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    Die Unverpassbaren, Woche 23

    Von Michael Sennhauser | 9. Juni 2011 - 09:33

    Saoirse Ronan als 'Hanna' ©Disney Schweiz

    Saoirse Ronan als 'Hanna' ©Disney Schweiz

    Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.

    1. X-Men: First Class von Matthew Vaughn. Rasant inszeniert, smart geschrieben, witzig gespielt. Die Mutanten-Saga ist mit diesem Prequel wieder auf der Höhe des Originals von Bryan Singer.
    2. Joschka und Herr Fischer von Pepe Danquart. Dass in einem Dokfilm über Joschka Fischer der Joschka Fischer im Mittelpunkt steht, ist nicht überraschend. Die Art, wie Danquart ihn zum Autokommentator macht, schon eher. Und dass dabei der Herr Fischer nicht allzu schlecht weg kommt, liegt auch wieder auf der Hand. Gar nicht langweilig, jedenfalls.
    3. Hanna von Joe Wright. Der Mann ist ein Naturtalent und sein zeitgemässer Blick auf das von Luc Besson einst gefeierte tragische Killer-Mädchen (Nikita, Léon) nicht nur erstaunlich subtil, sondern auch visuell beeindruckend und unglaublich dynamisch. Kollegin Brigitte Häring wird das nicht gerne lesen, aber ich mag den Film sehr. Also: Nachholen und selber beurteilen.
    4. The Tree of Life von Terrence Malick. Nein, ich mag den Film gar nicht, ich finde ihn bombastisch, herablassend und predigend. Aber er hat die Goldene Palme gewonnen, und wer ihn nicht sieht, kann nicht darüber streiten.
    5. Carancho von Pablo Trapero. Knallhart und brüchig, diese neo-noir Aasgeier-Geschichte aus Argentinien.

    Im Filmpodcast morgen mehr zu Joschka und Herr Fischer, zu Rien à déclarer, zu Fellini und zum Basler Filmpreis.

    Topics: Die Unverpassbaren | 2 Kommentare »

    2 Comments

    1. Mon cher M. Sennhauser
      Deinen Kommentar zu Malicks TREE OF LIFE betreffend: Was genau ist deiner Meinung nach „predigend und herablassend“? Das erschliesst sich auch nicht aus der längeren Kritik aus den Cannes-Berichten.

      Kommentar by primo — 21. Juni 2011 @ 22:51

    2. @Primo: Das Gesamtmachwerk, das mit seinem Strategie-Mix von Überwältigung, Adhäsion, werbetechnischer Abrufung kulturell geprägter Trigger-Signale und der bewussten Beschränkung auf ein weisses Mittelklassemilieu alles ausblendet, was zu jenen kleineren Fragen führen könnte, welche Der Ganz Grossen vor dem Licht stehen. Ist irgendeine der Figuren irgendwann ambivalent? Der Film ist das Kinoäquivalent des Wandteppichs mit dem röhrenden Hirsch, er repräsentiert sich selber.

      Kommentar by Michael Sennhauser — 22. Juni 2011 @ 18:38

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