A RAINY DAY IN NEW YORK von Woody Allen

Timothée Chalamet ‚A Rainy Day in New York‘ © frenetic

A Rainy Day in New York heisst Woody Allens neuer Film, der jetzt ins Kino kommt. Überall, ausser in den USA. Die produzierenden Amazon-Studios haben ihren Vertrag mit Woody Allen sistiert, nachdem im Zug der MeToo-Enthüllungen auch die juristisch längst beigelegten Missbrauchs-Vorwürfe gegen den Regisseur wieder in die Schlagzeilen geraten waren. „A RAINY DAY IN NEW YORK von Woody Allen“ weiterlesen

Filmpodcast Nr. 629: Les hirondelles de Kaboul, A Rainy Day in New York, Le jeune Ahmed, Freie Sicht aufs Kino

Kameramann Vittorio Storaro und Woody Allen beim Dreh von ‚A Rainy Day in New York‘ © frenetic

Ein Animationsfilm für Erwachsene mit drastischen Bildern: Les hirondelles de Kaboul. Der neue Woody Allen – fast ein Jahr verspätet im Kino: A Rainy Day in New York. Die belgischen Dardenne-Brüder im Gespräch über ihren jungen Islamisten: Le jeune Ahmed. Und ein Buch über die Filmkritik in der Schweiz: Freie Sicht aufs Kino. Das ist unser Angebot heute. Dazu die Kurztipps wie immer und eine überaus passende Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 49 – 2019

Victoria Bluck (Louise), Idir Ben Addi (‚Le jeune Ahmed‘) © xenix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Le jeune Ahmed von Luc und Jean-Pierre Dardenne. Ihr erster Film, bei dem die belgischen Brüder ihre Hauptfigur, einen jungen Islamisten, selber nicht mehr verstehen. Eine faszinierende Einkreisung.
  2. The Lighthouse von Robert Eggers. Zwei Männer im huis clos auf einem einsamen Leuchtturm. Der schwarzweisse Horrorfilm im klassischen Format beeindruckt mit seinem perfekten Zusammenspiel von Form und Inhalt, surreal, grotesk, märchenhaft, wie altes, schauriges Seemansgarn.
  3. La Belle époque von Nicolas Bedos. Ein Mann reist zurück in die Zeit, als er und seine Frau noch verliebt waren. Kein Kitsch, sondern
    eine wohltuend bitterböse Farce von einem Autor, der seinen Zynismus zwischendurch auch ablegt und sich getraut, melancholisch zu sein.
  4. The Irishman von Martin Scorsese. Eine Art «Best-of-Scorsese» um Gangstertum und Politik in den USA. Dreieinhalb Stunden gekonntes Déjà-vue, produziert von und für Netflix, immerhin noch im Kino zu sehen.
  5. Portrait de la jeune fille en feu von Céline Sciamma. Was für ein Film! Eine Malerin und ihr Sujet, vier Frauen, ein Universum. Céline Sciamma trifft jeden Ton, setzt kein falsches Bild, spinnt ihre Geschichte durchsichtig und funkelnd, wie ein Spinnennetz aus Glas.

Und im Filmpodcast morgen:  Les hirondelles de Kaboul, A Rainy Day in New York, Les frères Dardenne im Gespräch und: Freie Sicht aufs Kino – Filmkritik in der Schweiz. Ein Buch.

Filmpodcast Nr. 628: La Belle Époque, The Lighthouse, Frankenstein, His Dark Materials

Doria Tillier, Daniel Auteuil in ‚La Belle Epoque‘ von Nicolas Bedos © Pathé

In Anlehnung an letzte Woche geht es heute weiter mit mehr oder weniger subtilem Horror, grossartig in Schwarzweiss mit The Lighthouse, und ganz klassisch mit Frankenstein, dem 88 Jahre alten Bahnbrecher. Zum fröhlichen Ausgleich haben wir die wunderbare Tragikomödie La belle époque, und dann noch ein kurzes Gespräch zur neuen Fantasy-Serie «His Dark Materials», die im Kino ja nicht so recht gezündet hat. Dazu die Kurztipps wie immer und eine überaus passende Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 48 – 2019

Akademieformat: Robert Pattinson und Willem Dafoe in ‚The Lighthouse‘ © Universal

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. The Lighthouse von Robert Eggers. Zwei Männer im huis clos auf einem einsamen Leuchtturm. Der schwarzweisse Horrorfilm im klassischen Format beeindruckt mit seinem perfekten Zusammenspiel von Form und Inhalt, surreal, grotesk, märchenhaft, wie altes, schauriges Seemansgarn.
  2. La Belle époque von Nicolas Bedos. Ein Mann reist zurück in die Zeit, als er und seine Frau noch verliebt waren. Kein Kitsch, sondern
    eine wohltuend bitterböse Farce von einem Autor, der seinen Zynismus zwischendurch auch ablegt und sich getraut, melancholisch zu sein.
  3. Where We Belong von Jacqueline Zünd. Kinder und ihre getrennten Eltern, ein schwebender Tauchgang in Menschlichkeit, ein herzliches dokumentarisches Gesamt-Kunstwerk.
  4. The Irishman von Martin Scorsese. Eine Art «Best-of-Scorsese» um Gangstertum und Politik in den USA. Dreieinhalb Stunden gekonntes Déjà-vue, produziert von und für Netflix, immerhin noch im Kino zu sehen.
  5. Portrait de la jeune fille en feu von Céline Sciamma. Was für ein Film! Eine Malerin und ihr Sujet, vier Frauen, ein Universum. Céline Sciamma trifft jeden Ton, setzt kein falsches Bild, spinnt ihre Geschichte durchsichtig und funkelnd, wie ein Spinnennetz aus Glas.

Und im Filmpodcast morgen: The Lighthouse, La belle époque, Frankenstein, His Dark Materials.

Filmpodcast Nr. 627: Dr. Sleep, A White White Day, The Shining

Ewan McGregor ist der erwachsene Dany Torrance in der ‚Shining‘-Fortsetzung ‚Doctor Sleep‘ © Warner Bros.

Heute dreht sich unsere Filmrolle vor allem um den Horror-Klassiker The Shining von Stanley Kubrick, nach dem Roman von Stephen King. Ann Mayer hat die aktuelle Fortsetzung gesehen: Dr. Sleep. Georges Wyrsch war via Leinwand in Island, mit A White White Day. Und eben: Wir machen noch einmal einen Ausflug ins Overlook-Hotel. Dazu die Kurztipps wie immer und eine passende Tonspur.

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Die Unverpassbaren, Woche 47 – 2019

‚The Irishman‘: Die Nachricht von der Ermordung Kennedys erschüttert nicht alle gleich © Netflix

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Where We Belong von Jacqueline Zünd. Kinder und ihre getrennten Eltern, ein schwebender Tauchgang in Menschlichkeit, ein herzliches dokumentarisches Gesamt-Kunstwerk.
  2. The Irishman von Martin Scorsese. Eine Art «Best-of-Scorsese» um Gangstertum und Politik in den USA. Dreieinhalb Stunden gekonntes Déjà-vue, produziert von und für Netflix, immerhin noch vor dem Kanalstart im Kino zu sehen.
  3. Lara von Jan Ole Gerster. Vor allem Dank der trotzigen Leichtigkeit von Corinna Harfouchs Spiel hängt man sich gerne ein in diese Tragikomödie um eine alternde Mutter und ihren entfremdeten Pianisten-Sohn.
  4. Sorry we missed you von Ken Loach.  Gerade wenn man denkt, man kenne das System Loach/Laverty zur Genüge, überraschen sie einen mit dieser herzlich verzweifelten Familienkonstellation im Strudel der Austerität.
  5. Portrait de la jeune fille en feu von Céline Sciamma. Was für ein Film! Eine Malerin und ihr Sujet, vier Frauen, ein Universum. Céline Sciamma trifft jeden Ton, setzt kein falsches Bild, spinnt ihre Geschichte durchsichtig und funkelnd, wie ein Spinnennetz aus Glas.

Und im Filmpodcast morgen: A White White Day, Dr. Sleep, The Shining.

Filmpodcast Nr. 626: The Irishman, African Mirror, Where We Belong

‚African Mirror‘ von Mischa Hedinger © Outside the Box

Ich habe den jüngsten Film von Martin Scorsese gesehen, die Netflix-Produktion The Irishman, die jetzt doch noch im Kino zu sehen ist. Georges Wyrsch geht mit Mischa Hedinger und seinem African Mirror auf die Spuren des Schweizer Afrika-Verklärers René Gardi. Und schliesslich lege ich allen noch den jüngsten Dokumentarfilm von Jacqueline Zünd ans Herz: Where We Belong. Dazu die übliche Tonspur, und die Kurztipps.

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Die Unverpassbaren, Woche 46 – 2019

‚Where We Belong‘ von Jacqueline Zünd © filmcoopi

Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:

  1. Where We Belong von Jacqueline Zünd. Kinder und ihre getrennten Eltern, ein schwebender Tauchgang in Menschlichkeit, ein herzliches dokumentarisches Gesamt-Kunstwerk.
  2. The Irishman von Martin Scorsese. Eine Art «Best-of-Scorsese» um Gangstertum und Politik in den USA. Dreieinhalb Stunden gekonntes Déjà-vue, produziert von und für Netflix, immerhin noch vor dem Kanalstart zwei Wochen im Kino zu sehen.
  3. Lara von Jan Ole Gerster. Vor allem Dank der trotzigen Leichtigkeit von Corinna Harfouchs Spiel hängt man sich gerne ein in diese Tragikomödie um eine alternde Mutter und ihren entfremdeten Pianisten-Sohn.
  4. Sorry we missed you von Ken Loach.  Gerade wenn man denkt, man kenne das System Loach/Laverty zur Genüge, überraschen sie einen mit dieser herzlich verzweifelten Familienkonstellation im Strudel der Austerität.
  5. Portrait de la jeune fille en feu von Céline Sciamma. Was für ein Film! Eine Malerin und ihr Sujet, vier Frauen, ein Universum. Céline Sciamma trifft jeden Ton, setzt kein falsches Bild, spinnt ihre Geschichte durchsichtig und funkelnd, wie ein Spinnennetz aus Glas.

Und im Filmpodcast morgen: Where We Belong, The Irishman, African Mirror.