Die Unverpassbaren, Woche 07 – 2019

‚If Beale Street Could Talk‘ Tish (KiKi Layne) und Fonny (Stephan James) © DCM

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. If Beale Street Could Talk von Barry Jenkins. Die erste originalsprachliche Verfilmung des bahnbrechenden Romans von James Baldwin. Lyrisch und schön, hart und schneidend.
  2. Immer und Ewig von Fanny Bräuning. Die Tochter begleitet ihre Eltern auf die Reise mit dem Wohnmobil, das ihr Vater für sich und seine gelähmte Frau gebaut hat. Ein Dokumentarfilm über Liebe, Grosszügigkeit und diese Sache mit der Abhängigkeit.
  3. Le vent tourne von Bettina Oberli. Selbstbestimmtes Leben auf dem Oeko-Hof im Jura. Mit jenen Fallen und Leidenschaften, die wir fürchten und lieben.
  4. The Favourite von Yorgos Lanthimos. Hintersinniges, intrigantes, und grausam komisches Historiendrama am englischen Königshof von Queen Anne zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Olivia Coleman, Rachel Weisz und Emma Stone spielen alle an die Wand. Kino wie ein barockes Festmahl.
  5. Alles ist gut von Eva Trobisch. Janne weiss, dass sie vom besoffenen Martin vergewaltigt worden ist. Aber sie will kein Opfer sein und verdrängt den Abend. Bis ihr alles entgleitet. Intelligent, unaufgeregt, präzise und eindringlich.

Und im Filmpodcast morgen: If Beale Street Could Talk, Fair Traders, Kacey Mottet-Klein an der Berlinale

Die Unverpassbaren, Woche 06 – 2019

Emma Stone in ‚The Favourite‘ © Twentieth Century Fox

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Immer und Ewig von Fanny Bräuning. Die Tochter begleitet ihre Eltern auf die Reise mit dem Wohnmobil, das ihr Vater für sich und seine gelähmte Frau gebaut hat. Ein Dokumentarfilm über Liebe, Grosszügigkeit und diese Sache mit der Abhängigkeit.
  2. Le vent tourne von Bettina Oberli. Selbstbestimmtes Leben auf dem Oeko-Hof im Jura. Mit jenen Fallen und Leidenschaften, die wir fürchten und lieben.
  3. The Favourite von Yorgos Lanthimos. Hintersinniges, intrigantes, und grausam komisches Historiendrama am englischen Königshof von Queen Anne zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Olivia Coleman, Rachel Weisz und Emma Stone spielen alle an die Wand. Kino wie ein barockes Festmahl.
  4. Alles ist gut von Eva Trobisch. Janne weiss, dass sie vom besoffenen Martin vergewaltigt worden ist. Aber sie will kein Opfer sein und verdrängt den Abend. Bis ihr alles entgleitet. Intelligent, unaufgeregt, präzise und eindringlich.
  5. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.

Und im Filmpodcast morgen: The Price of everything, Straightwashing.

Die Unverpassbaren, Woche 05 – 2019

‚Le vent tourne‘: Pauline (Mélanie Thierry) am Creux du Van © Niels Ackermann / Lundi13

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Immer und Ewig von Fanny Bräuning. Die Tochter begleitet ihre Eltern auf die Reise mit dem Wohnmobil, das ihr Vater für sich und seine gelähmte Frau gebaut hat. Ein Dokumentarfilm über Liebe, Grosszügigkeit und diese Sache mit der Abhängigkeit.
  2. Le vent tourne von Bettina Oberli. Selbstbestimmtes Leben auf dem Oeko-Hof im Jura. Mit jenen Fallen und Leidenschaften, die wir fürchten und lieben.
  3. The Favourite von Yorgos Lanthimos. Hintersinniges, intrigantes, und grausam komisches Historiendrama am englischen Königshof von Queen Anne zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Olivia Coleman, Rachel Weisz und Emma Stone spielen alle an die Wand. Kino wie ein barockes Festmahl.
  4. Alles ist gut von Eva Trobisch. Janne weiss, dass sie vom besoffenen Martin vergewaltigt worden ist. Aber sie will kein Opfer sein und verdrängt den Abend. Bis ihr alles entgleitet. Intelligent, unaufgeregt, präzise und eindringlich.
  5. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.

Und im Filmpodcast morgen: Le vent tourne, Green Book, Fanny Bräuning, CH Filmpreis Nominationen

Die Unverpassbaren, Woche 04 – 2018

Emma Stone als Abigail in ‚The Favourite‘ © Twentieth Century Fox

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. The Favourite von Yorgos Lanthimos. Hintersinniges, intrigantes, und grausam komisches Historiendrama am englischen Königshof von Queen Anne zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Olivia Coleman, Rachel Weisz und Emma Stone spielen alle an die Wand. Kino wie ein barockes Festmahl.
  2. Alles ist gut von Eva Trobisch. Janne weiss, dass sie vom besoffenen Martin vergewaltigt worden ist. Aber sie will kein Opfer sein und verdrängt den Abend. Bis ihr alles entgleitet. Intelligent, unaufgeregt, präzise und eindringlich.
  3. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.
  4. Capharnaüm von Nadine Labaki. Ein Junge im Libanon verklagt seine Eltern dafür, dass sie ihn in die Welt gebracht haben. Ein eben so harter wie schön gemachter Film, eine Anklage als grosses Kino in jedem Wortsinn.
  5. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.

Und im Filmpodcast morgen: The Favourite, Beautiful Boy.

Die Unverpassbaren, Woche 03 – 2018

Aenne Schwarz ist Janne in ‚Alles ist gut‘ von Eva Trobisch © Outside the Box

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Alles ist gut von Eva Trobisch. Janne weiss, dass sie vom besoffenen Martin vergewaltigt worden ist. Aber sie will kein Opfer sein und verdrängt den Abend. Bis ihr alles entgleitet. Intelligent, unaufgeregt, präzise und eindringlich.
  2. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.
  3. Capharnaüm von Nadine Labaki. Ein Junge im Libanon verklagt seine Eltern dafür, dass sie ihn in die Welt gebracht haben. Ein eben so harter wie schön gemachter Film, eine Anklage als grosses Kino in jedem Wortsinn.
  4. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.
  5. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.

Und im Filmpodcast morgen: Glass, Alles ist gut, Zwingli.

Die Unverpassbaren, Woche 02 – 2019

Ah-in Yoo in ‚Beoning‘ (Burning) © Xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Burning (Beoning) von Lee Chang-dong. Ein kunstvoll verrätselter und verbildeter Slow-Thriller nach Haruki Murakami. Kunst und Vorstellung als theoretische Konstruktion und praktisches Kino. Zauberhaft.
  2. Capharnaüm von Nadine Labaki. Ein Junge im Libanon verklagt seine Eltern dafür, dass sie ihn in die Welt gebracht haben. Ein eben so harter wie schön gemachter Film, eine Anklage als grosses Kino in jedem Wortsinn.
  3. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.
  4. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  5. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.

Und im Filmpodcast morgen:  Sibel, Capharnaüm, Burning, A l’école des philosophes und Fernand Melgar.

Die Unverpassbaren, Woche 01 – 2019

‚Three Faces‘: Behnaz Jafari und Jafar Panahi spielen sich selbst © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Three Faces von Jafar Panahi. Der schlitzohrige Iraner unterläuft das Arbeitsverbot Film um Film. Auch sein jüngster gibt wieder vor, keiner zu sein. Und das auf höchst raffinierte Weise.
  2. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  3. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  4. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Und im Filmpodcast morgen:  Colette, Cómprame un revolver, Three Faces.

Die Unverpassbaren, Woche 51 – 2018

Tomasz Kot und Joanna Kulig in ‚Cold War‘ (Zimna wojna) © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  2. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  3. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  4. Roma von Alfonso Cuarón. Eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Frauen, die ihn erzogen haben. In strahlendem Schwarzweiss und über alle sozialen Gräben hinweg.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Die Unverpassbaren, Woche 50 – 2018

‚Climax‘ von Gaspard Noé © Xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Shoplifters (Manbiki Kazoku) von Hirokazu Kore-Eda. Eine zusammengewürfelte Familie beschliesst, gemeinsam dem Sturz durch die sozialen Netze zu trotzen. Bis sie auffliegen. Eine hinreissend wütend herzliche Anklage von Japans Meisterregisseur.
  2. Climax von Gaspard Noé. Eine Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern gerät in einen mörderischen Psychotrip. Noé gelingt für einmal der provozierende Tanz auf dem Vulkan weit über das stilistische Flair hinaus.
  3. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  4. Roma von Alfonso Cuarón. Eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Frauen, die ihn erzogen haben. In strahlendem Schwarzweiss und über alle sozialen Gräben hinweg.
  5. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.

Die Unverpassbaren, Woche 49 – 2018

‚Roma‘ von Alfonso Cuarón © Netflix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Astrid von Pernille Fischer-Christensen. Der Film erzählt, mit der hinreissenden Alba August als Astrid Lindgren, wie die spätere Kinderbuchautorin mit 19 direkt aus der Kindheit ins Erwachsenenalter katapultiert wurde. Und sich so wohl das Kinderdenken erhalten hat.
  2. Roma von Alfonso Cuarón. Eine Liebeserklärung des Regisseurs an die Frauen, die ihn erzogen haben. In strahlendem Schwarzweiss und über alle sozialen Gräben hinweg.
  3. Cold War von Pawel Pawlikowski. Eine grossartige Hassliebe in Schwarzweiss, mit schmelzenden Zwischentönen.
  4. Touch Me Not von Adina Pintilie. Ein Film als Experiment in Berührung, fordernd, verblüffend und unvergesslich.
  5. Glaubenberg von Thomas Imbach. Die Liebe der Schwester zum Bruder als raffiniertes fliessendes Drama zwischen Ovid und heute. Ein extrem schöner Film mit umwerfenden jungen Darstellern.

Und im Filmpodcast morgen:  Roma, Widows, Astrid, Human Rights Film Festival Zürich.