Die Unverpassbaren, Woche 27 – 2019

Sabine Timoteo, Vinicio Marchioni in ‚Cronofobia‘ © Cineworx

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Cronofobia von Francesco Rizzi. Eine Frau, die sich der Gegenwart verweigert, trifft auf einen Mann, den seine Vergangenheit quält. Sabine Timoteo und Vinicio Marchioni in einer Un-Liebesgeschichte.  Ein heisskühler, erstaunlich reifer Spielfilmerstling aus dem Tessin.
  2. Le grand bain von Gilles Lellouche. Sieben Männer mit traurigen Gesichtern und tristen Perspektiven erschaffen sich eine Versageroase mit ihrem Synchronschwimmteam. Eine Reihe von Tragödien, effektvoll und urkomisch als Komödie inszeniert.
  3. They Shall Not Grow Old von Peter Jackson.  Dieser Dokumentarfilm bringt Schwarzweissfotos aus dem ersten Weltkrieg in Farbe und 3D ins Leben und kombiniert sie mit Erinnerungen von Veteranen zu einem überraschend paradoxen Gemisch aus Künstlichkeit und Nähe.
  4. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  5. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.

Der Filmpodcast macht Sommerpause und erscheint das nächste mal am 23. August.

Die Unverpassbaren, Woche 26 – 2019

Virginie Efira, Guillaume Canet, Benoit Poelvoorde, Jean-Hugues Anglade, Philippe Katerine, Mathieu Amalric, Felix Moati in ‚ Le grand bain‘ von Gilles Lellouche © frenetic

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Le grand bain von Gilles Lellouche. Sieben Männer mit traurigen Gesichtern und tristen Perspektiven erschaffen sich eine Versageroase mit ihrem Synchronschwimmteam. Eine Reihe von Tragödien, effektvoll und urkomisch als Komödie inszeniert.
  2. They Shall Not Grow Old von Peter Jackson.  Dieser Dokumentarfilm bringt Schwarzweissfotos aus dem ersten Weltkrieg in Farbe und 3D ins Leben und kombiniert sie mit Erinnerungen von Veteranen zu einem überraschend paradoxen Gemisch aus Künstlichkeit und Nähe.
  3. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  4. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  5. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.

Die Unverpassbaren, Woche 24 – 2019

Penelope Cruz in ‚Dolor y Gloria‘ von Pedro Almodóvar © Pathé

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  2. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  3. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  4. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  5. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!

Die Unverpassbaren, Woche 23 – 2019

‚Mon tissu péféré‘ von Gaya Jiji © First Hand Films

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Mon tissu préféré von Gaya Jiji. Verfänglich betörender, subversiver Film über eine Frau, die mitten im syrischen Bürgerkrieg die Macht ihres eigenen Körpers entdeckt.
  2. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  3. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  4. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  5. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!

Und im Filmpodcast morgen:  Mon tissu préféré, Amanda.

Die Unverpassbaren, Woche 22 – 2019

Yvonne (Adèle Haenel) ‚En liberté‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. En liberté von Pierre Salvadori. Polizistin Yvonne erfährt, dass ihr verstorbener Mann ein korrupter Polizist war. Nun setzt sie sich heimlich für eines seiner Opfer ein und die Dinge werden kompliziert. Und komisch. Raffinierter Klamauk, dank Adèle Haenel in der Hauptrolle.
  2. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  3. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  4. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!
  5. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.

Und im Filmpodcast morgen:  En liberté, The Harvesters.

Die Unverpassbaren, Woche 21 – 2019

Penelope Cruz in ‚Dolor y Gloria‘ von Pedro Almodóvar © Pathé

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Dolor y Gloria von Pedro Almodóvar. Unverhohlen autobiographisch, gleichzeitig stilisiert, selbstironisch und persönlich. Ein ziemlich raffinierter, oft auch anrührender Film über Wehleidigkeit und Einsicht. Mit Antonio Banderas als Almodóvars Alter Ego.
  2. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  3. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!
  4. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.
  5. En guerre von Stéphane Brizé. Diese Chronik eines aussichtslosen französischen Streiks gegen einen globalen Konzern bringt den Agitationsfilm mit Aufklärungsanspruch à la Ken Loach ein Jahrhundert weiter.

Und im Filmpodcast morgen: Dolor y Gloria, PityCannes.

Die Unverpassbaren, Woche 20 – 2019

‚Ash is the purest white‘ Qiao (Zhao Tao) © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  2. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!
  3. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.
  4. En guerre von Stéphane Brizé. Diese Chronik eines aussichtslosen französischen Streiks gegen einen globalen Konzern bringt den Agitationsfilm mit Aufklärungsanspruch à la Ken Loach ein Jahrhundert weiter.
  5. Nuestro tiempo von Carlos Reygadas. Szenen einer Ehe vom mexikanischen Grossmeister. Den lyrisch-wehleidigen Machismo, den Reygadas nur ganz wenig karikiert, muss man nicht mögen. Aber dieser Film ist grosses Kino in jeder Beziehung.

Und im Filmpodcast morgen: Photo de famille, Doris Day, Cannes

Die Unverpassbaren, Woche 19 – 2019

Ella Smith in ‚Ray and Liz‘ von Richard Billingham © xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Ray and Liz von Richard Billingham. Fast zwanzig Jahre nach seinem Fotoband widmet der britische Künstler seinen Eltern und seiner prekären Jugend einen schneidend klarsichtigen Film. Unangenehm, stark und bisweilen böse komisch.
  2. Stan & Ollie von Jon S. Baird. Steve Coogan ist Stan Laurel, John C. Reilly spielt Oliver Hardy. Das würde schon reichen.  Aber darüber hinaus ist das ein Film-Film und ein schönes Hassliebe-Drama. Enorm befriedigend!
  3. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.
  4. En guerre von Stéphane Brizé. Diese Chronik eines aussichtslosen französischen Streiks gegen einen globalen Konzern bringt den Agitationsfilm mit Aufklärungsanspruch à la Ken Loach ein Jahrhundert weiter.
  5. Nuestro tiempo von Carlos Reygadas. Szenen einer Ehe vom mexikanischen Grossmeister. Den lyrisch-wehleidigen Machismo, den Reygadas nur ganz wenig karikiert, muss man nicht mögen. Aber dieser Film ist grosses Kino in jeder Beziehung.

Und im Filmpodcast morgen: Ray and Liz, Stan & Ollie, God exists, her name is Petrunya, Green Storytelling an Filmschulen.

Die Unverpassbaren, Woche 18 – 2019

Fan Liao und Zhao Tao in ‚Ash is the Purest White‘ © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Ash Is The Purest White – Jiang hu er nü von Jia Zhang-Ke. Am Beispiel seiner eigenwilligen Heldin zeigt dieser Film den Wandel Chinas über sechzehn Jahre hinweg stark und einleuchtend. Und wer einen weiteren Grund für den Kinobesuch braucht: Schauspielerin Zhao Tao ist unglaublich gut.
  2. En guerre von Stéphane Brizé. Diese Chronik eines aussichtslosen französischen Streiks gegen einen globalen Konzern bringt den Agitationsfilm mit Aufklärungsanspruch à la Ken Loach ein Jahrhundert weiter.
  3. Nuestro tiempo von Carlos Reygadas. Szenen einer Ehe vom mexikanischen Grossmeister. Den lyrisch-wehleidigen Machismo, den Reygadas nur ganz wenig karikiert, muss man nicht mögen. Aber dieser Film ist grosses Kino in jeder Beziehung.
  4. At Eternity’s Gate von Julian Schnabel.  Wieder einmal Van Gogh: aber wie hier der eine Künstler den anderen porträtiert, das ist grosse Kunst. Willem Dafoe verkörpert Van Gogh mit jeder Faser und zeigt den unberechenbaren, psychotischen, depressiven Eigenbrötler auch als nahbaren, reflektierten Menschen. Sehr gelungenes Kunstkino.
  5. Les dames von Véronique Reymond und Stéphanie Chuat. In der Romandie wurde dieser Dokumentarfilm mit seinen fünf Protagonistinnen über sechzig zu einem Überraschungserfolg. Mut und Lebenslust dieser Frauen sind ansteckend.

Und im Filmpodcast morgen: Ash is the purest White, En guerre, Nos batailles.

Die Unverpassbaren, Woche 17 – 2019

Carlos Reygadas und seine Frau Natalia Lopez in ‚Nuestro tiempo‘ © Look Now!

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Nuestro tiempo von Carlos Reygadas. Szenen einer Ehe vom mexikanischen Grossmeister. Den lyrisch-wehleidigen Machismo, den Reygadas nur ganz wenig wenig karikiert, muss man nicht mögen. Aber dieser Film ist grosses Kino in jeder Beziehung.
  2. At Eternity’s Gate von Julian Schnabel.  Wieder einmal Van Gogh: aber wie hier der eine Künstler den anderen porträtiert, das ist grosse Kunst. Willem Dafoe verkörpert Van Gogh mit jeder Faser und zeigt den unberechenbaren, psychotischen, depressiven Eigenbrötler auch als nahbaren, reflektierten Menschen. Sehr gelungenes Kunstkino.
  3. Les dames von Véronique Reymond und Stéphanie Chuat. In der Romandie wurde dieser Dokumentarfilm mit seinen fünf Protagonistinnen über sechzig zu einem Überraschungserfolg. Mut und Lebenslust dieser Frauen sind ansteckend.
  4. Doubles vies von Olivier Assayas. Digitalisierung und Medienwandel im Spiegel eines eleganten französischen Quasselfilms, mit Juliette Binoche und ebenbürtigen Mitspielerinnen und Mitspielern.
  5. Gateways to New York von Martin Witz.  Der Schweizer Ingenieur, der von New York aus die Brückenbautechnik revolutionierte. Publikumspreis der Solothurner Filmtage.

Und im Filmpodcast morgen: Gloria Bell, Nuestro Tiempo, Hannelore Elsner