
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen:
- Zama von Lucrecia Martel. Das faszinierende Porträt eines biederen spanischen Kolonialbeamten in Südamerika verbindet hypnotisch schöne Landschaftsbilder mit dem absurden Witz von Kafka und Beckett.
- Au revoir là-haut von Albert Dupontel. Visuell übermütiger, quicklebendiger Kostümfilm, der umso mehr Spass macht, je länger er dauert und der bei aller Tragik auch vor Situationskomik und schwarzem Humor nicht zurückschreckt.
- Transit von Christian Petzold. Eine raffinierte, packend aktualisierte Umsetzung von Anna Seghers Roman, mit mehr als einem Hauch von Casablanca.
- The Third Murder von Hirokazu Kore-Eda. Wer ist ein Mörder, wer richtet? Ob Familiengeschichte oder Gerichtsdrama: Der japanische Regisseur geht stets tiefer. Und stets mit seiner liebevoll täuschenden Leichtigkeit.
- L’apparition von Xavier Giannoli. Vincent Lindon für einmal nicht als Arbeiter, sondern als nüchterner Reporter, der im Auftrag des Vatikans einer angeblichen Marien-Erscheinung nachgeht. Ein raffiniertes Spiel mit Glauben, Glaubhaftigkeit und Erkennen.
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