Deutschlandstart für ‚Goodnight Nobody‘

'Goodnight Nobody': Mila Dean aus Arizona, USA
'Goodnight Nobody': Mila Dean aus Arizona, USA

Dokumentarfilme kommen ausserhalb der Schweiz noch schwerer ins Kino als bei uns. Aber wenn, dann haben Schweizer Filme oft sogar die besseren Chancen, unter anderem, weil sie nicht samt und sonders auf Fernsehstandard getrimmt sind. Das gilt auch und besonders für den faszinierenden Insomnia-Film Goodnight Nobody von Jacqueline Zünd. Wir haben ihn im Podcast beim Schweizer Start im Februar des letzten Jahres vorgestellt. Morgen startet der der mit fünf internationalen Preisen und dem «Quartz 2011» für die beste Filmmusik ausgezeichnete Film der gleichzeitig in den Schlüsselstädten Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Dresden und Leipzig an. Es folgen weitere 20 Städte. In Nürnberg wird der Film am 16. März 2012 anlässlich des Weltschlaftags gezeigt.

'Goodnight Nobody': Fedir Nesterchuk aus der Ukraine
'Goodnight Nobody': Fedir Nesterchuk aus der Ukraine

Goodnight Nobody begibt sich in die Köpfe von vier Insomniacs in Burkina Faso, China, Ukraine und in den USA und lässt die Zuschauenden den Zustand der Schlaflosigkeit nachempfinden. Der von der Zürcher Firma Docmine produzierte Film wurde vor zwei Jahren am Festival Visions du Réel in Nyon uraufgeführt, wo er den Preis des Besten Newcomer Films gewann. Goodnight Nobody war u.a. an Filmfestivals in Helsinki, Leipzig, Montreal, Sebastopol, Taipeh, Warschau und 2011 in Cannes in der Reihe ACID zu sehen. Der deutsche Verleiher Konstantin Fritz (Mixtvision München) kann bei der Auswertung neben der erfolgreichen weltweiten Festivalkarriere auch auf thematische Diskussionsveranstaltungen über Schlaflosigkeit setzen.