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    Winnetous 80. Geburtstag. Hugh!

    Von Michael Sennhauser | 1. Februar 2009 - 21:15

    Am nächsten Freitag (6. Februar 2009) wird der Held meiner frühesten Jugend achtzig Jahre alt: Pierre Brice, der französische Darsteller des deutschesten aller edlen Apachen, der Mann, der nach seinen ersten Erfolgen unter der braunen Schminke bald selber davon überzeugt war, in Wahrheit ein Indianer zu sein, im Herzen, wie im Geiste. Er hat Winnetou in elf Filmen gespielt, in zwei Fernsehserien, und unzählige Male live, an den Karl-May-Festspielen in Bad Sägebrecht Segeberg und in Elspe. Und er hat mir ein Autogramm gegeben, in der Manor, die damals noch Rheinbrücke hiess, im Baselbieter Hauptstädtchen Liestal, als ich etwa 6 Jahre alt war (also ca. 1967) und überzeugt davon, dass ich den wahren Winnetou vor mir hatte. Weil er es auch war, haben wir uns fest in die Augen geblickt und verstanden. Gemäss iMDb hat er neben Winnetou auch noch andere Rollen gespielt, in einer habe ich ihn mal gesehen (aber nicht erkannt: Liebe macht eben blind), und nach dem Riesenerfolg von Bully Herbigs Der Schuh des Manitu im Jahr 2001 hat er seinen Unsinn für Humor dadurch bewiesen, dass er die Blödelparodie öffentlich zum Sakrileg erklärt hat. Pierre Brice ist und bleibt eben der edle Wilde. Bonne anniversaire, Monsieur!

    Zur Feier des Tages oben der Original-Teaser-Trailer-Making-of-Vorfilm zum ersten Winnetou-Film.

    Topics: Filmgeschichte, Schauspieler/in, Trailer | 4 Kommentare »

    4 Comments

    1. Wenn ich mich richtig an meine Karl May-Zeit zurückerinnere, dann war der Indianergruss dort: «Howgh». Und weniger Hugh (was ja beim Grant-igen bspw. als hju ausgesprochen wird).
      Dass Brice nicht nur unhumorig ist, sondern eigentlich ein wenig ein komischer Kauz, zeigt auch sein Interview in der Bunten (http://www.bunte.de/stars/zeitraffer-pierre-brice_did_3685.html): «Winnetou hat mein Karriere zerstört» und «Wahre Freundschaft fand ich nur im Militär» – na, ja.

      Kommentar by Neumann — 3. Februar 2009 @ 16:04

    2. Stimmt, bei Karl May steht ‚Howgh!‘ Bei J.F. Cooper, wo er es wohl her hat, steht angeblich ‚hugh‘ und ‚how‘. Aber es gibt ganze Abhandlungen dazu. faszinierend! Nö?

      Kommentar by Michael Sennhauser — 3. Februar 2009 @ 16:38

    3. Tja, das ist der alte Streit: Mayaner oder Cooperianer. Da geht auch ein ganz tiefer Graben durch meine Ehe. Und danke für den Buchtipp!

      Kommentar by Neumann — 4. Februar 2009 @ 12:50

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