinem ersten internationalen Erfolg Kynodontas (Dogtooth, 2009) als genauer Beobachter und Abbilder von seelischer Gewalt und Grausamkeit gezeigt. „Venedig 18: THE FAVOURITE von Yorgos Lanthimos (Wettbewerb)“ weiterlesen

Venedig 18: ROMA von Alfonso Cuarón (Wettbewerb)

‚Roma‘ von Alfonso Cuarón © Netflix

Nicht die italienische Hauptstadt ist Titelgeberin für diesen Film, sondern ein Stadtteil von Mexiko-City. Der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón hatte zuletzt mit Gravity ein wunderbar deliriöses Weltraum-Kammerstück mit George Clooney und Sandra Bullock gedreht und dafür einen Oscar gewonnen. Sein neuer Film Roma, im Wettbewerb von Venedig, unterscheidet sich komplett vom Vorgänger.

Dieser Film ist sehr persönlich und inspiriert von Cuaróns eigenen Kindheit, die er in einer mittelständischen Familie in ebendiesem Stadtteil verbracht hat. «Roma» ist eine Erzählung über soziale Gräben zwischen spanischstämmigen und indigenen Mexikanern, die tief in der Gesellschaft verankert sind. Und über Mütter, über Frauen und ihren Kampf, den sie – egal auf welcher Seite des Grabens – führen müssen. „Venedig 18: ROMA von Alfonso Cuarón (Wettbewerb)“ weiterlesen

Venedig 18: FIRST MAN von Damien Chazelle (Wettbewerb)

Ryan Gosling als Neil Armstrong © NBC Universal

Der Film beginnt atemberaubend – im wahrsten Sinne des Wortes. Zuerst ist nur verängstigtes Atmen zu hören, oder vielmehr beengtes Atmen, dann ist der Kopf eines Astronauten in einem sehr engen Cockpit zu sehen.

Während rund fünf Minuten bleiben wir in diesem engen Cockpit, sehen nur das im Helm eingezwängte Gesicht des Astronauten oder aus dem kleinen Fenster einen Ausschnitt Himmel. Zu hören sind der Atem des Piloten und das Klappern und Rattern des Fluggerätes. Und dann dieser Moment: das Fluggerät verlässt kurz die Atmosphäre, wird unmanövrierbar. Aber der Pilot schafft es, wieder runter zu kommen und in der Wüste zu landen. Was für ein atemberaubender Filmstart, was für ein raketengleicher Festivalstart. „Venedig 18: FIRST MAN von Damien Chazelle (Wettbewerb)“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 570: BlacKkKlansman, Figlia mia

Sara Casu, Alba Rohrwacher, Valeria Golino © Vivo film

Kino im Kopf – mit Brigitte Häring. Der Sommer ist zwar noch nicht vorbei – aber unsere Sommerpause hat heute ein Ende. Wir steigen sanft ein: mit zwei neuen Filmen in der Rolle. BlacKkKlansman, eine böse Satire von Spike Lee steht auf dem Programm. Und Figlia Mia, ein unsentimentales Melodrama von Laura Bispuri. Dazu fünf neue Filmtipps und eine Rätseltonspur. Willkommen zurück!

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Filmpodcast Nr. 568: Lola Pater, Quando ero Cloclo, Love Simon, Locarno, Shanghai Gold

Stefano Knuchel mit seinem Vater: ‚Quand j’étais Cloclo‘ © Outside the Box

Der französische Film Lola Pater dreht sich um eine Transfrau und ihren Sohn, Quand j’étais Cloclo ist ein Familiendok aus dem Tessin, «Love Simon» ist eine RomCom um einen schwulen Jugendlichen. Ausserdem in der Rolle – ein Gespräch über die Zukunft des Filmfestivals von Locarno nach dem Abgang des Direktors. Und: Eine schweizerische Filmproduktion hat den Hauptpreis am Shanghai-Filmfestival gewonnen. Kurztipps und eine Rätsel-Tonspur gibt’s auch diese Woche in der Filmrolle.

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