
Der Geniestreich dieses Films ist zugleich seine kommerzielle Achillesferse, zumindest in den USA. Mel Gibson als durchgedrehten suizidären Ehemann zu casten, gibt dieser potentiell absurden Geschichte ein schneidend wahrhaftiges Element. Die Erkenntnis, dass eine so weit degenerierte Existenz wie die seine nicht mehr geflickt werden könne, verpasst sich die von Mel Gibson gespielte Figur selber – über eine alte Biber-Handpuppe, mit der er sich nach aussen hin selber therapiert. Der Biber übernimmt sein Leben und sagt ihm, was er zu tun habe. Und zusammen mit dem Biber übernimmt er wieder die Vaterrolle zuhause, gewinnt seine von Foster gespielte Frau zurück. Sogar in seiner Spielzeugfirma gelingt dank der Energie des Bibers der Turnaround. Bis klar wird, dass der Biber nicht die therapeutische Handpuppe ist, als die er sie ausgibt, sondern eine echte schizophrene Abspaltung und Übernahme.












